TEST: Teufel Rockster – mobiles Event Sound System mit integriertem Hochleistungsakku

teufel_rockster_frontseit

Teufel lässt es mächtig krachen – für 1.000 EUR bieten die Berliner den Rockster an, ein mobiles Zweiwege-Bassreflex-Event Sound System mit eingebautem 450 Watt Verstärker und Hochtonhorn sowie 380 mm Tieftöner. Ein integriertes Zweikanal-Mischpult, zweimal BT 4.0 und sogar Mikrofon- und Instrumenteneingang sind Merkmale dieses in teuflischem Schwarz mit höllischen roten Akzenten lieferbaren Muntermachers. Allerdings sollte man derzeit 8 bis 12 Wochen Wartezeit einkalkulieren, bis der Rockster tatsächlich zu Hause eintrifft, aber das Warten lohnt sich – das sei an dieser Stelle schon gleich verraten. 580 mm breit, mit den vier praktischen mitgelieferten Rollen 860 mm hoch und 480 mm tief, bringt der Rockster durchaus Respekt gebietende Abmessungen mit.

teufel_rockster_batterie_abdeckung

Hinter dieser Abdeckung ist die Batterie untergebracht. Nicht erschrecken – unser Rockster war schon heftig im Einsatz und trägt mit Stolz seine „Kampfspuren“

teufel_rockster_rueckseite_batterie

Das ist mal ein Akku – 12 V/12 AH Hochleistungs-Blei-Batterie

Mit dem eingebauten Akku wiegt er auch 31,5 kg – da machen die Rollen (leicht und schnell zu montieren, 2 gebremst, 2 ungebremst) wirklich Sinn. An der Seite des Rocksters finden sich zwei solide, professionell wirkende Tragegriffe. So stellt es auch keine Hürde dar, wenn die Party im dritten Stock stattfindet und der Aufzug gerade defekt ist. Der Akku, eine 12 V, 12 AH Blei-Batterie, ist im Lieferumfang enthalten und wird vom Kunden im dafür vorgesehenen Batteriefach montiert, das unten auf der Rückseite mit sechs Kreuzschrauben gesichert ist.Dieser Stromspeicher sorgt für 8 Stunden maximale Laufzeit, wer mehr möchte, kann zusätzlich per optional erhältlichem Kabel eine Autobatterie anschließen. Das könnte durchaus nötig sein, denn hört man mit den maximal möglichen 115 dB Schalldruck, bleiben noch 2 Stunden Akkulaufzeit übrig. Wer mit 105 dB hört, kann dies aber mit dem eingebauten Akku satte 6 Stunden lang tun. Die Ladezeit für den integrierten Akku beträgt aufgrund des 1,6 Ampere Ladestroms 7,5 Stunden. 

teufel_rockster_seitlich_henkel

Solide seitliche Tragegriffe

teufel_rockster_unten_rolle

Massive, hochwertige Rollen für einfachen Transport 

teufel_rockster_t

 Metallgitter mit eingearbeitetem roten „T“

Der Rockster ist äußerst robust verarbeitet und gibt Frequenzen zwischen 45 Hz und 20 kHz wieder. Eine 48 kHz/24-Bit interne Signalverarbeitung zeigt, dass der Rockster nicht nur hohe Pegel schaffen, sondern auch eine qualitativ überzeugende Wiedergabe realisieren soll. Das Metallgitter gefällt, in dieses ist im Großformat das rote Teufel-T eingelassen. Der Rockster ruht auf einem massiven Sockel, unter dem die Rollen montiert werden. Das ein Stück im Gehäuse „versenkte“ Anschlussfeld auf der Rückseite wird von vielen kleinen Schrauben gehalten. Die Buchsen der Anschlüsse sitzen fest.

teufel_rockster_abdeckung_oben_geschlossen

Unter diesem Deckel auf der Oberseite findet sich das integrierte Mischpult – „It’s Party Time!“

