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IRT testet DVB-T2 in Deutschland

Seit Anfang Dezember strahlt das Institut für Rundfunktechnik (IRT) in München auf dem UHF-Kanal 43 (Frequenz: 650 MHz) ein DVB-T2-Testsignal aus. Die effektive abgestrahlte Sendeleistung beträgt 1 kW und soll im Umkreis von ca. 5 km vom Senderstandort in München-Freimann technische Untersuchungen hinsichtlich Mobilität, Robustheit und Datenratenmanagement ermöglichen. Ferner untersucht das IRT laut eigenen Angaben verschiedene praxistaugliche Parametereinstellungen für eine flächendeckende Versorgung des Indoor- und Outdoor-Empfangs. Auch schmalbandige Konfigurationen, wie beispielsweise für die Übertragung von Hörfunksignalen, sollen getestet werden. Die aktuell untersuchte Modulationsart des Testsignals ist 256 QAM, das Guardintervall beträgt 1/128 bei einer Coderate von 5/6 und einer 8 k FFT.

Konkrete Pläne für eine Einführung von DVB-T2 in Deutschland gibt es derzeit noch nicht. In England werden seit Anfang des Monats zwei HDTV-Programme von zwei Senderstandorten im gegenüber DVB-T verbesserten DVB-T2-Standard ausgestrahlt.


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