TEST: ELAC 2,5-Wege-Standlautsprecher FS 247.3 – Neuauflage eines Erfolgsmodells

Elac FS 247.3 Gruppenbild2

Neuauflage eines Erfolgsmodells: Wahlweise in schwarzer oder weißer Hochglanzausführung gibt es für einen Stückpreis von 1.099 EUR die schlanke, elegante 2,5 Wege-Standbox ELAC FS 247.3. Optisch begeistert der Schallwandler restlos. Uns ist kaum eine andere Konstruktion in dieser Preisliga bekannt, die ähnlich edel auftritt. Das beginnt schon weit unten – beim erstklassig ausgeführten Sockel. Unter diesem sind noch wahlweise Spikes oder Standfüße montiert werden. Der Sockel selbst ist mittels vier massiven Metallsäulen mit dem eigentlichen Gehäuse verbunden. Damit sieht die FS 247.3 aus wie ein kleiner Highend-Lautsprecher, der auch locker 2.000 EUR das Stück kosten könnte. Die Schallwand sieht sehr gut aus, die Harmonie wird nur durch die sichtbaren Schrauben, mit denen die Chassis eingepasst sind, minimal gestört. Das ist aber „Meckern auf hohem Niveau“. Die sauber mit Stoff bezogenen Lautsprecher-Schutzgitter haften natürlich magnetisch. Die schwarze Hochglanzoberfläche wirkt ungemein tief, kein Vergleich zu manchem Konkurrenten. Hier sieht das Finish auf den ersten Blick dann gut aus, schaut man genauer hin, stellt man fest, dass durch die einfache Lackierung Tiefe und Glanz verloren geht. Nicht so bei der FS 247.3 – hier steht eine hervorragende Verarbeitung klar im Fokus, das wird auch an den sorgfältig gerundeten Ecken deutlich. Es finden sich auf der Rückseite keine Bi-Wiring-Terminals, nur einfach ausgeführte Schraubanschlüsse. Diese sind allerdings ausgezeichnet ausgeführt. 

Elac FS 247.3 Front Seitlich2

Einfach schön: FS 247.3

Elac FS 247.3 Rueckseite Seitlich1

„Cleane“ Rückseite, so kann man den 2,5 Wege-Lautsprecher auch problemlos so aufstellen, dass er von allen Seiten sichtbar ist

Elac FS 247.3 Standfuss

Hochwertige Sockelkonstruktion

Insgesamt beweist die FS 247.3, dass eine handwerklich meisterliche Verarbeitung kein Vermögen kosten muss. Dass die rückseitige Bassreflexöffnung eher einfach gehalten ist, kann man in Anbetracht des sonstigen Niveaus durchaus verzeihen. Extrem gut gefällt uns das Unibody-Gehäuse – für uns ist die Zeit mit der separat befestigten Schallwände vorbei, es seit denn, man verwendet die Schallwand gekonnt als Design-Element, wie Nubert bei der nuVero-Serie, die ebenfalls zu humanen Preisen eine überragende Fertigungsgüte offeriert.

Elac FS 247.3 Tiefmitteltoener

Zwei 150 mm Tief-/Mitteltöner mit AS-XR-Konus

Elac FS 247.3 Tiefmitteltoener ausgebaut1

Chassis ausgebaut. Solider Aufbau, hochwertige Materialien

Elac FS 247.3 Tiefmitteltoener ausgebaut2

ELAC Exklusiv-Chassis mit dickem Magneten für hohe Leistungsfähigkeit

Die FS 247.3 kommt mit 2 x 150 mm Tief-/Mitteltönern mit dem ELAC-typischen AS-XR Konus. Die diamantähnliche Oberflächenstruktur der der Aluminum-Sandwich (dafür steht „AS“) Membran ist optisches Kennzeichen. Enorme Steifigkeit bei gleichzeitig sehr geringem Gewicht sind die großen Vorzüge dieser Membran. Große, starke Magnete beweisen ebenfalls, dass es ELAC sehr ernst meint mit dem Thema Performance. 

