XXL-TEST: KEF Q4 Meta - vielseitig einsetzbarer Wandlautsprecher mit Metamaterial-Absorptionstechnologie
Fazit

Mit der Q4 Meta hat KEF den ersten Wandlautsprecher der Q-Serie präsentiert. Die britischen Schallwandler sind in den Farben Satin Black (Schwarz), Satin White (Weiß) und Walnut (Walnuss) für einen Paarpreis von 798 EUR im Handel erhältlich. Unsere Testmuster sind im Oberflächenfinish Satin White ausgeführt und besitzen eine graue Lautsprecherabdeckung.
Die doch eher preisgünstige KEF Q-Serie ist mit KEFs exklusiver Metamaterial-Absorptionstechnologie (MAT) ausgestattet. Das innovative und von KEF patentierte Feature wird bereits in den hochpreisigen Modellen von KEF erfolgreich verwendet und sorgt nachweislich für höhere Präzision und Klarheit. Die Performance des Uni-Q-Treibers der 12. Generation wird damit auf ein neues Niveau gehoben, von welchem wir uns schon mehrfach überzeugen konnten.
Die KEF Q4 Meta ist ein vielseitig einsetzbares Lautsprechermodell und eignet sich hervorragend im Surround-Bereich, kann aber dank seiner hohen akustischen Leistungsfähigkeit auch sehr gut als LCR-Lautsprecher (Left, Center, Right) oder wie in unserem Fall, als Stereo-Set verwendet werden. Durch die sehr kompakten Abmessungen von 400 mm Höhe, einer Tiefe von 142 mm sowie einer Breite von 250 mm wirken die Q4 Meta, montiert an der Wand, sehr harmonisch.
Die Verarbeitung unsere Testkandidaten möchten wir als sehr gut einstufen und die Kantenbereiche sind sehr sauber ausgeführt. Der Uni-Q Treiber ist sehr gut in die Schallwand eingelassen und sitzen fast plan mit dem Gehäuse. Die Treibereinheit wird von einer Lautsprecherabdeckung, deren Rahmen aus Kunststoff besteht, vor Fremdzugriff geschützt. Das aufgebrachte Akustikgewebe sitzt fest auf der Abdeckung und hinterlässt einen modernen Eindruck. Erfreulicherweise sind die Abdeckungen magisch haftend und unschöne Haltelöcher sind in der Schallwand nicht vorhanden.
Der Frequenzgang (+- 3dB) ist mit 65 Hz bis 20 kHz angegeben, die Empfindlichkeit liegt bei 86 dB und die Nennimpedanz bei 4 Ohm. Der maximale Schalldruck kommt auf 108 dB und die empfohlene Verstärkerleistung liegt laut KEF zwischen 10 bis 150 Watt. Im Inneren der KEF Q4 Meta arbeitet eine Hochleistungsfrequqenzweiche, welche, so führt KEF aus, mithilfe einer Vielzahl von Messungen deutlich verbessert wurde. Sie spricht spürbar empfindlicher an und gewährt eine nahtlose Integration aller Lautsprecherkomponenten.
In unserer Klangwertung überzeugenden uns die On-Wall-Lautsprecher mit einem sehr feinfühligen und detaillierten Klang. So wurden die unterschiedlichen Stimmchraktere zu keiner Zeit verfälscht oder zu spitz dargestellt. Selbst ein überzeugendes, präzises Bassfundament konnten die 2-Wege-Lautsprecher erzeugen. Die große Stärke der Q4 Meta liegen, das haben wir herausgefunden, übrigens bei langsamen und gefühlvollen Titel. Hier leistet der Uni-Q Treiber eine grandiose Arbeit und präsentiert viel Gefühl und Detail, und das für vergleichsweise wenig Geld.
Vielseitig einsetzbarer Schallwandler, mit hervorragender Verarbeitungsqualität und überraschend guten klanglichen Eigenschaften

Wandlautsprecher bis 1.000 EUR Paarpreis
Datum 18. Februar 2025
Test: Sven Wunderlich
Fotos: Sven Wunderlich
Redaktion: Carsten Rampacher
Datum: 18. Februar 2025
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