XXL-TEST: 13.2-Kanal-AV-Verstärker Denon AVC-A110 - audiovisuell brillantes Modell zum 110-jährigen Firmenjubiläum

Denon feierte kürzlich das 110-jährige Firmenjubiläum. Zu diesem Anlass gibt es nur in limitierter Auflage, den AVC-A110 13-Kanal-AV-Verstärker für 5.499 EUR. Die "110" im Namen deutet nicht auf eine Special Edition der Schutzpolizei hin, sondern auf die 110 Jahre, die Denon alt wird. Die Farbe der Jubiläums-Edition ist "Silber-Graphit" und wir fragen uns, warum es diese absolut geniale Farbvariante nicht für alle Denon AV-Verstärker immer gibt. Wer sich für den "Jubilar" entscheidet, bekommt noch ein Echtheitszertifikat und 5 Jahre Garantie obendrauf. 

Zertifikat mit dabei

Wie beim AVC-X8500H handelt es sich beim AVC-A110 um einen 13.2-Kanal-AV-Verstärker mit 13 analogen Endstufen. Decoder für DTS:X, Dolby Atmos, DTS:X Pro und IMAX Enhanced sind eingebaut. Zu DTS:X Pro ist zu sagen, dass dieses erweiterte objektbasierte Audioformat nun bis zu 13.2 Kanäle unterstützt. Demnach ideal geeignet für den AVC-A110.

Passungen erstklassig, Materialqualität ebenfalls

Seitliche Ansicht

Ansicht von oben

Besonders hochwertige Standfüße

Zahlreiche Bedienelemente unter einer Klappe vorne

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"110 Anniversary" Schriftzug 

Display

Die Fernbedienung ist bestens bekannt und wirkt etwas altbacken 

Der AVC-A110 ist außen und innen von erlesener Qualität. Eisen-Druckgussfüße, eine Transformatorplatte aus Kupfer sowie neuen, speziell gefertigten Teilen (Rückseite, Lautsprecherkabel-Terminals) sind nur einige wenige Beispiele. Auch die Elektrplyt-Kondensatoren sind mit dem "110 Anniversary" Schriftzug versehen. 32-Bit Hochleistungs-DACs von AKM für alle Kanäle sind eine Selbstverständlichkeit. Insgesamt ist der AVC-A110 exzellent verarbeitet, das gilt für die äussere Erscheinung ebenso wie für das erstklassig und absolut kompromisslos aufgebaute Innenleben.

Exzellent aufgebautes Innenleben

Auch die DSP-Prozessoren sind überaus leistungsfähig. Im AVC-A110 stecken zwei duale DSP-Chips mit Sharc+ Kern. Zusammen wird eine kontinuierliche Verarbeitungskapazität von 10,8 GFLOPS (10,8 Milliarden Fließkommaberechnungen pro Sekunde) erzielt. Wegen dieser enorm hoch liegenden Verarbeitungsleistung kann der AVC-A110 auch problemlos in Echtzeit 13.2 Audiosignale zum Beispiel von DTS:X Pro decodieren und verarbeiten. 

ELKOs

Transformator

Die 13 analogen Endstufen entwickeln satte 210 Watt pro Kanal. Natürlich verfügt der AVC-A110 über ein monolithisches Endstufen-Design mit identischen Arbeitsbedingungen für alle Endstufen. Die großen Kühlkörper sind aus schwarz eloxiertem Aluminium. Der riesige Transformator ist genau in der Mitte des AVC-A110 untergebracht, was ideal für eine saubere Gewichtsverteilung ist. Mit 8,2 kg wiegt alleine der Transformator mehr als mancher AV-Receiver der unteren Mittelklasse. Mit diesem hochwertigen Aufbau versehen wundert es kaum, dass sich der AVC-A110 auch mit Lautsprechern niedriger Impedanzen bedingungslos anfreunden kann.

Umfangreich bestückte HDMI-Sektion

Natürlich erfüllt der AVC-A110 auch die hohen Anforderungen der anderen 2020er Denon AV-Verstärker. Der AVC-X6700H konnte in unserem XXL-Test voll überzeugen. Von diesem "erbt" er auch hochwertige Features wie die komplette 8K-Kompatibilität: 8K/60Hz und 4K/120 Hz (HFR) werden unterstützt. Zudem besitzen die 8 HDMI-Eingänge und die 3 HDMI-Ausgänge (auch mit eARC) HDCP 2.3. Die HDMI-Ports sind zu HDR10, sogar HDR10+, HLG und zu Dolby Vision kompatibel. Weiter geht es: Die Variable Refresh Rate (VRR), Quick Frame Transport /QFT und der Auto Low Latency Mode (ALLM) prädestinieren den großen Denon auch für passionierte Gamer. Das "Maß voll" macht die Upscaling-Funktion des AVC-A110: Er ist in der Lage, eingehende Signale auf bis zu 8K zu skalieren.

