XXL-TEST: Onkyo 11.2 Kanal-Netzwerk-Receiver TX-RZ3100 – Meister aller Klassen?

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Das möchten viele: Den besten AV-Receiver überhaupt bauen. Doch wer schafft es? Welcher Mehrkanal-Receiver kann mit überlegenem Sound und hervorragender Ausstattung alle anderen übertrumpfen? Onkyo geht die Mission „AV-Imperator“ nun mit dem 2.999 EUR kostenden 11.2-Kanal-Netzwerk-Receiver TX-RZ3100, wahlweise in schwarzer oder silberner Variante lieferbar, an. 

Der TX-RZ3100 bringt es auf eine Leistung von 200 Watt pro Kanal, auch an Bord sind selbstverständlich Decoder für dts:X und Dolby Atmos. Die entsprechenden Upmixer dts Neural:X und Dolby Surround sorgen dafür, dass der TX-RZ3100 seine Immersive Sound-Fähigkeiten auch bei konventionellen Tonspuren durch entsprechende Nachbearbeitung unter Beweis stellen kann.

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AccuEQ-Mikrofon

Integriert ist das Onkyo Einmess- und Room EQ-System AccuEQ.  Die ersten Generationen, als Onkyo noch selbstständig und nicht zusammen mit Pioneer auftrat, von AccuEQ waren eher unbefriedigend. Doch das hat sich, nicht zuletzt auch aufgrund der großen Erfahrungen von Pioneer (MCACC) nach der Onkyo-Pioneer-Fusion nachhaltig geändert. Die 2016er Variante von AccuEQ ist definitiv leistungsfähig. Überdies wurde die neueste Version des Room EQ-/Einmess-Systems auch speziell hinsichtlich der Anforderungen der Ära der objektbasierten Audioformate und der Top Firing-Module optimiert. „AccuEQ Suite“ nennt Onkyo das ganze Paket, AccuReflex heißt die Technologie für eine akustisch nahtlose Einbindung der Top Firing-Module. 

Ein mittlerweile selten gewordenes THX Select 2 Plus-Zertifikat fehlt ebenfalls nicht im Aussstattungsumfang des TX-RZ3100. Überdies unterstützt der TX-RZ3100 noch zwei weitere Hörzonen. Im Setup lassen sich die 11 Endstufe individuell für den jeweiligen Einsatzzweck konfigurieren. Daher müssen nicht alle 11 Einheiten in der Haupt-Hörzone verwendet werden, es ist z.B. auch ein 7-Kanal-Setup in der Haupthörzone und Stereo-Setups in Zone 2 und Zone 3 denkbar. 

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Fire Connect

Multimedial ist ein volles Programm vorgesehen. Vorgesehen deshalb, weil aktuell noch nicht alles integriert ist. So warten wir noch auf ein entsprechendes Update der Firmware, dass Google Cast sowie Fire Connect verwendet werden kann. Während der Sinn von Google Cast den meisten interessierten Anwender bekannt sein dürfte, ist Fire Connect so etwas wie „MusicCast“ von Onkyo&Pioneer, mit dem Unterschied, dass MusicCast von Yamaha selbst entwickelt wurde, Fire Connect jedoch ein prinzipiell offener Standard von Blackfire Research ist, dem sich auch andere Hersteller anschließen können. Das Prinzip, kurz erklärt, ist, dass die Signale des TX-RZ3100 und anderer Fire Connect-fähiger AV-Receiver von entsprechend kompatiblen Fire Connect Devices in bis zu 8 Hörräumen wiedergegeben werden können. 

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Fernbedienung

Schon jetzt verfügt der TX-RZ3100 selbstverständlich über Dualband-WLAN-Modul, Bluetooth, Apple AirPlay, Spotify, Deezer, Tune In, TIDAL sowie, in Ländern, in denen es den Dienst gibt, über Pandora (nicht in Deutschland). Man kann den großen AV-Receiver im Übrigen nicht nur mittels der vom Layout her gut bekannten Onkyo-typischen Fernbedienung steuern, sondern auch mittels einer gut funktionierenden App fürs Smartphone. 

