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Microsoft erlaubt USB-Speicher für die Xbox 360

Microsoft will mit einem kommenden System-Update für die Xbox 360 Benutzern die Möglichkeit geben, Profile, Spielspeicherstände, Demos und sonstige Daten auch auf USB-Sticks abzuspeichern. Auch USB-Festplatten sollen nutzbar sein, Microsoft will aber keine Garantie für deren Funktionalität abgeben. Sinnvoller ist ohnehin der Einsatz von Flash-Speichern, denn Microsoft erlaubt lediglich eine Nutzung von maximal 16 GB Speicher. Durch die Verwendung von zwei USB-Sticks kann die Kapazität auf 32 GB erhöht werden.

Gründe für diese Einschränkung gibt Microsoft nicht an. Es liegt aber auf der Hand, dass sich Microsoft durch die Freigabe von USB-Speicher nicht das Geschäft mit den eigenen USB-Festplatten kaputt machen will, die im Vergleich zu normalen USB-Platten deutlich überteuert sind und somit hohe Gewinnmargen für Microsoft bedeuten dürften. Die USB-Speicher werden eher dafür gedacht sein, die bisherigen Xbox 360 Memory Cards abzulösen. Zusammen mit SanDisk will man auch eigenen USB-Speicher vermarkten.

Nicht nur nach oben auch nach unten ist die akzeptierte Speichermenge begrenzt: USB-Sticks, die mit der Xbox 360 verwendet werden sollen, benötigen eine Kapazität von mindestens 1 GB.

Das System-Update für die Xbox 360 ist für den 6. April geplant.


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