Der Deckel, den man über das auf der Oberseite des Rocksters integrierten Mischpults klappen kann, ist nicht gedämpft, die Scharniere sind aus Kunststoff. Hier wäre etwas mehr professionelle Robustheit gut gewesen. Ein Display fehlt – auch wenn Teufel vermutlich darauf verweisen würde, dass man getreu dem „reduce to the max“ Motto keines braucht, „cool“ wäre so eine tiefblaue Anzeige über relevante Details des momentanen Betriebszustandes schon. Das Multiplex-MDX-Material des aufwändig versteiften Rockster-Gehäuses ist sehr widerstandsfähig, die Gehäuseoberfläche ist mit besonders unempfindlichen Lack beschichtet und es gibt zusätzlich Kunststoffprotektoren. Die teuflischen Maßnahmen bringen den gewünschten Erfolg – keine störenden Eigengeräusche vom Gehäuse auch bei hohem Pegel. 

teufel_rockster_ls_gitter

Robust ist beinahe alles im Rockster

 teufel_rockster_rueckseite

 Rückseite komplett

Feinsinnige Naturen mit Sinn für Ästhetik sind nicht die fokussierte Zielgruppe für ein Gerät wie den Rockster – diese würden mit den teils rustikalen Details nicht so gut zurecht kommen. Aber Party-Profis und Pegel-Praktiker werden den robusten Rockster lieben, da sind wir uns absolut sicher. Diesen Anwendern ist es auch gleichgültig, dass Teufel eine Fernbedienung als überflüssigen Luxus deklariert und gar nicht erst mitliefert. Ein Rockster ist ein echtes „Nahkampfgerät“ und wird nur im direkten Kontakt zum Oberbefehlshaber über die massiven Bässe gesteuert. 

Nun stellt sich natürlich die Frage aller Fragen: Geht der Rockster tatsächlich so, wie Teufel verspricht? „Wo er rockt, wächst kein Gras mehr“, heißt es auf der Website. Nun, eines möchten wir vorausschicken, der Rockster kann weitaus mehr als zu „rocken“. Er entpuppt sich als transportabler Club, und bei Techno/Trance, House und R&B legt der Rockster derart ab, dass man die Arag-Rechtsschutzversicherung gegen Ruhestörung, die die ersten 666 Käufer des Rockster gratis dazu bekommen, durchaus gut gebrauchen kann. Eingebaut in das schwarze Biest sind Class D und Class AB Verstärker, die mit 450 Watt Leistung ordentlich Gas geben können. Was wirklich geht, zeigt auch der maximal mögliche Schalldruckpegel von 115 dB. Dass diese Pegel-Orgien souverän durchkommen, dafür zeichnen sich das Hochton-Horn aus der Profi-Technik und der gigantische 380 mm Tieftöner mit robustem Alu-Gusskorb verantwortlich. Aufgeben? Nicht mit dem Rockster, der immer einen Weg findet, das Auditorium üppig zu beschallen. 

Bei Ferry Corstens „F The Bull$h1t“ legt sich der Rockster massiv ins Zeug und bläst die Bässe heraus, dass empfindsame Zeitgenossen auf direktem Weg die Location verlassen. Er schiebt, dass man den Druck bis in die Magengrube spürt. Dabei bleibt er aber weitaus präziser, als es viele andere PA-Maschinen tun. Er schleudert die elektronischen Effekte bis weit in den Raum, ist aufgrund seiner Durchsetzungskraft auch im Freien sehr gut zu verwenden. In das Bass-Monster ist ein Akku eingebaut, der tatsächlich 8 (!) Stunden durchhält. Und Teufel denkt weiter, denn mittels 12 Volt Autobatterie, die angeschlossen werden kann, ist es möglich, die Betriebsbereitschaft des Rocksters ohne Anschluss ans Stromnetz weiter auszubauen. Natürlich, wenn man die Pegelmaschine an einen 230 Volt Stromanschluss anschließt, ist es am besten, denn dann kann man abgehen, ohne auf Pegel Rücksicht zu nehmen. Sind die nämlich humaner, hält der Akku länger.

Macht aber keinen Spaß. Zurückhaltung ist die Disziplin, die der Rockster mit Abstand am schlechtesten beherrscht. Und wenn man am Ruder – am 2-Kanal-Mischpult, das sich oben auf dem Rockster befindet – steht, möchte man nur eins: Gas geben. Das funktioniert als „Rockster DJ“ ganz einfach. Er besitzt gleich zwei Bluetooth 4.0 (mit aptX)-Eingänge, die, wenn man beim Smartphone/Tablet die Kopplung vornehmen möchte, als „Rockster 1“ und „Rockster 2“ gekennzeichnet sind. Und wenn man anstatt AC/DC Altrocker – den sicherlich eher den Gitarreneingang freut – eher der „Digital DJ“ des 21. Jahrhunderts ist, freut man sich, dass es problemlos und zügig funktioniert, zwei Smartphones über BT zu koppeln und man dann, ganz David Guetta, lässig mit dem Crossfader zwischen beiden Channels hin- und herwirtschaften kann.