Elac FS 247.3 Hochtoener

JET 5 Bändchen-Hochtöner für feine Auflösung und tolle Räumlichkeit

Elac FS 247.3 Hochtoener ausgebaut1

JET 5 Hochtöner ausgebaut

Elac FS 247.3 Hochtoener ausgebaut2

Von unten

ELACs JET-Hochtöner sind schon seit Jahren Inbegriff für eine räumlich dichte, feinfühlige und brillante Hochtonwiedergabe. Die im aufwändigen Fertigungsprozess hergestellten Bauteile sind überdies hoch belastbar. Dass ELAC in diesen bezahlbaren Preisklassen bereits auf einen so hochwertigen Hochtöner setzt, beweist, dass man tatsächlich eine vollwertig klingende Box zum fairen Preis anbieten möchte, die einige Merkmale der größeren Baureihen mitbringt. 

Elac FS 247.3 Innenleben

Frequenzweiche und hochwertige Van den Hul Innenverkabelung

Beim Thema Frequenzweiche und Innenverkabelung setzt ELAC ebenfalls auf Hochwertigkeit. Es findet eine Innenverkabelung von Van den Hul Verwendung, und auf der Frequenzweiche kommen nur edle Bauteile wie Luftspulen und Folienkondensatoren zum Einsatz. Daher kann man bei der FS 247.3 keinesfalls von „außen hui, innen pfui“ sprechen – das Gegenteil ist der Fall: Eine exzellente Fertigungs- und Materialqualität innen und außen verdienen Respekt. 

Elac FS 247.3 Bassreflexrohr

Bassreflexöffnung

Elac FS 247.3 Anschluesse Rueckseite

Lautsprecherkabel-Anschlussterminals

Die FS 247.3 ist 1.021 mm hoch, 220 mm breit und 320 mm tief. Sie wiegt pro Stück 16,8 kg und weist Übergangsfrequenzen von 500/2.500 Hz auf. Dank des darstellbaren Frequenzbereiches von 30 Hz bis 50 kHz ist sie perfekt für HiRes-Audio-Medien, auch die „alten“ Disc-Medien SACD und DVD-Audio eingeschlossen, geeignet. Das Bändchen mit seiner feinen, räumlich sehr gut gestaffelten und brillanten Wiedergabe hoher Frequenzen ist ohnehin sehr gut für High Resolution Audio. Als Wirkungsgrad gibt ELAC 89 dB (2,83 V/1 m) an. Ein guter, wenn auch nicht überdurchschnittlicher Wert. Wie die Testreihen uns gezeigt haben, ist eine kraftvolle Zuspielung aber unabdingbar, möchte man die großen klanglichen Talente der FS 247.3 in vollem Umfang genießen. Mit 120 Watt ist die Box dauerhaft belastbar, 160 Watt ist die Musikbelastbarkeit. Die Nominalimpedanz liegt bei 4 Ohm, die Minimalimpedanz bei 3,4 Ohm (bei 210 Hz). 

Klang 

„Klang lebt“, so lautet das Credo von ELAC. Und die FS 247.3 beweist schon bei 44,1 kHz/16-Bit CD-Material, dass diese Weisheit nicht aus leeren Worten besteht. Damit der Lautsprecher seine akustische Güte voll entfalten kann, haben wir mit der Nubert Vor-Endstufenkombination nuControl/nuPower D zugespielt. Ein Denon DBT-3313UD steht als Player bereit. Es geht los mit dem Goldfrapp-Hit „Rocket“ in Mix von Tiesto (von der CD „RMX – Superstars remixed by Superstars“). Und hier sind wir sehr überrascht, denn als der Song richtig „abgeht“ und sich noch ein richtig satter, massiver Bass hinzumischt, beweisen uns die doch eher zierlich wirkenden FS 247.3, dass sie die Basswiedergabe außerordentlich gut beherrschen. Alle Bassanteile werden mit akkurater Differenzierung abgebildet, gleichzeitig kommt die Stimme der Sängerin aber hervorragend heraus. Hier wurde ganze Arbeit geleistet, da der Bass überdies Struktur und Präzision mitbringt. Die Übergänge zwischen den einzelnen Frequenzbereichen erfolgen fließend, das ist insbesondere beim Übergang vom Mittel- in den Hochtonbereich zu erwähnen. Denn das Bändchen ist, was die Ankopplung an den Mitteltonbereich angeht, kritisch, bei all seinen sonstigen Vorteilen. ELAC hat dieses Problem offensichtlich enorm gut im Griff, denn hier haben wir einen optimal passenden Übergang, was zu einem kompletten, einheitlichen und somit kultivierten Klangbild führt. Von der selben CD lauschen wir nun „Girls and Boys“ von Blur im Mix der Pet Shop Boys. Und auch hier wieder fällt direkt zu Beginn auf, dass die FS 247.3 viel größer klingt, als sie tatsächlich hinsichtlich der Abmessungen ist. Sie vermittelt eine so hohes Maß an Souveränität, dass man verblüfft ist, wo diese klangliche Stärke herkommt, bei dem schlanken „Gewand“.  Auch der Tiefgang ist verblüffend. Sicherlich geht noch mehr, das dürfte jedem klar sein, aber setzt man die gebotene Leistung in Relation zur 100 Prozent Wohnzimmer-Tauglichkeit und hohem WAF, dann sind die Ergebnisse frappierend. Die sehr gute Stimmwiedergabe mit toller Loslösung von den Chassis beeindruckt ebenfalls. Die ELAC hat eine sehr gute räumliche Ausbreitung, muss nur leicht angewinkelt auf die Hörposition ausgerichtet werden. Eine stärkere Anwinklung ist nicht nötig, und auch wenn man nicht ganz im idealen Stereodreieck sitzt, bietet sie einen homogenen Klang. Aufgrund der rückseitigen Bassreflexöffnung sollte man nur ca. 30 bis 40 cm Abstand von der Wand einhalten. 