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Aktuelle Onkyo-App

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Sofort wurde der TX-RZ3100 gefunden

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Je nach Verwendung, kann man sich das passende Hintergrundbild aussuchen

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Übersichtlich: Einstellungen für Hörmodus, Tone, Lautsprecher-Pegel und der Aktivierung des Music Optimizers für datenreduziertes Audio-Material

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Grundmenü

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Verwendung der App als Fernbedienung

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Informationen zum gerade vorhandenen Status

Im Innenleben setzt Onkyo auf einen hochwertigen Aufbau und entsprechende Bauteile. So findet sich sogar ein separater D/A-Wandler nur für den Stereobetrieb. Der AK4490 mit 384 kHz/32-Bit sorgt für eine höchst präzise digital-analoge Signalwandlung. Des Weiteren integriert sind zwei Mehrkanal-Wandler vom Typ AK4458 mit 768 kHz/32-Bit, das ist Hochleistung pur. Das ist aber noch nicht alles, denn es finden sich ferner zwei diskrete Stereo-D/A-Wandler für Zone 2 und Zone 3 mit immerhin noch 192 kHz/24-Bit. Mehrere besonders leistungsstarke DSP-Chips sorgen für exaktes Decodieren auch der objektbasierten Audioformate. Gerade bei einem 11-Kanal-Receiver ist viel Rechenleistung erforderlich, da  die beiden objektbasierten Audioformate dts:X und Dolby Atmos kein Kanal-Layout mehr haben, das fix auf die jeweils vorgesehenen Lautsprecher verteilt wird. Vielmehr verteilt nun der AV-Receiver die einzelnen Audio-Objekte in Echtzeit auf die jeweils vorhandenen Lautsprecher. Daher braucht er deutlich mehr Rechen-Power als noch im Zeitalter von Dolby TrueHD und dts-HD.

Wenden wir uns wieder dem Innenleben des TX-RZ3100 zu.  Hier setzt Onkyo zwar auf keinen Ringkern-Trafo wie z.B. im 7.2 Kanal-Netzwerk-Receiver TX-RZ900 aus 2015,  trotzdem, so verspricht der Hersteller, handelt es sich um einen speziell gefertigten Hochleistungs-Transformator. Spezielle Audio-Kondensatoren und ein separater Transformator für den Standby-Modus sein weitere Merkmale. Die digitalen und analogen Schaltungen sind strikt voneinander getrennt, um gegenseitigen Beeinflussungen vorzubeugen. Aufwändig fällt auch der Kühlkörper aus stranggepresstem Metall aus, ergänzt wird die passive Kühlung von einem Lüfter aus Polycarbonat. Der TX-RZ3100 verfügt überdies über Onkyos Vector Linear Shaping Circuit (VLSC), um eine rauschfreie Verstärkung aller Kanäle sicherzustellen. 

Wir müssen an dieser Stelle hinzufügen, dass den TX-RZ3100 etwas Essentielles von anderen, älteren großen Onkyo AVRs unterscheidet. Als Folge der Fusion von Onkyo und Pioneer ist Pioneer nun für den Bau der großen Mehrkanal-Receiver zuständig. Natürlich stimmt Onkyo seine AV-Receiver individuell ab, aber sowohl die großen Pioneer- als auch die großen Onkyo Mehrkanal-Receiver setzen nun auf digitale Hochstrom-Verstärkung. Nirgendwo gibt es mehr analoge Endstufen. Dass dies akustisch glänzend funktioniert, bewies uns nicht zuletzt der Test des Pioneer SC-LX801

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AKM-DACs mit 32 Bit Tiefe – das entspricht Studio-Qualität

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DSP-Sektion

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Hochstromfähiger Transformator

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Elko-Sektion

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Innenleben in der Gesamtübersicht, sehr schön aufgebaut

Das Innenleben besteht nicht nur aus hochwertigen Bauteilen, es  ist auch optisch stimmig arrangiert. Keine losen Kabel, zudem zusätzliche Verstrebungen – all dies ist der 3.000 EUR-Liga absolut würdig.

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Typisch „RZ-Style“: Tastenfeld auf der rechten Frontseite, charakteristisches Design der Gerätestandfüße

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Gebürstete Aluminium-Front, Schalter für Listening Mode und Klangregelung

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Anschlüsse für HDMI-Front und Einmess-Mikrofon hinter einer Klappe

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Typisch Onkyo ist das gut auflösende, einzeilige Display, bei der schwarzen Gerätevariante traditionell in grüner Farbgebung

Die Optik des TX-RZ3100 passt sich der Linie an, die erstmals mit dem TX-RZ900 im Jahre 2015 eingeführt wurde. Das Tastenfeld auf der rechten Seite der aus edlem Aluminium bestehenden Frontplatte, die immense Höhe des AV-Receivers (201 mm hoch, 435 mm breit, 453 mm tief und 19,7 kg schwer) sowie die speziellen Gerätestandfüße dokumentieren diese optischen Merkmale. Uns gefällt die RZ-Linie von Onkyo ausnehmend gut, da endlich wieder ein echtes Boliden-Design fokussiert wird. Zudem ist die Verarbeitung auch im Detail äußerst ansprechend. 

