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REVIEW: „Straight Outta Compton“ (Blu-ray Disc)

Straight Outta Compton Blu-ray Disc

Original: Straight Outta Compton

Anbieter: Universal Pictures Home Entertainment

Laufzeit: ca. 147 min. (Director’s Cut: 167 min.)

Bildformat: 2,40:1

Audiokanäle

  • DTS 5.1 Deutsch u.a.
  • DTS HD MA 5.1 Englisch

Untertitel: Deutsch, Englisch u.a.

VÖ-Termin: 14.01.2016

Film

„Straight Outta Compton“ erzählt die Geschichte der Rap-Gruppe „N.W.A.“ von „Dr. Dre“ und „Ice Cube“, die in den Achtziger Jahren vor allem durch provokante Texte für Schlagzeilen sorgte. Neben der Konfrontation mit der Politik sorgt der zunehmende Erfolg der Truppe und der Streit ums Geld für zunehmende Spannungen, die die Zukunft von „N.W.A.“ schon kurz nach dem Durchbruch in Frage stellen …

„Straight Outta Compton“ konzentriert sich in rund zweieinhalb (und im „Director’s Cut sogar fast drei) Stunden vor allem auf die einzelnen Mitglieder der Band N.W.A. und deren Konflikte im Lauf der Jahre. Die eigentliche Musik spielt nur am Anfang eine große Rolle und gerät im weiteren Verlauf etwas in den Hintergrund. Vor allem die Beziehungen von Dr. Dre, Ice Cube und Eazy-E stehen im Focus des Films, der auch von Dr. Dre und Ice Cube produziert wurde. Der damals in den Medien groß thematisierten Kontroverse um die harten Texte der Band widmet sich „Straigh Outta Compton“ nur in wenigen Momenten. Um so mehr im Vordergrund steht der Konflikt mit dem grandios von Paul Giamatti gespielten Manager der Band, der zur frühen Trennung von N.W.A. beiträgt. Das ist auch gut so, weil gerade die Szenen mit Giamatti für eine Spannung sorgen, die den Film auch für Zuschauer interessant macht, die normalerweise mit Rap & Hip Hop überhaupt nichts am Hut haben. Mehr als einmal werden „Straight Outta Compton“ aber trotzdem wahrscheinlich nur echte Fans ansehen.

 

Bild 81 %

„Straight Outta Compton“ wurde mit RED Epic Dragon Kameras gedreht, die auch in dunklen Szenen nur selten Rauschen produzieren. Leider ist der ganze Film sehr dunkel und kontrastarm. Selbst Tageslichtaufnahmen wirken meist recht finster. Sehr oft sind Szenen zu sehen, die viele Details verschlucken. Trotz der überwiegend guten bis sehr guten Bildschärfe wirkt das Bild auch nicht sehr plastisch. Die Farbpalette ist aufgrund der erdig-grünlichen Filterung stark reduziert. Die Kompression zeigt keine Störungen.

Ton 83 %

Der Mehrkanalmix glänzt vor allem durch die satten Bässe, die natürlich vor allem bei der Musik zur Geltung kommen. Im Hochtonbereich ist der Film weniger brillant. Neben den Rap-Songs bietet „Straight Outta Compton“ auch noch einige Music Score-Elemente und diese sorgen neben der Live-Atmosphäre der Konzertszenen immerhin in einigen Momenten für eine sehr weiträumige Kulisse. Insgesamt nutzt der Film die Möglichkeiten des Mehrkanalsounds aber nur in bescheidenem Maße aus.

 

Special Features

– Auf der Straße: Dreharbeiten in Compton
– Unveröffentlichte Song-Darbietung: Compton’s N The House
– Unveröffentlichte Szenen
– Aus der Sicht des Regisseurs
– N.W.A – Auftritt in Detroit
– N.W.A – Die Anfänge
– Einfluss
– N.W.A – Werdegang


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