teufel_rockster_rueckseite_detail3

Anschluss für externe Batterie, Netzschalter 

teufel_rockster_rueckseite_detail2

Hall-Effektregler für Instrument und Mikrofon, Kopfhörerlautstärke, Hauptlautstärke

teufel_rockster_rueckseite_detail1

 XLR-Terminals aus der Profitechnik – der Rockster meint es ernst

An Anschlussterminals gibt es auf der Rückseite 1 x Master-In (XLR), 1 x Line In (Stereo-Cinch), 1 x Line-In (3,5 mm Miniklinke), den  XLR-Mikrofon- und 6,3 mm Instrumenteneingang, 1 x 12 V-In (Speakon) zweimal BT sowie 3,5 mm Kopfhörer-Ausgang (hier wäre noch 6,3 mm wünschenswert), Slave Out XLR-Ausgang und 1 x USB Power-Out 5V/1A (mit Update-Funktion). Hinten auf der Rückseite des Rockster gibt es ferner verschiedene Regler: Für die Kopfhörerlautstärke, für Effect Mic (Hall), Effect Instrument (Hall), den Power Mode (regelt Stromquelle), den Operating Mode (regelt Verteilung des akustischen Signals: Links, Mono, Rechts), sowie einen Eingangswahlschalter (Input Select).

teufel_rockster_mischpult

2-Kanal-Mischpult

Die Mixing Console oben auf dem Rockster beinhaltet Channel Fader, Hi/Mid/Low für Kanal 1 + 2 (100, 1000, 10.000 Hz, bei Instrumenteneingang Verschiebung in den für Gitarren relevanten Bereich, 200/1.500/6.000 Hz), Kopfhörer-Fader, Channel-Lautstärke (1 + 2), sowie Quellenwahl. 

Bei „Raptor“ von Digital X fährt der Rockster seinen nächsten Großangriff. Vorsicht – bei nahezu maximalem Pegel sollte man sich nicht direkt vor dem Gerät aufhalten. Was dann die Ohren malträtiert, ist derart nachdrücklich, dass man sich lieber ein paar Meter von der Berliner Nachbildung von Thors Hammer entfernt. Ansagen, mit was die Gehörgänge der verehrten Zuhörerschaft als nächstes in Schwingungen versetzt werden, lassen sich natürlich auch machen – man nutzt den schon erwähnten XLR-Mikrofoneingang. Dieser und der schon erwähnte Gitarreneingang für die E-Gitarre der Nachwuchs-Nightwisher sind sogar mit Reverb und Limiter ausgestattet – eben ein echter Profi, dieser Rockster. Und der lässt es bei „12 Inch“ (Jens O. Remix Edit) von Dave Darell vs. Picco erneut eskalieren. Wo andere Devices längst die weiße Fahne hissen, ist der Rockster noch lange nicht am Ende.

Er schiebt derart an, dass man, kennt man dieses höllische Gerät nicht nicht, fassungslos dasteht. Wo ist der nächste Club? Diese Frage stellt sich nicht. Wer den Rockster hat, hat den Club. Und zwar den eigenen, der bessere Soundqualität realisiert als die oft überforderten Pseudo-PA-Anlagen in angesagten Clubs. Hier kann man meist erst nach der 5er Lieferung Caipirinha die Akustik ertragen. Dass der Rockster bei der gebotenen Präzision so auftrumpfen kann, liegt am intern verbauten digitalen Signalprozessor von Texas Instruments. Dessen 48 kHz/24-Bit-Verarbeitung reicht für das Einsatzgebiet des Rocksters, das nicht unbedingt die kristallklare Experimentaljazz-Wiedergabe von 192 kHz HiRes-Audiodateien umfasst, locker aus. Lieber hören wir Armin Van Buurens „Ping Pong“ – dessen übler Bass sogar den Rockster an den Rand seiner Fähigkeiten bringt, wenn es richtig laut werden soll. Aber er bleibt auf der guten Seite – auf der mit den wenigen Verzerrungen. Der Bass pumpt, die Effekte flirren – Party-Flair aus Berlin, wo man offensichtlich weiß, wie man feiert.

