TEST: Denon 7.2 AV-Receiver AVR-X3200W – Ausstattungswunder und Sound-Experte für 999 EUR?

Denon AVR-X3200W Front Seitlich2

Es herrscht Bewegung im AV-Receiver-Business. Vor kurzem stellte Onkyo mit dem TX-RZ900 ein komplett neues AVR-Konzept vor, bei dem weniger auf opulente Ausstattung als auf exzellente Baugruppen für bestmöglichen Klang Wert gelegt wurde. Der 1.799 EUR kostende Onkyo hat zwar daher „nur“ 7 Endstufen, räumte aber alle Lorbeeren in den akustischen Testreihen ab. Denon möchte mit dem jetzt ausschließlich in schwarz erhältlichen AVR-X3200W etwas ganz anderes beweisen – dass man für 999 EUR nicht nur einen ausgesprochen klangstarken, sondern auch einen perfekt ausgestatteten AV-Receiver bauen kann.

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Typisches, bekanntes Denon-Design, jedes Jahr nur behutsam retuschiert. Griffgünstiger Quellwahl-Drehregler

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 Saubere Verarbeitung, geringe Spaltmaße, großer Lautstärke-Drehregler

Der AVR-X3200W tritt im bekannten Denon-Design an, das zeitlos und elegant wirkt. Wie gewohnt gibt es an der Verarbeitung nichts auszusetzen. Die Frontblende ist präzise eingepasst, die beiden Drehregler für Quellwahl und Lautstärke liegen gut in der Hand. Unter dem AV-Receiver sind große Standfüße für eine optimale Stabilität befestigt. Die Siebenkanal-Endstufe liefert (1 Kanal ausgesteuert, 1 kHz, 1 % Klirr, 6 Ohm) 180 Watt beziehungsweise unter Praxisbedingungen (8 Ohm, 20 Hz bis 20 kHz, 0,08 % Klirr, 2-Kanal-Betrieb) 105 Watt. Bei 6 Ohm verbleiben unter sonst identischen Bedingungen 135 Watt. Also durchaus respektable Leistungen, die den AVR-X3200W auch für den Betrieb im dedizierten Heimkino qualifizieren. Denon verspricht, dass die für alle Kanäle verbauten Hochstrom-Bauelemente auch niederohmige Lautsprecher mit bis zu vier Ohm zuverlässig ansteuern. 

Der Blick ins Geräteinnere zeigt, dass eine hochwertige Verarbeitung auch hier geboten wird. Allerdings sind im Detail Einschränkungen zu machen. So gibt es nur einen Blech-Kühlkörper und keinen aus Aluminium. 

Denon AVR-X3200W Innenleben Gesamt

Innenleben mit durchdachtem Aufbau

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Platinenlayout 

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Kühlkörper

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Elektrolyt-Kondensatoren

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 Kein Ringkerntransformator – in dieser Preisklasse ist dies auch nicht üblich bei AV-Receivern

Ansonsten finden sich im Inneren preisklassenübliche Baugruppen. Das heißt auch, dass kein Ringkerntrafo zum Einsatz kommt. Das Platinenlayout ist ordentlich, Kabel-Wirrwarr finden wir erfreulicherweise nicht vor. 

Der AVR-X3200W decodiert neben DTS-HD/Dolby TrueHD auch Dolby Atmos, allerdings nur in der Basiskonfiguration 5.1.2. Ab Herbst, so plant Denon, soll überdies ein Firmware-Update bereit stehen, welches den 3200er „fit“ macht für DTS_X. Damit diese Hightech-Tonformate auch ansprechend verarbeitet werden können, setzt Denon auf einen leistungsstarken Quad Core-32-Bit-DSP. ,it 300 MHz Taktung pro Prozessorkern. Dadurch, dass im AVR die Zuweisung der sogenannten objektbasierten Klanganteile bei Dolby Atmos und auch bei DTS_X vorgenommen wird, ist es elementar wichtig, dass die DSP-Unit im AVR ausreichend Rechenpower mitbringt. Natürlich ist diese immense Rechenleistung auch bei der Verwendung anderer Funktionsmerkmale nützlich, so z.B. bei der Einmessautomatik oder beim Bass-Management. 

Ansonsten herrscht der Mut zum Verzicht. Dolby PLIIz ist nicht an Bord, und auch DTS Neo:6 fehlt. Audyssey DSX, ebenfalls mit zusätzlichen matrixbasierten Höhenlautsprechern sowie auch Lautsprechern, die vorn optional mehr Weite ins Klangbild bringen, ist auch nicht Bestandteil der Ausstattung des 3200ers. 

