TEST: Raumfeld Soundbar – Geballte Sound-Power im Gentleman-Look

Raumfeld Soundbar Subwoofer Gruppenbild2

Der neue Raumfeld Soundbar kommt im typischen Design mit klarer Linienführung daher, der Bauhaus-ähnliche Stil wirkt durch seine Schlichtheit besonders edel anmutend und integriert sich hervorragend in moderne Wohnumgebungen. Der zugehörige Subwoofer ist gleich doppelt vorteilhaft: Zum einen lässt er sich dank seiner schlanken Bauweise problemlos unter der Couch o.ä. platzieren, zum anderen empfängt er das Audiosignal drahtlos und benötigt kein zusätzliches Kabel.

Der Soundbar ist mit Wellenfeld-Technologie ausgestattet. Damit soll dank besonders weitem Sweetspot eine originalgetreue Wiedergabe an jeder Hörposition möglich sein. Eine ausgewogene Klangabstimmung soll den Soundbar zum perfekten Partner nicht nur bei TV- und Filmbetrieb, sondern auch bei der Musikwiedergabe, avancieren. Dafür zeichnen sich neun Töner, die sowohl vorne als auch seitlich platziert sind, verantwortlich. Die exzellente Musik-Performance ist natürlich aufgrund der zahlreichen Raumfeld-Multiroom-Komponenten, zu denen unter anderem Dienste wie Tidal und Spotify sowie Internetradio und DLNA-Streaming zählen, absolut erstrebenswert.

Die Installation soll sich trotz der vielfältigen Funktionen sehr einfach gestalten und wird natürlich, wie bei allen anderen Raumfeld-Komponenten, per Smartphone-App erledigt. Der Raumfeld Soundbar ist in schwarz und weiß erhältlich und kostet 1.299,99 EUR.

Raumfeld Soundbar Front Seitlich1

Raumfeld Soundbar

Raumfeld Soundbar Bedienelemente

Bedienelemente direkt an der Soundbar

Der Raumfeld Soundbar ist 11cm tief, 99 cm breit und 10cm hoch. Bei der Montage auf dem mitgelieferten Standfuß, der aus Metall gefertigt ist und haptisch einen sehr soliden Eindruck macht, beträgt die Höhe mit 11,3 cm etwas mehr. Der Soundbar selbst besteht aus MDF und ist, sowohl bei weißer als auch schwarzer Farbgebung, lackiert. Die Lackierung wirkt absolut sauber und sitzt ausreichend tief, so dass man keine Angst vor kleinen Kratzern haben muss. Das schwarz ist matt und nicht glänzend ausgeführt, was uns persönlich besser gefällt und auch nicht so anfällig gegenüber Fingerabdrücken und Haarlinienkratzern ist.

Die Abdeckung der Lautsprecher besteht aus Stoff und ist im MDF-Gehäuse mit gleichmäßigen Abständen exzellent eingepasst. Dahinter verbergen sich insgesamt sechs Lautsprecher-Chassis, zwei davon sitzen an der Seite. Bei den sechs Schallwandlern handelt es sich um 70mm Breitbänder aus Zellulose, die einen Frequenzbereich von 160 bis 20.000 Hz abdecken. Mithilfe des digitalen Verstärkers mit 150 Watt Sinus-Leistung erreicht der Soundbar einen maximalen Schalldruck von 102 dB. Das schlichte Bedienelement vorne ist aus Aluminium und bei Raumfeld mittlerweile zum typischen Design-Merkmal geworden. Insgesamt ist die Verarbeitungsqualität sehr hochwertig und bestätigt den ausgezeichneten optischen Ersteindruck.

Raumfeld Soundbar Fernbedienung

Beiliegende Fernbedienung

Die Fernbedienung ist eine Kombination aus geschliffenem Aluminium und kleinem Kunststoffpart vorne und unterstreicht die hohe Materialqualität des Raumfeld Soundbars. Während das frontale Bedienelement bei der schwarzen Version des Soundbars der dunklen Farbgebung folgt, bleibt die Remote in Alu Natur. Die Tasten sind sauber integriert und bieten klares Feedback. Etwas Druck ist für die Ausführung der verschiedenen Befehle schon notwendig. Mit der Fernbedienung wird der Soundbar gestartet, lautlos gestellt, die Lautstärke eingestellt und die Quelle gewechselt, außerdem kann man das gewünschte Audio-Preset auswählen und ???? RAUMFELD-Taste

