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REVIEW: „Seventh Son – Der siebte Sohn“ (Blu-ray Disc)

Seventh Son Blu-ray Disc

Original: Seventh Son

Anbieter: Universal Pictures Home Entertainment

Laufzeit: ca. 102 min.

Bildformat: 2,40:1

Audiokanäle

  • DTS 5.1 Deutsch u.a.
  • DTS HD MA 7.1 Englisch

Untertitel: Deutsch, Englisch u.a.

VÖ-Termin: 16.07.2015

Film

In einer von Geistern bewohnten Welt hat der Geisterjäger John Gregory (Jeff Bridges) durch die Gefangennahme der Hexe „Mutter Malkin“ (Julianne Moore) für Ruhe im Konflikt zwischen Menschen und Geistern gesorgt. Gregory ist der letzte Krieger eines mystischen Ordens und auf der Suche dem letzten siebten Sohn eines siebten Sohnes. Denn laut einer Prophezeiung besitzt dieser übernatürliche Kräfte und stellt die einzige Chance der Menschheit im Kampf gegen Malkin dar, deren Kräfte immer stärker werden, bis ihr schließlich der Ausbruch gelingt und sie zur größten Gefahr der Menschheit wird …

„Seventh Son“ besitzt eigentlich alle Zutaten für ein interessantes Fantasy-Abenteuer, doch leider zeigt sich bereits sehr schnell, dass Mystery & Fantasy-Fans hier nicht auf ihre Kosten kommen. Die ganze Konstruktion des Films ist so uninteressant geraten, dass sich überhaupt keine Spannung und Dramatik entwickelt. Die Geschichte plätschert zwischen verschiedenen Handlungsorten vor sich hin und kommt nur langsam in Gang. Erst nach und nach stellt sich heraus, wo der Schwerpunkt der Geschichte liegen soll und der Lehrling des Magiers zankt sich vor allem erst einmal mit seinem großen Meister herum. Dabei wandelt er von einem Fettnäpfchen ins nächste und flirtet auch erst einmal lieber mit einer schönen Hexe herum anstatt sich seiner eigentlichen Aufgabe zu widmen. So uncool erlebt man einen Action-Helden nur selten.

Jeff Bridges ist mit seiner albernen Sprechweise auch nicht viel besser, die man bei der Synchronisation zum Glück nicht in die deutsche Sprachfassung übernommen hat. Und leider kommt im Film nur wenig Spannung auf, wenn man schon fast erahnen kann, wann wieder einmal für ein paar Minuten mit großem Special Effects-Aufwand etwas Dramatik inszeniert wird um dann anschließend die Handlung wieder in den lahmeren Gang zurück zu schalten.

„Der Herr der Ringe“, die „Hobbit“-Trilogie und nicht zuletzt „Game of Thrones“ haben in den letzten Jahren gezeigt, wie man Fantasy-Geschichten mit viel mystischem Beiwerk inszenieren kann, aber „Seventh Son“ hat von diesen großen Vorbildern leider nur wenig Inspiration erfahren sondern scheint eher für Fans von Teenie-Fantasy wie „Twilight“ konzipiert worden zu sein.

 

Bild 82 %

„Seventh Son“ wurde‎ mit digitalen Arri Alexa-Kameras gedreht. Das Master ist sauber und bietet eine gute Detailschärfe – sofern dies gewollt ist. Denn viele Szenen wirken auch etwas nebelig. Das Bild ist recht dunkel und der harte Kontrast sorgt dafür, dass viele Details in tiefen Schatten verschwinden. Dadurch wirkt das Bild auch selten richtig plastisch. Die Farben   werden vor allem von etwas schmutzigen orange-grünlichen Tönen dominiert. Die Kompression zeigt keine Störungen.

 

Ton 87 %

Der Mehrkanalmix bietet einen sehr abwechslungsreichen Sound mit viel Musik und Soundeffekten. Insbesondere die englischen Originalversion im DTS HD MA 7.1-Format überzeugt mit viel räumlicher Tiefe und gute Effekten. Die Abmischung wirkt im original auch einen Tick dynamischer. Aber auch der deutsche DTS 5.1-Ton bietet bereits ein hohes klangliches Niveau.

 

 

Special Features

  • Alternatives Ende
  • Unveröffentlichte Szenen
  • Das Making-of von „Seventh Son“
  • Die Legenden und Sagen des siebten Sohnes
  • Visuelle Effekte


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