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Hinten sieben HDMI-Eingänge und zwei HDMI-Ausgänge, vorn ein HDMI-Eingang. Die Eingänge 1 bis 5 hinten unterstützen HDCP 2.2

HDMI-Unterstützung für 4K/60 Hz Video, High Dynamic Range (HDR), 4:4:4-Farbunterabtastung und HDCP-2.2-Kopierschutz, 3D, Audio-Rückkanal, DeepColor™, x.v.Color™, LipSync, Dolby Atmos®, Dolby® TrueHD, Dolby® Digital Plus, Dolby® Surround, DTS:X™, DTS-HD Master Audio™, DTS 96/24, DTS-ES, DTS Express, DTS Neural:X™, THX® Cinema/ Music/Game, DVD-Audio, Super Audio CD, Mehrkanal-PCM und CEC.

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Es finden sich auch noch analoge Komponenten-Video-Terminals

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Zwei koaxiale und drei optische Digitaleingänge, reichhaltiges Angebot analoger Cinch-Eingänge inklusive Phono-Eingang. Pre-Outs für Zone 2 und Zone 3

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Lautsprecherkabel-Anschlussterminals

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Rückseite Gesamtübersicht

Der Onkyo ist reich mit Anschlüssen gesegnet. Die HDMI-Eingänge 1 bis 5 hinten unterstützen HDCP 2.2. Es finden sich unter anderem noch zwei HDMI-Ausgänge hinten sowie zwei koaxiale und drei optische Digitaleingänge. Eine YUV/Komponenten-Video-Analog-Beschaltung ist auch Bestandteil der Bestückung. Ein dedizierter Phono-Input ist selbstverständlich vorhanden, ebenso Pre-Outs (Cinch-Analog) für Zone 2 und Zone 3. Ein 11.2 Pre-Out zum Anschluss externer Leistungsverstärker und zwei aktiver Subwoofer vervollständigt die Ausstattung. Hier hat Onkyo im Vergleich zum Vorgänger-Modell TX-NR3030 gespart. Dieser hatte noch vier Pre-Outs zum Anschluss aktiver Subwoofer. Da wird gerade bei den Kritikpunkten sind: Ein dritter HDMI-Ausgang für Multi Zone-Anwendungen wäre noch wünschenswert. Denon beispielsweise bietet diesen schon in der 1.600 EUR-Liga (AVR-X4300H). 

Der Onkyo ist mit einem OSD ausgestattet, das dem des Pioneer SC-LX801 sehr ähnlich ist. Integriert ist ein guter Assistent, der bei der Ersteinrichtung hilft. Grafiken und Hilfetexte unterstützen den Anwender wirkungsvoll bei der Erstinstallation, die  unter anderem Lautsprechereinmessung, Eingangszuweisung und Netzwerkeinbindung umfasst. 

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Erster Screen des Einrichtungsassistenten

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Alles beginnt mit der Einmessung durch AccuEQ

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Festlegung des Setups, in unserem Falle 5.1.4

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Wichtig: Eine ruhige Umgebung während des Einmessvorgangs
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Ermittelte Lautsprecher-Konfigurauion

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Eliminierung stehender Wellen

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Einrichtung der Quellen

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Wahl der zu überprüfenden Quelle

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Netzwerkeinbindung

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Drahtlose oder kabelbasierte Einbindung

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Vorbereitung des Ethernet-Anschlusses

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Überprüfung der Einstellungen

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Grundmenü

Trotz seines großen Funktionsumfangs ist der TX-RZ3100 bilanzierend recht einfach in der Handhabung. 

Klang Blu-ray Film-Tonspuren

Wir haben uns wieder, wie üblich in unseren Previews, unsere Referenz-Blu-ray in Dolby Atmos, „Mission Impossible – Rogue Nation“ über den TX-RZ3100 angehört, Wir verwendeten ein 5.1.4 Setup mit Quadral Platinum M40, dem Platinum M10 Base, den Platinum M20 sowie 4 x den Phase A10 Top Firing-Modulen nebst QUBE 12 Aktiv-Subwoofer. Wir müssen hinzufügen, dass die Messlatte hinsichtlich erstklassiger Klangqualität in den darunter liegenden Preisklassen vom Denon AVR-X4300H und vom Pioneer SC-LX801 schon auf das Beste definiert wurde. Was also, bis auf zwei Endstufen mehr, die man nur in sehr großen Setups benötigt, kann der Onkyo TX-RZ3100 aufbieten, um seine rund 3.000 EUR Kaufpreis entsprechend zu rechtfertigen?

