XXL-TEST: ARCAM RADIA Serie - Stereo-Vollverstärker A5 und CD-Player CD5 - das klassische HiFi-Arrangement

Nachdem wir uns in einem umfangreichen Test bereits das Topmodell der Arcam Radia-Serie, den Radia A25, in Zusammenarbeit mit dem modernen Hi-Res Netzwerkstreamer ST5 genauer angesehen haben, widmen wir uns in diesem Review sozusagen den klassischen HiFi-Tugenden.
Als Testsample haben wir zunächst den Stereo-Vollverstärker A5 erhalten. Er ist der Einstieg in die Radia-Serie und positioniert sich unterhalb der Modelle A25 und A15. Die Zuspielung unserer Audiosignale übernimmt der klassische CD-Spieler aus der Radio Serie, der CD5. Wie bei der neuen Arcam Serie üblich, sind beide Devices ausschließlich in der von uns getesteten schwarzen Gehäuseausführung erhältlich. Der A5 Stereovollstärker ist für eine unverbindliche Preisempfehlung von 849 EUR im Fachhandel erhältlich. Der CD5 CD-Player steht für 799 EUR zur Disposition. Der Hersteller gewährt auf die Radia-Komponenten eine Garantie von 5 Jahren, gemäß der Garantiebestimmungen.
Auf die Themen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung wurde bei der RADIA-Serie größter Wert gelegt. So verzichtet der Hersteller bei der Verpackung der Komponenten bewusst auf Plastik und Kunststoff.
ARCAM RADIA CD5 CD-Spieler

Wenden wir uns nun den Einzelkomponenten zu und wir starten unsere Ausführungen mit dem CD5 CD-Player. Das Gehäuse des Radia CD5 besteht zum größten Teil aus hochwertigen Aluminium, welches schwarz-matt beschichtet ist. Die Verarbeitungsqualität des klassischen CD-Spielers ist sehr gut und unsaubere oder scharfe Übergänge sind nicht vorhanden. An den beiden Seitenwangen sind gelbe Streifen eingearbeitet, ein Markenzeichen der Radia Serie.

Standfüsse mit gelben Einsätzen
Arcam gehört seit der Entwicklung und Einführung des Delta 70 CD-Players im Jahr 1986 zu den Pionieren der Compact Disc-Wiedergabe. Die seither gesammelten Erfahrungen bei der Herstellung hochwertiger und digitaler Audioprodukte sind in den ARCAM CD5 eingeflossen.
Der Arcam Radia CD5 ist für eine Wiedergabe von CD-, CD-R- und CD-RW-Compact Disc konzipiert. Die analogen Digitalwandler ermöglichen einen hervorragende Klangqualität bei der CD-Wiedergabe. Zum Einsatz kommt ein hochwertiger D/A-Wandler vom Typ ESS Technology Sabre ES9018.

Auch beim CD5 wurden gelbe Streifen in die Seitenwangen integriert

CD5 Schriftzug auf der Oberseite

Bedienelemente im linken Teil der Frontblende
Für eine direkte Bedienung am Gerät haben die Ingenieure von Arcam dem CD5 zahlreiche Bedienelemente in die Frontblende integriert, auf die wir in diesem Abschnitt etwas genauer eingehen möchten. Der erste Button in unserem Bild ist die Standby-Taste. Mit dieser lässt sich der CD-Spieler ein- sowie ausschalten. Darauf folgt ein Taster für den Disc-Auswurf sowie ein Stop-Button, fürs Anhalten der Wiedergabe.

Display und CD-Auswurf in der Detailansicht
Im Mittelteil der hochwertigen Frontblende aus mattem Glas informiert ein einzeiliges Display über die derzeitige Wiedergabe. Das Display kann der Anwender mittels der im Lieferumfang befindlichen Fernbedienung auch komplett ausschalten. Das Display ist sehr gut ablesbar und macht bilanzierend einen hochwertigen Eindruck auf uns.
Eine Etage tiefer sitzt die Disc-Schublade. Das CD-Fach ist sehr gut in die Frontblende integriert und schließt fast bündig mit dieser ab. Im geöffneten Zustand präsentiert sich die Disc-Schublade gut gelagert, hat aber bei unserem Testsample deutliches Spiel.

Disc-Lade im geöffneten Zustand

Bedienelemente im rechten Teil der Frontblende
Im rechten Teil der Frontansicht befinden sich Taster für ein Starten beziehungsweise Pausieren der Wiedergabe sowie ein Button fürs Skippen. Die Bedienelemente sind allesamt erstklassig in die Glas-Blende integriert und haben einen sehr guten Druckpunkt.

Tadellose Übergänge im Bereich Gehäusedeckel zur Frontblende

Die Rückseite des ARCAM RADIA CD5
Widmen wir uns nun der Rückseite des ARCAM CD5. Für eine cleane Optik werden auf der Rückseite die Anschlüsse mit einer Art Kunststoffkeil überdeckt. Apropos Anschlüsse, auf der Rückseite des CD5 sind die beiden analogen Audio-Ausgänge, die koaxialen und optischen Digitalausgänge sowie eine USB-Buchse zu finden.

