TEST: Standlautsprecher Nubert nuVero 140 – High End-Neuheit auf dem Prüfstand

Nubert nuVero 140 Gruppenbild1

Für 2.235 EUR Stückpreis kann man eine Menge Sound-Qualität erwarten, finden wir. Und wenn Nubert eine seiner Lautsprecher mit einem Preisschild in dieser Höhe dekoriert, kann man davon ausgehen, dass hier ein wahres Feuerwerk an Klangqualität abgebrannt wird. Der weiter entwickelte Hochtöner mit 26 mm Seidenkalotte, die beiden 52/112 mm Flachmembran-Mitteltöner und die vier (!) 180 mm Langhub-Tieftöner warten schon auf alle anstehenden Jobs. Mit einer Nennbelastbarkeit von 440 und einer maximalen Belastbarkeit von 600 Watt kann man den 142,5 cm hohen, 23,4 cm breiten und 44,5 cm tiefen Riesen-Boxen kaum zu viel an Leistung zuführen.

Nubert nuVero 140 Anschluesse Rueckseite3

Anpassungsmöglichkeiten für Hoch-, Mittel- und Tieftonbereich. Gab es bei der nuVero 14 noch die Basseinstellung „voluminös“, so fehlt diese bei der nuVero 140. 

Nubert nuVero 140 Rueckseite Seitlich2

 Rückansicht komplett

Unser Advance Acoustic X-i120 muss hier schon alles geben, schließlich ist der Wirkungsgrad der nuVero 140 mit 85 dB auch nicht der Allerhöchste. Wir starten gleich mit „Raptor“ von Digital X durch, einem bassstarken Trance-Titel mit hoher Dynamik. Alle Schalter auf der Rückseite der nuVero 140 sind auf „neutral“ justiert. Man kann die Höhen neutral, brillant oder leicht abgeschwächt wiedergeben, den Bass neutral belassen oder reduzieren (Bass-Verstärkung gibt es nicht mehr, wie bei der nuVero 14. Dafür kann man den Bass jetzt für den Einsatz z.B. im kleineren Hörraum reduzieren) und die Mitten prägnant oder neutral einstellen. Die pro Stück 47 kg wiegenden „Chefs der Nubert-Ostalb-Flotte“ zeigen der Konkurrenz auf brutale Art und Weise, wer in der Liga bis 3.000 EUR Stückpreis herrscht, wenn es um Nachdruck, Pegel, Lebendigkeit und authentische Räumlichkeit geht: Die nuVero 140. „Geht nicht in den Club, bleibt zu Hause und hört mit der nuVero 140“ – so die klare Message des „NuDJs“.

Die großen Standlautsprecher feiern eine Pegelorgie der Extraklasse ab und bleiben immer souverän. Der neue Hochtöner bietet, was selbst hier schon deutlich wird, eine tolle Auflösung, er offeriert mehr Räumlichkeit, macht sich aber auch deutlich bemerkbar. Wem das zu viel ist, der macht sich auf der Lautsprecherrückseite zu schaffen und stellt die Hochtonwiedergabe auf „sanft“ ein. Dies ist auch dann anzuraten, wenn der Hörraum akustisch eher lebendig ist – dann erscheint die Hochtonwiedergabe etwas zu dominant, wenn der Schalter in der Position „neutral“ steht.

Auch „Revolution Reloaded 2013“ (DJ Klubbingman Featuring Beatrix Delgado) lässt keine Zweifel an den Fähigkeiten der nuVero 140 zur Club-gemäßen Beschallung aufkommen. Die Härte des Basses und der mögliche Tiefgang sorgen bei „Otto Normalverbraucher“ für Schweißperlen auf der Stirn. Die Stimme von Beatrix löst sich beinahe völlig von den Chassis und verteilt sich homogen im Raum. Alle Arten von Basseffekten haben enormen Nachdruck, der aber gleichzeitig an eine hohe Präzision gekoppelt ist. Die weiter entwickelten Basstreiber sind noch erbarmungsloser als bei der Vorgänger-Box nuVero 14: Noch härter, noch impulstreuer, mit ungeheurer Wucht schlagen sie zu wie die Heckenschützen beim plötzlichen Angriff. Empfindsame Naturen verkriechen sich in die Ecke des Hörraums.

