XXL-SPECIAL: Wichtige Vorteile aktueller Smart TVs in der Übersicht

Immer weiter geht die Entwicklung bei Smart-TVs, immer leistungsfähiger und trotzdem günstiger werden die Modelle. Wir haben in diesem Special zusammengetragen, welche Vorzüge aktuelle Smart-vs mitbringen, sodass ein Kauf vielleicht für die Besitzer älterer Modellgenerationen vor 2017 interessant wird.

Exzellenter OLED mit Top-Soundsystem für 3.799 EUR: Der Philips OLED+934

State-Of-The-Art-OLED, nach der jüngsten Preissenkung in 65 Zoll für 4.199 EUR zu haben: Panasonic GZW2004

Enorm heller, bildstarker Ultra HD QLED-TV: Samsung Q90R in 65 Zoll

  • Nach wie vor stellt sich die Frage: OLED oder LCD-Modell? Viel hat sich in den letzten Monaten nicht an den Differenzen geändert. Der ehemals große Preisunterschied ist dahin, viel teurer sind OLEDs nicht mehr. Der OLED hat nach wie vor den Vorzug des noch satteren Schwarzwertes und des sehr "Kino-mäßigen" Bildes, was den den angenehmen Farben und den realistischen Kontrasten liegt. Dass OLEDs zu dunkel sind, ist schon seit der 2018er Generation weitgehend ausgeräumt, allerdings sind aktuelle Hightech-TVs, die auf LCD-Technik basieren, trotzdem deutlich heller. Wer daher ein sehr intensives "HDR-Erlebnis" mit extremer Kontrastdynamik erleben möchte, zudem ein praktisch rauschfreies Panel und keine Angst vor Einbrenneffekten (wobei, ehrlich gesagt, bei sachgemäßem Gebrauch auch beim OLED wenig Grund zur Sorge besteht) haben möchte, greift zum LCD-basierten Gerät. Hier gibt es TVs, die 3.000 Nits und mehr maximale Helligkeit aufweisen und nicht nur extreme Kontrastdifferenzen wiedergeben können, sondern in der Lage sind, selbst bei deutlichem externem Lichteinfall HDR-Inhalte noch in weiten Zügen darzustellen. Weitere LCD-Vorzüge sind die deutlich größere Auswahl an Bilddiagonalen und, dass es preislich früher losgeht. Richtig ist, dass bei entsprechenden Modellen der Oberen Mittelklasse/Oberklasse kaum noch oder gar keine Unterschiede zwischen OLEDs und LCD-basierten TVs gibt, aber wer wenig Geld ausgeben und/oder eine kleinere Diagonale als 55 Zoll möchte, landet automatisch beim LCD

Top-Gerät: Sony ZG9 in großen 85 Zoll (15.999 EUR)

Referenz unserer Redaktion - gerade auch wegen des derzeit unschlagbaren Preis-/Leistungsverhältnisses: Samsung Q950R in 65 Zoll

Neuer Maßstab für 29.999 EUR? LG 8K-OLED Z9

One Connect Box des Samsung Q950R mit HDMI 2.1

  • Wie sieht es mit 8K aus? Fakt ist - die aktuellen 8K-TVs (Sony, Samsung) haben bereits eine enorme Reife erreicht. Nun stößt noch LG mit dem SM99 (75 Zoll, NanoCell/LCD-basiert, 4.999 EUR, Signature OLED88Z9, 29.999 EUR, 88 Zoll) dazu. Bei Samsung werden aktuell auf dem Markt für den Q950R in 65 Zoll rund 4.000 EUR aufgerufen, wir sind gespannt, wie sich die Lage beim neuen Q950R in 55 Zoll (Preis bei Samsung derzeit 3.799 EUR) entwickelt. Fakt ist auch: Bis auf eine beeindruckende, aber kurze Demo-Sequenz von der NASA gibt es derzeit praktisch keine Inhalte. Demnach ist das Thema "Upscaling" sehr wichtig. Mittels Künstlicher Intelligenz agieren hier die aktuellen 8K TVs. Zuerst wird das laufende Quellmaterial exakt analysiert, dann greift der Prozessor auf eine große, Update-fähige Datenbank zu und sucht das exakt zum Quellmaterial passende Muster für ein optimales Upscaling aus. Klingt kompliziert, funktioniert exzellent. Beim 8K TV sollte man auf die Kombination von HDMI 2.1 und HDCD 2.3 achten, so hat man gute Chancen, auch später wirkliches 8K Material wiedergeben zu können. Bis auf den Z9 von LG sind alle 8K-TVs derzeit LCD-basiert. Das bleibt aber nicht so, wir denken, dass ab 2020 mehrere neue Highend-OLEDs mit dem 88 Zoll 8K-Panel von LG ausgestattet werden, vermutlich, so mutmaßen wir, bringt LG auch noch kleinere 8K OLED-Panels auf den Markt, damit das Preisniveau sinkt.

