Juli-Update: Unsere Besten – Bestes Bild, bester Ton – welche TVs, AV-und Stereo-Komponenten, Lautsprecher, Soundbars stehen ganz oben?

Wir möchten unseren Lesern nun einen Überblick über die besten Komponenten, die wir in den letzen Jahren getestet haben, geben. Das Preis-/Leistungsverhältnis fließt immer mit in die jeweilige Wertung ein. Da wir nur wenig Wertungen haben, sagen wir den Herstellern, die nicht vorkommen, direkt: Nicht traurig sein – bei der nächsten Überarbeitung ist bestimmt ein Produkt mit drin. Anmerkung: Als zugrunde liegende Preise nehmen wir die unverbindlichen Preisempfehlungen. 

Kategorie „Fernseher mit dem besten Bild“:

Panasonic TX-65CZW954 Front Seitlich2

Nummer 1: Panasonic TX-65CZW954

Samsung UE55KS9090 Front Seitlich1

Nummer 2: Samsung 55KS9090

Sony KD-65XD93 Front Seitlich1

Nummer 2 zum zweiten: Sony XD93

Samsung UE55KS7590U Front Seitlich1

Nummer 3: Samsung UE55KS7590

  1. Panasonic TX-65CZW954 für 9.999 EUR: Sicherlich – viele Leser denken sich nun: Gerade noch wird von Miteinbeziehung des Preis-/Leistungsverhältnisses gesprochen, nun wird ein sündhaft teurer 65-Zoll-Curved-OLED-TV auf den ersten Platz gesetzt. Aber unserer Meinung nach – wohl wissend, dass auch andere Meinungen im Netz grassieren – ist der CZW954 so gut, dass er sich trotz des hohen Preises den ersten Platz verdient hat. Das Bild setzt bei Kontrast, Farbtreue und Schwarzwert Maßstäbe, hinzu kommen die tollen THX- und ISF-Bildmodi. Der Panasonic setzt sich in unserer „Best Of“-Wertung an die Spitze.
  2. Sony KD-65X9305 und Samsung 55KS9090: Die beiden 2016er HDR-TVs mit 1000 Nit-Panel teilen sich den zweiten Platz. Der Sony ist so gut wie lange kein TV mehr von den Japanern. Vor allem in Bezug auf die visuelle Gesamtharmonie hat Sony im Vergleich zu den zwar guten, aber keinesfalls exzellenten 2015er Modellen deutlich verbessert. Bessere Farbtreue, angenehmeres Bild, prima Schwarzwert sowie hervorragende Ergebnisse selbst bei normalen Blu-rays sind zusammen mit dem Top-Tuner für den großen Erfolg des XD93 verantwortlich. Auch der andere zweitplatzierte TV ist eine sehr gute Wahl. Das erste 2016er Samsung-Modell KS9090 brilliert mit Qualitäten, die noch vor 1,5 Jahren kaum denkbar waren. Dank des enorm leuchtstarken HDR1000 SUHD Quantum Dot Panels und der daraus resultierenden enormen Kontrastdynamik verkörpert der KS9090 (2.799 EUR) bereits „Ultra-HD 2.0“. Er beeindruckt ferner durch extrem fein Farbwiedergabe und durch einen Schwarzwert, der für einen TV mit Edie-Led-Hintergrundbeleuchtung überragend ist. Die enorme CPU-Power sichert darüber hinaus ein exzellentes Upscaling von niedriger auflösenden Inhalten. Stabiler Bildstand, hohe Detailtreue sowie geringe Rauschneigung sind zu loben. Der Samsung-Film-Bildmodus wurde weiter verbessert, so dass der KS9090 bereits „Out Of The Box“ nach Aktivierung dieses Modus ein sehr gutes Bild offeriert.
    Samsung UE65JS9590: Der formschöne Curved-LCD-TV mit Full LED Backlight zeigt für eine UVP von damals 6.799 EUR, dass Spitzenmodelle aus dem Frühjahr 2015 noch gut mithalten können. Hervorragende Ergebnisse im Display Basic Check, ein ungemein plastisches Bild, ein Schwarzwert, der für einen LCD-TV Spitzenklasse ist sowie die natürlichen Farben sichern dem Samsung Platz 2. Die extreme Kontrastdynamik und die nochmals feinere Farbwiedergabe des KS9090 sichern dem neueren Modell – obwohl „nur“ ein Edge-TV – aber leichte Vorzüge. 
  3. Mit lediglich 2.199 EUR unverbindlicher Preisempfehlung markiert der Samsung UE55KS7590 den Einstieg in die Curved-SUHD-Welt des Jahres 2016. Wer auf etwas Ausstattung (kein Doppeltuner z.B.) im Vergleich zu den größeren Serien verzichten kann, erhält mit dem KS7590 einen hervorragenden Fernseher, der sich aus visueller Perspektive beinahe so gut schlägt wie der teurere KS9090. Der KS9090 hat eine noch etwas besser arbeitende Frame Interpolation und detailliert in der Dunkelheit feine Muster noch minimal besser durch – das war’s- Wer ein exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis fokussiert, wird am KS7590, der auch noch richtig gut aussieht, kaum vorbeikommen. Auch der kS7590 setzt auf die recht billig wirkende One Connect Box, an die alle Zuspieler angeschlossen werden. Das Tizen-Betriebssystem in Verbindung mit dem Samsung Smart Hub 2016 ermöglicht ein gleichermaßen schnelles wie komfortables Handling. Der neue Spezialmodus HDR+ für die optimale Behandlung von HDR-Content ist sehr gut gelungen und steht mittels Update der Firmware für alle Samsung 2016er TVs mit HDR-Support zur Verfügung. 
Kategorie „bester BD-Player“

