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REVIEW: „Tracers“ (Blu-ray Disc)

Tracers Blu-ray Disc

Original: Tracers

Anbieter: Senator / Universum Film

Laufzeit: ca. 93 min.

Bildformat: 2,40:1

Audiokanäle

  • DTS HD MA 5.1 Deutsch
  • DTS HD MA 5.1 Englisch

Untertitel: Deutsch

VÖ-Termin: 09.10.2015

Film

Cam (Taylor Lautner) kommt als Fahrradkurier in New York gerade so über die Runden. Für mehr als eine Garage zur Untermiete reicht das spärliche Einkommen nicht und zudem schuldet Cam auch noch einigen Halbwelt-Gestalten eine große Summe Geld. Ein Unfall hat ihm da gerade noch gefehlt: Auf seinem Fahrrad kollidiert Cam mit der geheimnisvollen Nikki (Marie Avgeropoulos). Diese lässt ihn mit dem kaputten Fahrrad zurück und mit dem Job scheint es erst einmal aus zu sein. Doch Cam spürt Nikki schon kurze Zeit später wieder auf und mit ihr entdeckt Cam die abenteuerliche Welt der Parkour-Läufer, die in der Stadt über Autos hüpfen und von Hausdächern springen. Doch die neuen Freunde bringen Cam schon bald in große Gefahr …

Taylor Lautner bekommt nach „Atemlos – Gefährliche Wahrheit“ erneut Gelegenheit, sein „Twilight“-Image abzulegen und sich als Action-Held zu beweisen. Der Film besticht vor allem durch seine coolen Action-Stunts und zeigt viele atemberaubende Bilder von den Straßen New Yorks. Dabei sind die Schnitte so schnell, dass man ab und zu auch den Faden verlieren kann, wenn man nicht genau hinschaut. So richtig schlau wird man aus dem, was die Parkour-Läufer genau treiben, ohnehin nicht, weil viele Szenen etwas verkürzt wirken. Zum Ende hin wird „Tracers“ leider immer mehr zu einem recht gewöhnlichen Gangster-Film und die Stunt-Action bleibt nur noch ein Randthema. Zwar wird „Tracers“ kaum als Meisterwerk in Erinnerung bleiben. Zum einmaligen Ansehen bietet der Film aber durchaus Unterhaltungspotential.

 

Bild 84 %

„Tracers“ wurde mit RED Epic-Kameras mit 5k-Auflösung gedreht und bietet somit technisches High End-Potential. Die Bildschärfe ist auf konstant hohem Niveau. Jedes feine Detail ist deutlich zu erkennen. Im Rahmen der Postproduction bekam der Film allerdings einen ziemlichen „Grunge“-Look verpasst, der die Bildqualität etwas schmälert. Der Schwarzwert ist oft etwas zu hoch und die hohe Bilddynamik wurde ziemlich reduziert. Dadurch erscheint das Bild überwiegend sehr dunkel. Die Farben wirken zudem sehr schmutzig und haben nur eine geringe Sättigung.

 

Ton 84 %

Der Surround-Mix wird vor allem durch die Musik dominiert. Diese sorgt zwar teilweise für fette Bässe, klingt aber meist sehr frontlastig. Neben etwas Atmosphäre gibt es aber zumindest ab und zu auch ein paar Surround-Effekte von hinten zu hören.

 

Special Features

  • Making Of (The Art & Motion)
  • Director´s Pitch Real


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