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REVIEW: „Hail, Caesar!“ (Blu-ray Disc)

Hail Caesar Blu-ray Disc

Original: Hail, Caesar!

Anbieter: Universal Pictures Video

Laufzeit: ca. 106 min.

Bildformat: 1,85:1

Audiokanäle

  • DTS HD MA 5.1 (Englisch)
  • DTS 5.1 (Deutsch u.a.)

Untertitel: Deutsch, Englisch u.a.

VÖ-Termin: 30.06.2016

Film

Hollywood in den Fünfziger Jahren: Am Set der preisverdächtigen Produktion „Hail, Caesar!“ wird der Hauptdarsteller Baird Whitlock (George Clooney) gekidnappt. Der für Angelegenheiten dieser Art zuständige Problemlöser Eddie Mannix (Josh Brolin) steht nicht nur vor der Aufgabe, herauszufinden, was mit Whitlock passiert ist sondern soll auch dafür sorgen, dass die Öffentlichkeit keinen Wind von der Sache bekommt. Der Fall erweist sich jedoch noch als weitaus komplizierter als Mannix ahnen könnte und bringt den professionellen „Fixer“ an den Rand der Verzweiflung …

Die Coen-Brüder wurden berühmt durch ihre kleinen Filme mit oft sehr schrägen Figuren und einem eigenwilligem Humor, der teilweise im starken Gegensatz zur eigentlichen Stimmung der Filme stand. In „Hail Ceasar“ konnten die Coen-Brüder eine Menge Stars vor der Kamera versammeln, die in kurzen Gastauftritten zu sehen sind. Trotzdem gelingt es nur schwer, mit dem Film warm zu werden und spätestens nach einer halben Stunde drängt sich die Frage auf, ob man sich diesen Film wirklich noch bis zum Ende antun soll. Denn die Story kommt nur schleppend voran und entwickelt dabei nur wenig Spannung. Dafür bekommt man ständig langweilige „Film im Film“-Momente von Dreharbeiten zu verschiedenen uninteressanten Filmen zu sehen, die im Umfeld der Geschichte gerade produziert werden. Und auch der Humor bleibt unter dem Niveau, welches man von den Coen-Brüdern gewohnt ist. So dürften nur ganz hartgesottene Coen-Fans Gefallen an den unterschwelligen Botschaften über das Hollywood-System finden, die „Hail, Ceasar“ trotz weniger als zwei Stunden Laufzeit nur sehr langatmig dem Zuschauer vermittelt.

 

Bild 82 %

„Hail, Caesar“ wurde mit klassischen Filmkameras gedreht. Das Master zeigt nur eine dezent wahrnehmbare Körnigkeit und wirkt ansonsten sehr sauber. Der Kontrast ist mittelmäßig. Das Bild wirkt nicht sonderlich plastisch und zeigt etwas wenig Feinzeichnung in dunklen Bildbereichen. Die Farben mit Teal/Orange-Tönung erscheinen leicht verwaschen. Die Bildschärfe ist konstant auf einem sehr hohen Niveau. Sowohl Konturen als auch Details werden sehr fein abgebildet. Dennoch wirkt das Bild nicht sonderlich plastisch.

Ton 84 %

„Hail, Caesar“ ist zwar kein üppiger Effekt-Film, bietet aber dennoch immer wieder Momente mit recht üppigem Sound von allen Seiten. Vor allem die Musik wird recht weiträumig wiedergegeben. Die Klangqualität ist dabei eher mittelmäßig. Immerhin sind die Dialoge sowohl im englischen Original als auch der Synchronfassung durchgängig sehr klar verständlich.

 

Special Features

– Einen Film über Hollywood drehen
– Konstellation der Sternchen
– Eine glamouröse Epoche
– Magie einer vergangenen Epoche


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