Auch vm AVC-X6700H her kann ist die "Front Wide" Unterstützung. Zwei außen stehende Frontlautsprecher können im Setup hinzufügt. Da der AVC-A110 noch mehr Endstufen hat (13 anstatt 11), kann man auch die Front Wide-Funktion noch flexibler verwenden (für Dolby- und DTS-Betriebsarten verfügbar)

Denons hauseigenes AL32 Processing sorgt mittels mehrkanaligen digitalen Audiofiltern mit extrem hoher Auflösung für eine besonders detailreiche, authentische Wiedergabe.

Wie auch die anderen 2020er Denon AV-Verstärker bringt der AVC-A110 einen schaltbaren Vorverstärkermodus mit. Hier arbeitet der Denon AVC-A110 als reine, audiophile Mehrkanalvorstufe. Der Vorverstärkermodus bietet einen absolut verzerrungsarmen Signalweg und mehr Toleranz beim Clipping-Pegel, indem die integrierten Endstufen abgeschaltet werden. 

Das Heos-Modul im Geräteinneren

Natürlich ist im AVC-A110 auch ein Heos-Modul integriert. Dieses ist aber nicht neu, sondern orientiert sich an den bekannten und geschätzten Features. Auch, dass Denon bei vielen Modellen mit Heos-Modul die "Roon testen" Kompatibilität hinzugefügt hat, schlägt sich nieder. Natürlich ist der AVC-A110 "Roon tested". Ansonsten kann man mittels der Heos-App bequem Musik vom Smartphone oder Tablet wiedergeben (alternativ kann man dies auch über Bluetooth anstatt übers Netzwerk tun), wenn man den AVC-A110 entweder kabellos (über ein Dualband WiFi-Modul) oder kabelbasiert (mittels RJ45 Ethernetschnittstelle) ins Heimnetzwerk eingebunden hat. Zudem erfolgt komfortabel der Zugriff auf Musik-Streamingdienste wie Tidal, Spotify oder Deezer. Den AVC-A110 kann man überdies in ein Heos-basiertes Multiroom-System einbinden - oder auch in ein Apple AirPlay 2 System.

Auch, was die Umsetzung von High Resolution Audio-Dateien angeht, findet man den bekannten Standard vor. Das heißt: Bei Direct Stream Digital (DSD) werden auch weiterhin nur 2,8/5,6 MHz unterstützt. Es fehlt DSD 11,2 MHz. ALAC, FLAV und WAV werden mit bis zu 192 kHz/24-Bit unterstützt. Komprimierte Dateiformate wie zum Beispiel MP3 und WMA werden ebenfalls unterstützt. Man kann Medien entweder von Netzwerk-Quellen (zu steuern über die Heos-App) oder auch vom USB-Slot vorne wiedergeben. 

Der AVC-A110 ist kompatibel zu Amazon Alexa, Google Assistant und Apple Siri. Voraussetzung ist nur, dass man einen Smart Speaker mit entsprechender Kompatibilität und integriertem Mikrofon-System besitzt. Denon kürzt dies ab und erklärt: "Externer Voice Access Point erforderlich".

Einmessmikrofon

Nichts Neues beim Lautsprechereinmesssystem. Nach wie vor hat der Denon AVC-A110 Audyssey MultEQ XT32 an Bord, wie schon der AVC-X8500H zum Beispiel. An bis zu 8 Hörpositionen wird eingemessen, wie üblich ist das Messmikrofon im Lieferumfang. Nach Analyse der einzelnen Lautsprecher (auch der Subwoofer)werden präzise digitale Filter erstellt. Mit diesen werden für die einzelnen Kanäle geeignete Frequenzgänge und Zeit-Einstellungen festgelegt. Zur größten Audyssey Suite gehört aber noch mehr:

