XXL-TEST: Denon 11.2 Kanal-AV-Netzwerk-Receiver AVR-X6300H – Die preislich faire Mehrkanal-Krönung mit HEOS-Modul

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Fürs anspruchsvolle Heimkino beziehungsweise für die hochklassige Mehrkanal-Anlage eignen sich die Spitzenmodelle der Top-Hersteller von AV-Receivern schon traditionell besonders gut. Da macht der Denon AVR-X6300H, für eine unverbindliche Preisempfehlung von 2.499 EUR zu haben, keine Ausnahme. Was die optische Erscheinung angeht, überlässt Denon dem geneigten Kunden die Wahl, ob man den flexiblen Leistungsträger in klassischer schwarzer Variante oder aber in der Premium-silberfarbenen Variante einkauft. Immer an Bord sind 11 kraftvolle analoge Endstufen mit 205 Watt/Kanal. Während die Konkurrenz von Pioneer und Onkyo bei ihren 11-Kanal-Toplinern auf digitale Endstufeneinheiten setzt, verwenden Denon und auch Yamaha nach wie vor die analoge Form der Leistungsverstärkung. Für enorme Multiroom Audio- und Streaming-Flexibilität sorgt das ebenso wie beim AVR-X4300H integrierte HEOS-Modul. 

Mit an Bord beim AVR-X6300H sind Decoder für Dolby Atmos und dts:X. Zusätzlich kann man für 149 EUR extra ein Online-Upgrade auf Auro-3D als drittes obektbasiertes Audio-Format durchführen. Besonders interessant wird Auro-3D durch den sehr guten Upmixer Auro-Matic. Typische Features hochwertiger Denon-AVRs wie das Denon-eigene AL24 Processing Plus oder Denon Link HD (für die jitterfreie digitale Signalübertragung im Zusammenspiel mit einem BD-Player von Denon, der ebenfalls über Denon Link HD verfügt) fehlen auch nicht in der Ausstattungsliste. Für den AVR-X6300H wird zum gegebenen Zeitpunkt auch ein entsprechendes Update der Firmware für die Kompatibilität zu Dolby Vision verfügbar sein. 

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Gesamtübersicht

Kennzeichen des 6300 ist das monolithische Verstärkerdesign mit hoch entwickelten Transistoren, um höchsten Ansprüchen bei Pegelfestigkeit auch im großen Hörraum und bei akustischer Präzision gerecht zu werden. Denon stellt klar, dass die Leistungsreserven des AVR-X6300H auch für die Ansteuerung von 4 Ohm Lautsprechern locker ausreichen. Dank der 11 eingebauten Endstufen sind maximal 7.1.4 Konfigurationen möglich. Der 6300H präsentiert sich mit sauber verarbeitetem und aufgeräumtem Innenleben. Wir würden allerdings lieber einen besonders leistungsfähigen Ringkerntransformator im Inneren sehen. Im Vergleich zu früheren Denon AVRs scheint der Alu-Kühlkörper kleiner geworden zu sein – wir sind gespannt, wie das mit der höchsten bislang in einem Denon-AVR verbauten Anzahl an Endstufen unter starker Belastung miteinander harmoniert. Extrem vertrauenserweckend wirkt der Kühlkörper nicht, allerdings sieht man, dass tatsächlich alle Endstufen, wie am Perlenband aneinander gereiht, die identischen Arbeitsbedingungen haben.  

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Trafo

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Kühlkörper, gleiche Arbeitsbedingungen für alle Endstufen

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Platinenlayout

Genug interne Rechenpower ist dank vier leistungsstarker SHARC DSP-Prozessoren der vierten Generation gegeben. Zusammen wird eine kombinierte, kontinuierliche Verarbeitungskapazität von 10 GFLOPS (10 Milliarden Fließkommaberechnungen pro Sekunde) erzielt. Daher können auch die bei dts:X, Auro-3D und Dolby Atmos notwendigen Realtime-Rechenoperationen souverän durchgeführt werden. Und: Das verbaute Lautsprechereinmess- und Room EQ System Audyssey MultEQ XT32 profitiert ebenfalls von der immensen Rechenleistung. Die Folge: Präzise Bestimmung von Abstand und Kanalpegel sowie exaktes Equalizing, auch beim Subwoofer. Der AVR-X6300 verfügt über die Audyssey Platinum Suite, die größte Suite im Audyssey-Programm. SubEQ, LFC, Dynamic Volme und Dynamic EQ gehören hier zum Feature-Umfang,

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Rückseite in der Gesamtansicht mit den beiden Antennen für Drahtlosverbindungen. Dualband WLAN mit 2,4/5 GHz ist an Bord, Bluetooth auch

