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Sicherheitslücke bei Philips-Fernsehern mit Miracast

Das Sicherheitsunternehmen Revuln hat einen Fehler in einer neueren Firmware für Smart-TVs von Philips entdeckt und diesen bereits am 26. März bekannt gegeben. Die Sicherheitslücke soll es ermöglichen, über die voreingestellte Miracast-Funktion mit einem einheitlichen Kennwort Zugriff auf den Fernseher zu erhalten, sofern man sich in Reichweite des eingebauten WLAN-Adapters befindet. Auf diesem Weg soll es u.a. möglich sein, Zugriff auf die Audio & Video-Dateien von angeschlossenen USB-Laufwerken und die Konfigurationsdateien des Fernsehers zu erhalten. Von dem Problem sollen Smart-TVs der Reihen 6,7,8 und 9 des 2013er-Jahrgangs betroffen sein. Um einen Zugriff von aussen zu verhindern, sollten Besitzer der Geräte die Miracast-Funktion vorerst deaktivieren. Wann von TP Vision Firmware-Updates zur Schließung der Lücke für die betroffenen Philips-Fernseher bereit stehen werden, ist noch nicht bekannt.

Update: Philips hat jetzt ein Firmware-Update für die betroffenen Fernseher veröffentlicht, welches bereits als USB-Update unter www.philips.com/support bereit steht und auch in Kürze direkt über die Online-Verbindung der Fernseher zur Verfügung stehen soll.


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