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Umfangreich bestückte HDMI-Sektion, FBAS- und Komponenten-Video-Analog-Eingänge

Denon AVR-X3200W Anschluesse Rueckseite3

Ethernet, Koaxiale Digitaleingänge CBL/SAT und DVD, optische Digitaleingänge TV Audio und CD. RS232c Schnittstelle, Trigger Out, Remote Control In/Out für perfekte Integration

Denon AVR-X3200W Anschluesse Rueckseite2

Zone 2 Audioausgänge, 7.2 Pre-Out

Denon AVR-X3200W Anschluesse Rueckseite1

Lautsprecherkabel-Schraubanschlüsse in handelsüblicher Qualität

Denon AVR-X3200W Antenne

 Eine der beiden WLAN-Antennen

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Komplettansicht von hinten. Gut erkennbar – die großen Gerätestandfüße

Des Weiteren überzeugt uns der AV-Receiver mit acht HDMI 2.0a-Eingängen, einer befindet sich auf der Gerätefront. An sämtlichen HDMI-Inputs wird der aktuelle HDMI-Standard mit 4K/60 Hz in 4:4:4 Farbauflösung unterstützt. Der AVR-X3200W hat zwei HDMI-Ausgänge und verfügt über eine hochwertige Videosignalverarbeitung mit Scaling bis auf 4K. Damit nicht genug Der AV-Receiver, das ist neu bei Denon, ist ISF-zertifiziert. Was hat der Anwender davon? Die „Image Science Foundation“-Lizenz zeigt, dass der AVR mit allen Steuerungoptionen für die Video-Kalibrierung ausgestattet ist und die Video-Betriebsarten ISF Day und ISF Night unterstützt.

Natürlich fehlt auch ein USB-Anschluss auf der Front nicht. Wie üblich, kann man hier iPod, iPod Touch, iPhone und iPad direkt anschließen, die auf dem Device enthaltene Musik wiedergeben und das Gerät gleichzeitig aufladen. Natürlich können auch USB-Datenträger oder NAS-Geräte angeschlossen werden.. MP3 oder WAV kann ebenso wiedergegeben werden wie unter anderem DSD (2,8 MHz) und FLAC (bis 192/24). 

Stromsparen  ist „in“, daher bringt auch der AVR-X3200W einen Eco-Modus mit, der auch über eine intelligente Automatik verfügt. Es wird Energie nur dann gespart, wenn dazu keine Kompromisse bei der Wiedergabe notwendig sind. 

Ebenso bringt der 3200W die Opulenz seiner Ausstattung durch das integrierte WLAN mit 2 Antennen sowie durch das eingebaute Bluetooth-Modul zum Ausdruck. Dass es die Denon HEOS Produktwelt gibt, ist schon seit über einem Jahr nichts Neues mehr. Die leistungsstarken Multiroom-Wireless-Audio-Komponenten haben sich inzwischen gut auf dem Markt etabliert und das Portfolio  wird ständig ausgebaut, so z.B. mit dem besonders kompakten Modell HEOS 1. Der AVR-X3200W ist mit HEOS Link ausgestattet, dank dieser Funktion lässt er sich auch über IP-Verbindungen, so z.B. mit der HEOS App, steuern. 

Auch das Einmesssystem kann sich, wie von Denon gewohnt, sehen lassen: Audyssey MultEQ XT ist an Bord. Insgesamt verfügt der 3200er über die DSP-Suite „Audyssey Silver“. Unter diesem Sammebegriff sind alle einzelnen Audyssey-Funktionen abgelegt. Neben MultEQ XT mit bis zu 8 Einmesspunkten gehören auch Dynamic EQ und Dynamic Volume dazu. 

Denon AVR-X3200W Mikro

Audyssey-Einmessmikrofon

Wenden wir uns den Audyssey-Funktionen im einzelnen zu. MultEQ XT bietet im Vergleich zum einfacheren MultEQ-System die achtfache Auflösung. Der Einmessvorgang an den 8 Hörpositionen beansprucht zwar etwas Zeit, das System arbeitet aber zuverlässig und bietet eine ausgewogene Akustik, welche auch das Können der angeschlossenen Lautsprecher nicht unschön beschneidet. Das mitgelieferte Messmikrofon weist die typische, bekannte Audyssey-Optik auf. 

Audyssey Dynamic EQ passt auf Basis von psychoakustischen Modellen kontinuierlich das Klangbild an – Ziel soll sein, auch bei niedrigen Lautstärken stets ein volles Klangbild genießen zu können, also eine „High Tech Loudness“ Funktion gewissermaßen. Audyssey Dynamic Volume korrigiert in Sekundenbruchteilen Lautstärke-Differenzen, z.B. zwischen einem im TV laufenden Film und einem plötzlich kommenden Werbe-Block. 