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7 HDMI-Eingänge und 3 HDMI-Ausgänge hinten, 2 Subwoofer Pre-Outs, YUV- und FBAS-Terminals

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Klassische Cinch-Beschaltung

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Lautsprecherkabel-Schraubanschlüsse

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Anschlüsse vorn, AUX1 plus USB und HDMI sowie Phones und der Anschluss fürs Audyssey-Mikrofon

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Audyssey-Einmessmikrofon im charakteristischen Design

Der AVR-X6300H verfügr über acht HDMI-Eingänge, einer davon ist vorne. Alle HDMI-Inputs unterstützen HDCP 2.2 und bieten 4K/60 Hz-Passthrough, 4:4:4 Farbauflösung, HDR und BT.2020. Sehr interessant in Verbindung mit HDR: Nicht nur HDR10, sondern dank neuem Update auch Dolby Vision und Hybrid Log Gamma (HLG) werden unterstützt, das ist top. 

Drei HDMI-Ausgänge sorgen zusätzlich für Flexibilität. Die für Denon und Marantz AV-Receiver typische, hochklassige Video-Signalverarbeitung inklusive Analog-zu-HDMI-Konvertierung, 4K Upscaling und Video-EQ mit 2 ISF-Bildmodi (Day und Night) zeichnet auch den AVR-X4300H aus. Wir gehen später noch genauer auf die Einstellmöglichkeiten ein. 

Umfangreich, auch das kennen wir von D&M Modellen, ist der Support von HiRes-Audiodateien. DSD (2,8/5,6 MHz), FLAC (bis 192/24), ALAC (bis 96/24) und WAV (bis 192/24) wird zum Beispiel unterstützt, natürlich fehlt auch die Gapless-Wiedergabe ohne störende Unterbrechungen nicht. Weiter vorhanden sind die typischen Heos-Musikdienste: Tidal, Deezer, Tune-In Internet Radio, Spotify, hinzu kommen AirPlay und die Möglichkeit zur Wiedergabe von HiRes Dateien nicht nur von USB, sondern auch aus dem Netzwerk. 

Der AVR-X6300H besitzt einen intelligenten Eco-Modus mit drei Justage-Optionen: Ein, aus, oder Automatik. ZU erwähnen wären noch die erweiterten Multiroom-Optionen: 11.2 Kanal Vorversrtärker, RS232 Steuerung, vorbereitet für die Heimautomatisierungstechnik von Drittanbietern. 

Nach wie vor gefällt uns der D&M Einrichtungassistent besonders gut, da er auch für weniger versierte Anwender wirklich wertvoll ist und die Inbetriebnahme des AV-Receiver stark vereinfacht. Die Menüs, die dann während des Betriebs jederzeit anwählbar sind, sind ebenfalls insgesamt recht klar strukturiert. 

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Sprachwahl

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Start der Einrichtung

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Die benötigten Teile werden übersichtlich aufgezählt

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Aufstellung und Anschluss der Lautsprecher

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Lautsprecher-Anschluss, einfach gemacht

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Lautsprecher-System in der Übersicht

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Lautsprecher korrekt angeschlossen?

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In den Setup-Assistenten ist auch die Lautsprecher-Einmessung mittels Audyssey MultEQ XT32 eingebunden

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Genaue Angaben zu den Dolby Atmos-Lautsprechern

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Lautsprecher-Kalibrierung – an 8 Hörpositionen

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Lautsprechererkennung

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Das Feature Audyssey Dynamic EQ wird erklärt

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Lautsprecher-Größen
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Anschluss der Antennen

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Hier werden die Antennen befestigt

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Netzwerk einrichten

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Eingang einrichten

Insgesamt ist der Einrichtungsassistent auch beim AVR-X6300H wieder eine große Hilfe, da er alle relevanten Optionen zuverlässig und verständlich mit dem Anwender zusammen abarbeitet.

Wie sieht es mit der AVR Remote App zur Steuerung der AV-Receiver-Funktionalität aus? Sie arbeitet Hand in Hand mit der HEOS-App, und mit einem einfachen Berühren des Feldes innerhalb der AV-Receiver-App gelangt man in die HEOS-App und umgekehrt. Daher ist die Steuerung des AVR-X6300H in all seiner Funktionsvielfalt sehr einfach. Hier haben wir einige Screenshots angefertigt. Fürs Smartphone ist die App für Android und iOS am Start, die Tablet-Variante gibt es zusätzlich für Kindle Fire Tablets von Amazon. 