Immer rechenstärkere Prozessoren garantieren ein exzellentes Upscaling

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Nicht nur für 8K Modelle, auch für Ultra HD-Modelle gibt es Samsungs 8K-Prozessor

In Panasonic's 2019er OLED-TV GZW1004 steckt ebenfalls ein extrem leistungsstarker "Studio HCX" Bildprozessor 

Exzellentes Upscaling bei Philips mit der dritten Generation der P5 Engine

In Sonys AG9-OLED und in weiteren Sony Top-Baureihen steckt der Bildprozessor "X1 Ultimate"

  • Filmfans aufgepasst: In mehrerlei Hinsicht sind Smart-TVs ab Modelljahr 2018 eine gute Wahl. Zum einen sind sie zu zahlreichen HDR-Normen kompatibel, zum anderen ist das Upscaling niedriger auflösender Inhalte, z.B. von Full-HD oder von 720p auf die native Ultra HD-Panelauflösung von 3.840 x 2.160 Pixel, nochmals verbessert worden. das liegt an immer höheren Rechenleistungen der verbauten Bildprozessoren. Teilweise arbeiten diese, verstärkt ab Modelljahr 2019, mit künstlicher Intelligenz, so bietet Samsung im aktuellen Modelljahr nicht nur den "Quantum Processor 4K", sondern auch den "Quantum Processor 4K" in den Ultra HD QLED-Modellen an. Des Weiteren ist das Thema "HDR" immer umfangreicher. Aber hier muss man aufpassen, denn mit HDR10, HDR10+, HLG, Dolby Vision und Advanced HDR by Technicolor. Um es vorweg zu nehmen, kein Anbieter unterstützt alle Normen. Bis auf LG unterstützt niemand Advanced HDR by Technicolor. Samsung unterstützt kein Dolby Vision. Sony und LG unterstützen kein HDR10+. Zahlreiche Panasonic- und Philips-Modelle Supporten HDR10, HDR10+, Dolby Vision und HLG und sind damit für Filmliebhaber besonders interessant. Schade, dass beide Firmen für Early Adopter keine 8K Modelle offerieren. High Dynamic Range (HDR) bietet einen erweiterten Kontrastumfang mit stärkeren Hell-Dunkel-Unterschieden, aber auch mit feineren Detailkontrasten. HDR10+ und Dolby Vision sind dynamische HDR-Formate, hier kann jede Sequenz in einem Film mit neuen HDR-Metadaten unterlegt werden. 
  • Übrigens haben zahlreiche Ultra HD-TVs, also keine 8K Modelle, mittlerweile HDMI 2.1 Terminals, z.B. von Samsung oder LG (Modelljahr 2019), und unterstützen teilweise auch HFR (High Frame Rate). Wer auf die mit HDMI 2.1 verbundenen Features Wert legt, sollte beim Kauf des neuen Ultra HD TVs genau aufpassen.

B&W Soundbar beim Philips OLED+934 mit Dolby Atmos

Panasonic setzt auf Technics-optimierte Soundsysteme

Sony setzt bei den OLEDs auf die "Acoustic Surface" Technologie

LG bietet bei TVs schon länger Dolby Atmos-Support an

  • Akustisch sind moderne TVs erstaunlich gut geworden. Für den echten "Film-Freak" uninteressant, weil in dessen Heimkino oder Wohnzimmer ohnehin eine leistungsstarke Mehrkanal-Anlage steht. Für denjenigen, der minimalen Installationsaufwand wünscht, akustisch aber trotzdem zumindest normale Ansprüche hat, ist es jedoch von großem Interesse. Ab der oberen Mittelklasse finden sich gute integrierte Soundsystemen, oft mit der Unterstützung von Dolby Atmos. Klar merkt man davor klanglich nicht überbordend viel, aber Anflüge sind durchaus wahrnehmbar. 

Android 9 "Pie"

Samsung Smart Hub 2019

Apple AirPlay 2 setzt sich durch

Apple TV macht den bisherigen VoD-Diensten Konkurrenz 

Panasonic MyHome Screen

Grundig TVs mit Amazon Fire TV

Netflix Calibrated Bildmodus, hier bei Sony

  • Die Betriebssysteme sind immer schneller und zugleich zuverlässiger geworden. Das aktuelle Android "Pie", aber auch schon der Vorläufer "Oreo", ist zuverlässig, flott und leicht bedienbar geworden. Sony und Philips setzen auf Android. Panasonic verbaut 2019 wieder die aktuelle Version  des My Home Screen Betriebssystems: Sehr schnell, sehr komfortabel, enorme Betriebssicherheit. Nach wie vor gefällt uns My Home Screen besonders gut. Mit der kleinen Remote muss man sich bei Samsung kurz anfreunden, dann geht alles zügig und einfach voran: Der Smart Hub 2019, basierend auf Tizen, arbeitet problemlos. Das gilt auch für LGs webOS, das man, mit etwas Übung, extrem schnell bedienen kann. Bei allen Smart TVs gibt es (für Netflix fast immer sogar mittels eigener Taste auf der Fernbedienung) Zugriff auf alle relevanten VoD-Dienste. HDR-Fans kommen da ebenfalls auf ihre Kosten, da immer mehr Serien und Filme in Dolby Vision oder HDR10+ bereitstehen. Für Netflix gibt es sogar mittlerweile einen eigenen Bildmodus, Sony und Panasonic setzen derzeit auf den "Netflix Calibrated Modus". Zudem ist Apple sark im Kommen, nicht nur die Integration von Apple AirPlay 2 und Apple Home Kit, auch Apple TV als VoD-App, Neues zudem von Amazon und Grundig, die beiden Unternehmen stellten auf der IFA eine breite Range neuer TVs mit Amazon Fire TV Betriebssystem vor. Preislich beginnt es bei 43 Zoll und 349 EUR (LCD). das Topmodell ist ein leistungsstarker 65 Zoll OLED (2.299 EUR) aus der "Hands Free Edition", dank Fernfeld-Mikrofonen im TV braucht man zur Steuerung per Sprachbefehl nicht einmal mehr eine Fernbedienung. 

Fazit: Exzellentes Upscaling, umfangreicher HDR-Support, hohe Leuchtkraft der Panels: Aktelle OLED- und LCD-Modelle sind extrem leistungsfähig geworden, die Betriebssystem sind komfortabel und schnell. Da lohnt es sich nicht nur als Besitzer eines Full HD-TVs als auch als Eigner älterer Ultra HD-TVs, über einen Umstieg nachzudenken. 

Special: Carsten Rampacher
Datum: 17. September 2019

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