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REVIEW: „Fast & Furious 7 – Extended Version“ (Blu-ray Disc)

Fast and Furious 7 Blu-ray Disc

Original: Fast & Furios 7

Anbieter: Universal Pictures Home Entertainment

Laufzeit: ca. 140 min.

Bildformat: 2,40:1

Audiokanäle

  • DTS 5.1 Deutsch u.a.
  • DTS HD MA 7.1 Englisch

Untertitel: Deutsch, Englisch u.a.

VÖ-Termin: 13.08.2015

Film

Am Anfang von „Fast & Furious 7“ ist die Crew von Dominc Toretto (Vin Diesel) in die Legalität zurückgekehrt und führt ein normales Leben. Doch Deckard Shaw (Jason Statham) der Bruder des ins Koma versetzten Rivalen Owen Shaw aus „Fast & Furious 6“, sinnt auf Rache und macht sich auf in die Vereinigten Staaten, um der Crew das Leben schwer zu machen …

Schon lange geht es in den „The Fast and the Furious“-Filmen nicht mehr nur um eine Gruppe von Untergrund-Racern mit aufgemotzten Proll-Kisten und deren Probleme mit Rivalen von der Straße und der Polizei. Im siebten Teil bekommen Dom und seine Petrolhead-Freunde sogar eine Mission auf James Bond-Niveau mit einem Einsatz auf der anderen Seite der Welt. Dabei ist „Fast & Furious 7“ nochmals durchgeknallter als der Vorgänger und man sollte es vermeiden, auch nur eine Sekunde genauer über die aberwitzigen Stunts nachzudenken. So bescheuert der Film in vielen Momenten auch ist: Er sieht dabei verdammt gut aus. Jason Statham ist als großer Bösewicht mindestens ebenso gut wie wenn er als großer Held seine Gegner platt macht und gerade die Randfiguren des Films wie Kurt Russell oder Dwayne „The Rock“ Johnson bieten in ihrer wunderbaren Überzeichnung sehr viel gelungene Unterhaltung. Nur so kann ein Film, den man in keinem Moment wirklich ernst nehmen kann, auch funktionieren. Erstaunlich gut und zum Rahmen der Reihe sogar passend ist die Abschieds-Sequenz mit dem noch vor Vollendung der Dreharbeiten tödlich verunglückten Paul Walker gelungen, dessen Szenen teilweise mit digitalen Tricks nachträglich produziert wurden.

 

Bild 83 %

„Fast & Furious 7“ wurde mit unterschiedlichen analogen und digitalen Kameras gedreht. Trotzdem zeigt sich aber eine sehr einheitliche Optik. Das Bild ist etwas körnig und zeigt einen überhöhten Kontrast. Dadurch fehlt es in dunklen Bildbereichen etwas‎ an Feinzeichnung und harte Schatten sorgen dafür, dass Einzelheiten teilweise schwer erkennbar sind. Die Farben wirken meist etwas schmutzig. Die Farbsättigung ist aber gut.

Die Bildschärfe ist bis auf wenige Ausnahmen auf hohem Niveau. Aufgrund der verwendeten Stilmittel erscheint das Bild trotz der guten Detailschärfe aber nur selten richtig plastisch. Die Verfremdungen sorgen für einen etwas eigenartigen Look, der viele Szenen etwas wie gemalt wirken lässt.

 

Ton 87 %

Der Mehrkanalmix setzt vor allem auf fette Bässe, kreischende Motorensounds und laute Explosionen. Und von all dem gibt es in „Fast & Furious 7“ eine ganze Menge. Hintergrundmusik hört man meist nur in den Action-Szenen. Die Effekte sind anfangs noch nicht übermäßig spektakulär. In den letzten 40 Minuten legt der Film dann aber noch einmal einen Gang zu und bietet im Showdown krachende Sounds von allen Seiten. Vor allem gibt es eine Menge spektakulärer Klangverläufe quert durch den Raum, die‎ die Action auf dem Bildschirm auch akustisch spürbar machen.

 

Special Features

  • Unveröffentlichte Szenen
  • Das Making-of von „Fast & Furious Supercharged“
  • Gespräch über Fast
  • Zurück zum Anfang
  • Fliegende Autos
  • Die Autos von Furious
  • Der Kampf
  • Race Wars
  • Turmsprünge
  • Schnapp’s dir
  • „See you again“-Musikvideo


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