Multiroom ist in Deutschland weitaus weniger wichtig als z.B. in den USA. Trotzdem verfügen gerade AV-Receiver etwas gehobener Preisklassen auch hierzulande über Mehrraum-Nutzungsfunktionen. Eine zweite Hörzone wird unterstützt, ebenso kann man auch einen der HDMI-Ausgänge für eine weitere Hörzone verwenden. 

Sehr wichtig sind natürlich erweiterte Einbindungsoptionen und multimediale Nutzungsmöglichkeiten. Wer einen Smart TV mit HDMI-CEC Support besitzt und diese Funktion im Menü des TVs und des 3200ers aktiviert, kann den AV-Rerceiver mit der Remote des Smart TVs steuern. Des Weiteren steht eine moderne App zur Steuerung des AVR-X3200W über Smartphone oder Tablet zur Verfügung. 

Denon Remote App 1

Modernes, schickes Design der App

Denon Remote App 2

Leicht verständliche Menüführung

Denon Remote App 3

Der AVR-X3200W wurde sofort erkannt

Denon Remote App 4

Klare Symbole unterstützen den zielgerichteten Bedienprozess

Denon Remote App 5

vTuner Internet Radio

Denon Remote App 6

Wiedergabe von PCs und Servern, steuerbar per App

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Wiedergabe eines 48 kHz/24-Bit Stereo-FLAC-Titels

Denon Remote App 8

 Overview

Die App überzeugt durch einfache Bedienung und eine attraktive Optik. Rasch ist sie auf dem Smartphone installiert und der AV-Receiver wird umgehend erkannt. Man kann den AVR-X3200W natürlich auch „klassisch“ mit der mitgelieferten Tastenfernbedienung steuern. Diese gefällt uns vom Layout her sehr gut. Nicht zu viele Knöpfe stehen im Konkurrenzkampf um die Aufmerksamkeit des Anwenders, zudem ist die Größe stimmig. Auch die Aufteilung der Tastenblöcke ist schlüssig.

Denon AVR-X3200W Fernbedienung

Fernbedienung

Oben finden sich die Tasten zur Wahl der gewünschten Quelle, darunter sind unter anderem Lautstärkeregelung und die speziell grün hinterlegte Eco-Taste. Es folgt das Navigationskreuz, das von den Buttons für Info (sehr ausführliche Information über eingehendes und ausgehendes Signal), Option, Back und Setup umgeben ist. Unten auf der Remote finden sich noch die vier „Quick Select“ Tasten. Diese ermöglichen einen schnellen Zugriff auf die bevorzugten Quellen mit entsprechend gespeicherten Audioeinstellungen.

Denon AVR-X3200W Display Bedienelemente

Display

Im Gegensatz zu noch größeren, teureren Denon AVRs bringt der AVR-X3200W nur ein einzeiliges Punktmatrix-Display in Denon-typischem Hellblau mit, welches gut ablesbar ist und eine praxisgerechte Schriftgröße aufweist. 

Der AVR-X3200W hat für eine einfache Erstinbetriebnahme einen Setup-Assistenten an Bord, der den Anwender durch alle relevanten Prozesse bis zur endgültigen Betriebsbereitschaft führt. Denon setzt hier auf ein komplett in den AV-Receiver integriertes System und nicht, wie z.B. Pioneer oder Yamaha, auf eine separate App, die sich um die Ersteinrichtung kümmert.

Denon AVR-X3200W Screenshot 1

Am Anfang steht die Sprachwahl

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Grundlegende Erklärungen

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 Übersicht über die benötigten Komponenten

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Elementar wichtig – die Lautsprechereinstellungen

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Sicherstellen der korrekten Verkabelung

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Der Anwender wird gezielt durch jeden Schritt geführt

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 Lautsprecher-Konfiguration

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Der AVR überprüft, ob die Lautsprecher richtig angeschlossen sind

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Durch einfache Methoden kann der User feststellen, ob alles korrekt funktioniert

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In den Einrichtungsassistenten ist auch Audyssey MultEQ XT eingebunden

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 Korrektes Handling des Mikrofons für korrekte Messergebnisse

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Messung des linken Frontlautsprechers

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 Erkennung der einzelnen Lautsprecher-Gruppen abgeschlossen

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Kalibrierung abgeschlossen

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Aktivierung oder Deaktivierung von Audyssey Dynamic EQ

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Nun ist dieser Schritt komplett abgeschlossen

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 Details zu den ermittelten Werten

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Präzise wurden die Abstände der Lautsprecher vom Hörplatz ermittelt

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Pegelangleich

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Crossover-Frequency

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 Einbindung des AVRs ins Netzwerk

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Netzwerk-Einrichtungsassistent

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Netzwerksteuerung

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TV-Audio-Verbindung

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 Eingang einrichten

Der Einrichtungsassistent stellt eine gute Hilfestellung dar – mit seiner Hilfe können auch weniger versierte Anwender den AVR-X3200W rasch betriebsfertig konfigurieren. Nun präsentieren wir noch Screenshots vom Rest des Menüs: 

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Grundmenü

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Audio

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Sub-Menü „Audyssey“. Während des Einmessens werden verschiedene Kurven eingemessen, Am besten gefällt uns „Reference“. 