Raumfeld Soundbar Rueckseite Seitlich1

Rückseite

Raumfeld Soundbar Aschluesse Rueckseite2

Anschlüsse

 Der Soundbar bietet an der Rückseite folgende Anschlüsse:

  • HDMI 1.4b
  • Stereo Cinch Aux-Eingang
  • Optischer Digitaleingang
  • Subwoofer Ausgang (für Verbindung mit einem Kabel)

Außerdem sitzt neben dem Anschluss für das Stromkabel noch ein Ethernet-Slot und ein USB-Anschluss, wenn der Soundbar per Netzwerkkabel mit dem Router verbunden wird. Hier wäre natürlich ein weiterer HDMI-Slot wünschenswert, wenn z.B. der Fernseher den Audio Return Channel nicht unterstützt. Neben Ethernet ist natürlich ein WiFi-Modul integriert, über das der Soundbar drahtlos mit dem Heimnetzwerk verbunden werden kann. Nicht an Bord ist hingegen Bluetooth.

Raumfeld Subwoofer Front Seitlich2

Raumfeld Soundbar Subwoofer

Raumfeld Subwoofer Front Seitlich1

Liegend oder stehend, der Subwoofer bietet identisch kraftvolle Performance

Der Raumfeld Subwoofer ist aktiv und beherbergt einen eigenen 240 Watt (max. Leistung) Class D Digitalverstärker. Mit drei 130mm Tieftönern, die besonders weiten Hub zu leisten vermögen, wird eine untere Grenzfrequenz von 35 Hz erreicht. Das Gehäuse ist ebenfalls aus MDF gefertigt und mit mattem Schleiflack sauber lackiert. Die Seitenteile sind aus geschliffenem Aluminium und verleihen auch dem Subwoofer einen sehr eleganten Look. Die Verarbeitungsqualität steht dem des Soundbars in nichts nach und bestätigt die edle optische Anmutung. Sehr auffällig ist natürlich die flache Gestaltung, in Kombination mit der Möglichkeit, den Sub horizontal oder vertikal aufzustellen, wird eine hohe Flexibilität bei der Aufstellung und dazu ein sehr schicker Look erreicht.

Raumfeld Subwoofer Rueckseite Seitlich

Rückseite des Subwoofers

Raumfeld Subwoofer Bedienelemente

Bedienelemente und Regler

Raumfeld Subwoofer Sub Connect

Modul für den drahtlosen Empfang des Audiosignals

Der Subwoofer bietet natürlich die üblichen Einstellungsmöglichkeiten, darunter auch die Möglichkeit, dass sich der Subwoofer bei anliegendem Signal automatisch einschaltet. Außerdem kann man zwischen dem kabelgebundenen „Sub In“ und „Wireless“ hin- und herschalten. Je nachdem, ob der Subwoofer das Audiosignal über Kabel oder eben drahtlos erhält. Das Wireless-Modul ist an der Rückseite neben den Anschlüssen untergebracht, das Kaltgerätekabel sitzt rechter Hand. Hier ist auch ein Schalter platziert, mit dem man den Sub komplett vom Stromnetz trennen kann.

Installation & App

Raumfeld App 1

Raumfeld App

Raumfeld App 2

Anleitung Schritt für Schritt

Raumfeld App 3

Einrichtung der Komponente

Raumfeld App 4

Die Raumfeld Soundbar wurde prompt gefunden

Raumfeld App 5

Verbindung mit dem Raumfeld Soundbar erfolgreich

Raumfeld App 7

Software-Update

Die Installation erfolgt seit geraumer Zeit auch bei Raumfeld ohne vorherige Einbindung per Kabel oder mit einer zusätzlichen Klinken-Verbindung und stellt mithilfe der Raumfeld-Applikation für iOS und Android auch unerfahrene Anwender vor keinerlei Probleme. Die Erklärung erfolgt Schritt für Schritt und beschreibt in deutscher Sprache jedes notwendige Vorgehen. Vom erstmaligen Einschalten bis hin zur Eingabe des eigenen WLAN-Passworts wird alles von der App begleitet.

