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REVIEW: „A Million Ways To Die In The West“ (Blu-ray Disc)

A Million Ways To Die In The West Blu-ray Disc

Original: A Million Ways To Die In The West

Anbieter: Universal Pictures Home Entertainment

Laufzeit: ca. 116 min.

Bildformat: 2,40:1

Audiokanäle

  • DTS 5.1 Deutsch u.a.
  • DTS HD MA 5.1 Englisch

Untertitel: Deutsch, Englisch u.a.

VÖ-Termin: 09.10.2014

Film

Albert (Seth MacFarlane) ist auf das Leben in der rauhen Wild-West-Stadt „Old Stump“ denkbar schleicht eingestellt. Er ist ein schlechter Schafzüchter, verdrückt sich vor den üblichen Schlägereien im Saloon und kann mit dem Colt selbst aus unmittelbarer Nähe nichts treffen. Als seine Freundin Louise ihn für einen Anderen verlässt, gerät Albert ausnahmsweise so in Rage, dass er sich auf ein Duell mit dem Nebenbuhler einlässt. Das bereut er blitzschnell. Aber wenigstens erweist sich die gerade neu hinzugezogene Schönheit Anna (Charlize Theron) als treffsichere Hilfe bei der Vorbereitung auf das Duell. Doch Anna bringt den treublöden Albert in eine noch größere Gefahr: Denn sie ist in Wirklichkeit mit einem der größten Ganoven des Wilden Westens verheiratet….

Seit Jahren feuert Seth MacFarlane in Cartoon-Serien wie „Family Guy“ im Sekundentakt treffsicher-absurde Gags am Rande des guten Geschmacks ab und mit seinem ersten Spielfilm „Ted“ landete er einen großen Comedy-Hit.

In „A Million Ways To Die In The West“ erfüllt sich MacFarlane den großen Wunsch, einmal einen richtigen Western zu drehen. Und der sieht wirklich toll aus. Während die meisten Neuzeit-Western der letzten Jahre oft auf schmuddelige Retro-Optik setzten, zeigt MacFarlane grandiose Kulissen in lebendiger Farbenpracht.

Aber leider ist „A Million Ways To Die In The West“ so selten wirklich witzig, dass der Film als reiner Western wahrscheinlich sogar viel besser funktioniert hätte. MacFarlane wirkt vor der Kamera meist total einschläfernd und leider viel zu selten wirklich witzig.

Der Großteil der noch ganz brauchbaren Witze wurde schon im Trailer gezeigt und nur ein einziges Mal in der 72. Minute gibt es einen wirklich zündenden Gag, der das Niveau erreicht, welches man aus den TV-Serien gewohnt ist. Der ist so gut, dass es sich alleine wegen dieser Szene lohnt, den Film zu sehen, aber ansonsten ist „A Million Ways To Die In The West“ leider ziemlich ermüdend.

Wer seine Hoffnung darauf setzt, dass zumindest der rund 19 Minuten längere „Extended Cut“ ein paar weitere gute Szenen bietet, ist leider auf den Import der Blu-ray Disc z.B. aus England angewiesen, da Universal wie bereits öfters in der Vergangenheit für das deutsche Publikum nur die Kinofassung veröffentlicht hat.

 

Bild 92 %

„A Million Ways To Die In The West“ wurde mit digitalen Sony-kameras in 4k-Auflösung gedreht. Diese produzieren rauschfreie Bilder und bieten selbst in dunklen Bildbereichen eine gute Feinzeichnung. Der Kontrast ist sehr hoch und sorgt für einen plastischen Bildeindruck. Die Farben sind in vielen Szenen leicht orange-bräunlich eingetönt, wirken ansonsten aber noch recht natürlich. Die Bildschärfe ist durchgängig auf Top-Niveau. Konturen und Details werden sehr scharf dargestellt.

 

Ton 83 %

„A Million Ways To Die In The West“ bietet einen recht weiträumig abgemischten Music Score, der immerhin auch für einige gute Basseinlagen sorgt, ist aber ansonsten sehr spartanisch abgemischt worden und kommt weitgehend ohne besonders spektakuläre Effekte aus.

 

Special Features

– Alternativer Anfang
– Alternatives Ende
– Unveröffentlichte / Erweiterte / Alternative Szenen
– Gag Reel
– Es war einmal, in einem anderen Westen
– Eine Faust voll Dreck … in deine Fresse
– Der Gute, der Böse und die
fortschreitend sinkende Bevölkerung
– Audiokommentar von Regisseur / Produzent / Co-Autor Seth MacFarlane,
Co-Autoren und Ausführende Produzenten Alec Sulkin & Wellesley Wild und Charlize Theron


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