Mit Audyssey Dynamic Volume werden störende Lautstärkesprünge korrigiert, die zum Beispiel bei Werbeblöcken im Fernsehen auftreten. Auch bei niedrigen Lautstärken sind Dialoge, Musik und Geräusche klar und deutlich zu hören. Audyssey Dynamic EQ sorgt für präzise Klangabstimmung und höchste Klarheit bei allen Lautstärkestufen. Beim Audyssey Low Frequency Containment (LFC) kommen leistungsstarke psychoakustische Algorithmen zum Einsatz, um im gesamten Frequenzbereich für einen ausgewogenen Klang zu sorgen. Audyssey LFC verhindert, dass Basswellen Wände durchdringen und die Nachbarn stören, ohne das Basserlebnis im Hörraum zu beeinträchtigen.

Audyssey Sub EQ HT ermöglicht bei Konfigurationen mit zwei Subwoofern eine individuelle DSP-Abstimmung der einzelnen Subwoofer. Im Vergleich zu Konfigurationen mit einem einzelnen Subwoofer lassen sich auf diese Weise tiefere und klarer definierte Bässe erreichen.

Mit der Audyssey MultEQ Editor-App (separat erhältlich) können versierte Benutzer weitere Einstellungen und Anpassungen vornehmen. Die App ist sowohl für iOS als auch Android verfügbar.

Rückseite

Schauen wir uns die Anschlüsse an. Über die 8 HDMI-Eingänge und die 3 HDMI-Ausgänge haben wir bereits weiter oben geschrieben. Hinzu kommen 2 optische und 2 koaxiale Digitaleingänge und eine RJ45 Ethernet-Buchse und insgesamt 7 analoge Cinch-Eingänge. Der AVC-A110 bringt, sollte der Wunsch nach noch stärkeren Endstufen aufkommen (den AVC-A110 kann man dann im Vorverstärkermodus betreiben), einen 15.2 Kanal Pre-Out mit. Insgesamt 15 Paar Lautsprecheranschlüsse sind vorhanden. Auch für Vinly-Fans ist der AVC-A110 mittels dediziertem Phono-Eingang gerüstet. 

Ersteinrichtung

Natürlich bringt auch der AVC-A110 den bewährten und stetig verbesserten Assistenten für die Ersteinrichtung mit. Hier unsere Screenshots: 

Sprachwahl

Erklärung der Funktion des Assistenten

Übersicht über alles, was gebraucht wird

In den Assistenten integriert ist auch das gesamte Lautsprecher-Setup

Es beginnt mit dem Anschließen der einzelnen Boxen

Jetzt wird es ernst

Height-/Decken-/Atmos-Lautsprecher

Extra ein Bild genau des AVC-A110: Perfekter Look im Einrichtungsassistenten. Nun geht es ans Einmessen

Lautsprecher-Kalibrierung

Anschluss des Messmikrofons

Eingabe des Abstands zwischen Raumdecke und der Oberkante der Front Dolby Atmos-Speaker

Netzwerkeinrichtung

TV-Audioverbindung

Die meisten Anwender dürften die HDMI (ARC) Anschlussart wählen

Eingangseinrichtung

Wahl des Eingangs

Verbindungstest

Fernbedienungs-Konfiguration

Hinweis auf die mobilen Apps

Ersteinrichtung abgeschlossen 

Der AVC-A110 lässt sich genauso einfach einrichten wie auch die kleineren Denon AV-Verstärker. Dank des Einrichtungsassistenten werden kaum Rätsel aufgegeben, und man wird Schritt für Schritt durch die erste Inbetriebnahme begleitet. 

Wie sieht es während des alltäglichen Spielbetriebs aus? Auch hier haben wir einige Screenshots:

Das Einrichtungsmenü im Überblick. Ganz unten findet sich der Einrichtungsassistent

Audyssey-Einstellungen. Man kann zwischen verschiedenen EQ-Kurven wählen. Nach erfolgter Einmessung ist "Reference" aktiv 

Umfangreiches Videomenü - sehr wichtig, dort verbergen sich die zahlreichen 8K-Features. In der Bildwertung folgen weitere Screenshots

Lautsprecher-Menü

Menü "Allgemein"