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 Video-Menü

Der AVR-X3200 bringt unter „Bildeinstellungen“ auch noch einen vom Anwender zu verwendenden Video-EQ mit. Dieser kann nur dann angewählt werden, wenn man „Benutzerdefiniert“ als Bildmodus verwendet. Einstellbar sind dann: Kontrast,  Helligkeit, Farbsättigung, Rauschunterdrückung und Konturenschärfe.  An vordefinierten Bildmodi sindn vorhanden: ISF Day, ISF Night, Streaming, Standard, Movie, Lebendig. 

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 Zahlreiche Optionen

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 Video-/Ausgabe-Einstellungen

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 Eingangs-Menü

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Manuelles Lautsprecher-Setup

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 Netzwerk-Menü

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Netzwerk-Informationen

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Menü „Allgemein“

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Firmware-Update

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 Menü „Online Music“

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Internet Radio-Wiedergabe

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Auswahl der Media Server

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 192 kHz/24-Bit Stereo-Flac-Wiedergabe

Der Denon bringt die schon seit geraumer Zeit bekannten Menüs mit und erfreut mit weitreichenden Format-Wiedergabemöglichkeiten. Er ist DLNA 1.5 zertifiziert und gibt an verlustbehafteten Formaten MP3, WMA und AAC wieder. An verlustfreien Formaten werden FLAC (bis 192/24), Alac (bis 96/24) und WAV (bos 192/24) wieder. Für Flac und WAV ist die Gapless-Wiedergabe garantiert. Der Denon supportet auch DSD (2,8 MHz). JPEG Fotostreaming unterstützt der AVR-X3200W ebenfalls. Zum Ausstattungsumfang gehören ferner Spotify Connect und Apple AirPlay. Google Cast wird nicht unterstützt. Überprüft haben wir Spotify Connect, hier wird der AVR-X3200 gleich erkannt, und schon kann die Wiedergabe beginnen. Dank des sehr guten Denon Music Restorers werden die sonst nur gering detaillierten und matten Höhen tadellos aufpoliert. 

Klang

Nun dringen wir zur entscheidenden Frage vor: Wie klingt denn der AVR-X3200W? Wir fangen auf „kleinster Flamme“ an und lassen MP3-Files in Dolby Surround über unser 5.0.2 Lautsprechersystem wiedergeben. Für die Front verwenden wir zwei Nubert nuVero 140, als Center und Surround insgesamt drei Nubert nuVero 70. Als Dolby Atmos-Module greifen wir auf die Elac TS 3000 zurück. Der AVR-3200W gibt das Signal über alle angeschlossenen Boxen wieder und liefert schon bei MP3-Files einen satten, raumfüllenden Klang. Es ist hervorragend, wie gut sich der doch nicht allzu teure AVR-X3200W mit den anspruchsvollen Nubert nuVero 140 versteht. Ein aktiver Subwoofer wird nie vermisst – die nuVero 140 spielt tief genug hinunter in den Frequenzkeller, und der AVR-X3200W liefert selbst dort, im leistungsintensiven Tiefbassbereich, genug Kraft für eine vehemente Wiedergabe an. Erst bei sehr hohem Pegel merkt man, dass es unten herum etwas stagniert. Bei „Close Your Eyes“, einem Trance-Klassiker von Mega’Lo’Mania, beweist uns der AVR-X3200W sein Können durch herausragende Basswiedergabe (bei Lautstärkeanzeige „75,5“ noch absolut souverän) und einen ausgewogenen, homogenen und in sich schlüssigen Klang. Der Denon Restorer, der eine ungenügende Hochtonwiedergabe datenreduzierter Quellen in drei einstellbaren Schritten (gering, mittel, hoch) erlaubt, liefert einen guten Job in der Einstellung „mittel“. Der AVR-X3200W schafft ein kraftvolles, intensives Klangbild, das den Zuhörer sehr gut fokussiert und ihn so ausgezeichnet in die Musikwiedergabe eintauchen lässt. Das Westbam-Mayday-Remix des Moby Klassikers „Feeling So Real“ belegt ebenfalls, zu welchen Taten der AVR-X3200W aus akustischer Perspektive fähig ist: Satt und massiv der Bass, die elektronischen Effekte werden akkurat aufgebaut und mit sauberen Strukturen versehen. Die Gesamtdynamik ist sehr gut, setzt aber zumindest bei aufpolierten MP3-Stücken keine neuen Bestmarken in der 1.000 EUR-Liga. Hier müssen wir gleich z.B. bei HiRes Audio-Tracks hören, ob vielleicht bei hochwertigen Quellen neue Bestmarken erzielt werden können. Ansonsten verwöhnt uns der Denon mit seinem unangestrengten, souveränen Auftritt und einer ausgeglichenen Front-Surround-Balance. 

