XXL-TEST: Nubert nuJubilee 145 - rubinrotes, limitiertes Sondermodell mit nuVero 140-Technik

Nubert legt mit der rubinroten nuJubilee 145 ein weiteres nuJubilee-Sondermodell auf - trotz Corona-Krise konnten wir dieses bereits ausführlich unter die Lupe nehmen. Passend zum 45. Geburtstag des Unternehmens gibt es nun, nach der nuJubilee 45, eine limitierte Sonderedition der Drei-Wege-Standbox nuVero 140. Die exklusive rot-schwarze Ausführung der nuJubilee 45 war bereits nach wenigen Wochen ausverkauft, und so entschloss man sich, nun mit der großen nuJubile 145 ein weiteres, in sehr schönem Rubinrot lieferbares limitiertes Sondermodell nachzulegen.

Tiefes Rubinrot-Metallic

Wer die nuJubilee 45 zum Vergleich heranzieht, wird bemerken, dass der Rotton der nuJubilee 145 etwas dunkler und kräftiger ausfällt. Ab dem 04. Mai wird das vorstellbare Sondermodell zum Stückpreis von 2.145 EUR (Paarpreis demnach 4.290 EUR) ausgeliefert. Man sollte sehr schnell mit der Order sein, denn die Bestände sind streng limitiert. 

Technische Basis: Nubert nuVero 140

Die nuJubilee 145 verendet die Technik der nachweislich erstklassigen  nuVero 140. Genau wie dieser herausragende Standlautsprecher wird auch die nuJubilee 145 nach höchsten Qualitätsmaßstäben in aufwändiger Handarbeit in Deutschland gefertigt. Und die nuJubilee 145 ist sogar günstiger - eine nuVero 140 schlägt pro Stück mit 2.235 EUR zu Buche. Wichtig: Die nuJubilee 145 ist ausschließlich paarweise, und wie bereits erwähnt, in begrenzter Stückzahl erhältlich. Eine fortlaufend nummerierte und von Günther Nubert unterschriebene Metallplakette weist den edlen Schallwandler als Sondermodell aus. Weitere Besonderheit: Für das Sondermodell wird kein Abdeckgitter mitgeliefert. Das heißt: Der unserer Meinung nach sehr attraktive, technisch pure Look kommt perfekt zur Geltung. 

Die kontrastierenden optischen Elemente sind auch bei der nuJubilee 145 vorhanden. Das Klangsegel ist in hochwertigem Metallic-Lack gehalten, der je nach Lichteinfall für ein faszinierendes Funkeln sorgen soll. Der Boxenkorpus ist mit mattem Nextel überzogen, die haptische wie auch die optische Qualität ist überragend. 

Die technischen Daten entsprechen 1:1 der nuVero 140, die weiterhin in Diamantschwarz, Kristallweiß und Goldbraun erhältlich ist. Die 3,5-Wege Box ist mit vier 180 mm Longstroke-Tieftönern, einem 26 mm-Hochtöner mit Seidengewebekalotte und zwei Flachmembran-Mitteltönern mit 52 mm Durchmesser ausgestattet. Der Frequenzbereich reicht von 25 bis 25.000 Hz. 

"Anschieber": nuPower D Endstufe mit brachialen Leistungswerten

Für wahre HiFi-Gourmets hält Nubert übrigens noch eine weitere Offerte parat. Die nuJubilee 145 wird zum Launch auch in einem Set zusammen mit dem Vorverstärker Nubert nuControl 2 und der Class-D-Endstufe Nubert nuPower D erhältlich sein. Inklusive Garantieverlängerung auf fünf Jahre wird dieses Sparpaket für 8.450 Euro angeboten, mehr als 400 Euro günstiger als im Einzelverkauf.

Verarbeitung

Typisch: Das Klangsegel

Wenden wir uns der nuJubilee 145 jetzt im Detail zu. Starten wir nochmals mit der Verarbeitung. Das hervorstehende Klangsegel ist sorgfältig in tief wirkendem rubinrotem Metallic-Farbton lackiert. Das spezielle Klangsegel ist seit der ersten nuVero-Generation ein charakteristisches Kennzeichen.