Raumfeld App 8

Raumfeld-Komponente benennen

  Raumfeld App 11

Integriertes Tutorial

Raumfeld App 12

Streamingdienst hinzufügen

Raumfeld App 14

Hier fügt man Musik-Ressourcen hinzu

Raumfeld App 15

Spotify

Raumfeld App 16

Übersicht der Dienste

Raumfeld App 17

Allgemeine Einstellungen

Raumfeld App 18

Einstellungen für einzelne „Räume“

Wird der Soundbar gefunden, wird auch ein eventuell vorliegendes Software-Update direkt aufgespielt. Danach kann man dem Gerät noch einen passenden Namen geben und die Einrichtung des Soundbars ist abgeschlossen.

Des Weiteren steht nach Abschluss der Einrichtung ein Tutorial zur Verfügung, welche Möglichkeiten der Musikwiedergabe dem Nutzer zur Verfügung stehen. Dazu gehören:

  • TuneIn Internetradio
  • Streaming-Dienste: Spotify, Tidal, Wimp, napster, Rhapsody
  • Musikdateien vom iPhone, PC oder Netzwerk-Speicher

Innerhalb des Tutorials können die Dienste auch eingerichtet werden. Einmal eingerichtet, erscheint der Service in der Übersicht der Raumfeld-App. Ein Dienst, der nicht eingerichtet ist, wird auch nicht im Startbildschirm angezeigt, um die Übersicht nicht unnötig mit Icons zu überhäufen. Natürlich lassen sich auch Favoriten hinzufügen und eigene Playlisten erstellen, vorhandene Playlists, z.B. von iTunes, werden nicht übernommen. Bei Spotify wird die Funktion „Spotify Connect“ genutzt. Man öffnet also die eigene Spotify-App und wählt dann den Soundbar als Wiedergabegerät aus.

Klang

Genau das haben wir auch als erstes bei unseren Klang-Samples vor, und es ergeben sich keine Probleme. Nach der Auswahl eines Titels zeigt Spotify den Soundbar als verfügbaren Lautsprecher an und nach etwa einer Sekunde spielt die Musik bereits aus der Raumfeld-Komponente. Natürlich vorausgesetzt, beide Geräte sind schon mit dem Heimnetzwerk verbunden. Ebenfalls an dieser Stelle möchten wir die Einfachheit der drahtlosen Subwoofer-Verbindung erwähnen. Sowohl am Soundbar als auch am Subwoofer befindet sich eine Pairing-Taste, drückt man beide kurz hintereinander, verbinden sich die Geräte anstandslos und nach wenigen Sekunden ist die Installation geglückt.

Doch zurück zu unseren Klangbeispielen. Den Anfang macht Joe Bonamassa im Wiener Opernhaus und präsentiert uns „Jockey Full of Bourbon“. Exzellent gefällt der Drahtlos-Subwoofer mit absolut solider Präzision, einen minimales Zögern wird ausschließlich der audiophile Zuhörer entdecken können. Der Flach-LFE begeistert außerdem mit Nachdruck und ausgezeichnetem Raumvolumen, in das Fundament bettet sich ein schlagkräftiger Punch, der auch in die Magengrube geht. Ebenso loben müssen wir doch den Soundbar, der mit exzellenter Stimmwiedergabe von Bonamassa’s charakteristischem Gesang überzeugt, auch die anderen Percussion-Elemente gefallen mit sehr guter Struktur und der entsprechenden Schärfe. Überrascht sind wir von der sehr großzügigen und weitläufigen Bühne, die der Soundbar und der Subwoofer in unserem vergleichsweise großen Heimkino-Raum realisieren. Die Instrumentenstaffelung gelingt und auch die Lokalisierbarkeit ist eindeutig.

Wir wechseln die Gangart und spielen dem Soundbar „Goodbye“ von Feder feat. Lyse zu. Der Subwoofer entfaltet hier wirklich sein Potential und kombiniert ein sehr tiefgründiges Fundament mit einem nachdrücklichen und sehr kraftvollem Bombardement. Sicher, können hier die einzelnen Tieffrequenzbereiche noch etwas strukturierter sein, allerdings muss sich hier dennoch manch „konventioneller“ Subwoofer vorsehen. Der Raumfeld Soundbar schafft einerseits eine strukturierte Bühne, bietet aber eine umhüllende Klangkulisse, die die gesamte Aufmerksamkeit des Zuhörers auf sich zieht. Auch hier wirkt die Stimmwiedergabe sehr gefällig und die übrigen akustischen Elemente sind perfekt in die Kulisse integriert. Der Soundbar liefert definitiv ein mitreißendes und sehr lebendiges Klangbild, büßt dafür aber keine Balance und Ausgewogenheit ein, sondern bleibt recht authentisch. Es macht einfach tierisch Spaß, der Kombi zuzuhören, als bekennender Stereophiler könnte man hier glatt ein schlechtes Gewissen bekommen.

