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Alte DVB-T-Frequenzen jetzt für LTE nutzbar

Nach der Vollendung des DVB-T2 HD-Ausbaus steht das zuvor noch für DVB-T genutzte 700 MHz-Frequenzband jetzt für die Nutzung durch den Mobilfunk zur Verfügung. Laut Angaben der Bundesnetzagentur können die 2015 versteigerten Frequenzen im Bereich 700 MHz seit Anfang Juli für den Mobilfunk mit LTE  genutzt werden.

Technisch sind diese Frequenzen vor allem zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung in ländlichen Regionen geeignet, weil sie eine relativ hohe Reichweite haben. DVB-T2 HD nutzt für das terrestrische Fernsehen nur noch den Frequenzbereich von 470 bis 694 MHz. Aufgrund der effizienteren Kompressions- und Übertragungstechnik konnte das TV-Angebot über Antenne aber trotzdem erhöht und auch qualitativ verbessert werden. DVB-T2 HD ist bislang der einzige Übertragungsweg in Deutschland, bei dem die TV-Programme in 1080p ausgestrahlt werden, was bislang aber noch nicht nativ erfolgt. Zumindest das ZDF will im Rahmen der Erneuerung seiner Sendeabwicklung aber zukünftig in "echtem" 1080p senden und plant sogar die Einführung von HDR.

Nicht überall kann LTE aber auch sofort in vollem Umfang im 700 MHz-Band genutzt werden, da in Grenznähe der Schutz ausländischer Rundfunknutzungen beachtet werden muss, wo teilweise noch TV-Übertragungen im 700 MHz-Band stattfinden. Die EU-Mitgliedstaaten haben laut Bundesnetzagentur bis zum 30. Juni 2020 – in besonderen begründeten Fällen bis zum 30. Juni 2022 – Zeit, den Frequenzbereich für den Mobilfunk freizuräumen.

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