Laura Brannigans 80er Jahre Erfolg „Self Control“ haben wir selten so fundiert gehört wie mit der ELAC FS 247.3. So gelassen, so „cool“ gibt sie diesen Track wieder, der Bass hat Kraft, legt sich aber nie mit zuviel Nachdruck über den Rest. Das wäre auch überhaupt nicht im Sinne der ELAC-Philosophie. Ein sauberes, ausgewogenes Klangbild steht hier im Vordergrund, das auch bei höheren Pegel nichts an Auflösung und Stabilität einbüßt. Genau dies bietet die FS 247.3, was auch dafür sorgt, dass man über längere Zeit mit enormer Lautstärke hören kann, ohne dass man sich anschließend akustisch gestresst fühlt. Die Stimme ist ausgezeichnet eingebunden, gleichzeitig wird die charismatisch wiedergegeben. 

Als nächstes holen wir den 1989er Hit „Das Omen“ von Mysterious Arts (Extended Version) aus der CD-Kiste. Die CD ist etwas scharf und metallisch abgemischt, mit nur bescheidenem Auflösungsvermögen. Was holt die FS 247.3 aus diesem Titel? Der Bass begeistert gleich wieder – was hier geht, ist salopp am besten mit dem Wort „krass“ zu umschreiben. Die gesamte Dynamik ist herausragend, trotz der höchstens durchschnittlichen Güte des Quellmaterials wird hier hohes Hörvergnügen geboten. Den etwas blechernen Hochtonbereich kann die FS 247.3 zwar nicht völlig eliminieren – wie auch -, aber durch die insgesamt dynamische, gleichzeitig kultivierte Wiedergabe kann man mit beträchtlichem Pegel hören, ohne dass man das Gefühl hat, „angeschrien“ zu werden. Hohe Impulstreue und eine sehr gute Loslösung des Klangs vom Lautsprecher sind besondere Kennzeichen dieser Box. 

Nun wenden wir uns zwei Stücken von The KLF zu: „3 A.M. Eternal“ und „Last Train To Trancentral“. Die KLF kultivierte den Begriff des „Stadium House“. Ihre Hochzeit hatte die britische Gruppe Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre, damals liefen die Videos bei m-tv hoch und runter. Mit solidem, kraftvollem Bass nimmt sich die FS 247.3 beiden Stücken an und schafft erneut eine dichte Atmosphäre, die aber hinsichtlich der Räumlichkeit niemals überzogen, sondern immer glaubwürdig wirkt. Das enorme Auflösungsvermögen des JET 5 werden wir bei diesen Stücken nicht ausreizen können, dazu gibt es später genug Gelegenheit. Wir freuen uns hier über enorme Grobdynamik, umschließende Kulisse und sehr gute Einarbeitung der typischen „Stadium House“ Effekte wie kurzen Begeisterungsbekundungen des Publikums. Der Bass ist trocken und standfest, kein „Aufweichen“ auch bei großer Lautstärke, und wie wir wissen, liefert die nuPower D Leistung satt – hier muss man ehrlich hinzufügen, dass es kaum einen CE-Lautsprecher in bezahlbaren Bereichen geben dürfte, der diesen Leistungsverstärker der Extraklasse überfordert.   