Nun wenden wir uns der Stereo-HiRes-Wiedergabe im Pure Audio-Modus verschiedener Flac-Dateien zu. Hier starten wir mit 48 kHz/24-Bit und dem Diana Krall-Album „Wallflower Deluxe“. Bei „Desperado“ liefert der AVR-X3200W eine tolle Kulisse, die in Weite und Tiefe eine ausgezeichnete Räumlichkeit entfaltet. Schon seit einigen Generationen sind Denon AV-Receiver sehr begabt bei der Stereo-Wiedergabe. Der „Neue“ schafft es, nochmal eine „Schippe drauf zu legen“. Noch mehr Kontur, mehr Stabilität bei der Einarbeitung der vokalen Anteile und eine noch etwas bessere Loslösung des Klangs vom Lautsprecher. Hier bietet der Denon Qualitäten, die noch vor einiger Zeit bei einem 1.500 EURE AV-Receiver nicht selbstverständlich waren. Uns gefällt das Konzept, welches Denon beim 3200 verfolgt, sehr gut: Hightech wie Atmos und DTS:X an Bord, gleichzeitig aber wird auch die Basis fokussiert, das heißt eine gediegene klangliche Auslegung auch im Stereobetrieb. Bei „Don’t Dream It’s Over“, ebenfalls von „Wallflower Deluxe“, zeigt uns der AVR-X3200W, dass er für seine Preisklasse auch feindynamisch überzeugen kann und dadurch ein komplettes, kultiviertes Klangbild offeriert. Der Bass ist fundiert, er legt sich gekonnt als solides Fundament unter die restlichen akustischen Elemente, wird aber nie zu dominant, so dass Dianas Stimme stets im Zentrum bleibt.

Wir steigern uns auf 96/24 – und landen bei Sandra und Tony Alessi mit „Diamante“. Das italienische Lebensgefühl erwacht und in Gedanken steigen wir in unseren Ferrari, um die Uferstraßen rund um den Comer See zu befahren. Der AVR-X3200W modelliert die vokalen Elemente sehr sauber heraus und vermeidet geschickt einen unschönen schrillen oder aggressiven Einschlag. Ein harmonisches, gleichzeitig aber emotionales Hörerlebnis ist die Folge.  Das Allegro aus Wolfgang Amadeus Mozarts Violinenkonzert Nr. 4 (KV 218) liegt ebenfalls in Flac 96/24 vor und zeigt leichte Schwächen bei der Wiedergabe. Hier fehlt es uns an Verve und Schmiss, der AVR-X3200W macht zwar nichts „falsch“, aber die tiefe Emotionalität dieses Allegros kommt nicht zum Ausdruck. Die Streicher-Darstellung ist auch nicht perfekt, wirkt etwas hölzern und statisch. 

In 192 kHz/24-Bit hören wir „Basil“ von Mark Knopfler und gleich zu Beginn offeriert der AVR-X3200W schon hervorragende Qualitäten aus feindynamischer Sicht. Auch Marks Stimme arbeitet er sehr charismatisch heraus und die akustische Gitarre klingt schön differenziert. Der AV-Receiver schafft es sogar, das Anzupfen der Gitarren-Saiten sehr glaubwürdig herauszuarbeiten. Insgesamt gelingt dem Denon hier das, was beim Mozart-Allegro nicht so gut funktionierte: Das Generieren einer als emotional tief empfundenen akustischen Atmosphäre, die den Hörer gekonnt ins Zentrum setzt und ihn so gedanklich Eins mit der Musik werden lässt. Bei „Heart Of Oak“, wiederum vom „Tracker Deluxe“ Album von Mark Knopfler, überzeugt uns der Denon ein weiteres Mal mit seiner sehr gut ausbalancierten Stimmwiedergabe, und der feinen Modellierung der akustischen Gitarre. Also ein voller Erfolg bei Mark Knopfler – der AVR-X3200W bietet für sein Geld hier eine rundherum erstklassige Leistung.

