SPECIAL: 15 von uns getestete TVs/Vorstufen/Endstufen/AV-Verstärker/Lautsprecher, die uns in Erinnerung geblieben sind

Wir testen jährlich eine Vielzahl an Komponenten - manche hinterlassen einen bleibenden Eindruck und man erinnert sich stets gern an das Review. In diesem kleinen Special stellen wir einige Geräte aus den Jahren 2005 bis 2018 vor, bei denen die Erinnerung nach wie vor wach ist. Wir starten mit dem günstigsten Gerät und enden mit dem teuersten.

Besser geht es nicht, und schon gar nicht für weniger als 500 EUR: Die XTZ Edge A2-300 Stereo-Endstufen unterzogen wir Ende März 2018 einem umfangreichen Test. Optisch schlicht, sehr kompakt, ausgezeichnet verarbeitet, zog die preiswerte Endstufe in den Klangtestreihen alle Register: Äußerst pegelfest, detailreich und dynamisch aufspielend, muss sie auch ein gutes Jahr nach Veröffentlichung unseres Berichtes keine Konkurrenz fürchten.

Am 4. August 2015 war es soweit: Das "moble Event Sound System" Teufel Rockster (999 EUR) wurde von uns einem Test unterzogen. Mittlerweile in zweiter Generation erhältlich, blieb das einzigartige Konzept auch bei der Neuauflage unangetastet. Laut, bärenstark, mit extrovertierter Optik, definierte der Rockster eine ganze Produktgruppe neu: Die der mobilen Bluetooth-Beschallungssysteme. Sogar ein Instrumentenanschluss und ein kleines Mischpult gab und gibt es beim Rockster. 

Mut zu eigenen Konzepten - das hat Heco löblicherweise, und darum findet die im März 2018 getestete Heco Direkt Einklang mit einem großen Breitband-Lautsprecher als Chassis-Bestückung natürlich den Weg in diese Auflistung. Optisch unverwechselbar, mit sattem Klang und perfekter akustischer Homogenität (Breitbänder fungiert als Punktschallquelle) haben wir den sehr gut verarbeiteten Schallwandler noch in sehr guter Erinnerung.

3.300 EUR Paarpreis für einen Traum-Lautsprecher in Ferrari-Rot: Der Dali Fazon F5 wurde von uns exakt am 20. September 2012 getestet. Und noch heute trauern wir diesem wunderschönen, exzellent verarbeiteten und zugleich enorm klangstarken Lautsprecher nach, wir hätten ihn gleich behalten sollen. So fein, wie er aussieht, klingt er auch, doch der F5 kann noch mehr: Nämlich Bässe erstaunlich satt übertragen und eine tolle Räumlichkeit generieren.

Ein schöner, nicht zu ausladender, mit 4.000 EUR Paarpreis fair kalkulierter Luxus-Standlautsprecher: Die Canton Reference 7.2 DC hat uns im April 2010 im Test restlos begeistert. Die liebevolle Verarbeitung inklusive formschönem Sockel, das über alle Maßen souveräne Spiel auch bei hohem Pegel und das brillante räumliche Abbildungsvermögen sorgen noch heute dafür, dass man die hessische Box als besonders gelungen bezeichnen kann.

Endlich wagte sich im November 2013 wieder ein großer Hersteller von AV-Komponenten an eine leistungsstarke Vor-/Endstufen-Kombination: Für komplett rund 4.700 EUR kam von Yamaha die Mehrkanal-Vorstufe CX-5000 und die 11-Kanal-Endstufe MX-5000 in unsere Redaktion. Extrem leistungsstark, voll ausgestattet auch mit der Yamaha-typischen DSP-Power, brillierte die Kombination in unserem Test. Schon damals gab es Ausstattungsmerkmale wie eine App-Steuerung und auch den Support für das 2013 neue Spotify Connect.

Highend-Plasma Panasonic TX-P54Z1E, getestet im September 2009: Damals kostete der wohl beste TV auf dem deutschen Markt in 54 Zoll - eher eine durchschnittliche Größe nach heutigen Maßstäben - satte 6.299 EUR.  Doch dafür gab es alles, was im Jahr 2009 möglich war: Natürlich den Plasma-typisch satten Schwarzwert, aber auch ein exzellentes De-Interlacing, einen Multi-Tuner, sogar Wireless HD-Übertragung, einen hervorragenden Video-EQ und ein für die damaligen Verhältnisse extrem schickes Design.

Samsung Q900 in 75 Zoll, Test im November 2018: Der Samsung mit dem 8K Quantum Prozessor bleibt in Erinnerung, weil er der erste von uns getestete 8K TV mit 7.680 x 4.320 Pixeln war-. Mit einem überragenden Upscaling dank Künstlicher Intelligenz, extrem hoch liegender Display-Helligkeit und einem Preis, der mit damals 6.999 EUR nicht so üppig ausfiel wie befürchtet, denken wir immer noch gern an den großen Südkoreaner zurück. 

