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REVIEW: „Midnight Run – 5 Tage bis Mitternacht“ (Blu-ray Disc)

Midnight Run Blu-ray Disc

Original: Midnight Run

Anbieter: Koch Media

Laufzeit: ca. 126 min.

Bildformat: 1,85:1

Audiokanäle

  • DTS HD MA 5.1 Englisch, Deutsch

Untertitel: Deutsch

VÖ-Termin: 12.11.2015

Film

Kopfgeldjäger Jack Walsh (Robert de Niro) soll in fünf Tagen den kautionsflüchtigen Buchhalter Jonathan Mardukas (Charles Grudin) von New York nach Los Angeles überführen. Der leidet aber unter Flugangst weswegen Walsh dazu gezwungen ist, seinen Schützling mit der Bahn nach Kalifornien zu bringen. Doch nicht nur das FBI hat wegen noch viel schlimmerer Vergehen ebenso Interesse an Mardukas sondern auch einige geprellte Mafiaschergen sind dem Duo bald auf den Fersen …

„Midnight Run“ ist ein ziemlich wendungsreicher Road-Movie aus dem Jahr 1988 mit einem sehr bissigen aber gleichzeitig auch immer wieder sehr amüsanten Robert De Niro. Der Film schwankt etwas zwischen Komödie und Thriller. Die Inszenierung wirkt für heutige Verhältnisse etwas dröge und der quirlige Jazz-Pop-Soundtrack ist ebenfalls ein Spannungs-Killer (auch ein Danny Elfman hat mal klein angefangen). Dafür bietet „Midnight Run“ aber durch die vielen wechselnden Schauplätze und ebenso viele interessante Figuren in kleinen Nebenrollen gerade in der zweiten Hälfte eine Menge Abwechslung.

Bild 67 %

Das verwendete Master von „Midnight Run“ ist nahezu frei von Kratzern und auch der Bildstand ist verhältnismäßig ruhig. Allerdings ist das Master auch recht grobkörnig und zusätzlich durch stellenweises Farbrauschen gekennzeichnet. Besonders in dunklen Szenen wirkt das Rauschen störend. Auch die Bildschärfe ist nicht ganz auf heutigem Niveau. Sofern man den Film auf einem Display mit nicht mehr als 65 Zoll Diagonale betrachtet, machen sich die Defizite der Detailschärfe aber nicht allzu sehr bemerkbar und auf kleineren Fernsehern unter 50 Zoll sieht das Bild sogar ziemlich scharf aus. Der Kontrast ist ebenfalls ganz ordentlich und die Farben bis auf eine etwas zu warme Farbtemperatur sehr natürlich.  

 

Ton (Englisch) 67 %

Für die englische Originalversion gibt es neben dem Stereo-Track auch einen 5.1-Mix. Dieser macht sich allerdings nur äußerst selten durch eine räumliche Wiedergabe bemerkbar und auch die Soundqualität ist nicht sonderlich voluminös. Aber wenigstens die Sprachwiedergabe ist recht brauchbar. Einzelne Stimmen werden aber auch recht schrill wiedergegeben.

Ton (Deutsch) 62 %

Die deutsche Synchronfassung‎ ist etwas besser verständlich als das englische Original, klingt aber überwiegend recht monoton und dünn. Gelegentlich macht sich auch hier ein etwas harscher Klang bemerkbar. Die Tonqualität entspricht eher dem Niveau einer TV-Serie als dem, was heutzutage im Kino Standard ist. Am besten sollte man den Film einfach nur mit den TV-Lautspechern anhören. Dann fallen die klanglichen Defizite nicht allzu sehr auf.

 

Special Features

  • Trailer
  • Interviews mit Cast & Crew
  • Making of
  • Bildergalerie mit seltenem Werbematerial


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