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REVIEW: „Riddick – Überleben ist seine Rache – Extended Cut“ (Blu-ray Disc)

Riddick - Extended Cut

Original: Riddick

Anbieter: Universum Film

Laufzeit: ca. 126 min.

Bildformat: 2,40:1

Audiokanäle

  • DTS HD MA 5.1 Deutsch
  • DTS HD MA 5.1 Englisch

Untertitel: Deutsch

VÖ-Termin: 14.02.2014

Film

Von seinen eigenen Leuten verraten und zum Sterben zurückgelassen findet sich Riddick (Vin Diesel) auf einem von der Sonne verbrannten Planeten wieder, auf dem jegliches Leben erloschen zu sein scheint. Doch schon bald muss er sich gegen aggressive Aliens zur Wehr setzen, die ihn unerbittlich attackieren. Um der aussichtslosen Lage zu entkommen, sendet Riddick ein Notsignal – mit gemischtem Erfolg: zwei Schiffe landen auf dem Planeten und eröffnen die Jagd auf ihn. Das eine transportiert eine Truppe brutaler Kopfgeldjäger. Das andere wird von einem Mann angeführt, dessen Motivation, Riddick zu fassen, eine sehr persönliche ist. Doch Riddick, der stärker und gefährlicher geworden ist, als er jemals war, hat seine Feinde genau da, wo er sie sich wünscht. Und wird vom Gejagten zum gnadenlosen Jäger….

Ohne große Unterstützung durch Universal stemmte David Twohy die Kosten für einen dritten „Riddick“-Film und kehrt dabei inhaltlich etwas zu den Ursprüngen des ersten Teils (Pitch Black) zurück. Trotz der eher mäßigen technischen Qualität der digitalen Effekte bietet die Kulisse optisch gute Voraussetzungen für ein düsteres Science Fiction-Szenario, aber das Potential verpufft leider angesichts des schwachen Drehbuchs und den uninspiriert wirkenden Darstellern.

„Riddick“ bietet einige Action, doch meist nach einem zunehmend ermüdenden Schema und es fehlt an einer wirklich interessanten Story, die das Ganze verknüpft und auch etwas Spannung bietet. Die Dialoge verlaufen zwischen banal bis grausig und wecken wenig Sympathien für das B-Movie-Ensemble, dessen Schicksal dem Zuschauer ziemlich gleichgültig bleibt. Irgendwie wirkt der Film auch an vielen Stellen unnötig in die Länge gezogen durch Szenen, die für den Fortschritt der Handlung nur wenig Relevanz haben.

Nur wer Vin Diesel grundsätzlich für so cool hält, dass ihm alleine dessen Auftritt rund zwei Stunden Zeit wert ist, dürfte von „Riddick“ nicht enttäuscht werden.

 

Bild 82 %

„Riddick“ wurde mit digitalen Kameras gedreht und bietet eine etwas uneinheitliche Bildqualität. Das Master zeigt einen plastischen Kontrast mit sehr üppigen Farben in meist orangen Tönen. Die Bildschärfe wechselt zwischen „Sehr Gut“ mit viel Detail und gerade noch passablem HD-Niveau. Teilweise ist das Bild dann fast so unscharf wie von einer hochskalierten SD-Quelle. Das geht zum Teil auch auf das Konto der digitalen Effekte, die nur vereinzelt wirklich detailliert wirken. Schließlich ist „Riddick“ auch mit einem für Hollywood-Verhältnisse recht bescheidenen Budget produziert worden, für das man keine Effekte auf „Hobbit“-Niveau bekommt.

 

Ton 86 %

Der DTS HD MA 5.1-Mix bietet eine deutlich bessere Qualität als das Bild. Zwar vergeht in „Riddick“ auch immer wieder viel Zeit mit langatmigen Szenen, in denen es ziemlich ruhig zugeht. Doch insgesamt präsentiert sich der Mehrkanal-Mix mit hoher Dynamik und kräftigen Surround-Einlagen. Gerade zum Ende zieht der Film noch so einige weitere Register und brilliert mit einem sehr atmosphärischen Klang und teilweise dreidimensional wirkenden Effekten.

 

Special Features

  • Featurettes:
    – Held und Antiheld: Vins RIDDICK
    – Triff die Söldner!
    – Die Welt von RIDDICK
  • Motion Comic: „RIDDICK: Blindsided“
  • Trailer


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