Nubert nuVero 140 Tieftoener2

Sauber eingepasst, leider mit sichtbaren Schrauben, langer Hub, 180 mm Durchmesser – und das viermal! Ergibt grandiose Kraft im Bassbereich

Nubert nuVero 140 Tieftoener Oben Verarbeitung

 Klangsegel in Metallic-Optik 

Die Glasfaser-Membran in Sandwich-Bauweise schafft einen ungeheuren Hub, was zusammen mit der Tatsache, dass wir hier von vier 180 mm Tieftontreibern sprechen – also einer enormen Membranfläche -, dazu führt, dass es im Bassbereich kaum Gegner gibt. Die nuVero 140, das zeigt sich deutlich bei „Revolution Reloaded“ – ermöglicht noch krassere Pegel – anders als mit dem Wort „krass“ kann man hier nicht die Frage beantworten, welche Lautstärken die nuVero 140 schafft. Das Magnetsystem ist nochmals verstärkt worden hinsichtlich der Dimensionierung. Hier bestand keinesfalls unbedingter Handlungsbedarf, denn schon bei der nuVero 14 konnte man überglücklich sein mit der Pegelfestigkeit und vor allem mit der Souveränität bei heftigen Lautstärken.  Bei gleichem Gehäusevolumen spielt die nuVero 140 nochmal 3 bis 4 Hertz tiefer – ein nicht zu unterschätzendes Plus für Liebhaber des subsonischen Bereiches. 

„Einer geht noch“ – mindestens. Auch, wenn uns manch einer wegen unseres „basslastigen“ Musikgeschmacks verfluchen wird, „Sandstorm 2K15“ (Marc Reason) muss noch sein. Die nuVero 140 schiebt erneut brachial an, und wir ahnen: Ja, da geht mehr als der Advance Acoustic X-i120 anliefern kann. Die Kombination mit dem französischen Vollverstärker entpuppt sich zwar als gelungen, aber die nuVero 140 kann so viel Leistung ab, dass man hier schon reinrassige Vor-/Endstufen-Kombinationen bemühen muss, um die schwäbische Box weitreichend „abzufüllen“. Effekt schleudert die nuVero 140 weit in den Hörraum, der Aufbau ist flüssig und schnell, die Homogenität der räumlichen Ausbreitung ist beispielhaft, nicht nur für diese Preisklasse. Wäre die nuVero 140 doppelt so teuer, könnte man noch immer von einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis sprechen.

Auch, wenn die nuVero 140 teurer geworden ist als die nuVero 14, so ist der Stückpreis von 2.235 EUR für diesen „Kawenzmann“ eine kleine Sensation. Wie vielschichtig der gesamte akustische Aufbau ist, verdient ein Extralob. Also nochmal einen Titel nachschieben – „“Sun Goes Down“ von Robin Schulz im schwungvollen Tocadisco-Remix. Mit sattem, souveränen Bass und einer erneut Maßstäbe setzenden Räumlichkeit setzt die nuVero 140 ihren Weg zum Gipfel unbeeindruckt fort. Auch kleine Effekte im akustischen Hintergrund setzt der Schallwandler aus Schwäbisch-Gmünd treffend in Szene. Die Vocals zeigen auch bei diesem Beispiel wieder eindrucksvoll die Klasse der nuVero 140 auf: Fein dosiert, mit toller Räumlichkeit, legen sie die Meßlatte wieder höher.

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 Asymmetrischer Hochtöner

Als Hochtöner kommt eine Neuentwicklung zum Einsatz, die dänische Seidenkalotte ermöglicht noch bessere Transparenz und eine herausragende Durchhörbarkeit, verspricht Nubert. Wir sind beinahe gewillt, dem voll zuzustimmen. Für besten Klag steht auch die asymmetrische Anordnung der Kalottenhochtöner. Es gibt demnach linke und rechte Box, und im Sinne eines präzisen Klangbildes sollte man hier auch genau darauf achten, die Lautsprecher nicht zu vertauschen. Der Mitteltonbereich gefällt durch fließenden Anschluss an Hochton- und Bassbereich. Um ein perfektes Zusammenwirken aller Chassis zu bewirken, wurde die schon bei der nuVero 14 enorm aufwändige Frequenzweiche von Grund auf neu konstruiert. Wie bei Nubert üblich, gibt es selbstrückstellende Sicherungen, die die Box vor Überlastung schützen, und langzeitstabile Bauteile. 