Wir haben uns, um dies herauszufinden, zwei Sequenzen angehört. Zum einen die Eröffnungsszene. Hier soll Ethan Hunt an Bord eines Airbus A-400, um im Frachtraum der großen Militärmaschine hoch gefährliches Waffenmaterial zu sichern. Getarnt in einer Wiese, soll Benjamin Dunn ihm aus der Nähe helfen und die Luke öffnen, damit Ethan während des Starts an Bord gelangen kann. Luther ist ebenfalls involviert, aber aus der Ferne. Er muss sich um die Deaktivierung eines Satelliten-Uplinks kümmern. William Brand koordiniert den Einsatz aus der Zentrale. Der Onkyo TX-RZ3100 schafft vor allem zwei Dinge gegenüber der starken günstigeren Konkurrenz: Er löst bei hohem Pegel noch etwas feiner auf und er integriert die vier Top Firing-Module am besten. Schon direkt zu Beginn baut er den Spannungsbogen, als die Handlung anfängt, mit enormer Dichte auf. Er bindet die Überkopf-Ebene sehr facettenreich ein, die digitalen Endstufen sprechen bei jeder Art von Impulsen spontan an.

Das alles kann der Pioneer SC-LX801 bereits ausgezeichnet – beim TX-RZ3100 wirkt alles, typisch Onkyo, noch eine Spur fließender – bei gleichzeitig enormer Detaillierung. Das kommt auch den Dialogen zu Gute. Willams Stimme und die von Luther klingen noch etwas feiner umrissen. Der immense Lärm des startenden Airbus wird bereits vom SC-LX801 von Pioneer sehr nachdrücklich präsentiert. Dem hat der TX-RZ3100 nichts hinzuzufügen, noch wuchtiger wirkt das Dröhnen der Triebwerke nicht. Nur in subtilen Bereichen spielt der TX-RZ3100 seine Klasse aus – bei sehr hohem Pegel (mehr als 70 in der Anzeige) detailliert er immer noch so fein, als gäbe es diese irre Lautstärke gar nicht. Das zeichnet den TX-RZ3100 im Besonderen aus – die Gabe, unabhängig vom Pegel immer bestmöglich zu differenzieren. Dies merkt man auch daran, wie gut der Music Score wiedergegeben wird. Auch innerhalb des Music Score ist praktisch jede Facetten zu vernehmen, auch wenn parallel andere Ereignisse stattfinden. 

Die zweite Szene ist diejenige, die in Wien spielt. Hier nimmt Benjamin wieder Kontakt zu Ethan auf, der mehrere Monate von der Bildfläche verschwunden war. In einer U-Bahn-Station nahe der Wiener Staatsoper bekommt Benji einen Umschlag zugesteckt, in dem sich ein als Opernprogramm getarntes Hightech-Notebook und eine Spezialbrille befinden. Die bekannte klassische Melodie in der kurzen Eröffnungssequenz, als die Skyline von Wien bei Nacht zu sehen ist, wird mit Nachdruck und Präzision präsentiert. Die Geräusche in der U-Bahn-Station, zum Beispiel die des aus der Station fahrenden Zuges, gibt der TX-RZ3100 sehr plastisch wieder. Das gilt auch für die Geräusche der Spezialbrille, als sie einen Scan durchführt. 

Wenige Sekunden später dann befindet sich Benjamin in Reichweite des Opernhauses, vor diesem kommt gerade der östereichische Bundeskanzler mit seinem Dienst-Maybach an und wird, zusammen mit seiner Gattin, vom Blitzlichtgewitter der Presse empfangen. Auch hier bindet der Onkyo wieder alle Lautsprecher vortrefflich ein und integriert dadurch die Zuhörer komplett ins Geschehen. Nicht nur die Räumlichkeit, auch die Auflösung spricht für sich. Feine Einzelheiten im Hochtonbereich arbeitet der TX-RZ3100 extrem gut heraus – nochmals deutlich besser, als dies der Vorläufer TX-NR3030 getan hat. Der neue 11-Kanal-Receiver klingt auch homogener, straffer, angenehmer – und das trotz digitaler Endstufen. Der TX-RZ3100 beweist ebenso wie der Pioneer SC-LX801, dass digitale Endstufen endgültig „salonfähig“ geworden sind und keine Vergleiche mehr zu ihren analogen Pendants scheuen müssen. 

Anschließend beginnt die Gala-Vorstellung von Puccinis „Turandot“, unter anderem kommt im Film auch die weltbekannte Arie „Nessun Dorma“ vor. Parallel, also während der Opernvorführung, versuchen Ilsa Brandt und ein anderer Killer, den österreichischen Bundeskanzler zu erschießen. Ihre Waffen haben sie zuvor ins Operhaus, an allen Kontrollen vorbei, geschmuggelt. Hinter der Bühne kommt es zu einer heftigen Keilerei zwischen Ethan und dem Killer. Benjamin dringt in einen Kontrollraum ein und versucht, Ethan zu unterstützen. Der Onkyo TX-RZ3100 hüllt den gesamten Hörraum, der auch über 30 Quadratmeter groß sein kann, mit seinem dichten, umfassenden Klang ein.