Panasonic DMP-UB900 Front Seitlich1

Das ist der beste Player, den wir bislang gesehen haben: Der Panasonic Ultra HD-BD-Spieler DMP-UB900 setzt sich klar an die Spitze

Samsung UBD-K8500 Front Seitlich2

Top-Player für kleines Geld: Der Samsung Ultra HD-BD-Spieler UBD-K8500 ist zwar recht karg ausgestattet, trumpft aber mit ausgezeichnetem Bild auf

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Der Beste der alten Garde: Panasonic DMP-BDT700

  1. Panasonic DMP-UB900: Der neue Ultra HD-BD-Player aus dem Hause Panasonic ist mit 799 EUR kein Schnäppchen, aber jeden Cent der Investition Wert. Grandios sind nicht nur seine visuellen Leistungen bei der Wiedergabe von Ultra HD-BDs mit HDR-Inhalten, sondern auch beim Hochskalieren normaler BDs. Ein exzellenter Video-EQ sowie eine mit hochwertigen Bauteilen bestückte Audio-Sektion ergänzen zusammen mit der umfangreichen Anschlsusbestückung und der hohen Betriebssicherheit unsere Eindrücke. 
  2. Samsung UBD-K8500: Kein Display, kein Video-EQ, wenig aufwändiges Gehäuse – auf manche macht der UBD-K8500, erster Ultra HD BD-Player von Samsung, wenig Eindruck. Doch da liegt man grundlegend falsch: Visuell ist der Player für 499 EUR absolute Spitzenklasse. Auch das Upscaling herkömmlicher Blu-rays gelingt überragend. Wer Wert auf ein exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis legt, wird beinahe optimal bedient. 
  3. Panasonic DMP-BDT700: Wem ein hochklassiges Wiedergabegerät für konventionelle Blu-rays ausreicht, der kann zum Panasonic DMP-BDT700 greifen. Er skaliert in hoher Qualität auf 4K hoch, sieht sehr gut aus, ist reichhaltig ausgestattet und erwies sich nicht nur im damaligen Test als sehr zuverlässig: Seit über einem Jahr arbeitet der Player in einem Test-Setup zu unserer vollen Zufriedenheit. 
Kategorie „AV-Komponenten mit dem besten Klang und der besten Videosignalverarbeitung“