Nun geht es um die Wiedergabe mehrkanaliger Blu-rays, auch hier starten wir mit Musik. Wir hören, in Dolby Digital 5.1, das Intro sowie den ersten Track „Jillian“ von der Within Temptation-Blu-ray „Black Symphony“. Die Choralstimmen modelliert der AVR-X3200 sauber heraus, im Tiefbassbereich stellt er auch subtile Bassfragmente anstandslos dar und präsentiert sich erneut als ein beinahe allen Situationen gewachsener Spielpartner für die großen nuVero 140. Den Aufbau des Intros, mit geheimnisvoll-mystischer Note, gelingt dem Denon richtig gut, er vermittelt eine hohe atmosphärische Dichte. Ganz gleich, welcher Teil des Frequenzspektrums, alles wird lebendig und mit sauberer Platzierung im Raum wiedergegeben. Grobdynamisch könnte noch etwas mehr gehen, aber der 3200 gleicht dies durch eine sehr homogene Wiedergabe mit nahtlosen Übergängen aus. Nun startet „Jillian“, und mit der kraftvollen melodiösen Metal-Musik kommt der 3200 überragend zurecht. Er liefert jetzt auch eine mehr als standesgemäße Dynamik, die das Auditorium von den Sitzen reißt. Die Stimme von Sharon Den Adel wird sehr gut ins akustische Gesamtbild eingeflochten, könnte aber noch etwas mehr Präsenz im Detail vertragen. Nichts zu kritisieren gibt es an der Wiedergabe der E-Gitarre, fetzig und präzise ist sie zu vernehmen. 

„La Voce Del Silencio“ (Andrea Bocelli im Duett mit Elisa) in PCM 5.1 von der Andrea Bocelli-BD „Vivere – Live in Tuscany“ ist der nächste Titel, dem wir lauschen – und dies sehr ergriffen. Nicht nur, weil das Stück an sich schon viel Emotionalität versprüht, sondern auch, weil der 3200 hier durch eine schlüssige Gesamtwiedergabe und das Schaffen einer vielschichtigen Atmosphäre zu glänzen weiß. Er bietet eine sehr gelungene Weite und Tiefe hinsichtlich der räumlichen Ausarbeitung, mit einer ausgezeichneten Front-Surround-Balance, die für ein realistisches und tief gehendes Hörerlebnis sorgt. Das gilt auch für „Canto Della Terra“, hier singt Andrea im Duett mit Sarah Brightman. Ein weiteres Mal profiliert sich der AVR-X3200W als Meister der geschliffenen Wiedergabe. Hervor sticht, wie gut er die Stimmen von Sarah und Andrea wiedergibt. Auch die Bass-Performance ist überragend. Der Bass hat Kraft, überdeckt aber keine anderen akustischen Anteile. Das Klavier wird prima herausgearbeitet, die restlichen Instrumente des Orchesters ebenfalls. 

Jetzt steht die erste Dolby Atmos-Hörsession auf dem Programm. Die Metallica-Blu-ray „Through The Never 3D“ muss dafür herhalten. Sie ist sehr aggressiv abgemischt, was perfekt zu den auf der BD enthaltenen Tracks passt. Wir starten durch mit „The Ecstasy Of Gold“ – und staunen nicht schlecht. Der AVR-X3200W bringt hier viel Dynamik und Punch ins Spiel. Die Atmos-„Immersive Sound“ Komponente kommt gelungen zum Ausdruck, indem sich die Frontklangkulisse effektiv nach oben weitet und der Hörer sich noch direkter ins Geschehen eingebunden fühlt. Kraftvoll und ausdrucksstark ertönt das E-Gitarrensolo, der Bass tobt durch den Hörraum, die Stimme wirkt aggressiv-direkt und somit absolut gelungen. Sehr viel ruhiger geht es bei „Nothing Else Matters“, einer besonders schönen Ballade der Heavy Metal-Ikonen, zu. Hier beweist uns der AVR-X3200W, wie gut er auch langsamere, emotional tiefer gehende Stücke wiedergeben kann. Die Instrumente überzeugen mit guter Kontur, die Stimme wird fließend eingearbeitet, und die Räumlichkeit der Atmos-Tonspur bringt der AVR-X3200W überzeugend zum Ausdruck.