Man erlebt eine dreidimensionales Surround-Akustik, die man in dieser Qualität im CE-Bereich nur selten geboten bekommt. Stimmen fügen sich homogen ein, und die Opernsänger kommen erstklassig zum Ausdruck. Das Klatschen der Opernbesucher vor dem Auftakt von „Turandot“ bringt der TX-RZ3100 optimal zur Geltung. Der stets präsente Music Score, zu hören, bevor das Orchester zu spielen beginnt, baut den Spannungsbogen effektiv mit auf, was durch die vorzügliche Detaileinarbeitung des TX-RZ3100 wirkungsvoll unterstützt wird.  Bei der Opernmusik schafft es der TX-RZ3100, auch die orchestralen Elemente mit der gebotenen Sorgfalt einzubinden. Dadurch ensteht insgesamt ein ungemein plastisches akustisches Gebilde, das sowohl mit enormer räumlicher Tiefe als auch mit enormer räumlicher Weite auftrumpfen kann. 

Die Vorbereitungen der Killer, als z.B. Ilsa Brandt ihre Waffe zusammenbaut, werden authentisch herausgearbeitet. Kleine dynamische oder räumliche Differenzen stellt der TX-RZ3100 mit viel Feingefühl heraus. Dass die Pegelfestigkeit auch beim Faustkampf von Ethan mit dem Killer enorm ist, wollen wir auch nochmals erwähnen. 

Nun legen wir die Ultra HD Blu-ray „Independence Day“ mit dts:X-Tonspur in unseren Samsung UBD-K8500 ein und starten mit Kapitel 20, als die „Erdenbürger“ versuchen, mittels eines speziell ausgestatteten Helikopters Kontakt zu den Aliens aufzunehmen. Der Onkyo gibt nicht nur die Fluggeräusche des Hubschraubers mit den sich rasch drehenden Rotoren sehr gut wieder, sondern auch die heftige Reaktion der Außerirdischen, die das irdische Fluggerät kurzerhand abschießen. Der brennende Hubschrauber stürzt zur Erde – auch die lodernden Flammen präsentiert der TX-RZ3100 mit scharfer, klar nachvollziehbarer Struktur. In allen Film-Sequenzen vergisst es der potente 11-Kanal-Receiver nie, den Music Score gewinnbringend mit einzuarbeiten. Auch Stimmen kommen mit exakt richtiger Betonung zur Geltung. Nie sind sie zu stark im Vordergrund, trotzdem aber immer verständlich.

Zahlreiche sich überschneidende akustische Ereignisse – Music Score, Stimmengewirr, Aktionen auf dem Alien-Schiff – bringt der TX-RZ3100 in die korrekte Abfolge, selbst bei hohem Pegel, den man nur im dedizierten Heimkino fahren dürfte, verliert er nicht die Übersicht. Der TX-RZ3100 begeht nie den Fehler und führt akustische Ebenen zusammen, die nicht zusammen gehören. Dadurch offeriert er eine vorbildliche räumliche Tiefe. Diese profitiert natürlich auch davon, wie gut der Onkyo die Überkopf-Ebene ins Geschehen involviert. Die zahlreichen gigantischen Explosionen, als die bösartigen Aliens jede Menge Gebäude in Sekundenbruchteilen in Schutt und Asche legen, schießt der kraftvolle TX-RZ3100 erbarmungslos in den Hörraum – der auch gut und gerne 35 Quadratmeter messen kann. Immer ist der AVR Herr der Lage. Und die digitalen Endstufen sorgen dafür, dass der Bolide einen „kühlen Kopf“ behält – es ist kaum eine Erwärmung festzuzstellen. Einen aktiven Subwoofer braucht der TX-RZ3100 definitiv nicht als Verstärkung – sind im Bassbereich potente Standboxen vorhanden, steuert der Onkyo diese mit üppiger Leistung souverän bei nahezu jedem Pegel an.

Wir sind in Kapitel 28 und Steve Hiller jagt ein Alien unerbittlich und bringt letzten Endes das außerirdische Fluggerät zum Absturz. Die waghalsigen Flugmanöver, die Schuss-Salven und Laser-Attacken der Außerirdischen gibt der Onkyo wieder mit gewohnter Härte wieder. Nie wird das akustische Ergebnis unrund oder zu oberflächlich, immer fühlt sich der Zuhörer voll eingebunden und erlebt den Film ID4 besser als seinerzeit 1996 im Multiplex-Kino. So viel Atmosphäre, wie sie der TX-RZ3100 schafft, haben wir bislang nur äußerst selten erlebt. Auch dynamische Wechsel – als urplötzlich Ruhe einkehrt und Hiller aus seinem Kampfjet steigt – bereiten dem geschmeidig agierenden Onkyo keine Probleme. Die Geräusche des Windes gibt er über alle Kanäle wieder,und der Dynaiksprung, als sich Steve dem Alien widmet und es wieder laut wird, kommt in vollem Umfang heraus.  