Doch nun Schluss mit den niedrigen Bitraten. Im Blu-ray Player liegt die „2L – The Nordic Sound“-Scheibe bereit, ihre höher aufgelösten Klänge an den Raumfeld Soundbar zu senden. Allerdings muss man, wie auch beim Raumfeld Sounddeck, darauf achten, dass man nicht eine Dolby oder DTS-Tonspur anwählt. Dekoder sind nämlich beim Soundbar nicht integriert, eine Zuspielung im PCM-Format ist zwingend notwendig. Auch im klassischen Bereich macht die Soundbar eine wunderbare Figur und gefällt mit warmen Violinen und kräftigen Kontrabässen. Die orchestrale Staffelung kommt gut heraus und die Bühne ist, je nach gewähltem Preset, recht breit. Bei der Zuspielung mit Blu-ray kann man nämlich die integrierten Audio-Presets Stereo, Arena, Theater und Voice nutzen. Im Stereo-Betrieb kommt die Instrumentalstaffelung zwar immer noch gut heraus, die Instrumente rücken aber räumlich recht dicht zusammen, während bei Arena ein sehr weitläufiges Bild gezeichnet wird, dass aber nicht unauthentisch wirkt. Auch die folgende Sonate für zwei Pianos wirkt gut, wenn auch hier für die maximale Natürlichkeit des Klavierklangs der Stereo-Modus gewählt werden sollte. Der Soundbar agiert schnell und präzise, der Subwoofer kraftvoll, wenn gefordert.

Der Soundbar, obwohl Raumfeld-Komponente, muss sich natürlich auch beim Filmton beweisen und erweckt schon in den ersten Sekunden einen sehr guten Eindruck mit viel Kraft und Nachdruck sowie flinke Direktheit. In der Anfangssequenz von „The Avengers“ zeigt der Soundbar eine sehr gute Stimmwiedergabe, und das obwohl wir aufgrund der höheren Immersion das Arena-Preset ausgewählt haben. Der flache Subwoofer liefert eine reife Leistung ab, als Loki durch den Tesseract auf die Erde transportiert wird. Große Heimkino-Subwoofer generieren hier noch mehr Tiefgang und Struktur, allerdings bietet auch der Sub der Raumfeld Soundbar-Kombination hier ein sattes Fundament mit viel nachdrücklichem Punch. Auch schnell auftretende Bass-Schläge setzt der Sub kompromisslos und flott um, die drahtlose Integration funktioniert hervorragend und wir konnten während des gesamten Testbetriebes weder Aussetzer noch sonstige großartigen Nachteile erkennen. Auch bei hohem Pegel bleibt der Soundbar stets souverän und wird keinesfalls zu scharf obenrum. Er findet ein geeignetes Mittelmaß, denn verwaschen oder gar stumpf geht es keinesfalls zu. Die Front-Bühne ist weitläufig und trotz der vergleichsweise hohen Kompaktheit wird eine recht dichte Atmosphäre geschaffen, die den Zuschauer umhüllt.

Anders stellt es sich auch nicht beim Action-Spektakel der muskelbepackten Expendables in ihrer dritten Auflage dar. Schon in der ersten Sequenz begeistert der Soundbar mit einer soliden Ausarbeitung der schlagenden Helikopterblätter im Wind und zeigt erneut die gekonnte Zusammenarbeit zwischen Soundbar und drahtlos verbundenem Flach-Subwoofer. Die hohe Geschwindigkeit macht der Soundbar nichts aus, auch die verschiedenen akustischen Ebenen werden gemeistert. Und das alles bei einem Pegel, der unseren Heimkino-Raum durchaus zum Erzittern bringt. Der Soundbar bleibt quasi bis zum Anschlag souverän, Verzerrungen oder ein Anziehen der Schärfe im Hochtonbereich ist nicht zu erkennen. Auch die Stimmen sind durchweg der ersten Szene verständlich und gehen in der Armada von Gewehrkugeln und Explosionen nicht unter. Es ist schon erstaunlich, was mit ausgeklügelter Technologie trotz eines recht kompakten Gehäuses mittlerweile möglich ist. Der Soundbar schafft eine authentische Kulisse mit glaubhaften Surround-Effekten, einem satten Fundament und ein für einen Soundbar insgesamt spektakuläres Klangerlebnis im Filmbetrieb.

