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Auro Technologies: 3D Surround-Spezialist meldet Insolvenz an

Auro Technologies hat Insolvenz angemeldet. Der vor allem durch das zu Dolby Atmos und DTS:X konkurrierende Auro 3D-Surround-Format bekannt gewordene belgische Surround-Spezialist ist von Lizenzeinnahmen durch den Verkauf von Geräten mit Auro 3D-Technologie wie AV-Receivern abhängig und leidet unter dem durch den Chipmangel bedingten weltweiten Einbruch der Produktionszahlen und gestiegenen Produktionkosten.

Gegenüber Heise.de begründete Auro-Chef Wilfried van Baelen die Anmeldung der Insolvenz mit den gescheiterten Verhandlungen mit einem Investor, dessen geforderte Umsatzsteigerungen unter den aktuellen Marktbedingungen nicht realisierbar seien.

Wie es genau mit Auro jetzt weitergeht, ist noch offen. Bereits vor der Corona-Pandemie hatte Auro neue Technologien zum Streaming und für Soundbars entwickelt, von denen aber frühestens 2023 neue Einnahmen erwartet werden.

Auro ist es mit seinem Auro 3D-Format bislang nicht gelungen, ähnlich wie Dolby Atmos oder DTS:X bei großen Hollywood-Produktionen auf Blu-ray Disc und Ultra HD Blu-ray zum Einsatz zu kommen. Aber viele Nutzer schätzen trotzdem die "Auro-Matic" zum Upmixing von klassischem Mehrkanal-Tonspuren.

Unterstützt wird Auro 3D von AV-Receivern von Denon und Marantz sowie inzwischen auch Yamaha.

 


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