Zeitreise ist nun angesagt, in die 90er Jahre, als die Mayday in Dortmund unter den Techno-Jüngern Kult war und man nie genau wusste, was sich Marusha, wenn sie „It Takes My Away“ live performte, zuvor alles eingeworfen hatte. Der Rave-Klassiker klingt auf jeden Fall bestens, wenn sich der Rockster an die Wiedergabe macht. Die Auflösung des portablen Kraftwerks ist gar nicht schlecht – hier erreicht der Rockster tatsächlich das Niveau ordentlicher Stereokomponenten. Der Bass aber toppt beim Marusha-Kracher schlichtweg alles. Obwohl das Quellmaterial bezüglich der Qualität der Abmischung keine Rekorde bricht, holt der Rockster eine Bassgewalt hervor, die man gehört haben muss – wir verordnen dem versierten Alt-Raver: Besuch der Teufel-Website, Rockster bestellen – schließlich kann man das Berliner Bass-Biest auch acht Wochen lang testen.

Unsere Prognose: Die HiFi-Anlage fliegt vom Balkon, der Rockster darf bleiben, ARAG und der Pegelfreude sei dank. „Feeling So Real“ war einer der größten Hits von Moby. Westbam, damals einer der berühmtesten deutschen DJs, knöpfte sich das Piece vor und präsentierte auf der Mayday ein Remix, das derartig viel Speed hatte, dass es noch heute enorm zum Tanzen anregt. Der Rockster wirkt auch hier sehr ambitioniert mit und feuert Bass-Salven mit unnachgiebigem Nachdruck in den Hörraum. „The Beats Of Berlin“ – so ein hoher Erlebnisfaktor für 1.000 EUR ist sonst kaum erhältlich, es sei denn man bekommt den Jochen Schweizer Gutschein für den Bungeee-Sprung vom Eiffelturm zum runden Geburtstag. Der Klassiker „Outside World“ von Sunbeam darf natürlich nicht fehlen. Schon der Auftakt wird mit dem Rockster zum Erlebnis. Massiv, mit toller Raumwirkung und einem sauberen Aufbau, lässt er keinen Zweifel daran, dass er das Zeug zum Kult-Device hat.

Und als der Track dann richtig ablegt, da macht der Rockster endgültig klar, dass er der Imperator aller mobilen Soundsysteme ist. Was andere moderne Ghettoblaster oder größere BT-Lautsprecher im Vergleich stemmen, ist nicht viel mehr als ein laues Lüftchen. Diese Devices brauchen erst gar nicht gegen den Rockster antreten, gleichgültig, wie viel Watt sie angeblich haben. Es ist, als würde man mit dem Dacia Logan gegen den Ferrari 488 GTB  antreten – am besten sich gar nicht erst blamieren. 

Und ja, der Rockster kann sich auch romantisch geben. Wie bei „Carrie“ von Europe. Hier zeigt er, dass er zwar auch hier machtvoll im Bassbereich auftritt, aber die Emotion der Ballade hervorragend transportiert. So gut haben wir diesen Song, ganz gleich auf welchem Equipment, nur selten gehört. Also nicht nur Druck, sondern auch Qualität bietet das Berliner Ausnahmetalent. bei „The Final Countdown“, ebenfalls von Europe, „rockt“ der Rockster dann wieder richtig. Das legendäre Intro kommt mit enormem Nachdruck heraus, der 380 mm Basstreiber mit kraftvollem Neodym-Magnetantrieb meistert seine Aufgabe der umfassenden Wiedergabe mit Lässigkeit. Es geht mächtig voran, man kommt vor lauter Ehrfurcht nicht zum Headbangen.

Das beginnt erst, wenn man realisiert: Das kann man immer haben. Der Rockster ist der alltägliche Wahnsinn. Man muss ihn mögen – für introvertierte Zeitgenossen ist er nicht unbedingt das Traum-Tool. Diese Zielgruppe wird im Rockster ein gänzlich überflüssiges, beinahe schon perverses Werkzeug sehen, das nur den Zweck erfüllt, den Mitmenschen auf die Nerven zu gehen. Aber was wäre das Leben ohne Spaß? Es sind immer diese grenzwertigen Dinge, die das Leben so lebenswert machen. Immer nur Golf fahren oder auch mal Porsche? Der Rockster ist Teufels Porsche – nur lange nicht so teuer und somit für viele erschwinglich. 