Seitliche Ansicht

Terminals und Bassreflexöffnung unten

Imposanter Anblick

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Der eigentliche Boxenkorpus ist ein wahrer Handschmeichler, was an der haptisch sehr angenehmen Nextel-Oberfläche liegt. Diese ist in zeitlosem Anthrazit gehalten. Der hochwertige Traversenstandfuß und die großen Bi-Wiring-Terminals sind weitere Details, die auf Sorgfalt bei allen relevanten Dingen schließen lassen. Die nuJUbilee 145 besitzt rückwärtig zwei Bassreflex-Öffnungen, eine oben, eine unten. Diese sind qualitativ tadellos in die Rückwand eingelassen. Das stattliche Chassis-Sortiment auf der Frontseite präsentiert sich ebenfalls makellos verarbeitet, die sichtbaren Schrauben wird kaum ein wahrer Nubert-Fan kritisieren, passen sie hier doch klar zum technischen Auftritt der nuJubilee 145.

Saubere Einpassung der Chassis (Hochtöner oben, darunter der Mitteltöner)

Hochwertiger Fuss

Saubere Materialübergänge

Kantenverarbeitung

Hier sieht man den optischen Effekt des Klangsegels sehr gut

Die Synthese aus ehrlicher Technik und edler Optik, so finden wir, ist bei der nuJubilee 145 bestens gelungen. Man darf natürlich die Abmessungen nicht unterschätzen. Klar, eine nuVero 170 ist nochmals deutlich größer (und mit 3.700 EUR/Stück auch deutlich teurer), aber eine komplette Höhe von 142,5 cm (mit Füßen), eine Breite von 29 cm (komplett mit Füßen) und eine Tiefe von 42,5 cm sprechen schon eine deutliche Sprache. Auch das Gewicht pro Box von satten 48 kg beweist, dass Nubert nicht an Material gespart hat. Beträchtlichen Anteil hat das massive MDF-Gehäuse mit zahlreichen Verstrebungen und Verstärkungen. Das hat den Vorteil, dass das steife, hochsolide Gehäuse praktisch keinen Eigenklang entwickelt. 

Technik

Hochtöner

Beginnen wir mit dem Hochtöner, der auch heute noch, einige Jahre nach seiner Einführung, einer der Besten seiner Art ist. Bestückt mit einer Seidengewebekalotte, gibt er auch kleinste Impulse zuverlässig wieder und glänzt zudem mit einer tollen Räumlichkeit. So zumindest kennen wir ihn aus der nuVero 140. Der Hochtöner misst 26 mm, spielt hoch bis auf 25 kHz und ist asymmetrisch angeordnet, demnach gibt es im Set eine dedizierte linke und eine dedizierte rechte Box. 

Relativ kleiner Flachmembran-Mitteltöner - 2 Stück sind verbaut

Mitteltöner sind gleich zwei Stück verbaut. Das erklärt, warum einer der Mitteltöner mit lediglich 52 mm Membranfläche eher klein ist. Nubert sieht als einen großen Vorteil der Konstruktion das exzellente Rundstrahlverhalten. Die beiden Mitteltöner sind als Flachmembran-Chassis ausgeführt. Basis ist ein solider Aluminium-Druckgusskorb, an dem die recht üppig dimensionierten Belüftungsöffnungen auffallen. Nubert wählt für die beiden Mitteltöner, deren ausgezeichnete Anbindung an den Hochtonbereich ein großer Vorteil ist, ein besonders starkes Noedym-Magnetsystem als hoch belastbaren Antrieb. Die Schwingspule zeichnet sich ebenfalls durch die hohe Belastbarkeit aus. Zudem ist die Schwingspule belüftet und eliminiert wirkungsvoll störende Strömungsgeräusche.

