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REVIEW: „The Green Inferno“ (Blu-ray Disc)

The Green Inferno Blu-ray Disc

Original: The Green Inferno

Anbieter: Highlight/Constantin Film

Laufzeit: ca. 101 min.

Bildformat: 2,40:1

Audiokanäle

  • DTS HD HR 5.1 (Deutsch, Englisch)

Untertitel: Deutsch

VÖ-Termin: 03.03.2016

Film

Eine Gruppe von Öko-Aktivisten stürzt mit einem Flugzeug inmitten des peruanischen Dschungels ab. Die Überlebenden stehen nicht nur vor der Herausforderung, irgendwie den Weg zurück in die Zivilisation zu finden. Sie treffen auch noch auf einen einheimischen Indio-Stamm, bei denen es sich um Kannibalen handelt, die die Studenten nicht nur als Eindringlinge sondern auch als Bereicherung ihrer Speisekarte betrachten …

„The Green Inferno“ ist für einen Eli Roth-Film erstaunlich zurückhaltend inszeniert worden. Der Horror nimmt einen langen Anlauf, bevor es wirklich zur Sache geht und für Splatter-Fans bietet der Film ohnehin nur einige wenige echte Gewaltszenen, die dem Genre weniger zugeneigten Zuschauer aber auch schon wieder etwas zu heftig sein dürften. Sobald die Gruppe im Kannibalendorf ankommt, wirkt der Film teilweise wie eine Dokumentation, weil er über lange Strecken einfach den etwas ungewöhnlichen Alltag der Ureinwohner zeigt und die Geschichte bekommt erst im letzten Drittel wieder ein flotteres Erzähltempo. Im Vergleich zu Roths Klassiker „Hostel“ lässt es „The Green Inferno“ etwas an richtigem Thrill vermissen, aber zumindest zum einmaligen Anschauen ist der Film durchaus geeignet.

 

Bild 79 %

„The Green Inferno“ wurde bereits 2012/2013 mit digitalen Kameras gedreht. Diese haben aber gerade einmal Full HD-Video-Auflösung und zeigen eine im Vergleich zu neueren Filmen etwas schwache Detailschärfe. Zudem hat der Film auch einen leichten Video-Look und zieht bei schnellen Bewegungen öfters leicht nach. Das Master bietet einen sehr hohen und plastischen Kontrast mit satten, natürlichen Farben ohne übertriebenes Digital Grading. Allerdings überstrahlt der Film in hellen Bildbereichen auch oft sehr deutlich. Sofern keine übermäßig hellen Bildbereiche im Bild zu sehen sind, wirkt das Bild aber sehr ausgewogen und die Kompression ist auch sehr sauber.

 

Ton 85 %

Der Mehrkanal-Mix bietet einen sehr weiträumigen und atmosphärischen Sound mit vielen lautstarken Umgebungsgeräuschen von allen Seiten. Das macht sich vor allem bei den Szenen im Dschungel bezahlt, die sehr viele Sound-Effekte von allen Seiten bieten. Der Film beschränkt sich auch weitgehend auf diese Naturklänge und setzt Musik primär für einzelne Spannungsmomente ein, die dann aber auch stellenweise mit einem recht satten Bass glänzen.

 

Special Features

  • Der Dreh (ca. 1,5 Min.)
  • Die Dorfbewohner (ca. 1,5 Min.)
  • Eli Roth über „The Green Inferno“ (ca. 1 Min.)
  • Lorenza Izzo über die Arbeit im Amazonas (ca. 1 Min.)
  • Lorenza Izzo über die Rolle Justine (ca. 1 Min.)
  • DJ Ashba – Musikvideo (ca. 1,5 Min.)
  • Dt. Trailer „The Green Inferno“ (ca. 1 Min.)
  • Engl. Trailer „The Green Inferno“ (ca. 1 Min.)


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