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REVIEW: „Slow West“ (Blu-ray Disc)

Slow West Blu-ray Disc

Original: Slow West

Anbieter: Prokino / Eurovideo

Laufzeit: ca. 83 min.

Bildformat: 1,85:1

Audiokanäle

  • DTS HD MA 5.1 Deutsch
  • DTS HD MA 5.1 Englisch

Untertitel: Deutsch

VÖ-Termin: 03.12.2015

Film

1886: Der 16-jährige Jay Cavendish (Kodi Smit-McPhee) ist auf eigene Faust aus Schottland aufgebrochen um die von ihm geliebte Rose im Wilden Westen der USA zu finden. Schon nach kurzer Zeit ist er aber auf fremde Hilfe angewiesen. Nur der wortkarge, aber treffsichere Herumtreiber Silas (Michael Fassbender) kann Jay vor einer Horde raffgieriger Söldner retten. Er bietet Jay an, ihn auf dem Weg nach Westen zu begleiten und zu beschützen. Doch Silas kenn ein Geheimnis, von dem Jay keine Ahnung hat: Auf die angebetete Rose und deren Vater ist ein hohes Kopfgeld ausgesetzt. Das bringt den beiden auf ihrem Weg weitere ungewollte Gesellschaft. Und auch für Silas selbst stellt die Aussicht auf das Geld eine verlockende Versuchung dar …

Der Name ist Programm: „Slow West“ ist kein typischer Western sondern geht alles ziemlich gemächlich an. Trotz gerade einmal rund 83 Minuten Laufzeit kriecht die Handlung so dahin und es gibt auch genügend Ablenkungen von der wesentlichen Geschichte. Auf dem Weg durch den Westen begegnet Jay Cavendish allen möglichen Gestalten aus aller Herren Ländern und verbringt auch gerne einige Zeit mit Smalltalk – um anschließend auch schon mal übers Ohr gehauen zu werden. Die Pistolen sitzen zwar ziemlich locker doch Spannung wird bei diesem Film trotzdem zunächst klein geschrieben. Erst in den letzten 15 Minuten wird es wirklich interessant. Aber dafür bietet „Slow West“ auch immer wieder einige recht amüsante Momente, die man sonst nur selten in einem Western zu sehen bekommt und Michael Fassbender spielt seine Rolle als knurriger Outlaw ziemlich überzeugend.

 

Bild 83 %

„Slow West“ wurde mit digitalen Arri Alexa-Kameras gedreht. Das Master ist sehr sauber und bietet auch eine recht hohe Schärfe – sofern nicht gerade der Weichzeichner am Werk ist, der immer wieder einzelne Szenen etwas verschwommen wirken lässt. Der Kontrast ist gerade noch gut. Das Bild wirkt insgesamt etwas zu dunkel und nicht sonderlich plastisch. Die leicht ins orange-grünliche verfremdete Optik gibt der Wildwest-Kulisse einen sehr eigenartigen Look. Die Kompression ist aber ziemlich sauber und lässt keine Stlrungen erkennen.

 

Ton 84 %

„Wild West“ bietet zwar keine besonders aufregenden Effekte aber immerhin eine recht räumliche Wiedergabe der Umgebungsgeräusche und auch der Soundtrack klingt sehr kräftig von allen Seiten.

 

Special Features

  • Featurette „On Strange Land“


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