Wichtig: Immer die Firmware auf neuestem Stand halten

Fazit Ausstattung, Verarbeitung und Bedienung 

Der Denon AVC-A110 ist extrem hochwertig verarbeitet und mit besten Komponenten bestückt. Die "Jubiläums-Farbgebung" steht dem AV-Verstärker so gut, dass wir traurig sind, dass diese edle Variante nicht für normale Denon AV-Verstärkere und andere Komponenten bereitsteht. Die üppige Ausstattung und die praktisch allen Ansprüchen genügende Anschlussbestückung sind ebenfalls erwähnenswert. Trotz des gewaltigen Funktionsumfangs ist der AVC-A110 dank des Denon-typischen Assistenten für die Ersteinrichtung schnell und komfortabel in Betrieb zu nehmen. Auch in der täglichen Praxis gibt die Bedienung kaum Rätsel auf. Nun aber muss sich der "Jubilar" beweisen: Klingt er auch bahnbrechend gut

Klang DTS:X Demo-Disc 2018, Beispiele in DTS:X

Auszug Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 2

Exzellente dynamische Staffelung des turbulenten Geschehens. Auch ohne die Hilfe eines externen aktiven Subwoofers entwickelt der Denon mehr als genug Kraft, um die Bassperformance großer Standlautsprecher optimal zu unterstützen. Trotz des unübersichtlichen Effekt-Chaos sind die Stimmen bestens zu verstehen und hervorragend eingearbeitet. Der AVC-A110 schafft es, auch sehr prägnante Effekte mit sehr guter Auflösung im Hochtonbereich zu präsentieren, ohne aber insgesamt auch nur minimal schrill oder metallisch zu werden. Die Überkopf-Ebene ist mit einer beachtlichen Dynamik und mit einer als natürlich empfundenen Räumlichkeit eingearbeitet.

Fast And The Furious 6

Was hier beeindruckt, ist das enorm hoch liegende Differenzierungsvermögen noch im oberen Pegelbereich: Herumfliegende Autoteile, heftige Zusammenstöße, verzweifeltes Hupen, und dazwischen Stimmen, Schreie: Es gibt viel zu tun und zu sortieren. Das gelingt dem AVC-A110 bestens. Übrigens, auch in den Höhenkanälen ist erneut einiges geboten. Sie schließen sich nahtlos an den Rest der Klangkulisse an, arbeiten zudem dynamische Differenzen sehr gut heraus. Dadurch wirkt die Kulisse nie monoton, sondern auch über den Köpfen der Zuhörer stets lebendig. Plötzliche und drastische akustische Unterschiede - so die kurze Stille am Ende der Sequenz - setzt der A110 sofort um, die Impulstreue ist exzellent. 

Battleship

Auch hier fliegen wieder halbe Triebwerke durch die Luft, die zudem brennen: Es tut sich sehr viel. Ein weiteres Mal punktet der AVC-A110 mit seinem hervorragenden Auflösungsvermögen, das über den gesamten Frequenzbereich geht. Das tosende Wasser, die krassen Dynamiksprünge, zudem der Music Score, und Geschrei: Kompromisslos behält der große Denon auch bei 80 Prozent des maximal möglichen Pegels praktisch die volle Kontrolle. Selten ist uns ein AV-Verstärker untergekommen, der so kontrolliert und zugleich so unglaublich nachdrücklich agiert. Kurze, bewusst metallische Hochtoneffekte, MP-Salven, gigantische Explosionen: Genau dann, wann es beabsichtigt ist, wird der Denon scharf im Hochtonbereich. Aber auch nur dann - sonst gibt er sich vorbildlich ausgewogen, kultiviert. Er ist wie für lange Filmsessions mit hohem Pegel geschaffen. 

King Kong

Es wird nicht ruhiger - beim Auszug aus "King Kong" brilliert der AVC-A110 wiederum mit gigantischer Kraft. Er erwärmt sich kräftig, was vollkommen normal ist, wenn leistungsstarke analoge Endstufen im oberen Pegelbereich betrieben werden. Auch beim King Kong-Beispiel entfaltet der AVC-A110 wieder eine dreidimensionale, enorm lebendige Klangkulisse, die alle Hördimensionen voll mit einbezieht. So fühlt man sich nach vorn, hinten, nach der Seite und nach oben absolut ins Geschehen integriert. Die vor dem riesigen Affen Flüchtenden, die Schreie, dazu wieder der Music Score: All dies verdichtet der A110 zu einem superben Gesamteindruck. 