Jetzt sind hochauflösende Medien an der Reihe, und wir starten mit der „Footloose“ SACD. Diese ist allerdings kein absolutes Glanzstück hinsichtlich der Auflösung und der Brillanz, schauen wir mal, wie sich die FS 247.3 hier schlägt. Der Titelsong „Footloose“ von Kenny Loggins wirkt akustisch recht aufgeräumt, das leichte Dröhnen in den oberen Mitten stört aber auch bei der Wiedergabe durch die FS 247.3. Hier muss man leider sagen, wurde bei der Erstellung dieser Aufnahme versagt – das muss nicht sein, auch nicht bei älteren Titeln. Besser bestellt ist es um „Holding Out For A Hero“ von Bonnie Tyler. Und hier lässt die ELAC-Box ihre mannigfaltigen Talente aufblitzen: Dynamisch, facettenreich, emotional – genau so muss der Klassiker klingen. Dass auch die Räumlichkeit überzeugt, verwundert, ist dies doch Problem dieser Aufnahme, dass man eigentlich nur eine ausreichende räumliche Ausbreitung erwarten kann. Gerade im Hochtonbereich beackert die FS 247 ein großes Feld, das heißt, JET 5 leistet ganze Arbeit und zeigt, was bei der richtigen Elektronik-Kette in dieser Aufnahme steckt. 

Die nächste SACD, „Frantic“ von Bryan Ferry, ist nun unser Zielobjekt. „Cruel“ bereitet der FS 247.3 keinerlei Schwierigkeiten. Erneut sind präzise Stimmwiedergabe und enorme Dynamik die Kennzeichen der Präsentation. Das solide Bass-Fundament und die klar strukturierten Mitten sorgen zusammen mit den lebendigen, aber nicht unschön aggressiven Höhen für ein komplettes Klangbild, das sich auch in höheren Preisklassen als der 1.000 EUR (Stückpreis) Liga, der die FS 247.3 angehört, sehr gut machen würde. Der relaxte Rhythmus von „Goin’Down“ wird sehr sauber erfasst, bei diesem Stück von der gleichen SACD verblüfft uns wieder die tief nach unten reichende Basswiedergabe zutiefst. Aber auch, wie authentisch Bryans Stimme klingt, lässt uns den Hut ziehen. 

Schon ein Klassiker in unserer Test-SACD-Auswahl: „James Bond Themes“, rein instrumental aufbereitet vom Royal Philharmonic Orchestra“. Wir wählen den Titelsong zu „Goldfinger“ und freuen uns über die exzellente Auflösung der Streicher, die nicht zu spitz klingen. Die Blechblasinstrumente „scheppern“ nicht, sondern werden impulstreu und sauber wiedergegeben. Das Gehäuse des Kieler Lautsprechers bleibt vorbildlich ruhig, auch bei großer Lautstärke sind keinerlei Geräusche zu vernehmen. Den gesamten Aufbau mit größeren sowie kleineren dynamischen Unterschieden stellt die FS 247.3 in aller gebotenen Prägnanz zur Schau. Sie kann kraftvoll, aber auch filigran – ein echtes Universaltalent. Wir hören als zweiten Titel von dieser SACD „Nobody Does It Better“ aus dem 007-Movie „The Spy Who Loves Me“. Das hohe Maß an Atmosphäre, das hier vermittelt wird, ist zu loben. Trotz „nur“ zwei Lautsprechern fühlt sich der Zuhörer richtig ins akustische Geschehen integriert. Die einzelnen Instrumente werden sehr gut voneinander differenziert, die vorderen musikalischen Ebenen werden nahezu komplett erfasst. Das Gesamtergebnis ist von hoher Harmonie und Homogenität geprägt. Dies alles beweist: Der sehr anspruchsvolle Hörer mit normalem Budget kann hier bedenkenlos zugreifen.