Die Anschlüsse im Detail

Das Innenleben in der Gesamtansicht
Vergleicht man das Innenleben des CD-Players z.B. mit einem Vollverstärker, so fällt schon der "Leerstand" auf. Nur wenige Platinen sind montiert, dem CD-Laufwerk fehlt eine Schirmung. Hier merkt man dann doch, dass der CD5 kein teures High End-Modell ist, sondern sich eher als "bürgerliche" Option sieht.

CD-Laufwerk im Detail

Ordentlich ausgeführtes Platinenlayout

Weitere Detailaufnahme

.... sowie die Stromversorgung

Im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung
ARCAM RADIA A5

Der Stereovollverstärker A5 ist derzeit der Einstieg in die Arcam Radia-Serie und setzt auf Class AB-Endstufen, in typischer ARCAM-Qualität. Diese liefern 2 x 50 Watt an 8 Ohm.
Auf der Ausstattungsliste des A5 steht auch ein Bluetooth Modul, das die Version 5.2 inklusive Qualcomm aptX Adaptive-Technologie unterstützt. Der Radia A5 kann ebenfalls mit Bluetooth-Kopfhörern kommunizieren. Für höchste Präzision bei der D/A-Wandlung sorgt der ESS ES9018 DAC.

Saubere Übergänge
Wie wir bereits erwähnten, verfolgen alle Radia-Komponenten die gleiche Designsprache, um ein stimmiges Gesamtbild zu erzeugen. Deswegen ist der RADIA A5 ist ebenfalls nur in einer schwarz-matten Variante verfügbar und an den beiden Seitenwangen sind ebenfalls gelbfarbene Streifen eingearbeitet.

Mittig platziertes Frontdisplay
Die Frontblende des Vollverstärkers besteht ebenfalls aus hochwertigen Aluminium sowie aus mattem Glas. Mittig platziert in der Frontblende sitzt ein LCD Display. Das OLED Display bleibt dem Spitzenmodell, den A25, vorbehalten. Aluminium als Material kommt an der Front, an der Oberseite, an den Seitenteilen sowie an der Rückseite zum Einsatz.

Lautstärkedrehregler im rechten Teil der Frontblende
Für eine Bedienung direkt am Gerät verfügt der A5 über zwei stationäre Bedienelemente an der Frontblende. Mittels des Aluminium-Drehreglers im rechten Teil der Frontblende kann die Lautstärke angepasst werden. Wird er bei der Musikwiedergabe kurz gedrückt, wird eine Stummschaltung aktiv und möchte man den Verstärker ein- oder ausschalten, muss das Bedienelement ca. 3 Sekunden gedrückt werden. Das Drehrad besitzt ebenfalls eine gute Rasterung, allerdings keine Beleuchtung wie beim Topmodell.

Eingangswahl-Drehregler in linken Teil der Frontblende
Im linken Teil der Frontblende ist ein Kopfhöreranschluss sowie ein Dreh/Drück-Regler aus Aluminium, gedacht für die Eingangswahl, untergebracht. Die unterschiedlichen Eingänge können durch eine Drehbewegung ausgewählt werden und müssen durch ein Drücken quittiert werden.

Detailansicht der Kühlrippen, auf der Gehäuseoberseite
Für eine bestmögliche thermische Entlastung sorgen Kühlrippen im Gehäusedeckel aus Aluminium. Die Kühlrippen sind mit gelben Inlays ausgeführt.

Die Rückseite des Radia A5
Wenden wir uns nun der Rückseite des Stereovollverstärkers zu. Für eine cleane Optik werden auf der Rückseite die Anschlüsse mit einer Art Kunststoffkeil überdeckt. Im rechten Teil der Anschlusssektion sitzen vergoldete Lautsprecherdrehklemmen, die sowohl Bananenstecker oder konventionelle Lautsprecherkabel aufnehmen. Links daneben sitzen die Vorverstärkerausgänge und darauf folgt der Phono-Eingang. Wie bei allen Arcam-Vollverstärkern legen die britischen Ingenieure auch beim A5 besonderes Augenmerk auf die eingebaute Phonostufe.
Für externe Zuspieler verfügt der Radia A5 über drei analoge Audioeingänge sowie weitere Digitaleingänge, in Form von optisch sowie Cinch. Den Abschluss der Anschlusssektion bilden die Trigger-Anschlüsse, eine USB-Buchse für Servicearbeiten sowie die Control-Buchse.

Vergoldete Lautsprecherterminals im Detail

Die analogen- sowie die digitalen-Eingänge sowie der Phono-Eingang

Schriftzug auf der Oberseite

Remote des RADIA A5

Gesamtansicht des inneren Aufbau
Wie wir bereits erwähnten, verfügt der kleinste Stereoverstärker der RADIA-Serie, über konventionelle Class AB-Endstufen. Diese liefern 2 x 50 Watt Leistung an 8 Ohm.

Detailansicht des Ringkerntrafos

Sauber ausgeführtes Platinenlayout

Für eine gute Wärmeableitung sorgt ein Kühlkörper aus Metall

Hochwertige Elektrolytkondensatoren garantieren eine stabile Stromversorgung

Weitere Detailaufnahme der Stromversorgung
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Tags: Arcam • CD-Laufwerk • CD-Player • Radia • Stereo-Verstärker • Stereo-Vollverstärker • Stereoverstärker • Verstärker