Yamaha CX-A5100 MX-A5000 Gruppenbild2

„Doppelspitze“: Yamaha CX-A5100/MX-A5000 und…

Marantz MM8077 AV8802A Gruppenbild2

…..Marantz AV8802A und MM8077 

Denon AVR-X7200W

Zweiter Platz für den Denon AVR-X7200WA

Denon AVR-X6200W Front Seitlich2

Dritter Platz für den Denon AVR-X6200W

  1. Yamaha CX-A5100/MX-A5000: Für einen enorm fairen Kaufpreis bietet die Yamaha Vor-Endstufenkombination massive DSP-Power, herausragende Grob- und Feindynamik sowie einen räumlich bestechenden, klaren Sound in allen Betriebsarten. Die 11-Kanal-Endstufe ist enorm pegelfest. Mit sechs Speicherplätzen und starkem Upscaling auf 4K hoch schneidet die  CX-A5100 auch beim Videoprocessing sehr gut ab Auch auf Platz 1 steht die Marantz-Vor-Endstufenkombination AV8802A/MM8077. Mit DTX:X, Dolby Atmos und gegen Zuzahlung von 150 EUR Auro-3D gibt die Ausnahme-Vorstufe AV8802A alle objektbasierten Audio-Tonformate wieder. Der Klang dieser Vor-Endstufenkombination ist über alle Maßen vortrefflich, angenehm, räumlich dicht – Unglaublich. Dass der Marantz Vorverstärker auch eine außergewöhnlich leistungsstarke Videosektion mit ISF-Modi an Bord hat, hebt den Notenspiegel weiter an. Verdient teilen sich Marantz und Yamaha den ersten Platz.
  2. Denon AVR-X7200WA: Der „große Bruder“ verdrängt den AVR-X6200W auf den dritten Platz. Noch mehr Endstufen-Leistung, die bessere Feindynamik und die noch homogenere Einbindung der Height-Lautsprecher bei Verwendung der objektbasierten Audioformate DTS:X, Auto-3D (gegen 150 EUR Aufpreis) und Dolby Atmos sichern hier den zweiten Rang. Die exzellente Videosektion teilt sich der AVR-X7200WA mit dem AVR-X6200W.
  3. Denon AVR-X6200W: Das Multitalent für 2.299 EUR trumpft mit dem Denon-typisch angenehmen Klang auf und erweist sich mit der Neunkanal-Endstufe als sehr flexibel ausgestattet. Sehr gutes Einmesssystem, eine prima Stereowiedergabe und exzellente Video-Qualitäten inklusive ISF-Betriebsarten runden die Spitzenleistung ab. 
Kategorie „beste Stereo-Komponenten“

Nubert nuPower d NuControl Gruppenbild2

Platz 1: Das Gespann aus nuPower D und nuControl

Aurum P8 M8 Gruppenbild1

Platz 2: Aurum P8/M8

Pioneer A-70DA N-70A Gruppenbild2

Platz 3: Pioneer A-70DA und Pioneer N-70A

  1. Auf Platz 1 kommt nun wieder die nicht einmal 4.500 EUR kostende Nubert Stereo-Vor-/Endstufenkombination nuControl und nuPower D. Da die Endstufe nuPower A derzeit nicht lieferbar ist, rückt die „klassische“ Kombination wieder auf den „Platz an der Sonne“ vor. Kraftvoll, authentisch und detailreich spielen die Nubert-Komponenten auf und verweisen doppelt so teures Stereo-Equipment auf die Plätze. Nur ein Wunsch bleibt für die Zukunft: Dass der USB-DAC bis 192/24 verarbeitet. 
  2. Platz 2 geht ebenfalls an deutsche Komponenten: Die Aurum Vor-/Endstufenkombination P8 und M8 brilliert für zusammen 5.500 EUR mit feinem sowie kultivierten Sound. Die Verarbeitung ist exzellent, selbst die Fernbedienung ist enorm edel. Einziger Wermutstropfen ist auch hier die zu geringe Auflösung des USB-DACs in der Vorstufe. Wer noch etwas mehr investiert, kann sich gleich die ebenfalls exzellente, nochmals leistungsstärkere Aurum M10 Endstufe dazu kaufen.
  3. Neuer Dritter in der Stereo-Bestenliste: Das schlagkräftige Pioneer-Duo A-70DA (Vollverstärker mit Hochleistungs-USB-DAC bis 384 kHz/32-Bit/11,2 MHz DSD) für 1.400 EUR Marktpreis und der optisch sehr gut passende Netzwerk-Player N-70A für ca. 1.150 EUR Marktpreis. Exzellenter inneren Aufbau bei beiden Komponenten – das Innere ist in mehrere Kammern unterteilt -, hervorragende Bauteil-Qualität, umfassende Ausstattung und ein mitreißender, detailreicher, Pioneer-typisch auch grobdynamisch brillanter Klang sichern den Pioneer-Komponenten eine Spitzenstellung. Es gibt viele deutlich teurere HiFi-Bausteine, die chancenlos gegen Pioneers Stereo-Speerspitzen sind. Nur die Reaktionszeiten des N-70A könnten noch etwas kürzer ausfallen, zudem fehlt TIDAL an Bord. 
Kategorie „bester Standlautsprecher“

