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ZDF nutzt Ultra HD-Technik für DVB-T2 HD

Das ZDF setzt für sein DVB-T2 HD-Angebot das Rohde & Schwarz Encoding- und Multiplexing-System AVHE100 ein. Das softwarebasierte System wird zur zentralen Signalverarbeitung sowie für Encoding und Multiplexing des neuen DVB-T2-Netzwerks eingesetzt. Als Systemlösung bietet es Echtzeit-HEVC-Encoding von Auflösungen bis zu 4K/UHD mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde. Den integrierten HEVC-Encoder hat das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI entwickelt, das auch maßgeblich an der Entwicklung des HEVC-Standards beteiligt war. Das System ist sogar für HDR vorbereitet.

Das R&S AVHE100 ist eine flexible Encoding- und Multiplexing-Lösung, die auf Standard IT-Komponenten betrieben wird. Erweiterungen und Verbesserungen im Rahmen der Kodier- und Übertragungsstandards können eingepflegt und auch auf bestehenden Systemen nachgerüstet werden.

In der Praxis bringt die moderne Technik bis auf die niedrigen Datenraten derzeit aber keinen richtigen Vorteil im Vergleich zum HDTV-Angebot via Satellit und Kabel. Denn das ZDF skaliert einfach das vorhandene 720p-Signal für die DVB-T2 HD-Übertragung auf 1080p hoch.

 


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