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 Zwei asymmetrische Flachmembran-Mitteltöner, die als „Balance Mode Radiator“ arbeiten

Der Flachmembran-Mitteltöner ist ebenfalls eine Neuentwicklung mit breitbandiger Auslegung. Genau durch diesen enorm weiten Übertragungsbereich funktionieren die Übergänge in Hochton- und Bassbereich so fließend. Das besonders homogene Rundstrahlverhalten steht nicht nur auf dem Papier, das bekanntermaßen geduldig ist. Die Praxis spricht hier, ähnlich wie beim Hochtöner, die gleiche Sprache. Die Ortbarkeit auch kleiner musikalischer Einzelheiten sind großer Vorteil des neuen Mitteltöners. Hier kann man im Vergleich zum Vorgänger ebenfalls Verbesserungen festhalten. Der Mitteltöner ist vom Arbeitsprinzip her ein Biegewellenstrahler, den man deutlich verkleinert hat. Die Breitbandigkeit und die Güte des Bauteils zeigen sich laut Nubert darin, dass man das Chassis sogar bis in den Hochton- und Superhochtonbereich einsetzen kann. Allerdings grenzt Nubert den Arbeitsbereich sozusagen „künstlich“ ein, um die Vorzüge noch deutlicher herauszustellen. Im Hochtonbereich sieht Nubert überdies die klassische Seidenkalotte im Vorteil. 

Beim Beatles-Hit „Immortality“ muss sich die nuVero 140 nun mit sehr emotionaler, aber weniger nach vorn strebener Musik auseinander setzen. Den kraftvollen Ostalb-Kriegern ist das gleichgültig, sie wuchten auch hier wieder unglaubliche Bässe in den Hörraum, zeichnen aber gleichzeitig die anderen Frequenzbereiche sauber durch. Auf vielen Boxen klingt die nur durchschnittliche Aufnahme fade und oberflächlich. Was macht da die nuVero 140 draus! Wir erkennen die Quelle kaum wieder. Auch, wenn Chef Günther Nubert sich verzweifelt das schüttere Haar raufen wird – schließlich sollen seine „Böxle“ völlig neutral die Quelle wiedergeben.

Das hieße: Leichte Betonung der oberen Mitten, Bass ohne Kraft – nicht mit der nuVero 140. Sie würzt das Stück mit Energie, Klarheit und Lebendigkeit. So macht das Hören einfach größtmöglichen Spaß. Wir lernen dazu: „Yes, Nubert can!“ Und was? Emotionen“ Die nuVero 140 tritt emotionaler auf als die nuVero 14. Das gefällt uns sehr und sichert unter Umständen sogar Neukunden, die aufgrund des neutralen, analytischen Auftretens bislang nicht bei Nubert ihr Glück fanden. Dieses Szenario war kein Einzelfall und kein Glückstreffer. Bei „You Win Again“ spielt sich das Gleiche wieder ab. Treffsicherer Bass, sehr gut konturierte Stimme und eine Räumlichkeit, die ohne Abstriche erstklassig ist: Die nuVero 140 kann schlichtweg alles, und in keiner Einzelwertung ist sie Mitläufer, sondern immer ganz vorne mit dabei. 

Das gilt auch für „La Vie En Rose“ (Duett Andrea Bocelli – Edith Piaf). Die Loslösung der Stimmen von den Chassis beeindruckt auch erfahrene Musikliebhaber. Die Stimmkonturen konnten im Vergleich zur nuVero 14, die selbstverständlich für direkte Hörvergleiche zur Verfügung stand, weiter in ihrer Präzision gesteigert werden. Gleichzeitig erscheint das Klangbild noch etwas homogener, im Detail wirken Übergänge nun absolut nahtlos. Hier gab und gibt es bei der nuVero 14 keinen Anlass zu berechtigter Kritik. Wer aber die nuVero 140 im direkten Vergleich hört, stellt fest, dass die nuVero 140 hier wirklich nochmalige Optimierungen aufweist.