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Die AVR-App startet

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Oben rechts ist das HEOS-Symbol zu sehen. Berührt man dieses, gelangt man in die HEOS-App, sehr komfortabel

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Sound-Modi. Jeder einzelne hat nochmals ein Untermenü

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Music-Betriebsarten in der Übersicht

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Video-Menü in der AVR-App

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Verwendung des Smartphones als Fernbedienung

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Komplettes Heos-Modul an Bord des 6300H

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Steuerung des 6300H über die HEOS App

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Wiedergabe von Musik vom NAS-System

 

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Zahlreiche Dienste sind vorhanden

 

Aus der Ferne bedienen kann man den AVR-X6300H auch mit der übersichtlichen Fernbedienung, die Tasten mit gutem Druckpunkt besitzt. Oft ist die mitgelieferte Fernbedienung nicht das „Gelbe vom Ei“, beim 6300 erfreut das Tool jedoch beinahe ausschließlich aufgrund der ergonomischen Form und den sinnvoll gruppierten Bedienelementen.

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Fernbedienung

Auch für denjenigen, der noch einen der wenigen AV-Receiver mit umfangreichen Video-Funktionen sucht, stellt der AVR-X6300H eine ausgezeichnete Wahl dar. Der AVR-X6300H ist mit einer leistungsstarken Video-Unit ausgestattet, die analoge und digitale Signale auf bis zu 4K hochkonvertieren kann. 

In den Video/Ausgabeeinstellungen finden sich weitere einzustellende Parameter. Zunächst kann man bestimmen, wie der HDMI-Videoausgang genutzt werden soll (Auto/Dual, Monitor 1, Monitor 2), dann folgt der „Video-Modus“: Automatisch, Game oder Movie stehen zur Auswahl. Wichtig ist, möchte man die interne Signalverarbeitung verwenden, dass „Videokonvertierung“ auf „ein“ steht. Anschließend, bei „IP&Scaler“, kann der 6300H entweder digitale HDMI Signale oder auch analoge Signale auf bis zu 4K hochrechnen. Dabei kann man entweder bei der Auflösung „automatisch“ eintragen oder aber die gewünschte Ausgabeauflösung fix benennen. Auch beim Progressive-Modus für das De-Interlacing kann man „Automatisch“, „Video“ oder „Video und Film“ aussuchen. 

Unter Video/Bildeinstellungen ist der Video-EQ untergebracht. Zunächst verfügt der 6300H über verschiedene vordefinierte Bildfelder. Standard, Movie, Lebendig, Streaming, ISF Day sowie ISF Night sind an Bord. Wer selbst „Hand anlegen“ möchte, wählt den Modus „Benutzerdefiniert“. Dann kann man Kontrast, Helligkeit, Farbsättigung, Rauschunterdrückung sowie Konturenschärfe selbst einstellen.

Klang Blu-ray, Mission Impossible „Rogue Nation“, Dolby Atmos

Wir hören in die uns bestens bekannte Wien-Sequenz (Tonspur englisch, Dolby Atmos) von Mission Impossible „Rogue Nation“ rein und lassen uns überraschen, zu welchen Leistungen sich der Denon aufschwingt. Gleich schon beim kurzen Intro – Skyline von Wien nachts, dazu klassische Musik – imponiert der 6300H mit einer ungeheuer dichten Räumlichkeit, die sich über alle Lautsprecher inklusive der vier Top Firing-Module ausbreitet. Wir haben mit unserem Nubert nuLine-Setup gehört, dem Denon aber ein „akustisches Bein“ gestellt. Wir verweigerten den Support durch den aktiven nuLine-Subwoofer, sondern stellen nuLine 284 (vorn) und nuLine 34 (Surround/Rears) auf „large“, ebenfalls ergänzten wir noch zwei nuLine RS-54, um die 11 analogen Endstufen richtig zu fordern.

Analoge Endstufen entwickeln beim Verstärkungsprozess viel Verlustwärme und sind daher viel stärker als digitale Endstufen auf eine effektive Wärmeabfuhr angewiesen. Und man spürt es: Schon nach 5 Minuten mit Lautstärke auf Display-Anzeige „77“ erwärmt sich der AVR-X6300 deutlich. Man sollte ihn tunlichst frei aufstellen und nicht in einem Rack „einquetschen“. Selbst 20 cm Abstand nach oben sind unserer Ansicht nach für den High-Performance-Betrieb zu wenig. 