KEF Reference 5 Gruppenbild

Zwei auf der 1: KEF Reference 5 sowie…

Aurum Vulkan Rear

…Aurum Vulkan VIII R

Nubert nuVero 140 Gruppenbild1

Platz 2: Nubert nuVero 140

Elac FS 247.3 Gruppenbild1

Platz 2: Elan FS 247.3

  1. Sieger des „guten Klangs“: Die KEF Reference 5 brilliert mit mustergültig angenehmem und detailreichen Klang. Dank des Uni Q-Chassis kommen die Klanganteile im Hoch- und Mitteltonbereich absolut zeitgleich beim Zuhörer an. Mit 7.499 EUR Stückpreis ist die Reference 5 alles andere als günstig, dafür ist sie purer High Tech und macht lange Jahre Hörfreude auf höchstem Niveau. Die KEF teilt sich Platz 1 mit der Aurum Vulkan VIIIR – denn für 4.000 EUR/Stück bietet der Lautsprecher aus Hannover zwar nicht die Edel-Optik der KEF, aber einen fein auflösenden Klang mit filigraner Stimmwiedergabe sowie exaktem Bass. Zupacken kann die extrem pegelfeste Konstruktion aber auch in herausragender Manier. 
  2. Der Standlautsprecher mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis kommt auf Platz 2 – und das ist in unserem Test-„Fuhrpark“ die Nubert nuVero 140. Für vergleichsweise schmale 2.235 EUR Stückpreis wird ein mitreißender, intensiver, kraftvoller und über alle Maßen dynamischer Klang geboten. High Tech-Chassis und bestmögliche Verarbeitung runden den schwäbischen Durchmarsch ab.
  3. Günstig und exzellent – das ist das Erfolgsrezept der ELAC 2,5 Wege-Standbox FS 247.3. Lediglich ein Stückpreis von 1.099 EUR ist zu entrichten, dafür gibt es Spitzen-Verarbeitung, JET-Hochtöner, lebendige Mitten und einen überraschend potenten Bassbereich. Der „Lautsprecher für alle Fälle“.  Den dritten Platz teilt sich die ELAC mit der schmucken Definion 5 aus dem Hause Teufel. Konstruktive Avantgarde trifft auf erstklassige Klangstärke – die, typisch für die Berliner, preislich sehr fair kalkuliert ist. Koax-Chassis, Flachmembran-Chassis – technische Highlights finden sich einige, und auch das Finish passt. 
Kategorie „bester Regallautsprecher“

Nubert nuVero 70 Gruppenbild1

Platz 1: Nubert nuVero 70

KEF LS50 Gruppenbild1

Platz 2: KEF LS50

Dali Epicon 2 Gruppenbild8

Platz 3: Dali Epicon 2

  1. Er ist eigentlich gar kein richtiger Regallautsprecher, der Nubert nuVero 70, sondern auch ein toller Centerlautsprecher – für 1.135 EUR/Stück jedenfalls ist er preislich unschlagbar, wenn man bedenkt, was man dafür an Performance eingeschenkt bekommt. Ein sauberer, lebendiger, räumlich präziser Klang, ganz gleich, ob im Stereobetrieb oder in die Surroundanlage integriert – die nuVero 70 macht pure Freude und landet verdient ganz vorne.
  2. Silber geht nach England – so kompakt sie auch ist, klanglich ist die LS50 mit UNI-Q-Chassis ganz groß. Nach dem Sieg der Reference 5 bei den Standlautsprechern die nächste Top-Platzierung für den dynamisch und klar aufspielenden 2-Wege-Lautsprecher. 
  3. Bronze für die Konkurrenz aus Dänemark: Die Dali Epicon 2 ist mit über 4.500 EUR Paarpreis kein Schnäppchen, liefert dafür aber akustisch phänomenale Ergebnisse. Lebendig und klar, gleichzeitig enorm angenehm – ein herausragender Lautsprecher im exklusiven Finish. 
Kategorie „bestes Surround-Set“