Einer der vier 180 mm Basstreiber

Prunkstück der nuJubilee 145 sind gleich vier (!) Basschassis. Sie arbeiten mit einer Glasfasermembran in Sandwichbauweise und können eine verblüffend große Auslenkung realisieren. Dadurch ist die nuJubilee 145 in der Lage, mit einem exzellenten Tiefgang aufwarten zu können. Bei +/- 3dB beträgt die untere Grenzfrequenz sagenhafte 25 Hz. Wer ein optionales ATM-Modul hinzukauft, kann sich über nochmals tiefere 23 Hz freuen. Die nuJubilee 145 erzielt, das sei kurz angemerkt, einen ordentlichen, aber nicht sensationellen Wirkungsgrad von 85 dB (1W/1m). Daher ist es schon wichtig, gerade für eine ansprechende Darstellung des leistungsintensiven Bassbereiches, mit ordentlich Endstufen-Leistung zu arbeiten. Wir können die Nubert-eigenen Stereo-Endverstärker nuPower D und nuPower A hier nur empfehlen. Und man kann kräftig aufdrehen, denn mit einer Nennbelastbarkeit von 440 und einer maximalen Belastbarkeit von 600 Watt zeigt sich die nuJubilee 145 als sehr empfänglich für enorme Pegel. Dass die vier Basstreiber praktisch alles mitmachen, liegt auch am stabilen Alu-Druckgusskorb und an der belüfteten, vom Durchmesser her großen Schwingspule. 

Damit die Chassis stets im optimalen Bereich arbeiten können, setzt Nubert auf eine außergewöhnlich hochwertige Frequenzweiche. Unter anderem sorgen teure, aber langzeitstabile, zuverlässige Folienkondensatoren für optimale Performance. Diese sind extrem eng toleriert, um keinerlei störende Einflüsse zu erzeugen. Nubert montiert auch spezielle Sicherungen auf der Frequenzweiche. Diese cleveren Schutzschaltungen kappen bei drohender Überlastung den Strom zur Weiche und zu den Chassis. Ist die Gefahr vorüber, stellen sich die Sicherungen wieder selbstständig zurück. 

Terminal

Zwischen den Bi-Wiring-Terminals mit hochwertiger Acrylglas-Ummantelung befinden sich verschiedene, Nubert-spezifische Klangwahlschalter. Wer die nuJubilee 145 in einer Ecke aufstellt oder in Wandnähe, kann per Kippschalter eine Bass-Reduzierung aktivieren. Bei unseren Testreihen waren alle Schalter auf der Rückseite der nuJubilee 145 auf "neutral" eingestellt. Außer der bereits erwähnten Bass-Reduzierung kann man die Höhen neutral, brillant oder leicht abgeschwächt wiedergeben. Die Mitten kann man prägnant oder neutral einstellen. 

Klang

Unser Setup

Schon die nuVero 140 hat uns mit ihrer enormen Klangqualität im Test 2015 begeistert. Viel Zeit ist ins Land gegangen - kann ihr es die technisch identische nuJubilee 145 im Jahre 2020 nachtun? Wir holen, ganz in nostalgischen Gedanken,  Test-Tracks von 2015 aus den Tiefen unserer umfangreichen Musikbibliothek. "La Vie En Rose", ein Duett von Andrea Bocelli und Edith Piaf, entfaltet auch auf der nuJubilee 145 eine faszinierende Wirkung. Besonders beeindruckend ist, wie es den beiden rubinroten Schönheiten gelingt, die Stimmen von den Chassis zu lösen und mit enormer Präzision vor der Zuhörerschaft aufzubauen. Dabei ist die Gesamt-Räumlichkeit extrem hoch, sowohl, was die räumliche Weite, als auch, was die räumliche Tiefe angeht. Unser MacBook haben wir mittels handelsüblichem UBS-Kabel (welches völlig ausreicht, hier muss niemand viel Geld für ein angeblich "audiophiles" USB-Kabel ausgeben) an den USB-Slot der nuControl 2 angeschlossen. Wir haben gleich nochmals bei der nuJubilee 145 nachgelegt, mit "Cocorvado" (Andrea Bocelli & Nelly Furtado). Nellys Stimme kommt mit einer überragenden Klarheit, zugleich aber mit beispielhafter Homogenität zum Ausdruck. Die Konturen der Stimmen sind auch im Detail restlos überzeugend, und noch etwas fällt auf: Der Abstrahlwinkel der imposanten Box ist groß genug, um auch mit mehreren Hörern ein optimales Stereo-Hörerlebnis serviert zu bekommen. 