Was der 6300H klanglich leistet, ist gigantisch. Der ebenfalls mit 11 Verstärkerkanälen – allerdings mit digitaler Verstärkertechnik – antretende Onkyo TX-RZ3100 ist mit 2.999 EUR (UVP) satte 600 EUR teurer als der AVR-X6300H. Der Denon detailliert bei der „Turandot“ Aufführung im Wien-Kapitel praktisch ebenso gut wie der exzellente Onkyo, nur bei der Dynamik bei enorm hohem Pegel zieht der teurere Onkyo davon. Hier lässt er sich, ebenfalls wie bei der maximalen Pegelfestigkeit, von niemandem etwas vormachen. Was die Brillanz beim Operngesang und die räumliche Verteilung angeht, bietet der AVR-X6300H eine absolut überragende Leistungsstärke.

Schon der AVR-X4300H hat uns akustisch extrem gut gefallen – der große Bruder mit seinem monolithischen Endstufen-Design weist den 4300H aber deutlich in die Schranken und übertrifft nicht nur den Vorgänger AVR-X6200W, sondern auch das noch erhältliche 9-Kanal-Spitzenmodell AVR-X7200WA. Besonders für den 6300H spricht das ungeheuer gute Auflösungs- und Differenzierungsvermögen, hörbar zum Beispiel, als sich Hunt ein Gefecht mit dem Killer hoch oben über der Bühne liefert und parallel der Opernsänger die legendäre Arie „Nessun Dorma“ schmettert. Unglaublich, wie gut und wie facettenreich der Denon parallel stattfindende akustische Ereignisse abbildet. Räumlich ist jeder Faustschlag exakt zu orten, der durch die Musik auch vorgegebene Spannungsbogen kommt überragend heraus.

Auch die Flucht von Ilsa Faus, die von Ethan gestellt wird, kommt akustisch exzellent heraus. Als dann beide über die Metall-Treppenstufen nach oben hasten, kommt das Auftrittgeräusch treffend zur Geltung. Dynamische Unterschiede im Music Score arbeitet der AVR-X6300 sicher heraus. Die alternierenden Klangeffekte bei den herannahenden Einsatzfahrzeugen präsentiert der leistungsstarke AV-Receiver ebenfalls authentisch. Das kann der 6300H: Eine sehr hoch liegende atmosphärische Dichte generieren, und genug Leistung bereithalten, um dann bei plötzlich stattfindenden Explosionen noch Reserven zu haben. Einen aktiven Subwoofer braucht man, wenn leistungsfähige Frontlautsprecher vorhanden sind, definitiv nicht zwingend. Die 11-Kanal-Endstufe stellt auch stark gehobene Leistungsansprüche souverän zufrieden. 

Immer bleibt der AVR-X6300H akustisch auf der „sicheren Seite“, selbst bei den Opernarien wird bei hohem Pegel nicht unpassend aggressiv oder schrill. Diese homogene Auslegung ist Denons AV-Receiver schon seit Generationen eigen, der AVR-X6300H kombiniert dies aber mit einer deutlich gesteigerten Spritzigkeit. Bei kleinen, kurzen Effekten, ganz gleich, in welchem Frequenzbereich, agiert er spontaner und somit realistischer. Das schon immer gute Raumgefühl wird so zu einem noch intensiveren Erlebnis, was man in der Opernvorführung zum Beispiel selbst an einfachen Dingen wie dem heftigen Beifall aus dem Publikum merkt. 

Klang Blu-ray, James Bond 007 „Ein Quantum Trost“, dts-HD Master Audio + dts Neural:X

Nun legen wir die uns ebenfalls sehr gut bekannte Blu-ray „James Bond 007 – ein Quantum Trost“ ein, lauschen der englischen dts-HD-Tonspur und polieren diese mittels dts Neural:X auf 5.1.4 hoch. Mächtig schiebt der 6300H beim ersten Bassschlag auch ohne aktiven Subwoofer an. Fein verteilt er die Effekte auf alle beteiligten Kanäle.

Das Hochdrehen des Motors vom Aston Martin DBS, pilotiert von 007, kommt sehr facettenreich heraus. Nun folgen heftige MP-Salven aus den Alfa Romeo 159, die Bond rund um den Gardasee auf dem Weg nach Siena verfolgen. Dynamisch, lebendig, vielschichtig – das Aufpolieren mittels dts Neural:X gelingt hervorragend. Nahtlos, direkt, homogen sind die vier Top Firing-Module eingebunden. Der Zuhörer fühlt sich nahezu perfekt ins Geschehen eingebunden.