Elac Surround-Set Gruppenbild2

Platz 1: Elan 5.1.4 Set der 400er Serie

Dali Rubicon Set Gruppenbild

Platz 2: Dali Rubicon 5.1 Ensemble

KEF R-Serie 5.1.4 Gruppenbild3

Platz 3: 5.1.4-Set der KEF R-Serie

  1. Das grandiose ELAC-5.1.4-Set, bestehend aus der FS 409 als Frontlautsprecher, dem FS 407 als Rear-Lautsprecher, dem Center CC 400, dem SUB 2070 und den Top Firing-Modulen TS 3000 setzt Akzente. Die objektbasierten Audio-Tonformate kann man mit diesem Higtech-Set auf höchstem Level erleben. das Auflösungsvermögen begeistert dank des JET 5 Bändchenhochtöners, der Subwoofer mit App-Einmessung bietet tiefe sowie satte Bässe und der Center gibt Stimmen fabelhaft wieder. Gratulation nach Kiel, auch wenn das Set mit über 14.000 EUR kein Sonderangebot darstellt. 
  2. Dali Rubicon 5.1-Set: Rubicon 6/Rubicon Vokal/Rubicon LCR/Aktiver Subwoofer M-10D: So baut man Boxen! 9.294 EUR sind zwar ein stolzer Preis, dafür kommen aber auch nur die besten Zutaten in die Rubicon-Boxen und vor allem auch in den Maßstäbe setzenden M-10D Aktivsubwoofer. Hybrid-Hochtonmodul bei den passiven Komponenten, Endstufe mit massivem Leistungsvermögen beim aktiven Subwoofer, höchste Souveränität aller Komponenten, hervorragende Dynamik – das Rubicon-Ensemble lehrt der Konkurrenz das Fürchten Charakteristisch für Dali ist auch die hochklassige Verarbeitung. 
  3. KEF R-Serie: R500 Standbox x 4/R50 Top-Firing-Modul/R200C Center/R400B Aktivsubwoofer – für gut 7.000 EUR liefert das KEF-Ensemble eine Leistung der Superlative ab. Der Sub mit 2 Endstufen drängt und schiebt, bleibt dabei immer präzise. Die vier R500 zeigen, wie komplett und lebendig eine recht kompakte Standbox klingen kann. Der Center fügt sich nahtlos ein, und die vier Top-Firing-Module beeindrucken uns mit fein dosierter Räumlichkeit. Den zweiten Platz teilt sich die R-Serie mit dem extrem pegelfesten und enorm dynamischen Klipsch Premiere-Set, bestehend aus 2 x RP-280FA mit Top Firing-Modulen, dem riesigen, klangstarken Center RP-450CA, denn RP-160M Bookshelfs, den RP-140SA Top Firing-Modulen und dem kraftvollen Klipsch R-112 Aktivsubwoofer. Für die enorme Performance sind 6.060 EUR Gesamtpreis für das 5.1.4-Ensemble absolut fair. 
Kategorie „bester aktiver Subwoofer“

XTZ Sub3x12 Front Seitlich3

Platz 1: XTZ SUB 3X12

Sunfire XTEQ12 Front Seitlich3

Platz 2: Sunfire XTEQ12

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Platz 3: Dali P-10 DSS

  1. Der Dominator: Drei Endstufen, eine für jedes Chassis, Bärenkräfte, kompromissloser Aufbau – für knapp 2.000 EUR ist der XTZ SUB 3X12 das Maß aller Dinge. Pegelfestigkeit, Tiefgang, Volumen, Staffelung – der XTZ spielt sich mit brutaler Macht an die Spitze. Allerdings hat nicht jeder den nötigen Platz, um dieses Basskraftwerk aufzustellen.
  2. Die Überraschung: Irre Kraftreserven, grandiose Präzision, tolles Einmesssystem – der Sunfire XTEQ 12 bringt 3.000 (!!!) Watt mit, ist extrem kompakt und edel verarbeitet. 
  3. Dänische Macht: Und wieder ein Podium für Dali, der P-10 DSS ist ein echter „Evergreen“ mit Top-Finish, immensen Kraftreserven und erstklassiger Präzision. High-Tech, gepaart mit „Danish Dynamite“ für 2.199 EUR.
Kategorie „bester Aktivlautsprecher“