Kapitel 35 spielt in weiten Zügen auf dem Gebiet der sagenumwobenen AREA 51. Die Boing 747 „Air Force One“ des Präsidenten kommt in den Hangar, dann gehen der Präsident und sein Team ins Innere der militärischen Festung unter der Erde. Getragen vom Music Score, der gezielt Spannung aufbaut, von kleinen Effekten wie dem Piepsen elektronischer Devices im Hintergrund sowie den Dialogen, zeigt der TX-RZ3100 ein weiteres Mal auch in ruhigeren Sequenzen seine großen Qualitäten. Bei kleinen Impulsen springen die digitalen Hochleistungsendstufen sofort an, sie bauen alle Arten von Effekten exzellent auf. Dies merkt man sehr gut, als es plötzlich wieder lauter wird und die Spannung ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht – der Laborleiter präsentiert mit Stolz das vor Jahrzehnten auf der Erde abgestürzte Fluggerät der Aliens. 

In Kapitel 46 beginnt die finale Offensiver der Erdenbürger gegen die Aliens. Überall aufgeregte Stimmen, die Kampf-Jets werden vorbereitet, die in aller Eile rekrutierten Piloten mit Instruktionen versorgt. Der Music Score nimmt wieder eine tragende Rolle ein, während der US-Präsident spricht. Auch während dieser Szene generiert der TX-RZ3100 eine dichte, vielschichtige Atmosphäre, unter Einbeziehung aller Kanäle. In Kapitel 51 ist dann der Kampf in vollem Gange. Schusssalven, Raketeneinschläge, Bass-Attacken bis in die Magengrube, schnelle Effektwechsel – salopp gesprochen ist „für jeden etwas dabei“. Der TX-RZ3100 verliert aber nie den Überblick, sondern sortiert alle akustischen Ereignisse präzise und mit exakt dem richtigen Timing. Enorme Dynamik bieten ein weiteres Mal die leistungsstarken Endstufen auf, die auch bei hoher Grundlautstärke mit Hochdruck weiter anschieben. 

Klang Blu-ray Musik-Mehrkanal

Nun wird es wieder effektstark: Bei der Lichtmond-Blu-ray „The Journey“ hören wir uns „The Journey Part 1 + 2“ in Dolby Atmos an. Der TX-RZ3100 pariert auch die größten Effekt-Attacken mit hoher Gelassenheit und beeindruckt bei aktiviertem „AccuReflex“-Modus mit nahtloser, effektiver, aber stets realistischer Einbindung der vier Top Firing-Module. Das Besondere an den Lichtmond-BDs, diese Möglichkeit, tief in die Musik einzutauchen, bringt der Onkyo extrem gut heraus. Natürlich verlangt er nach einem entsprechenden Lautsprecher-Ensemble, um dies in aller Klarheit herauszustellen, aber das dürfte bei einem 3.000 EUR-AV-Receiver auch selbstverständlich sein. Mit einer Tonalität, die auch bei enormer Lautstärke nie schrill oder in anderer Art und Weise unangenehm wird, stellt der TX-RZ3100 eine gelungene Option dar, auch über längere Zeit mit hohem Pegel zu hören. Kurze Effekt-Impulse stellt der 11-Kanal-AVR mit erstklassiger Klarheit dar, mit exakter Dosierung über alle beteiligten Kanäle werden auch mehrstufige oder alternierende Effekt-Kombinationen dargestellt. Gesangs-Elemente werden, wie wir es gewohnt sind, fließend eingearbeitet. 

Wolfgang Amadeus Mozart, „Figaros Hochzeit“ von den Salzburger Festspielen 2006, Susanna: Anna Netrebko, Figaro: Ildebrando D’Arcangelo. Wiener Philharmoniker unter Nikolaus Harnoncourt. Tonspur dts-HD High Resolution Audio + dts Neural:X in 5.1.4, orchestraler Auftakt plus erste Arie Figaro – Susanna: Die verschiedenen akustischen Ebenen des Orchesters stellt der TX-RZ3100, wie schon erwartet, sehr klar dar. Was uns überzeugt ist, wie gut durchhörbar, aber gleichzeitig angenehm „smooth“ er die Streicher innerhalb des Orchesters herausarbeitet. Überhaupt schafft es der versierte Musikliebhaber, die Position praktisch jedes einzelnen Musikers innerhalb des Orchesters klar orten zu können. Die Dynamik, wenn alle Instrumente des Orchesters einsetzen, bringt der TX-RZ3100 hervorragend zur Geltung. Der Aufpolierer dts Neural:X zeigt dadurch seine Klasse, dass der Raum effektiv geweitet wird, ohne dass die Präzision leidet.