Die zahlreichen Unfälle und Explosionen in der Eröffnungssequenz kommen mit hohem Dynamikumfang und enormem Nachdruck heraus. Die Räumlichkeit verblüfft – wie kaum ein anderer AV-Receiver schafft es der 6300H, den Zuhörer aus räumlicher Perspektive ins Geschehen einzubinden. Hohe Pegel managt der 6300H ein weiteres Mal gelassen, auch dann, wenn es richtig laut wird, leidet das Detaillierungsvermögen nicht. Der Music Score präsentiert sich als hervorragend eingebunden, lebhaft und kraftvoll wird er wiedergegeben. Parallel stattfindende akustische Ereignisse bereiten dem 11 Kanal-Receiver zu keinem Zeitpunkt Probleme. Die Jagd im Steinbruch, als die Killer auf den Land Rover Defender der Carabiniere schießen, hat einen äußerst authentischen Touch, mit dem jähen Ende, als Bond den Fahrer des zweiten Alfa 159 erledigt. 

Kraftvoll und mit erneut überwältigender Räumlichkeit kommt der Titelsong im Anschluss an die Eröffnungssequenz heraus. Die Stimme löst sich sauber vom Centerlautsprecher, der Bass ist vielschichtig und hat enorme Substanz. Die Trennung der vokalen von den instrumentalen Elementen ist vorzüglich. 

Als 007 später den Leibwächter des MI6, der ein doppeltes Spiel spielt und eigentlich zur Gegenseite gehört, verfolgt, beeindruckt uns der 6300H mit einer präzisen Darstellung von tosendem Wasser, herunterfallenden Balken und der hohen Impulstreue, als Schüsse aus den Waffen der Widersacher abgegeben werden. Auch diese Sequenz wird wesentlich vom Music Score mitgetragen, der erneut mit hoher Gesamtdynamik über alle Kanäle wiedergegeben wird. 

Klang Blu-ray „Eagles, Farewell-Tour – Melbourne“, dts-HD Master Audio plus dts: Neural:X

Bei „I Can’t Tell You Why“ liefert der AVR-X6300H eine eindrucksvolle Leistung ab. Besonders beeindruckt uns das über alle Maßen harmonische, in sich schlüssige Klangbild. Der Upscaling-Algorithmus dts Neural:X ist hervorragend integriert, nach dem Einmessen mit Audyssey MultEQ XT32 sind die Übergänge zu den vier Top Firing Modulen in unserem Set-Up fließend, nahtlos, so dass ein ungemein dichtes, aber gleichzeitig angenehmes räumliches Gefühl mit hoher akustischer Glaubwürdigkeit entsteht.

Die Pioneer und Onkyo 11-Kanal-Topliner sind noch eine Spur schneller und entfalten noch mehr Grobdynamik – aber der 6300H spielt so angenehm, so entspannt, und gleichzeitig doch mit feiner Auflösung, dass er nahezu ideal auch fürs längere Hören ist. Denon bleibt sich demnach treu, denn dieses Angenehme, Homogene, das kennen wir schon seit Generationen. Deutlich verbessert präsentiert sich aber das Auflösungsverhalten insbesondere im Hochtonbereich, dies verdeutlicht die Eagles-BD sehr treffend.

Nun wenden wir uns dem nächsten Song „Tequila Sunrise“ zu. Wir ziehen die Lautstärke weiter deutlich nach oben, und etwas Schärfe kommt nun doch ins Spiel. Die Blu-ray ist recht dominant im Hochtonbereich abgemischt, und das kann auch der auf Harmonie bedachte 6300H nicht ganz verheimlichen. Sehr gut sind wieder die Übergänge zwischen den einzelnen Hörebenen gelungen, und auch die vokalen Elemente lösen sich nicht nur überzeugend vom Lautsprecher, sondern gefallen auch durch die charismatische Ausprägung. Lebendig, klar und mit sehr guter Herausarbeitung der vokalen Konturen, macht der Denon 11-Kanal-AV-Receiver äußerst positiv auf sich aufmerksam. Wie akkurat er in der Lage ist, Instrumente zu präsentieren, verdeutlicht das kurze Trompeten-Solo anschaulich. 

Klang Blu-ray „2L – The Nordic Sound“,Tonspur dts-HD Master Audio 5.1, kein Audio-Upscaling

In 5.1 dts-HD Master Audio lauschen wir nun dem ersten Allegro aus Wolfgang Amadeus Mozarts Violinenkonzert in D-Dur. Diese sehr gute reine Audio-Blu-ray von 2L Recordings begleitet uns schon einige Jahre und das gewählte Stück gibt zu erkennen, dass der 6300H sich doch akustisch verändert hat. Der Hochtonbereich ist nicht mehr so auf maximale „Sicherheit“ bedacht wie früher, die Violine klingt z.B. in den Soli brillanter, aber auch eine Idee schärfer. Nicht so, dass es als störend empfunden wird – aber bei solchen Stücken gibt sich der auch 600 EUR teurere Onkyo TX-RZ3100 verbindlicher, ohne schlechter zu detaillieren. Gut, 600 EUR sind auch einiges an Geld (immer auf die UVPs bezogen!!! Marktpreise bleiben außen vor), daher geht es auch in Ordnung, dass der TX-RZ3100 gerade bei klassischer Musik noch einen Hauch leistungsstärker ist.