Heco Ascada 600 Tower Gruppenbild1

Platz 1: Heco Ascada 600 Tower

Nubert nuPro A-700 Gruppenbild2

Nubert nuPro A-700

Aurum Orkan Aktiv Gruppenbild2

Quadral Aurum Orkan Aktiv

  1. Heco Ascada 600 Tower mit Bluetooth und USB-DAC: Schicke, edle Optik und ein Klang, der in jeder Beziehung Begeisterung weckt – die Heco-Aktivbox schöpft in jeder Beziehung „aus dem Vollen“ und ist auch noch pegelfest und wenig aufstellungskritisch. 
  2. Nubert nuPro A-700: Etwas nüchterner als die Heco, top verarbeitet, fundierter Bass und sehr gute Detaillierung. Die nuPro A-700 kann man kaum auf dem „falschen Fuss“ erwischen.
  3. Die großen Quadral Aurum-Aktivlautsprecher Orkan Aktiv sind mit 6.000 EUR Paarpreis zwar alles andere als ein Schnäppchen, liefern dafür aber ein facettenreiches, lebendiges Klangbild sowie Leistung satt. Leider fehlt eine komplette Vorverstärkersektion, daher ist auch kein USB-DAC an Bord. Quadral Aurum sieht diesen Purismus als Konzept. Geht es nur um den Klang, macht der Orkan Aktiv niemand etwas vor. 
Kategorie „bester aktiver TV-Lautsprecher“

Raumfeld Sounddeck Front Seitlich3

Platz 1: Raumfeld Sounddeck

Canton DM 90.3 Front Seitlich1

Auch erstplatziert: Canton DM 90.3

Teufel Cinebase Front Seitlich1

Platz 2: Teufel Cinebase

Canton DM 55 Front Seitlich2

Platz 3: Canton DM 55

  1. Raumfeld Sounddeck: Für rund 1.000 EUR offeriert Raumfeld nicht nur den derzeit klanglich wohl besten aktiven TV-Lautsprecher, sondern auch noch ein komplettes Streaming-Gerät, das per App steuerbar ist. Leider gibt es, ebenso wenig wie bei der Raumfeld Soundbar, keine Decoder für DD/DTS, aber dann übernimmt eben der BD-Player die Wandlung von Bitstream in PCM. Dank Wellenfeld-Technologie wird eine überragende Räumlichkeit geboten. Der Canton DM 90.3  aktiv TV-Lautsprecher für 1.199 EUR sorgt aber nun dafür, dass das Raumfeld Sounddeck nun teilen muss. Mit Ultra HD-kompatibler HDMI-Beschaltung, gewaltigen 300 Watt Leistung aus einer Class D-Endstufe, überragender Verarbeitung und hochwertiger Fernbedienung spielt sich das DM 90.3 an die Spitze. Die Multimedia-Kompatibilität des Raumfeld Sounddecks fehlt, dafür aber ist Cantons DM 90.3 dank der sich auf aktuellem Stand befindenden HDMI-Sektion voll für die Ultra HD-Ära geeignet. Sicherlich, dank HDMI-Terminal mit ARC kann man, wenn der TV von Bitstream nach PCM  wandeln und dieses ausgeben kann (Das Raumfeld Sounddeck hat keine Decoder) auch das Raumfeld Sounddeck für Ultra HD-Setups verwenden – aber hier ist die Canton-Lösung besser: Mit HDMI und Decodern für Dolby Digital  und DTS wird alles geboten, was erforderlich ist. Kraftvoll und räumlich ist der Sound, DTS TruSurround arbeitet als wirkungsvoller virtueller Surround-Aufpolierer.  
  2. Teufel Cinebase. Es dauerte lang, bis Teufel den ersten aktiven TV-Lautsprecher des Hauses präsentierte. Die Cinebase mit HDMI-Beschaltung machte aber sofort alles richtig: Tolle DSPs, kompletter Klang, für Musik- und Filmton gleichermaßen gut geeignet. Chapeau! Das ist unsere Nummer 1. 
  3. Canton DM 55: Herausragende Verarbeitung, ein runder sowie harmonischer Klang und sehr gute DSPs – mit 449 EUR ist Cantons DM 55 fair kalkuliert. Leider fehlt HDMI. 
Kategorie „beste Soundbar“

