XXL-TEST: Arcam AVR11 - der gelungene Einstieg in die Königsklasse der AV-Receiver?
Dirac Live in der Praxis

Start von Dirac Live und Auswahl des AVR11

Auswahl des Mikrofons (liegt bei und die Kalibrierungsdatei wird automatisch ausgewählt)
Der Arcam AVR11 ist, wie auch die größeren "Geschwister" der Baureihe, mit dem modernen Dirac Live Lautsprechereinmess- und Room EQ-System ausgestattet. Man kann die Dirac Live App verwenden, aber auch das Notebook oder Macbook heranziehen. Dazu ist es notwendig, die entsprechende Dirac-Software auf dem Rechner zu installieren. Öffnet man diese nach der Installation und der AVR11 ist im gleichen Netzwerk wie das - in unserem Falle - Macbook, wird der AV-Receiver umgehend gefunden. Nun wird das im Lieferumfang enthaltene Mikrofon ans Notebook angeschlossen, und es wird ebenfalls erkannt. Die Kalibrierungsdatei muss man sich im Übrigen nicht extra herunterladen, sondern die Auswahl der korrekten Datei erfolgte bei uns in Dirac Live automatisch.

Pegelabgleich

Eher breiter oder fokussierter Sweet Spot? Drei Einstellungen sind möglich

Anzeige während der Messung

Nun kann an der Hörposition sowie zahlreichen weiteren Punkten gemessen werden
Innerhalb der Dirac Live-Software kann nun direkt mit dem Einmessvorgang gestartet werden. Wir beginnen mit dem ersten, manuellen Step. Die Pegel der einzelnen Lautsprecher müssen angeglichen werden. Damit alles reibungslos abläuft, müssen auch bereits vorab die im System befindlichen Lautsprecher sowie deren Größe im Menü des AVR11 angegeben werden. Nur die festgelegten Boxen werden im Pegelangleich-Menü von Dirac Live berücksichtigt. Wenn ein identischer Pegel anliegt, erfolgt im nächsten Schritt die automatische Messung. Hier ist es zunächst notwendig, die Größe des Sweet Spots anzugeben.
Dabei spielt das Nutzerverhalten die entscheidende Rolle, und die Einstellung sollte sich danach richten, ob man eher alleine Filme und Musik genießt oder mit mehreren Personen. Die Messung findet an unterschiedlichen, von der App vorgegebenen Messpunkten statt. Allerdings muss man nicht mit einer hohen Anzahl an Einmesspunkten arbeiten, man kann auch früher abbrechen. Natürlich, zumindest sagt dies die Theorie aus, ist das Resultat mit mehr Einmesspunkten präziser. Was an Ergebnissen ermittelt wurde, kann man für jeden einzelnen Messpunkt einsehen. Auf der nächsten Seite "Filter" in der Dirac-Anwendung kann man sich die EQ-Applikationen der Software für die jeweiligen Lautsprechergruppen anschauen (Front Left/Right, Center, Subwoofer, Surround Left/Right etc.).

Filter-Design

EQ-Kurve speichern und im AVR11 ablegen

Es können bis zu drei Kurven gespeichert werden - Auswahl per Audio-Taste auf der Fernbedienung
Nachdem dies geschehen ist und vom Anwender abgenickt wurde, ist es an der Zeit, die Filter auf den Arcam AVR11 zu transferieren. Hierbei lassen sich drei unterschiedliche Messungen-/Filterkurven im AVR einspeichern, die auch auf unterschiedlichen Eingängen verwendet werden können. Mittels der Audio-Taste auf der Fernbedienung lassen sich die jeweiligen Filterkurven aufrufen und es ist auch möglich, den EQ komplett zu deaktivieren.
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Tags: Arcam • AV-Receiver







