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Keine DVB-S-Störungen durch LTE

Für den UMTS-Nachfolger LTE wird u.a. auch der bislang für analoges und digitales Fernsehen genutzte Frequenzbereich von 790 MHz bis 862 MHz verwendet. Bereits im letzten Jahr hatte das Institut für Rundfunktechnik (IRT) darauf hingewiesen, dass sich dadurch Probleme beim TV-Empfang mit DVB-C und DVB-T-Receivern ergeben können. In einer Versuchsreihe waren deutliche Störungen aufgefallen, die vor allem durch die benötigten LTE-Datenkarten verursacht werden, wenn diese in unmittelbarer Nähe zum Fernseher zum Einsatz kommen und mangels ausreichender Schirmung in den TV-Geräten den Empfang stören.

Das IRT dementierte jetzt allerdings einen Bericht des SPIEGEL vom Wochenende, wonach auch DVB-S-Receiver von dem Problem betroffen seien. Denn im Unterschied zu DVB-C und DVB-T werden bei DVB-S andere Frequenzen als bei LTE genutzt: Übertragungen von Satellitenfernsehen finden im GHz-Bereich statt und auch die Übertragung vom LNB zum Receiver findet oberhalb des von LTE genutzten Frequenzbereichs ab 950 MHz statt.

Zwischenzeitlich wurde der Bericht auch vom SPIEGEL selbst korrigiert.


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