XXL-TEST: Arcam AVR11 - der gelungene Einstieg in die Königsklasse der AV-Receiver?
Verarbeitung

Graue, sauber verarbeitere Frontblende, hier der linke Bereich

Der silberfarbene Drehregler im Detail

Rechte Seite mit dem Power/Standby-Knopf

Sehr saubere Passungen am Display

Finish seitlich vorne - sehr präzise

Auch von oben aus betrachtet gibt es keine Kritik an der Verarbeitungsqualität

Lüftungsschlitze oben
Der Arcam AVR11 besitzt optisch einen hohen Wiedererkennungswert. Die graue Farbe der Frontblende sorgt dafür, dass schwarze Zuspieler nicht perfekt passen von der optischenn Erscheinung her, an sich gibt es gegen die Farbe nichts einzuwenden. Die ganzen Arcam AV-Receiver AVR11, AVR21 und AVR31 sowie die AV41 AV-Vorstufe sind noch im klassischen Arcam-Design gehalten und weisen noch nicht die Formensprache der aktuellen RADIA HiFi-Komponenten des Hauses auf. Mit RADIA erfand sich Arcam unter verschiedenen Aspekten neu, und dazu gehört auch ein elegantes, progressives Design. Wir haben auch bereits Tests von Arcam RADIA-Komponenten: RADIA A25 Stereo-Vollverstärker und RADIA ST5 Streamer, Stereo-Vollverstärker RADIA A5 und CD-Player CD5 und hier finden Sie alles Relevante zu den Stereo-Komponenten der Oberklasse, RADIA ST25, RADIA SA35 und RADIA SA45.

Unterseite mit Standfuß

Übergang zur Unterseite im Detail

Seitliche Ansicht

Vorderer Bereich im Detail

Rückseite mit solide angebrachten Anschlüssen
Zurück zum AVR11. Es finden sich, betrachten wir die Gerätefront von links nach rechts, zuerst zwei 3,5 mm Miniklinkenbuchsen (Phones und AUX), gefolgt vom großen silerfarbene Drehregler. Dann kommt das leicht asymmetrisch installierte Display, das zwar farbig ist, aber keine Touchfunktion besitzt. Über dieses Display wird der Arcam AVR11 komplett bedient, es gibt kein OSD. Unter dem großen Drehregler und dem Display sind silberne, gleichförmige und präzise eingepasste Tasten zu finden: Menu, Eingangswahl, die OK- und die Info-Taste, Bedienelemente für Mode, Mute, den Direct-Modus sowie die Tasten Display und Sync. Ganz rechts untergebracht ist die Power-Taste (Standby-Button). Die Verarbeitung ist gut, alles ist ordentlich eingepasst, der Drehregler hat allerdings etwas Spiel. Das Display ist sehr gut ablesbar und hat einen tadellosen Kontrast.

Innenleben in der Übersicht

Trafo von oben. Es handelt sich nicht um einen Ringkerntransformator wie bei den größeren Modellen AVR21 und AVR31

Trafo aus seitlicher Perspektive
Der Aufbau innen lässt eines leider vermissen: Und zwar, dass, was in dieser Preisklasse definitiv möglich wäre, die unterschiedlichen Sektionen, z.B. Netzteil, Vorverstärkersektion und Endstufen, in unterschiedlichen Kammern untergebracht sind. Das ist wertvoll, um gegenseitige Störungen zu vermeiden. Wenn man es genau nimmt, kann man innerhalb der Vorstufe noch die Trennung zwischen der digitalen und der analogen Sektion vornehmen. Der AVR11 ist für unseren Geschmack vom Chassis her ein wenig zu einfach gehalten. Auch das Fehlen des Ringkerntrafos der größeren Modelle zeigt den günstigeren Ansatz.

Großer Aluminium-Kühlkörper

Kühlkörper und aktiver, temperaturgesteuerter Lüfter

Lüfter im Detail

Leistungstransistoren

Stromversorgung im Detail

Das Chassis ist recht einfach gehalten

Gesamtes Innenleben von hinten aus betrachtet
Genug der Kritik, lobende Worte finden wir für den großen, schwarz eloxierten Kühlkörper aus Aluminium (kein Blech!) und für die recht groß dimensionierten ELKOs, die als Kurzzeitstromspeicher bei plötzlichen Impulsspitzen unterstützend eingreifen. Der AVR11 verfügt über aktive Lüfter, die uns während des Testbetriebs aber zu keinem Zeitpunkt störten. Das etagenartige Platinenlayout und die Verkabelung wirken ebenfalls sauber gelöst. Die Güte der einzelnen Bauteile, wie z.B. bei den bereits erwähnten DACs, ist hervorragend.
Weiter auf: Vorherige Seite Nächste Seite
Tags: Arcam • AV-Receiver