Als dann die eigentliche Oper beginnt, fühlt sich der Zuhörer wie inmitten des Opernhauses. Die Räumlichkeit fasziniert, nahtlos sind die Top Firing-Module eingebaut ins klangliche Geschehen. Facettenreich, klar und dynamisch nimmt sich der TX-RZ3100 der Wiedergabe der Stimmen von Susanna und Figaro an, und vergisst derweil nicht, auch die orchestralen Elemente impulstreu und detailreich aufzubereiten. Der Onkyo TX-RZ3100 beweist auch hier, wie gut digitale Endstufen geworden sind. Der früher bemängelte, synthetisch anmutende Hochtonbereich existiert de facto nicht mehr. Vielmehr wird genau der Esprit aufgeboten, den der versierte Anhänger klassischer Musik zu schätzt. Das Ansprechverhalten und die akustische Auslegung der Endstufeneinheiten ist praktisch perfekt dem einer analogen Endverstärker-Einheit angepasst. Auch die offensichtlich sorgsame Anpassung von Vor- und Endstufensektion ist dem TX-RZ3100 anzumerken.

Klang Hires-Audio Flac-Stereo

„Alone Again“ in der Version von Diana Krall gibt der TX-RZ3100 nun im „Pure Audio“ Modus wieder. Die pure zweikanalige Wiedergabe auf dem kürzestmöglichen Signalweg liegt dem Onkyo ebenfalls. Das in Flac 48 kHz/24Bit vorliegende Stück modelliert er feinfühlig durch und schafft eine klare virtuelle Bühne, auf der sich die Instrumente gekonnt rund um die vokale Gesamtpräsenz gruppieren. Gut auch, wie schnell der Onkyo durch die zahlreichen Ordner-Ebenen unserer HiRes-Abteilung auf dem NAS-System navigiert – hier gibt es keinen Anlass zur Kritik. Sehr wohl aber bei der Darstellung per OSD: Nirgendwo präsentiert der TX-RZ3100 Angaben zu Bittiefe und Sampling-Rate des gerade laufenden Titels.

Akustisch aber macht er alles richtig: Bei „Before This World/Jolly Springtime“ von James Taylor (Flac 96/24) tritt der TX-RZ3100 wie ein exzellenter Stereoverstärker auf und beeindruckt ein weiteres Mal mit seiner plastischen Stimmwiedergabe und der überragenden Detaillierung von akustischer Gitarre und denn Streichinstrumenten. Der runde und zugleich präzise Bassbereich sorgt ebenfalls für enorme Zufriedenheit beim Zuhörer. 

„Alone For You“ vom Jan Lundgren Trio sollte der Onkyo ebenfalls gut präsentieren können – war bereits unsere Vorahnung. Dann aber übertraf der talentierte Japaner all unsere Vorstellungen: Die Anschlagdynamik beim Piano arbeitet er praktisch vollkommen heraus, er strukturiert jedes am akustischen Gesamt-Ereignis beteiligte Instrument mit enormer Finesse durch. Die luftige, aber exakt dosierte Räumlichkeit setzt ebenfalls Maßstäbe.

In 96 kHz/24-Bit Flac liegt „Nessun Dorma“ aus Puccinis „Turandot“, gesungen von Jonas Kaufmann, auf unserem NAS-Server vor. Der TX-RZ3100 lässt im „Pure Audio“ Modus daraus ein Stereo-Erlebnis der besonderen Art werden. Mit ungemein fesselnder Stimmwiedergabe zieht der Onkyo das Potential der Fähigkeiten Jonas Kaufmanns voll in den Fokus der Zuhörerschaft. Dynamiksprünge, ebenso wie schon im Mehrkanal-Betrieb, stellt der TX-RZ3100 mit einer untadeligen Impulstreue dar. Der Chor-Gesang wird feinfühlig und mit ausgezeichneter Räumlichkeit herausmodelliert. 