„Love In Portofino“ von Andrea Bocelli beweist ein weiteres Mal, das man für den Kaufpreis der nuVero 140 kaum eine bessere Box bekommen kann. Es beeindruckt die Lässigkeit, gepaart mit enormer Feindynamik, die für ein tiefgründiges Hörerlebnis sorgen. Nüchtern ausgedrückt: Das Rundstrahlverhalten im Mittel- und Hochtonbereich wurde optimiert, zudem glänzt der neu entwickelte Hochtöner mit verbessertem Auflösungsvermögen, Details werden zudem weitläufiger und gleichzeitig präziser abgebildet. Der Präsenztonbereich bietet eine noch bessere Durchhörbarkeit und ein noch besseres Panorama. Die nuVero 140 ist kaum aufstellungskritisch. Natürlich genießt man im idealen Stereo-Dreieck den besten Klang, aber diese Aufstellung ist kein faktisches Muss, im außerordentlich guten Klang beschert zu bekommen. 

Wir wenden uns, nachdem wir bislang mit 16-Bit 44,1 kHz Medien gearbeitet haben, nun hochauflösendem FLAC-Material zu. „Desperado“ in der Variante von Diana Krall (vom Album „Wallflower Deluxe“) liegt in der noch relativ geringen Samplingrate von 48 kHz (24 Bit Tiefe) vor. Das hindert die nuVero 140 aber nicht daran, eine Klangqualität zu erzeugen, die die Emotionalität des Stückes vortrefflich betont. Man muss sich hier Mühe geben, alles nüchtern zu betrachten – die schwäbische Box weckt viele Emotionen. Man merkt bei diesem Titel wieder, dass die Nubert nuVero 140 deutlich emotionaler auftritt als die sachlich-nüchterne nuVero 14. Wie gut sich die Stimme auch diesmal vom Lautsprecher löst, ist herausragend.

Nubert nuVero 140 Bassreflexrohr unten

Wie gehabt – der solide, elegante Sockel gibt stabilen Halt

Nubert nuVero 140 Oberflaechenfinish1

 Finish im Detail

Die äußerst stabile Gehäusekonstruktion lässt keinerlei störende Gehäusegeräusche, auch nicht bei hohem Pegel, zu. Das Design mit dem Klangsegel als Schallwand in Metallic-Ausführung und der Nextel-Korpus mit samtiger, angenehmer Oberfläche sind gleich geblieben. Das alles kennen wir von der nuVero 14, und es ist kein Fehler, hier nicht „Hand angelegt“ zu haben. Etwas verändert wurde die Farbpalette – Kristallweiß, Diamantschwarz und Goldbraun heißen die neuen Farbvarianten. Wie wir schon gelernt haben, ist zudem innen vieles neu. Eine bessere Bedämpfung, neu gestaltete Basskanäle, verbessere Aufhängungen und neue Verstrebungen wären noch aufzuzählen. 

Das enorme Maß an Verarbeitungsqualität und Materialgüte wird nur noch von der extrem guten Akustik beim 96 kHz/24-Bit-Stück „Freedom Every Day“ von Torsten Goods übertroffen. Fein nivelliert, fällt es leicht, die unterschiedlichen akustischen Ebenen auseinander zu differenzieren. Die Stimme wird gekonnt fokussiert, breitet sich gleichmäßig im Hörraum aus und zeigt auf, wie viel Feindynamik die nuVero 140 aufbieten können.

Ebenfalls in 96 kHz/24-Bit liegt „Diamante“ von Sandra und Tony Alessi vor. Hier kann sich die verbesserte Räumlichkeit im Hochtonbereich wieder gut nachvollziehen lassen. Wie ein fein gewobener Klangteppich breitet sich der Titel im Hörraum aus. Beide Stimmen lassen es nicht an Feuer missen – wem das etwas zu viel ist, dem raten wir wieder einmal, den Hochtonbereich auf „sanft“ zu stellen. Wie plastisch das Hörerlebnis ist, sucht seinesgleichen – die nuVero 140 offeriert hier ein Flair, das viele doppelt so teure Schallwandler in dieser Vollendung nicht erreichen können.