Yamaha YSP-5600 NS-SW300 Gruppenbild

Platz 1: Yamaha YSP-5600 mit aktivem Subwoofer NS-SW300

Yamaha YSP-2500 Gruppenbild3

Platz 2: Yamaha YSP-2500

Raumfeld Soundbar Subwoofer Gruppenbild2

Platz 3: Raumfeld Soundbar

  1. Neuer Spitzenreiter: Der Yamaha YSP-5600 zusammen mit dem aktiven, drahtlos ansteuerbaren Subwoofer NS-SW300 für 1.999 EUR erhältlich, setzt neue Maßstäbe bei den Soundbars. Wobei Yamaha darauf Wert legt, dass die hauseigene Technik der digitalen Sound-Projektoren eigentlich nur wenig mit der auf Psychoakustik beruhenden Wirkungsweise normaler Soundbars zu tun hat. Die Die insgesamt 46 Lautsprecher der YSP-5600 „beamen“ Schallstrahlen exakt berechnet an die Wände und die Decke des Hörraums – ja, auch ein Beam-Lautsprecher-Array für die Wiedergabe von Dolby Atmos und zukünftig auch DTS:X ist vorhanden. Mittels IntelliBeam wird der Soundprojektor eingemessen, was zuverlässig funktioniert. Yamahas hochwertige Cinema DSP-Programme sind auch Feature der YSP-5600. Akustisch wird ein ungemein lebhaftes, dichtes, nachdrückliches Klangerlebnis geboten. Der Yamaha YSP-5600 verkörpert somit die Rolle einer echten Dolby Atmos-Anlage in Gestalt einer Soundbar – unerreicht derzeit. 
  2. Nicht mehr „ganz frisch“, aber immer noch auf Platz 2: Der Yamaha Digital Sound Projector YSP-2500 schafft wie auch der YSP-5600 die beinahe perfekte Surround-Illusion und ist üppig ausgestattet. Ein DSP-Wunder mit richtungsweisender Technologie. Allerdings zeigt sich, dass das Bessere des Guten Feind ist: Noch mehr Dynamik, noch mehr räumliche Fülle und bedingt durch Dolby Atmos auch noch „Immersive Sound“ bietet der YSP-5600. 
  3. Raumfeld Soundbar: Der Raumfeld Soundbar für knapp 1.300 EUR sieht nicht nur enorm attraktiv aus, sondern besticht auch mit handfesten klanglichen Vorteilen: Dank Wellenfeld-Technologie stellen wir einen enorm räumlichen Klang fest, der flache Wireless-Subwoofer sichert einen kraftvollen, zugleich präzisen Bassbereich. Da es sich um ein Raumfeld-Produkt handelt, ist der Soundbar auch komplett in die Raumfeld-Welt eingebunden. Zahlreiche onlinebasierte Musik-Streamingdienste sind an Bord, Musik vom Smartphone oder vom Home Server kann wiedergegeben werden. Natürlich ist der formschöne Soundbar auch per App steuerbar. 
Kategorie „Bester Bluetooth-Lautsprecher“

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Platz 1: Teufel Rockster

JBL Xtreme Front

Platz 2: JBL Xtreme

JBL Pulse2 Front Seitlich4

Platz 3: JBL Pulse 2

  1. Ja, natürlich sind wir unfair, aber wir können nichts dafür: Der Teufel Rockster ist ein Bluetooth-Lautsprecher, auch wenn er recht ausladend ist und rund 1.000 EUR kostet. Die sensationelle Party-Machine brilliert akustisch ohne Abstriche und liefert enorm hohe Pegel. Robuste Verarbeitung und integriertes Mischpult nebst zwei parallel aktiven BT-Verbindungen zeigen klar: Hier kommt der „Party-Chef“. 
  2. Silber geht an den kompakten, aber gleichzeitig enorm leistungsfreudigen und mit 299 EUR auch noch sehr fair kalkulierten JBL Xtreme. Sauber verarbeitet, gegen Spitzwasser geschützt und mit massivem Bass bietet er jede Menge Reize. 
  3. Auch Bronze geht an JBL – diesmal mit dem „Pulse 2“ vertreten. per App steuerbare Farbenspiele, saubere Verarbeitung, satter Sound und spritzwassergeschützt – für knapp 200 EUR wird hier ein Optimum geboten. 
Kategorie „bester Wireless Audio-Multiroom-Lautsprecher“