Klang Spotify Connect mit dts Neural:X

Auch, wenn Material von Spotify vom TX-RX3100 mittels dts: Neural:X von Stereo auf 5.1.4 aufpoliert wird, geht es machtvoll voran. „Porque Te Vas“ von Masterboy macht durch einen gleichermaßen präzisen wie nachdrücklichen, sehr gut im Hörraum verteilten Bass auf sich aufmerksam. Klar, dass in Anbetracht des Quellmaterials keine erstklassige vokale Wiedergabe möglich ist, durch dts Neural:X rutschen Stimmen auch etwas stärker als vielleicht gewünscht in den Hintergrund -, für die Rahmen-Bedingungen aber leistet der TX-RZ3100 ganze Arbeit. „Back Again“ von General Base punktet mit Weitläufigkeit und einem massiv antretenden Bass, der weder hohl noch verzerrt klingt, selbst wenn man mit hohem Pegel operiert. Der Aufbau des Tracks kommt zu jedem Zeitpunkt korrekt heraus. Auch die 2011er Version des General Base Trance-Hits „Poison“ liefert einen Beweis für die Qualität des TX-RZ3100 in Verbindung mit dem dts-Aufpolierer neuester Generation. Nachdrücklich, mit überraschend akkurater, „Hall-freier“ Verteilung aller Effekt-Anteile werden hier auch gehobene Ansprüche absolut zufrieden gestellt. „What Is Love 2016“ von Lost Frequencies – Paraderolle für den Onkyo. Massiv der Bass, sauber die vokale Integration, intensiv das Raumgefühl in allen Dimensionen. Schnell dürfte auch hier klar werden: Der TX-RZ3100 ist Meister aller Klassen. Alles macht er weit überdurchschnittlich gut, souverän, aber gleichzeitig mit der angebrachten Sensibilität. 

Trotz starker Konkurrenz – was macht den Onkyo TX-RZ3100 akustisch so überlegen?
  • Extreme Souveränität der eingebauten Endstufen, auch bei enorm hohen Pegeln. Man könnte beinahe denken, es mit einer AV-Vor-/Endstufen-Kombination zu tun zu haben.
  • Schon Pioneer hat es beim deutlich günstigeren SC-LX801 (2.199 EUR) geschafft, das digitale Arbeitsprinzip der Endstufen praktisch vergessen zu machen. Der TX-RZ3100 setzt nun zum  nächsten Schlag an und bietet mehr Feingefühl als viele analoge Endstufeneinheiten.
  • Unglaubliches räumliches Differenzierungsvermögen. Der TX-RZ3100 modelliert verschiedene akustische Ebenen konsequent bis nach weit hinten durch
  • Höchstleistung unabhängig vom Quellmaterial. Wo andere Konkurrenten dann z.B. bei der Wiedergabe von Spotify-Material mit entsprechendem Aufpolierer über alle Kanäle leicht schwächeln, holt der TX-RZ3100 zum nächsten Schlag aus und zeigt auch unter ungünstigen Rahmenbedingungen sein beeindruckendes Potential souverän auf.
  • Ersetzt mühelos hochwertigen 1.500 EUR-Stereoverstärker. Im „Pure Audio Modus“ offeriert der Onkyo höchste klangliche Reinheit und stellt auch filigrane musikalische Zusammenhänge hervorragend und mit feiner Auflösung dar. 
Videosektion

Exakt wie beim Pioneer SC-LX801 gibt es auch beim Onkyo TX-RZ3100 lediglich ein Upscaling von Full HD auf 4K und ein Regler zur Optimierung der Detailauflösung. Das Upscaling leistet bei „Rogue Nation“ eine solide Arbeit und operiert auf dem vom Pioneer bekannten, hohen Niveau. Verbesserungen sind keine auszumachen. Das ist nicht weiter tragisch, da die geringe Rauschneigung, die authentische Farbwiedergabe und die sehr gute Detaillierung zusammen mit dem soliden Bildstand für den Bildprozessor der Onkyo- und Pioneer-AV-Receiver kennzeichnend ist. 

Fazit

Onkyo-TX-RZ3100-Front-Seitlich1

„Take Me To The Limit“ – der Onkyo TX-RZ3100 verschiebt jede akustische Messlatte in unserem ausführlichen Check weiter nach oben. 11 extrem kraftvolle Endstufen, eine enorm feine Auflösung, eine vortreffliche Einbindung der Top Firing-Module – der Onkyo beweist, wie leistungsstark ein moderner mehrkanaliger Receiver der Luxusklasse sein kann.Zudem trumpft er auch bei dürftigem Quellmaterial voll auf und verweist jeden uns bekannten Kontrahenten auf die Plätze. Dass er auch im Stereo-Betrieb neue Maßstäbe setzt, verdeutlicht, dass das Segment der AV-Receiver im TX-RZ3100 einen verdienten neuen „Imperator“ hat. Zwar ist die Videoausstattung etwas mager, aber die Güte des Upscalings von Full HD auf 4K überzeugt, ebenso die edle Anmutung des AV-Receivers. 

Der Onkyo TX-RZ3100 ist aus akustischer Sicht der beste AV-Receiver, den wir in bald 20 Jahren getestet haben
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AV-Receiver Luxusklasse
Test 04. November 2016

Test: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 04. November 2016




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