„West End Girls“ der Synthie-Pop-Ikonen von den Pet Shop Boys wird uns mit wiederum sattem Bass, gut verständlichen und fließend eingearbeiteten Vocals sowie mit einer hervorragenden Raumwirkung präsentiert. Hört, liebe Fangemeinde der 80er Jahre-Musik: Die Retro-Party kann beginnen! Fönfrisur beantragt und „Stone Washed“ Jeans oder Vanilia-Hose aus der Mottenkiste geholt, und es kann schon losgehen. Dann springt der „Tarzan Boy“ von Baltimora behände von Ast zu Ast, wobei er beim Bass des Rocksters vermutlich vor Schreck mitten im Schlangennest landen würde. Was hier im Bassbereich abgeht, ist schwer beschreiblich. Hierzu muss man den Rockster selber hören.

Das gilt auch für „Building A Bridge To Your Heart“ von Wax. Der flotte Rhythmus wird exakt getroffen, und dass es voran geht – daran muss man beim Rockster nie zweifeln. Der breite Abstrahlwinkel wird nicht nur vom Hersteller auf der Website versprochen, sondern auch tatsächlich gehalten: So ist es möglich, ein recht großes Auditorium mit den Klängen aus dem Rockster bei Party-Laune zu halten. Wir prosten uns zu – und bereiten das Headbanging vor: „Living On A Prayer“ von Bon Jovi war 1985/86 ein Riesen-Hit und begründete zusammen mit „Bad Medicine“ den legendären Ruf. Und solche Musik liegt dem Rockster sehr – aggressiv gewürzt, fetzig und nachdrücklich erfolgt die Wiedergabe.  

Fazit

teufel_rockster_frontseit

Niemand braucht ein Pegel-Geschoss wie den Rockster eigentlich wirklich – denkt man sich, wenn man die Spezifikationen durchliest. Hat man dann allerdings persönliche Bekanntschaft mit dem Device gemacht, ändert sich die Meinung schlagartig. Teufel hat, berücksichtigt man das Preis-/Leistungsverhältnis und bezieht es mit in die Wertung ein, das wahrscheinlich derzeit beste mobile Beschallungssystem aufgelegt, das der Konkurrenz nicht nur das Fürchten lehrt, sondern sie gnadenlos an die Wand spielt. Locker und gelassen werden hier Pegel erreicht, die derartig hoch liegen, dass man immer aufpassen muss, nicht umgehend wegen massiver Ruhestörung angezeigt zu werden. Nicht umsonst serviert Teufel bei Auslieferung der ersten 666 Rockster eine ARAG-Rechtsschutzversicherung gegen Ruhestörung gleich mit. Ganz gleich, ob Altrocker, Party-Fan oder Digital DJ – der Rockster ist für alle, die mit Musik Spaß erleben möchten, das ultimative Tool. Und der Rockster kann nicht nur laut, sondern auch präzise. Keine Billig-Technik wird hier offeriert, sondern hochwertige Komponenten, die den ganzen Signalweg betreuen. Das robuste Profi-Finish, das mit gelungenen modischen Akzenten aufgewertet wird, gefällt uns ebenfalls sehr gut. Die Klappe, unter der das Zweikanal-Mischpult untergebracht ist, könnte zwar hochwertiger gelagert und entsprechend gedämpft sein, aber kein Tool ist gänzlich ohne Nachteil.

Berliner Bass-Biest: Der Teufel Rockster ist in Relation zum Kaufpreis das derzeit wohl beste mobile All-In-One-Beschallungssystem
referenz
Bluetooth-Lautsprecher/Mobile Lautsprecher Luxusklasse
Test 04. August 2015

+ Abnormale Pegel souverän möglich
+ Bass auf Referenzniveau
+ Erstaunliche Präzision
+ Überragende Räumlichkeit
+ Integriertes Mischpult
+ Durch verschiedene Möglichkeiten flexibles Strom-Management
+ 2 x Bluetooth 4.0 mit aptX
+ 2 x Mikrofoneingang plus Eingang für Instrumente
+ Gelungene Optik
+ Robustes Finish

– Kein Display
– Lagerung der Klappe über dem Mischpult

Test: Carsten Rampacher
Fotos: Philipp Kind
Datum: 04. August 2015




Alle aktuellen Tests auf AREA DVD
  ZURÜCK