Das erste Allegro aus Wolfgang Amadeus Mozarts Violinenkonzert Nr. 4 beweist uns, wie überlegt die nuVero 140 mit klassischer Musik umgeht. Die räumliche Wirkung beim gesamten orchestralen Einsatz verblüfft uns. Das schon zuvor ausführlich beschriebene nahtlos-fließende Hörerlebnis ist beim Allegro ebenfalls wieder herauszuhören. Toll modelliert die nuVero 140 die Violine im Solo heraus. Hier können wir ein Plus an Brillanz und Durchhörbarkeit notieren, vergleichen wir mit der nuVero 14. Die feinen Zwischentöne liebt der Klassik-Fan, und genau diese arbeitet die nuVero 140 ausgezeichnet heraus. 

Wie schlägt sich die nuVero 140 im Vergleich zur Konkurrenz? Wie man schon erahnen kann, müssen sich die Kontrahenten warm anziehen. Vergleiche zum Vorgänger nuVero 14 haben wir schon genug gezogen. Sie war mit 1.940 EUR/Stück doch spürbar günstiger und begeisterte auch schon. Die nuVero 140 kommt nun auf 2.235 EUR/Stück – ist sie den Mehrpreis wert? Wir sagen, so merkwürdig dies für manchen auch klingen mag: Auf jeden Fall. Mehr Räumlichkeit im Hochtonbereich, noch besserer Übergang vom Hochton- in den Mitteltonbereich und vom Mittelton- in den Bassbereich und eine gesteigerte akustische Gesamtpräzision – die nuVero 140 zeigt wirkungsvolle Detailoptimierungen und spielt, ebenfalls als Folge, deutlich emotionaler und nochmals lebendiger auf als die nuVero 14. 

Für 2.399 EUR kommt ein besonders unangenehmer Konkurrent für die nuVero 140 aus Dänemark. Die Dali Rubicon 8 zeigt eine enorme Brillanz im Hochtonbereich, die dank der aufwändigen Hybrid-Hochtöner-Konstruktion mit Bändchen und Kalotte von einer homogenen räumlichen Ausleuchtung und einem sehr gelungenen, fließenden Übergang in den Mitteltonbereich ergänzt wird. Mit sauber umrissenen Mitten und einem straffen, exakten Bass wartet die Rubicon 8 ebenfalls auf. Während sie im Detail noch etwas kultivierter wirkt, punktet die nuVero 140 mit noch ausgeprägterem Tiefgang und noch höherer Pegelfestigkeit. 

Fazit

Nubert nuVero 140 Front Seitlich3

In allen Testreihen zeigt uns die in vielen Bereichen überarbeitete Nubert nuVero 140 sensationelle Leistungen. Die neu entwickelten Treiber bringen die schon bei der nuVero 14 überzeugende Performance noch ein Stück weiter nach vorne. Die nahtlosen Übergänge zwischen den Frequenzbereichen beweisen uns, wie gut Treiber und Filternetzwerk zusammenarbeiten. Mit Maßstäbe setzendem Tiefgang und gigantischer Pegelfestigkeit offeriert die nuVero 140 Bestleistungen am Fließband. Grob- und Feindynamik sowie Räumlichkeit und Brillanz im Hochtonbereich sprechen ebenfalls für das Spitzenmodell aus Schwäbisch-Gmünd. Auch, wenn es vielleicht nicht viele Anwender in der Praxis genutzt haben: Etwas schade ist es trotzdem, dass man per Kippschalter den Bass nicht mehr anheben kann. Verarbeitung und Materialauswahl begeistern auf ganzer Linie. 

Nuberts Meisterwerk: Die nuVero 140 brilliert in jeder Disziplin und legt sich souverän mit doppelt so teuren Konkurrenten an
masterpiecelogo
Standlautsprecher bis 4.000 EUR/Stück
Test 08. Mai 2015

+ Setzt Maßstäbe bei Tiefgang und Pegelfestigkeit
+ Enorme akustische Gesamthomogenität
+ Räumlichkeit auf höchstem Niveau
+ Grob- und Feindynamik exzellent
+ Kippschalter für akustische Anpassungsmöglichkeiten
+ Herausragende Verarbeitungs- und Materialqualität
+ Drei attraktive Farben zur Auswahl
+ Sehr fairer Preis

– Bass-Plus-Schalterstellung nicht mehr vorhanden
– Sehr ausladend

Test: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 08. Mai 2015




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