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Oscars auch für Streaming-Filme und nur noch ein Sound-Oscar

Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences reagiert auf die Corona-Krise mit einer Änderung der Kriterien für Oscar-Nominierungen. Bislang mussten Filme mindestens für sieben aufeinanderfolgende Tage in einem Kino im Los Angeles County gezeigt werden, um in die Auswahl für die Oscars zu kommen. In diesem Jahr macht die Academy eine Ausnahme und erlaubt für die Oscars 2021 vorerst auch Filme, für die ursprünglich ein Kinostart geplant war und die dann ihre Premiere bei einem Streaming-Dienst erlebten.

Zur alten Regelung will die Academy zurückkehren sobald die Kinos wieder eröffnen dürfen. Ausnahmsweise kann es sich hierbei auch um Kinos in weiteren Regionen neben dem Los Angeles County wie New York, Miami, Atlanta, Chicago und die "Bay Area" um San Francisco oder Filme, die auf einer offiziellen Festival-Website veröffentlicht wurden, handeln.

Parallel dazu wurden auch mehrere Änderungen bei den Oscar-Kategorien vorgenommen. So wird es zukünftig nur noch einen "Sound"-Oscar statt der bisherigen Kategorien "Sound Mixing" für die Aufnahme und "Sound Editing" für den Ton-Effekt-Schnitt geben.

In der Music Score-Kategorie müssen Filme einen Anteil der eigens komponierten Musik von mindestens 60% haben, bei Fortsetzungen und Franchise-Filmen sogar mindestens 80%. 

Ausserdem soll zukünftig die Vorauswahl für den "Auslands-Oscar" auch über die gemeinsame Streaming-Plattform für Academy-Mitglieder möglich sein. Gleichzeitig sollen auch nur noch in diesem Jahr Screener-Filme auf DVD verschickt werden.

 

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