Teufel Raumfeld Speaker L Mk2 Gruppenbild4

Platz 1: Stereo L von Raumfeld

Teufel Raumfeld Stereo M Gruppenbild2

Platz 2: Stereo M von Raumfeld

Panasonic SC-ALL9 Front Seitlich1

Weit vorn dank perfektem Preis-/Leistungsverhältnis: Panasonic SC-ALL9

Sony SRS-X88 Front Seitlich2

Platz 3: Sony SRS-X88

  1. Raumfeld Stereo L. Paarpreis derzeit 1.300 EUR, Nimbus: Akustisch unschlagbar. Gegen den Stereo L verblassen alle anderen Wireless-Speaker. Basskraft, Präzision, Lebendigkeit und ein offener, frischer Hochtonbereich verdichten sich zu einem Klangerlebnis auf höchstem Niveau. Raumfeld zeigt, wie gut Wireless Audio-Lautsprecher klingen können.
  2. Raumfeld Stereo M. Auch der zweite Platz geht an Raumfeld, diesmal mit dem kleineren, aber auch sehr klangstarken Stereo M. Der knackige Bass, die sehr gute Pegelfestigkeit, der angenehme, räumlich akkurat aufbereitete Klang sind eine besondere Empfehlung locker Wert. Derzeitiger Paarpreis: Rund 800 EUR, ein Schnäppchen für so viel Sound. Allerdings muss sich der Raumfeld-Speaker den 2. Platz mit dem Panasonic SC-ALL9 teilen: Für nur 349 EUR kommt hier der absolute Preis-/Leistungssieger daher! Kraftvoll, räumlich und pegelfest, einfach zu bedienen und enorm betriebssicher, überdies HiRes-kompatibel: Mehr fürs Geld geht nicht!
  3. Sony SRS-X88: Soviel Top-Klang kann aus einem so kleinen Gehäuse kommen – wir staunen: Der Sony ist auch für die Wiedergabe von HiRes-Audiodateien ausgelegt und besitzt einen leistungsfähigen USB-DAC. Im Inneren arbeiten präzise sowie kraftvolle digitale Verstärker. 
Kategorie „bester Kopfhörer“

Ultrasone Edition M 4

Ultrasone Edition M auf Platz 1

AKG N90Q 7

AKG N90: Teuer, aber voller High-Tech – Platz 2

AKG N60 Staender

3. Platz: AKG N60

  1. Die Bayern kommen – nein, es ist nicht der FC Bayern München gemeint, sondern die Ausnahme-Headphones  der Kopfhörerschmiede Ultrasone, die in Oberbayern zusammengebaut werden. Mit dem Edition M für mittlerweile 699 EUR offerieren die talentierten „Ultrasoner“ einen ultimativen Kopfhörer für den mobilen Einsatz, mit feinsten Materialien, erstklassiger Verarbeitungsgüte und einem Klang, der süchtig machen kann. Echte Handwerkskunst trifft auf modernste Technologien wie S-Logic Plus. Ein würdiger Primus. 
  2. Mehr geht nicht: Hightech-USB-DAC, Ohr-Einmessung, aktives Noise Cancelling, Klang der Extraklasse – wäre da nur nicht der Kaufpreis: 1.499 EUR werden für den AKG N90 „Quincy Jones“ fällig. 
  3. Auch der dritte Platz geht an AKG. Mit dem N60 für schlanke 249 EUR bieten die zum Harman-Konzern gehörenden Österreicher ein erstklassiges Produkt mit hervorragendem Noise Cancelling an. Top-Verarbeitung, sehr gute Sitz, enorm angenehmer Klang – klare Kaufempfehlung!

Special: Carsten Rampacher
Update: 14. Juli 2016




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