Ludwig van Beethovens weltberühmte 9. Symphonie „Ode an die Freude“ (SACD) stellt das Equipment stets vor eine sehr anspruchsvolle Aufgabe der kompletten Wiedergabe. Das erste „Allegro ma non troppo, un poco maestoso“ bietet zahlreiche fein- und grobdynamische Herausforderungen. Die Einarbeitung auch kleiner Details gelingt der FS 247.3 überragend. Wie impulstreu auch kurze instrumentale Einsätze eingearbeitet werden, erfreut immer wieder. Dass das ganze Allegro überdies sehr ausgewogen ertönt, hatten wir uns nach den Hörerfahrungen mit den anderen Test-SACDs schon beinahe gedacht. Die Streicher weisen genau die richtige Balance zwischen Harmonie und maximaler Strahlkraft auf. Sie sind sehr gut durchhörbar und lösen ansprechend fein auf. Die Soli haben eine feinen Durchzeichnung und verteilen sich gleichmäßig im Raum.  Für den Klassik-Fan bietet sich ELACs 2,5 Wege-Standlautsprecher als vollwertige Alternative an, sie ist in der Lage, ein gleichermaßen emotionales, tiefgehendes wie exaktes, vielschichtiges Klangbild aufzubauen. 

Konkurrenzvergleich
  • Teufel Definion 3 (Paarpreis 1.799 EUR): Die günstigere Teufel ist in ihrer Preisklasse auch eine Macht. Mit solidem Bass, sehr gut aufgebautem Mitteltonbereich und lebendiger Hochtonwiedergabe beweist Teufel, dass man auch richtig gute Stereoboxen bauen kann. Bei Detailverarbeitung und Hochtonauflösung macht die FS 247.3 ihren Mehrpreis souverän Wett und zeigt sich insgesamt noch hochklassiger. Wer nicht mehr als die rund 1.800 EUR für die Definion 3 ausgeben möchte, ist aber auch hier ausgezeichnet bedient.
  • Dali Opticon 8 (Stückpreis 1.299 EUR): Die Dali ist größer, und bietet noch etwas mehr Tiefgang. Sehr gut gefällt uns die Räumlichkeit über den gesamten Frequenzbereich, der Hybrid-Hochtöner ist für einen perfekten Übergang vom Mittel- in den Hochtonbereich zuständig. Was Feindynamik und Feinauflösung im Hochtonbereich angeht, zeigt sich die ELAC FS 247.3 leicht überlegen. 
  • Nubert nuLine 284 (975 EUR/Stück):  Schlank und sehr neutral klingend, weiß die nuLine 284, die schon länger auf dem Markt ist, noch heute zu überzeugen. Das Design ist richtig attraktiv, die Verarbeitung Nubert-typisch auf Top-Niveau. Im Detail wirkt die FS 247.3 aber noch edler. Nubert ist im Bassbereich Spitze, die ELAC aber hält dagegen. Den Mehrpreis gegenüber der nuLine 284 rechtfertigen nochmals bessere Verarbeitung und minimal bessere Feindynamik im Hochtonbereich. 
Fazit

Elac FS 247.3 Gruppenbild1

ELACs FS 247.3 ist ein rundherum harmonischer, kompletter Standlautsprecher. Nachteile sind ihm kaum nachzuweisen, bis darauf, dass er auf eine recht kräftige und kompetente Zuspielung angewiesen ist. Es gibt Schallwandler in der 1.000 bis 1.500 EUR-Liga, die weniger anspruchsvoll sind. Ansonsten herrscht in jeder Disziplin eitel Sonnenschein. Das fängt schon bei der erstklassigen Verarbeitung an, die bis ins Detail hochwertig ist und Maßstäbe in der Preisklasse bis 1.500 EUR (Stückpreis) setzt. Akustisch brilliert die ELAC durch einen enorm kultivierten Klang, durch herausragende Grob- und Feindynamik und fließende Übergänge zwischen allen Frequenzbereichen. Der kräftige, solide Bassbereich und die ausgezeichnete Räumlichkeit ergänzen den Eindruck einer stimmigen, mit Sorgfalt und Liebe zum Detail konstruierten Standbox.

Exzellent verarbeiteter, edler Standlautsprecher mit erstklassigem Klang in allen Teildisziplinen
preisklassenreferenz
Standlautsprecher bis 1.500 EUR (Stückpreis)
Test Donnerstag, 26. November 2015

+ Herausragendes Auflösungsvermögen dank JET 5 Hochtöner
+ Feindynamik hervorragend
+ Staffer und kräftiger Bass
+ Stimmwiedergabe
+ Verarbeitung auf höchstem Level

– Verlangt nach sehr hochwertiger Zuspielung

Test: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 26. November 2015

 

 




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