 

Nubert präsentiert die nuJubilee 145 im Video

Haben wir bislang Material in CD-Güte gehört, widmen wir uns nun "California Dreamin" und  "Desperado" in der Adaption von Diana Krall (Hi-Res, Flac, 48 kHz/24-Bit). Hier müssen wir kurz auf einen großen Vorteil der nuControl 2 im Vergleich zum Vorgänger eingehen. Die nuControl 2 bringt als wichtiger Neuerung eine deutlich verbesserte Hi-Res-Audio-Kompatibilität mit. Hochauflösende Audiozuspielung bis 192 kHz/24-Bit (in der Praxis geht sogar 384 kHz/32-Bit, was wir herausgefunden haben), auch über USB, ist nun möglich. Daher eignet sich die nuControl 2 perfekt auch für den Hi-Res-Liebhaber. Zurück zum Hörtest. Hier ist es wieder die Stimmwiedergabe, die uns fesselt. So sauber, klar, und so plastisch - das ist Hörvergnügen pur. Durch die neutrale Abstimmung der nuJubilee 145, die aber im Vergleich zu früheren Nubert-Modellen emotionaler, mitreißender geworden ist (das stelltenwir 2015 bei der nuVero 140 ebenfalls fest), ist es möglich, auch musikalische Details exzellent wahrzunehmen. So die Anschlagdynamik des Klaviers zu Beginn von "Desperado". Fein,  nuanciert und vom Timing her genau auf den Punkt, kommt es heraus. Die Trennung des Klaviers von der Stimme Dianas ist erstklassig, trotzdem wird die Einheitlichkeit des gesamten Klangerlebnisses nicht negativ beeinflusst. 

Weiter geht es mit zwei Tracks in 48 kHz/24-Bit.

Grandios auch der Auftritt der nuJubilee 145 bei "Shallow" von Bradley Cooper und Lady Gaga. Das Anzupfen der Gitarrensaiten wirkt so echt, als würde direkt vor dem Auditorium ein Live-Konzert stattfinden. Der Aufbau der gesamten Akstik wirkt ungeheuer sensibel, der Gesang, als Lady Gaga vorsichtig ansetzt, auf realistische Weise "zerbrechlich". Das ändert sich grundlegend, als Lady Gaga dann ihre Stimme erhebt und es plötzlich zu einem gewaltigen Dynamiksprung kommt. Diesen meistern die beiden rubinroten Klangkünstler auch bei deutlich gehobenem Pegel souverän. Was uns schon an der nuVero 140 und jetzt an der nuJubilee 145 fasziniert: Auch, wenn man mit Nachdruck am Lautstärkeregler dreht, das Differenzierungsvermögen bleibt immer in vollem Umfang vorhanden. Kein Nachlassen, keine weicheren Konturen, die Details vernachlässigen: Mit feiner, klarer Kontur kommt die Box immer auf den Punkt. Dabei wird dank der vier Basschassis mit je 180 mm Durchmesser ein optimal integriertes, kräftiges Fundament bereit gestellt.

Was die Box im Bassbereich kann, beweist sie uns bei "Paradise" von Bazzi. Hier beweist sie, dass sie sich bei Basskraft und Tiefgang selbst von deutlich teureren Konkurrenten nichts vormachen lässt. Mit Wucht, einem stabilen, exakt definierten Fundament und mit einer auch hier untadeligen Pegelfestigkeit spielt sie sich an die Klassenspitze. Die nuJubilee 145 ist ziemlich groß, zugegeben, aber sie nutzt das dadurch entstehende beachtliche Gehäusevolumen in Verbindung mit den Hochleistungstreibern auch für entsprechende klangliche Erlebnisse. Bei diesem Song ist der oftmals spitze, zu aggressive Hochtonbereich natürlich auch bei der nuJubilee 145 hörbar. Denn wenn wir davon schreiben, dass die Box authentisch wiedergibt, zugleich aber behaupten, dass sie die deutliche Überhöhung im oberen Mitteltonbereich und Hochtonbereich einfach "wegoperiert", dann stimmt ja etwas nicht. Wenn man hier aber den Kippschalter betätigt und die Höhen leicht abschwächt, dann ist von irgendwelchen die Harmonie störenden Effekten kaum mehr etwas übrig. Trotzdem reicht das gebotene Maß an Brillanz und Transparenz in den Höhen noch aus, selbst wenn man hohe Ansprüche hat. 