Wobei der hervorragende Übergang vom Mittelton- in den Bassbereich beim 6300H „State Of The Art“ ist – und zwar unabhängig davon, ob man direkt große Standlautsprecher ohne aktiven Subwoofer ansteuert oder ob man Standlautsprecher plus einen leistungsfähigen aktiven Subwoofer verwendet. Sehr gut ist es um die räumliche Tiefe bestellt, man kann überdies jeden einzelnen Musiker innerhalb des Orchesters präzise orten. Der Bass ist nicht nur, wie schon erwähnt, harmonisch eingebunden, sondern schiebt auch mit genau dem richtigen Maß an. Nie übertrieben, das schätzt gerade der Liebhaber klassischer Musik ganz und gar nicht, aber doch stets spürbar. So lebt das Allgro auch vom kräftigen, stimmigen Fundament, das mit verantwortlich ist für die emotional tiefgehende Vorstellung. 

Klang Blu-ray „Tiesto – Elements Of Life“, Disc 2, dts-HD Master Audi plus dts Neural:X

Nun muss der AVR-X6300H zeigen, dass er auch mit bassstarken Trance-Tracks zurecht kommt. In dts-HD Master Audio liegt die Tiesto-BD „Elements Of Live – Copenhagen“ vor und wie gewohnt legen wir die zweite Blu-ray ein und lassen zuerst „Back In Your Head“ durch den Hörraum toben. Der dts-HD Master Audio-Tonspur stellen wir wieder den Audio-Upscaler dts Neural:X zur Seite, was zu einer hörbar gesteigerten Gesamt-Räumlichkeit und zu einer wirkungsvollen Unterstützung der Live-Atmosphäre führt. Gewohnt satt, gewohnt nahtlos wird der Bassbereich dargestellt. Der Denon differenziert unterschiedliche Bass-Sequenzen souverän auseinander und überzeugt auch bei diesem Klangbeispiel durch Präzision. Den gewollt aggressiven Unterton bei den Vocals stellt er gut heraus, ohne es zu übertreiben.

Als zweites Beispiel von dieser BD wählen wir „He’s A Pirate“. Die Lautstärke im Display nimmt den Wert „82“ an, was demonstriert, dass wir es durchaus ernst meinen mit „Live-Atmosphäre“. Der Bass schiebt und drückt, die Effekte fliegen durch den Hörraum, zugleich behält der AVR-X6300 ohne Schwierigkeiten die Kontrolle über alle akustischen Prozesse. Was wir aber vorhin schon bemerkten, wird auch hier deutlich: Pioneer und Onkyo verwirklichen bei den Spitzenmodellen ein noch schnelleres Ansprechverhalten der Endstufen. Wobei es sich hier um Nuancen handelt – der 6300H leistet es sich keinesfalls, zu träge zu agieren. Nein, auch und gerade im Vergleich mit früheren Denon AVR-Generationen legt der AVR-X6300H eine deutlich gestiegene Leichtigkeit an den Tag, die wir als überragend bezeichnen können. 

Klang Hi-Res-Audio-Files in Stereo, Flac-Format

Natürlich kann man es von einem hochklassigen AV-Receiver wie dem AVR-X6300H verlangen, dass er auch Stereo-Hi-Res-Dateien ansprechend zu präsentieren weiß. Und diese Mission gelingt, wie erwartet, in eindrucksvoller Form. Wir lauschen der Diana Krall-Adaption von „California Dreamin“ in 48 kHz/24-Bit. Die Stimme Dianas löst sich ausgezeichnet vom Lautsprecher, nun, das ist in der Preisregion, in der sich der AVR-X6300H befindet, auch Voraussetzung. Was uns aber begeistert, ist, wie dynamisch nicht nur die Stimme, sondern auch das Klavier eingebunden werden. Wir trauen uns zu, zu sagen: Im Stereo-Betrieb legt der 6300H die beste Dynamik an den Tag, die wir bislang von einem D&M AV-Receiver bei der Wiedergabe von Stereo-Material gehört haben. 