Dem Konkurrenzumfeld macht es der Raumfeld Soundbar nicht leicht, besonders akustisch legt der Vertreter aus Berlin die Messlatte enorm hoch und bietet dank Flach-Subwoofer mit Wireless-Anbindung nicht nur Flexibilität, sondern auch eine elegante Optik. Der Raumfeld Soundbar erinnert uns an die Harman Kardon Sabre SB35 aus 2013, die damals ebenfalls mit einem sehr kompakten und auch sehr flachen Subwoofer, der drahtlos angebunden war, daher kam. Bezüglich der Audio-Performance legt der Raumfeld Soundbar noch einmal nach und bietet besonders bei den tiefen Frequenzen mehr Punch, Kraft und Tiefgang. Kritik muss sich der Berliner gefallen lassen, da selbst in der über zwei Jahre alten Sabre SB35 bereits Decoder für DTS-HD MA und Dolby TrueHD integriert sind, der Raumfeld Soundbar muss hingegen in PCM zugespielt werden. Die SB35 bietet außerdem drei HDMI-Eingänge und Bluetooth. Vorteile der Raumfeld Soundbar liegen zudem bei der Verarbeitungsqualität und der beiliegenden Fernbedienung. Samsung bietet für 749 EUR eine Curved-Soundbar (HW-J7501), die ebenfalls mit einem drahtlosen Subwoofer ausgestattet ist und per Smartphone-App TuneIn Internetradio, Spotify und andere Musikdienste bietet. Das Finish ist sauber, die Verarbeitungs- und Materialqualität aber nicht auf Augenhöhe mit dem Raumfeld Soundbar. Akustisch kommt das Samsung-Produkt nicht an die Berliner Klangschmiede heran und muss sich geschlagen geben. Auch die HW-J7501 bietet nur einen HDMI-Eingang.

Fazit

Raumfeld Soundbar Subwoofer Gruppenbild1

Hinter dem eleganten Gentleman-Look beider Komponenten des Raumfeld Soundbars in mattschwarzem Schleiflack steckt ein spektakuläres Feuerwerk an akustischer Performance. Mit eigens entwickelter Wellenfeld-Technologie wird der Zuhörer aktiv in das Klanggeschehen einbezogen und mit einer gleichzeitig lebendigen und ereignisreichen sowie ausgewogenen Kulisse umhüllt. Sowohl im Musik- als auch im Filmbetrieb begeistert der Soundbar mit authentischer Bühne, Spritzigkeit und absoluter Souveränität auch bei hohem Pegel. Der flache Subwoofer begeistert nicht nur, ebenso wie der Soundbar, mit  sehr solider Material- und Verarbeitungsqualität, sondern zeigt sich durch seine Bauform und dem integrierten Wireless-Modul sehr flexibel. Über die schicke Optik, die hohe Verarbeitungsqualität und die akustische Performance hinaus zeigt der Soundbar mit den integrierten Raumfeld-Funktionalitäten hohen praktischen Nutzen. Nicht an Bord sind Bluetooth, Decoder für Dolby/DTS-Tonformate und ein weiterer HDMI-Slot. Akustisch kommt man aber in diesem Preisbereich am Raumfeld Soundbar nicht vorbei.

Sehr eleganter Soundbar mit sehr flexiblen Eigenschaften und maximaler akustischer Performance
preisklassenreferenz
07.04.2016

+ Schicker, zeitloser Look
+ Exzellente akustische Performance
+ Sehr räumlicher Eindruck
+ Vier gute DSPs
+ Leistungsstarker und hochflexibler Subwoofer
+ Einfache Installation
+ Sehr solide Verarbeitung
+ Hochwertige Fernbedienung

– keine Decoder
– kein Bluetooth

 

Test: Philipp Kind
Fotos: Sven Wunderlich




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