Im Mai 2006 lag der Test-Bericht zum Denon Top-AV-Verstärker AVC-A1XVA vor. Wir haben diesen Mega-Boliden für 6.999 EUR und nicht den optisch identischen, nicht minder eindrucksvollen Denon AVC-A1XV für unsere spezielle Auflistung genommen, da das HDMI-Board des XVA damals nun, als große Neuerung, voll HD-tauglich war. Mit einem grandiosen inneren Aufbau, der Größe eines mobilen Schweißgerätes und extrem hoch belastbaren, natürlich analogen Endstufen war und ist der AVC-A1XVA eine Macht, auch wenn er nach heutigen Maßstäben technisch natürlich nicht mehr auf dem neuesten Stand ist. Trotzdem: Japanisches Meisterwerk für die Ewigkeit.

"Meisterwerk für immer", das gilt auch für den ebenfalls rund 7.000 EUR kostenden Pioneer SC-LX90 "Susano", den wir im Oktober 2009 einem großen Test unterzogen haben. Im Inneren kamen extrem belastbare, sehr aufwändige digitale Endstufeneinheiten zum Einsatz. Außen schmückte ein großes LCD-Farbdisplay den großen AV-Verstärker. THX Ultra 2-Lizenz und das legendäre MCACC-Lautsprecher-Einmesssystem in der damals höchsten Ausbaustufe waren weitere Merkmale des AV-Boliden.

Nicht fehlen in dieser Aufzählung darf die Nubert nuPyramide 717. Pro Stück 5.600 EUR kostend, kennen wir kaum einen anderen Lautsprecher, ganz gleich, welcher Preisklasse, der Präzision und eine unfassbare Räumlichkeit so gekonnt miteinander verbindet. Hinzu kommt die fast völlig Unabhängigkeit von der aktuellen Position des Hörers im Raum. Die nuPyramide 717 ist handwerklich meisterhaft verarbeitet, verfügt über gigantischen Basschassis und ist über alle Maßen pegelfest.

12.000 EUR Paarpreis wurden im August 2006 für die Aurum Titan VII aufgerufen. Warum blieb uns gerade dieser "akustische Boxen-Riese" in bleibender Erinnerung? Nun, weil Quadral Aurum hier ein Design-Experiment gewagt hat. Von der Form her erinnert die Titan VII an einen Cello, und die design-Sprache mochte man, oder man kam damit gar nicht zurecht. Wir fanden den extrem bassstarken Standlautsprecher mit sensationellem Tiefgang sehr interessant, sowohl optisch als auch technisch. Dank Bändchen-Hochtöner war die Auflösung im Hochtonbereich überdies formidabel.

16.000 EUR für ein Paar standen bei der Klipsch Palladium im März 2008 auf dem Preisschild. Die 3,5 Wege-Box war und ist optisch wunderschön, natürlich gehört der Hochtöner mit Hornvorsatz auch bei diesem Highend-Modell dazu. Akustisch verwöhnte uns die Standbox mit einer unfassbaren Pegelfestigkeit, einem breiten Abstrahlwinkel, einem hervorragenden Detaillierungsvermögen und mit einer superben Räumlichkeit.

Wir haben besonders unfassbar leistungsstarke Boxen Revue in diesem Special passieren lassen, da darf die damals 10.000 EUR/Stück kostende JBL K2 S-5800, die wir am 06. Mai 2005 getestet haben, natürlich nicht fehlen. Mit Hornvorsatz vor dem Hochtöner verfolgt sie ein ähnliches Konzept wie die Klipsch Palladium. Absolut faszinierend ist die K2 S-5800 noch heute, sie ähnelt von der Gestaltung her einem professionellen Lautsprecher, und genauso verhält sie sich auch klanglich: Unerschütterlich auch bei höchsten Lautstärken, enorm räumlich, zugleich aber, und das bewunderten wir damals sehr, weist die Konstruktion einen richtig guten Wirkungsgrad auf.

25.900 EUR - das war im Herbst 2012 der Preis für den Sony KD-84X9005. Warum dieser exorbitante Preis? Der TV hatte schon damals die heute praktisch selbstverständliche Ultra HD-Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln und war daher eine absolute Seltenheit. Mit zahlreichen Streaming- und Netzwerk-Funktionen konnte der KD-84X9005 auch vor bald sieben Jahren schon aufwarten.  Natives 4K-Material gab es damals praktisch noch nicht, aber das Upscaling von Full-HD auf Ultra HD gelang dem Luxus-TV ausgezeichnet.

Special: Carsten Rampacher
Datum: 21. April 2019


Für Einkäufe bei Amazon.de, Media Markt, SATURN, Sky und im Apple iTunes Store erhalten wir Werbeprovisionen über Affilliate-Links auf unserer Seite.

Tags:


Alle aktuellen Tests auf AREA DVD
  ZURÜCK