Ob sich dies auch bei anderen Stücken fortsetzt? Das sehr nuancierte Piano hören wir gleich zu Beginn von „Feels Like Home“, ebenfalls von Diana Kralls Wallflower-Album, erneut heraus. Sehr schön arbeitet der 6300H auch vokale Einzelheiten heraus, und auch bei beachtlichem Pegel (75,5, laut Display) erfolgt die Trennung der Stimme von den Instrumenten noch souverän. Die gebotene Räumlichkeit ist immens, so dass man die virtuelle Bühne in authentischen Dimensionen wahr nehmen kann. 

In 192 kHz/24-Bit hören wir nun „Basil“ von Mark Knopflers „Tracker“ Album. Mit feinen Nuancen werden Stimme und akustische Gitarre wiedergegeben. Der Bass hat Volumen und Durchsetzungskraft. Solide steht unten, im Frequenzkeller, das Fundament, nahtlos schließen sich Mittel- und Hochtonbereich an. Der 6300H ist auch aus feindynamischer Perspektive voll auf der Höhe der Zeit und gibt kleine dynamische Differenzen feinfühlig wieder. „Heart Of Oak“ schließt sich in unserer Hör-Session an, und auch dieses Stück gibt der Denon mit Tiefgang – das ist auf die emotionale Komponente bezogen – wieder. Charismatisch, mit schöner, plastischer Betonung der Gitarren-Parts, und mit feiner Staffelung innerhalb von Marks Stimme, erfüllt der AV-Receiver auch im Hi-Res-Zweikanal-Betrieb deutlich gehobene Ansprüche ohne Kompromisse.

Krasser Musik-Wechsel – nun wird es aggressiv-fordernd, und „Changing Tides“ der Punk-Rocker von Bad Religion donnert durch den Hörraum. Den schnellen Rhythmus geht der 6300H gelassen mit und stellt auch die harten E-Gitarren-Einlagen ausgezeichnet dar. Bei sehr hohem Pegel nimmt bei diesem Stück das Differenzierungsvermögen der einzelnen musikalischen Ebenen etwas ab. Fetzig, nachdrücklich, so ertönt auch „Land Of Endless Greed“ – man merkt aber bei allen Qualitäten: Klassik und Jazz liegen dem 6300H noch mehr, das zeigen sowohl die Stereo- als auch die Mehrkanal-Testreihen. 

Video

Das Upscaling von Full-HD auf 4K gelingt ausgezeichnet. Wir raten zur Verwendung der ISF-Bildmodi. Im Zusammenspiel mit einem neutral eingestellten Bildwiedergabegerät wird eine tolle Bildgüte erreicht. Besonders gefällt uns die Zusammenarbeit mit OLED-TVs (Philips 55POS901, Panasonic TX-65CZW954). Bei 007 „Ein Quantum Trost“ werden die unterirdischen Gewölbe in Siena sehr vielschichtig wiedergegeben.

Von der dunklen Wand mit den Ziegeln hebt sich Ms dunkler Blazer gelungen ab. Das Upscaling gelingt mit natürlicher Bildschärfe und guter Detaillierung. Nur ganz feine Details erscheinen etwas undefiniert – das ist aber Meckern auf hohem Niveau. Hautfarben, wie z.B. im Gesicht von Bond, M oder Mr. Smith, werden durch die auf authentische Kolorierung ausgelegten ISF-Modi besonders überzeugend herausgearbeitet.

Beim Palio-Pferderennen, das zum gleichen Zeitpunkt wie das unterirdische Verhör oben stattfindet, beweist der 6300H bei der Darstellung des sandigen Bodens seine Klasse. Die Pferde nebst ihren Reitern werden auch in der Bewegung solide und stabil, in vielen Details und mit klarer Kontur, abgebildet. 

Als 007 den flüchtenden Leibwächter des MI6, der den Zeugen erschoss, verfolgt, sichert das Upscaling des 6300H erneut ein glaubwürdiges Bild. Die Ziegelsteine in alten Gemäuern werden mit präziser Herausarbeitung der Oberflächenstruktur wiedergegeben. Das Innere der alten Kirche, die gerade renoviert wird, kommt farblich authentisch sowie mit feiner Struktur heraus. Einzelheiten am Baugerüst arbeitet der AVR-6300H sauber heraus. Die Gesichter der Protagonisten überzeugen durch akkurate Wiedergabe der Hautoberfläche und des Glanzes in den Augen. 