Wir bleiben bei Atmos, widmen uns jetzt aber der Filmtonwiedergabe von „Gravity“. Der Denon schafft es ab Filmbeginn sehr gut, die spezielle Atmosphäre herauszuarbeiten, und generiert auch in subtilen Bereichen ein hohes Maß an als natürlich empfundener Räumlichkeit. Die Ortung der Funksprüche im virtuellen Raum gelingt sehr gut. Der dargebotene Raum ist weitläufig und erscheint authentisch, der Denon bringt so den Spannungsbogen nachvollziehbar zur Geltung. Sich plötzlich aufbauende Effekte werden bis Lautstärkeanzeige knapp unter „80“ solide wiedergegeben. Das beweist, wie tadellos die Pegelfestigkeit des AVR-X3200W ist. Schließlich muss er hier ohne aktiven Subwoofer auskommen und die beiden nuVero 140 zuverlässig mit der nötigen Energie. 

Wir hören uns nun den Filmbeginn der deutschen Atmos-Tonspur von „The Expendables 3 – A Man’s Job“ an. Und bei diesem Action-Spektakel passiert deutlich mehr als bei „Gravity“. Der Music Score kommt energiegeladen heraus, akustische Details wie das Befestigen der Seile oder die drehenden Rotoren des Helikopters kommen ausgezeichnet heraus. Die MP-Salven beim Gefecht der Soldaten auf dem Zug und der Insassen des Hubschraubers sind hart und impulstreu. Die empfundene Räumlichkeit ist hoch, der AVR-X3200W liefert demnach ein ganzheitlich intensives Hörerlebnis mit sehr ansprechender Dynamik. Als der Helikopter über dem Zug fliegt, ist die Darstellung dieser unterschiedlichen räumlichen Ebenen sehr gut gelungen. Der Denon arbeitet auch kurze, heftige Effekte mit der nötigen Klarheit heraus und würzt diese obendrein mit viel nachdrücklicher Energie. Dynamische Unterschiede werden sicher erkannt und zügig herausgearbeitet. Bei allen Effektkombinationen, die gerade durch die Kanäle donnern, vergisst der AVR-X3200W nie den Music Score. Dieser trägt wesentlich mit zur hohen Spannung bei und wird daher auch mit der nötigen Gewichtung eingearbeitet. Atmos-Vorzüge lassen sich in Sequenzen genießen, wenn urplötzlich z.B. der Helikopter von oben auftaucht und sich dem Zug nähert. Hier entsteht ein Gefühl authentischer Räumlichkeit, das mit einer herkömmlichen Tonspur nicht möglich war. Überdies, durch die Zuweisung einzelner Audio-Objekte an einzelne Lautsprecher, verwirklicht die Atmos-Tonspur eine deutlich präzisere, umfassendere Effektwiedergabe. 

Videosektion/Upscaling auf 4K

Als erstes checken wir – in den sehr ausgewogenen Modi ISF Day (bei externem Lichteinfall) bzw. ISF Night (im abgedunkelten Raum) das Upscaling des AVR-X3200W von 1.920 x 1.080 (24p) auf 4K (60 Hz) und verwenden zu diesem Zweck die BD „Samsara“. Der AVR-X3200 liefert hier eine beeindruckende Vorstellung ab, die kaum Raum für Kritik lässt. Stabiles Bild, hohe Detailschärfe, authentische Farben, und raum Scalingrauschen – hier, das müssen wir Denon lassen, wird für faires Geld offensichtlich eine sehr leistungsstarke Videosektion angeboten. Früher registrierten wir mehr Mikro-Ruckler beim 4K Upscaling von Denon AVRs, diese fehlen im Falle des AVR-X3200W beinahe völlig. Die panoramaartige Darstellung der grünen Landschaft, in der eine Vielzahl von Tempelanlagen liegt, gelingt überragend, mit akkurater Staffelung der verschiedenen Bildebenen.  Die nächste Sequenz, in der eine große Buddha-Statue zu sehen ist, überzeugt wiederum durch hohe Bildruhe und ein ungemein geringes Scalingrauschen, was man beim weiten Blick ins Land gut sehen kann. Die Fanfarenbläser werden scharf und detailreich wiedergegeben. Jede Einzelheit sieht man beinahe an den alten Häusern am Hang. Die Furchen in der Haut des Gesichts der alten Frau sind plastisch herausgearbeitet. Die Hauttöne gibt der 3200W sehr gelungen und facettenreich wieder. Die Kinder in den traditionellen Gewändern werden mit solider Bewegungswiedergabe präsentiert. Das Erstellen des Bildes wird mit extrem hoher Detailtreue auf den Bildschirm gebracht. Hierbei beweist uns der Denon auch, wie sauber und authentisch der richtige Farbton getroffen wird. Jedes Körnchen, das aus dem schmalen Rohr rinnt, wird mit herausragender Differenzierung wiedergegeben.

