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REVIEW: „Point Break – Gefährliche Brandung“ (Blu-ray Disc)

Point Break - Gefaehrliche Brandung Blu-ray Disc

Original: Point Break

Anbieter: Warner Bros. Home Entertainment

Laufzeit: ca. 122 min.

Bildformat: 2,35:1

Audiokanäle

  • DTS HD MA 5.1 (Englisch)
  • Dolby Digital 2.0 (Deutsch u.a.)

Untertitel: Deutsch, Englisch u.a.

VÖ-Termin: 17.06.2011

Film

FBI-Agent Johnny Utah (Keanu Reeves) ist einer Gruppe von Bankräubern auf der Spur, die als „Ex Presidents“ bekannt wurden, weil sie bei ihren Aktionen mit Masken der ehemaligen Präsidenten Ronald Reagan, Richard Nixon, Lyndon B. Johnson und Jimmy Carter auftreten. Im Verdacht steht eine Gruppe von Surfern. Johnny geht mit eigenem Board undercover ins Surf-Revier und lernt die Surferin Tyler kennen, die ihm mit dem Anführer Bodhi (Patrick Swayze) bekannt macht. Obwohl Johnny eine Menge Zeit mit den Surfern verbringt, machen sich diese kaum verdächtig und so langsam gewinnt er auch Gefallen an dem Lifestyle der Wellenreiter, weswegen es ihm zunehmend schwer fällt, sich auf seinen wirklichen Auftrag zu konzentrieren …

Kathryn Bigelow gelang mit „Point Break“ ein recht guter Mix aus Action-Thriller und Surfer-Drama mit vielen bekannten Darstellern der Neunziger Jahre. Neben dem jungen Keanu Reeves sind ein wunderbar überdrehter Gary Busey als FBI-Kollege und der mittlerweile bereits gestorbene Patrick Swayze ‎zu sehen. Bis zum Ende bietet der Film eine Menge Abwechslung durch mehrere Wendungen und verrät auch nicht allzu schnell seine Geheimnisse. Und neben den vielen Action-Momenten mit Körpereinsatz und temporeichen Surf-Szenen auf hohen Wellen bietet „Poimt Break“ auch immer wieder sehr amüsante Momente, die man vor allem Gary Busey verdanken kann.

Bild 67 %

Das verwendete Master sieht aus wie eine schlechte Abtastung von einer Kino-Kopie. Im Bild ist deutlich ein feines Rauschen zu sehen und Konturen erscheinen sehr unscharf. Die Detailschärfe liegt nur auf besserem DVD-Niveau. Das Bild wirkt überwiegend sehr dunkel und die Farben etwas verwaschen. Nur wenige Szenen zeigen einen guten Kontrast und kräftige Farben. Selbst viele Tageslichtaufnahmen scheinen von einem leichten Grauschleier überzogen zu sein. Auf Bildschirmen mit großer Bilddiagonale oder Videoprojektor wird man mit dieser Blu-ray Disc keine Freude haben. Mit kleineren Bilddiagonalen bis 50 Zoll ist die Bildqualität gerade noch passabel. Vielleicht spendiert Warner „Point Break“ ja irgendwann doch noch einmal eine neue Abtastung für eine Ultra HD Blu-ray, mit der man diesen eigentlich visuell sehr ansprechenden Film endlich in einer vernünftigen Qualität erleben kann.

 

Ton (Englisch) 81 %

Ton (Deutsch) 60 %

Der englische 5.1 Surroud-Mix bietet zwar kaum Höhen und Dynamik, klingt ansonsten aber für die damalige Zeit noch verhältnismäßig gut. Die Action-Szenen in den Wellen bieten immerhin einen ganz ordentlichen Surround-Sound mit weiter Kulisse.

Die deutsche Synchronfassung erfüllt hingegen nicht einmal minimale Ansprüche. Sie klingt sehr monoton und auch klanglich recht dünn. Hier lohnt es sich nicht einmal, die Surround-Anlage anzuwerfen.

 

Special Features

  • 4 Making of-Dokus:
    – Die Welle reiten
    – Alles oder nichts
    – Am Set in Malibu
    – Adrenalin-Junkies
  • Nicht verwendete Szenen
  • USA-Kinotrailer


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