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REVIEW: "Maggie" (Blu-ray Disc)

Maggie Blu-ray Disc

Original: Maggie

Anbieter: Splendid

Laufzeit: ca. 98 min.

Bildformat: 2,40:1

Audiokanäle

  • DTS HD MA 5.1 Deutsch
  • DTS HD MA 5.1 Englisch

Untertitel: Deutsch

VÖ-Termin: 28.08.2015

Film

Eine Zombie-Virus verbreitet sich in den USA und sorgt für Millionen Todesopfer. Es gelingt der Regierung, die Epidemie zu stoppen. Doch für die Schülerin Maggie (Abigail Breslin) ist dies zu spät. Sie wurde bereits infiziert und innerhalb von sechs Wochen wird auch sie zur Untoten werden. Maggie kehrt zu ihrem Eltern auf die Farm zurück, auf der sie aufgewachsen ist. Gerade Maggies Vater Wade (Arnold Schwarzenegger) fällt es schwer, sich mit dem Schicksal abfinden, welches unaufhaltbar auf die Familie zukommt ...

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"Maggie" ist ein kleines Drama mit Mini-Budget. Der Film kam in Deutschland erst gar nicht in die Kinos und wenn nicht Arnold Schwarzenegger die Hauptrolle gespielt hätte, wäre er wahrscheinlich gleich komplett unter dem Radar verschwunden. Das Ausgangsszenario ist vielversprechend und bietet einmal etwas Abwechslung vom typischen Zombie-Klischee der Untoten, die sich innerhalb einer Sekunde um gedankenlose Monster verwandeln. Stattdessen verwandeln sich die Zombies in diesem Film sehr langsam und bekommen diesen Prozess anfangs bewusst mit. Leider bietet "Maggie" aber nur wenig Handlung und vermittelt vor allem viel Atmosphäre. Das Schicksal der Tochter ist besiegelt und daran kann keiner der Beteiligten etwas ändern. Unter dieser Prämisse zieht sich der Film rund 98 Minuten hin ohne dass etwas Spannendes passiert. Trotzdem ist "Maggie" aber durchaus einen Blick wert, weil der Film Arnold Schwarzenegger einmal in einer Charakterrolle zeigt, die man so bislang selten gesehen hat und man ihm diese Rolle auch vollkommen glaubhaft abnimmt.  Daher würde es auch nicht überraschen, wenn man Schwarzenegger irgendwann einmal auch in einem größeren Film zu sehen bekommt, in dem er nicht einfach nur auf den harten Action-Helden reduziert wird.

 

Bild 78 %

Das Master zeigt ein ungewöhnlich grobkörniges Bild. Der ganze Film wirkt optisch sehr düster und zeigt oft nur wenig Kontrast. Sehr viele Szenen spielen im Dunkeln und lassen nur wenig Detail erkennen. Auch die meisten Tageslichtaufnahmen wirken so finster wie ein bewölkter Herbsttag und auch die Farben sind sehr dezent und ausgewaschen.Die Bildschärfe ist zwar nicht auf Top-Niveau aber trotzdem zeigt"Maggie" zumindest auf kleineren Bildschirmen ausreichend Detail. Die schmutzige Optik könnte man zwar am besten als "Anti-HDR" bezeichnen. Aber sie wirkt für das Szenario des Films durchaus effektvoll, weil auch ganz ohne grosse Effekte die dystopische Welt sehr realistisch wirkt. 

 

Ton 83 %

Der Surround-Mix ist sehr zurückhaltend und bietet meist nur dezente atmosphärische Music Score-Elemente, die auch überwiegend recht frontlastig sind. In den dramatischen Momenten öffnet sich das Klangfeld aber auch immer wieder nach hinten und bietet dann neben einer weiträumigen, wenn auch recht leisen Klang auch immer wieder tiefe, schwingende Basseinlagen aus dem Subwoofer.‎ Wer einmal testen will, wie tief sein Subwoofer auch bei niedrigen Pegeln geht, bekommt mit "Maggie" ausgezeichnetes Demo-Material präsentiert.

 

Special Features

  • B-Roll
  • Interviews

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