Was für Leistungen erbringt der Denon, wenn eine DVD von 576p auf 4K hochskaliert wird? Wir haben es anhand der DVD von „Star Wars Episode III“ ab Filmbeginn ausprobiert. Die Star Wars-typische gelbe Laufschrift wird nicht ganz perfekt wiedergegeben. An den Rändern bleichen die einzelnen Lettern etwas aus, und minimal zittert die Schrift. Farblich wird sie sehr gut getroffen. Als dann kurze Zeit später der republikanische Sternzerstörer durchs Bild donnert, bietet der Denon eine gute Detaillierung auch des Flügels, der im Schatten liegt. Etwas Rauschen ist natürlich erkennbar, aber dies liegt auch am Quellmaterial. Und es dürfte klar sein, dass 576i Material auf einem UHD-TV nie perfekt aussieht, selbst wenn ein sehr guter BD-Player wie der Panasonic DMP-BDT700 das De-Interlacing übernimmt und ein Könner wie der AVR-X3200W sich um das Upscaling kümmert. Ansonsten erfreut der Denon durch eine erstaunlich hohe Detailschärfe und recht sauber gezeichnete Konturen. 

Konkurrenzvergleich
  • Marantz SR7009: 1.599 EUR kostet der SR7009, und mit weiteren 149 EUR ist derjenige dabei, der noch das Auro-3D Upgrade haben möchte. Für den doch beträchtlichen Mehrpreis im Vergleich zum AVR-X3200W gibt es zwei Endstufen mehr, hochwertigere Lautsprecherkabel-Schraubanschlüsse, mehr konventionelle Anschlüsse (HDMI hat der Marantz ebenfalls 8 Terminals), 13.2 Kanal-Pre-Outs, eine auf maximal 13.2 ausgelegte Vorstufe und eine extrem dynamische Auslegung. Der AVR-X3200W klingt im direkten Vergleich etwas verbindlicher. Bei der Güte der Videosektion sowie der Pegelfestigkeit rückt der kleinere Denon dem SR7009 verdächtig nahe „auf die Pelle“. 
  • Es geht auch „gut und günstig“ – das beweist für 629 EUR der Pioneer VSX-930. Er liefert einen kräftigen, satten Klang, verfügt über eine gute Videosektion und über ein ausgezeichnetes MCACC-Einmesssystem. Sogar Dolby Atmos wird unterstützt, und tolle Apps übernehmen auf Wunsch Einrichtung und Steuerung des VSX-930. So geschliffen wie der AVR-X3200W klingt der Pioneer aber nicht, auch bei leistungshungrigen Lautsprechern verdeutlicht der 3200, dass er seinen Mehrpreis ohne Frage Wert ist. Die Videosektion mit ISF-Programmen baut den Vorsprung des AVR-X3200 weiter aus. 
Fazit

Denon AVR-X3200W Front Seitlich1

Der Denon AVR-X3200W bietet ein rundherum gelungenes Paket aus üppiger Ausstattung, flexiblen Multimedia-Eigenschaften, hoher Klangqualität und einem ausgezeichneten Video-Processing. Ernsthafte Schwächen lässt sich der Siebenkanal-Receiver nicht nachsagen. Er klingt kraftvoll und ausgewogen, kommt mit fast jedem Quellmaterial hervorragend zurecht und schneidet auch bei der Bewertung der Pegelfestigkeit ausgesprochen gut ab. Er treibt große Standlautsprecher souverän an, ohne dass ein zusätzlicher aktiver Subwoofer zwingend notwendig wäre. Er schafft eine dichte, glaubwürdige Räumlichkeit und verdeutlicht die Vorzüge von „Immersive Sound“ überzeugend. Der praktische Einrichtungsassistent ist bereits bekannt, die App funktioniert problemlos. Sehr gute Leistungen erzielt der AVR-X3200W, wenn es darum geht, 576i oder 1.080p/24 Videomaterial auf 4K hochzuskalieren. Zu loben sind auch die beiden ISF-Bildprogramme. 

Der Denon AVR-X3200W begeistert durch seine reichhaltige Ausstattung und seine enorme Ausgewogenheit auf hohem Niveau
preisklassenreferenz
AV-Receiver bis 1.000 EUR
Test 01. September 2015

+ Sehr ausgewogener, angenehmer und kraftvoller Klang
+ Pegelfest
+ Sehr gute Atmos-Integration
+ Ausgezeichnet bei der Wiedergabe von HiRes Stereo-Dateien
+ Überragendes Upscaling auf 4K
+ Trotz hoher Funktionsvielfalt einfache Bedienung 
+ Solide Verarbeitung
+ Fairer Kaufpreis

– Video-EQ mit wenig Parametern
– DTS:Neo 6 und DTS Neo:X fehlen an Bord

Test: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 01. September 2015

 




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