Zurück zu normaler CD-Güte. Schon beim 2015er Test der nuVero 140 haben wir "Revolution Reloaded 2K13" (DJ Clubbingman & Beatrix Delgado) angehört. Der Trance-Track hat nichts von seiner Faszination eingebüßt, wenn wir ihn 2020 auf der nuJubilee 145 hören. Die gleiche Wucht im Bassbereich, der gleiche enorm dichte räumliche Gesamteindruck, und die gleiche Unempfindlichkeit hohen Pegeln gegenüber. Da legen wir mit "Sonic Empire" (Tom Was & Ian Oliver) gern noch nach und freuen uns ein weiteres Mal über den unnachgiebigen, harten Bass. Die vier Chassis schwingen keine Millisekunde nach - einfach purer, kraftvoller Bass wird hier freigesetzt, und zwar in einer massiven Art und Weise, dass sich empfindsamere Naturen ohne Zweifel erschrecken. Bedingt durch den enormen Hub, den die hoch belastbaren Chassis besitzen, sind hohe Lautstärken ein Kinderspiel. Oft dürfte der Verstärker der limitierende Faktor sein - daher raten wir zur Verwendung einer leistungsstarken Endstufe. 

Konkurrenzvergleich

Canton A 45: Mit 3.000 EUR Paarpreis deutlich günstiger, sind die A 45, nur exklusiv direkt bei Canton erhältlich, in ihrer >Preisliga nach wie vor erste Wahl. Dass für rund 1.200 EUR Aufpreis nochmals mehr geht, belegen die beiden nuJubilee 145 eindrucksvoll: Tiefgang, Pegelfestigkeit, Gesamtdynamik und das Gefühl einer enormen räumlichen Ausbreitung sind nochmals starker vorhanden. Bei sehr hohen Pegeln zieht die nuJubilee 145 dann endgültig davon. Für sich betrachtet ist die A 45 enorm pegelfest, das Monster aus Schwäbisch-Gmünd legt aber selbst dort noch gnadenlos zu, wo die A 45 langsam zu erkennen gibt, dass dies das Maximale ist, was an Lautstärke geht.

Quadral Aurum Montan 9: 6.400 EUR werden für ein Paar Quadral Aurum Montan 9 fällig. Dafür gibt es einen der Weltbesten Hochtöner. Das quSENSE-Bändchen, von Quadral in Hannover entwickelt und produziert, spielt bis auf 55 kHz hoch und ist unfassbar präzise und impulstreu. Selbst der exzellente nuJunilee 145 Hochtöner kommt hier nicht ganz heran. Aber: Was Bassdruck, Tiefgang und Pegelfestigkeit angeht, bietet die preiswertere nuJubilee 145 sogar noch mehr. Wer im Hörraum mit knapp 50 Quadratmeter agiert, wird schnell feststellen, dass sich das Pegel-Wunder von Nubert hier nicht nur mit teureren Konkurrenten anlegt, sondern sie sogar noch übertrifft. 

 

Klipsch RF7 III: Klipsch-typisch punktet die optisch sehr rustikal, aber grundsolide auftretende RF7 (2.200 EUR/Stück) in der dritten Generation mit enormer Dynamik und im wahrsten Wortsinne "fetten" Bass. Aber sie kann deutlich mehr: Dank des weniger aggressiv abgestimmten Hochtöners, traditionell mit Hornvorsatz, gibt die RF7 III auch sehr differenzierte Musik sehr gut wieder. Insgesamt ist diese US-Box ein deutlich härterer Konkurrent für die nuJubilee 145, als man spontan annehmen könnte. Mit dem feineren Finish, der edleren Anmutung, der nochmals besseren Feindynamik und der nochmals höheren Pegelfestigkeit setzt sich die Nubert-Box letzten Endes aber durch.

Fazit

Die nuJubilee 145, die technisch identisch mit der nuVero 140 ist, aber in wunderschöner Farbe in limitierter Auflade zu einem besonders interessanten Preis zum 45-jährigen Firmenjubiläum aufgelegt wurde, begeistert akustisch ohne Einschränkungen. Extrem pegelfest, enorm dynamisch, mit einer exzellenten Impulstreue, einem gleichermaßen druckvollen wie exakten Bass und mit einer dichten Räumlichkeit setzt sie sich ebenso wie die nuVero 140 im Jahre 2015 mühelos selbst von teureren Konkurrenten ab. 

Optisch wunderschöne Jubiläums-Edition mit Maßstäbe setzenden akustischen Eigenschaften

Standlautsprecher
Test 28. April 2020

Test: Carsten Rampacher
Datum: 28. April 2020

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