Konkurrenzvergleich

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  • Onkyo TX-RZ3100: Unsere „Allzweckwaffe“ aus dem Hause Onkyo hält sich im direkten Vergleich mit dem AVR-X6300H weitgehend schadlos. Noch pegelfester agierend, mit noch besserer Impulstreue antretend, und bei hoher Lautstärke noch souveräner auftretend, weist der 3100 den 6300H in die Schranken. Bedenkt man den nicht zu unterschätzenden Preisunterschied von 600 EUR laut UVP – das ist schon ein sehr guter aktiver Subwoofer oder aber ein tadelloser Ultra HD Blu-ray-Player und einige Discs – so stellt der AVR-X6300H mit seiner harmonisch-räumlichen Darstellung eine tolle Alternative dar. Für den Denon spricht die vollständige Videosektion inklusive De-Interlacing/Upscaling und Video-EQ. Optisch macht der Onkyo mehr her, beiden Geräten liegt eine gute Fernbedienung bei. Mittlerweile, nach entsprechenden Updates, dürfte der TX-RZ3100 (Fire Connect-Freischaltung) multimedial zum AVR-X6300H aufschließen, der es aber dem Onkyo aufgrund der absolut stimmigen Integration des HEOS-Moduls nicht leicht machen dürfte. 

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  • Denon AVR-X4300H: Genügt auch „eine Nummer kleiner“? Viele Anwender können die Frage bestimmt mit „ja“ beantworten. Wer aber noch mehr Kraft im Hochpegel-Bereich braucht und darüber im Sinne bester Zukunftssicherheit und Flexibilität auf 11 Endstufen setzen möchte, kann zum AVR-X6300H greifen. 

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  • Mit neun Endstufen ist der Yamaha RX-A2060 ausgestattet, mit 1.699 EUR hält er einen preislichen Respektabstand zum AVR-X6300H – was aufgrund der aufwändigeren Endstufeneinheit des Denon aber auch absolut in Ordnung geht. Der Yamaha beeindruckt trotzdem, mit seiner tollen DSP-Sektion und der gelungenen Videosektion mit 6 Video-EQ-Speichern. MusicCast als HEOS-Konkurrenz ist im 2060 natürlich an Bord. Akustisch tritt der Yamaha äußerst angenehm auf, und ganz anders als frühere Yamaha AVRs, die wir vor einigen Jahren im Test hatten. Er spielt sogar eine Idee voller, üppiger auf als der AVR-X6300H und ist bei Rock oder Pop sowie bei Trance/Hip-Hop voll in seinem Element. Bei Klassik und Jazz agiert der 6300H erwartungsgemäß noch feinfühliger. Die dts Neural:X Integration ist beim 6300H darüber hinaus beim Aufpolieren von dts-HD Master Audio-Tracks besonders harmonisch integriert. 
Fazit

Denon-AVR-X6300H-Bedienelemente-Front1

Schon ersten Fazit im damaligen Preview waren wir voll des Lobes für den AVR-X6300H, und eigentlich hat sich nichts geändert nach Abschluss der Testreihen:  Der Denon Top-AVR ist ein echtes Ausstattungs- und Akustik-Ass, der durch seine authentisch präsentierte Räumlichkeit und durch nahtlose Übergänge zwischen den einzelnen akustischen Ebenen überzeugt. Auch wenn die Optik keine Überraschungen bereit hält und es jedem Recht machen möchte, so ist uns das lieber als ein zu expressives Design, das voll am Markt vorbei geht. Denon-typisch hochwertig fällt die Verarbeitung aus. Einfach gestaltet sich die Handhabung. Alles ist am richtigen Ort, bezogen auf die Bedienelemente, wie es Fans der Marke seit Jahren schätzen. Dank des Einrichtungsassistenten kann man auch als weniger versierte Anwender das Gerät problemlos konfigurieren. Lautsprechereinmessung und Netzwerkeinbindung sind gleich in die Ersteinrichtung eingebunden. Die Zusammenarbeit zwischen der AV-Receiver-App und der App fürs eingebaute HEOS-Modul funktioniert reibungslos und einfach. Das Layout des Geräteinneren zeigt einen etwas klein dimensionierten Kühlkörper und 11 Endstufen, die unter identischen Bedingungen ihrer Arbeit nachgehen können. Die Pegelfestigkeit ist überragend, man kann mit dem 6300H auch große Hörraume beschallen. Die Feinauflösung ist über den gesamten Frequenzbereich hervorragend. Das Videoupscaling auf 4K gelingt ausgezeichnet, als ausgesprochen nützlich erweisen sich darüber hinaus die beiden ISF-Bildmodi. 

Preislich überraschend günstiger Top-AV-Receiver mit erstklassiger Performance auf allen audiovisuellen Gebieten
preisklassenreferenz
AV-Receiver Oberklasse
Test 11. April 2017

Test: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 11. April 2017




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