Klang Dolby Atmos, englische Tonspur "Mission Impossible - Rogue Nation", Kapitel 4, Wien-Szene

Die Stimmen weisen ein minimales Zischeln auf - dieses ist aber der Tonspur zuzuordnen. Ansonsten begeistert der AVC-A110 von der ersten Sekunde an. In der U-Bahn-Station unweit der Wiener Oper beginnt diese Sequenz. Die Geräusche in der Station und das Gespräch zwischen Benjamin und Ethan kommen sehr akkurat heraus. Dynamische Differenzen holt der Denon durch die ausgezeichnete Impulstreue überzeugend ans Tageslicht. Der Ansturm der Presse, als der Österreichische Bundeskanzler vor der Oper eintrifft, wird facettenreich abgebildet, das Blitzlichtgewitter wirkt sehr echt. 

Als der Killer mit einer als Musikinstrument getarnten Waffe die Sicherheitskontrolle passiert, zeigt uns der A110, dass er auch die Wiedergabe von Details wie z.B. das Zuschnappen des Schlosses an einer Transportbox sehr fein und plastisch darstellen kann. 

Als dann die Aufführung von Puccinis "Turandot" startet, gefällt uns, wie räumlich das Klatschen des Publikums hörbar ist, und zwar in allen Dimensionen inklusive der Überkopf-Ebene. Das komplexe musikalische Geschehen bereitet dem großen AV-Verstärker keinerlei Probleme. Mit sauberer, filigraner Durchzeichnung kommen die Streicher zum Ausdruck. Die Stimmen der weiblichen und der männlichen Opernsängerinnen und Opernsänger wirken lebendig, akkurat von den Strukturen her. Die Trennung nicht nur von Stimmen und Instrumenten, sondern auch von den Instrumenten innerhalb des Orchesters erfolgt mit enormer Sicherheit und Souveränität.

Nun macht sich Ethan auf die Suche nach dem Killer. Sein Weg führt ihn hoch über die Bühne, dort beginnt eine Keilerei zwischen ihm und dem Killer. Der A110 schafft es, sowohl die rüde Auseinandersetzung oberhalb der Bühne als auch das Geschehen auf der Bühne in allen Konturen abzubilden. Dabei beweist er ein weiteres Mal, wie dicht und zugleich weitläufig die gebotene Räumlichkeit ist. Ethan Hunt Schritte, als er dem Killer hinterhergeht, sind trotz des dynamischen musikalischen Geschehens auf der Bühne einwandfrei auszumachen, und alle Elemente fügen sich in einem authentischen virtuellen Raum zu einem vielschichtigen Gesamtbild zusammen. 

Klang Stereo, Vivaldi Vier Jahreszeiten - CD, Diana Krall - HiRes-Audio, Blind Guardian - Spotify

Aufgrund des enorm aufwändigen, audiophilen Aufbaus des AVC-A110 und der bisherigen Erfahrungen beim Mehrkanal-Sound trauen wir dem Denon Jubiläumsverstärker auch im Stereo-Bereich eine hohe Performance zu. Wir muten ihm also die Kombination mit unseren großen, nicht unbedingt anspruchslosen, Canton Reference 5K Standlautsprechern zu und beginnen direkt mit Klassik. "Der Frühling" von Vivaldi ist die Jahreszeit, die wir uns im beginnenden Herbst aussuchen und der Denon vermag es, uns mit spielfreudiger Lebendigkeit und Lockerheit das triste Grau des Oktobers vergessen zu lassen. Mit Finesse und feiner Auflösung werden uns die Violinen dargeboten, eine minimal sanfte Wärme kann er den Streichern trotz des brillanten Detailreichtums entlocken und behält diese auch, wir haben die hohe Souveränität bei hoher Lautstärke bereits erwähnt, im hohen Pegelbereich bei. Die einzelnen Instrumente differenziert der AV-Verstärker exzellent und schafft eine glaubwürdige, sauber gestaffelte Bühne. Die schnellen Takte im zweiten Drittel des Liedes bereiten dem AVC-A110 keinerlei Probleme und auch, als Nachdruck in den tieferen Regionen gefordert ist, liefert die Denon-Komponente prompt und präzise. Im langsameren zweiten Stück zeigt sich neben dem tollen Bühnenaufbau erneut die hohe Detailtreue und Auflösung, die der AV-Verstärker im Stande ist zu leisten. Insbesondere im Hochtonbereich werden hier feindynamische Unterschiede ausgezeichnet berücksichtigt und kleine Differenzen von einzelnen Instrumenten kommen klar heraus. Die Leistungsfähigkeit, die der AVC-A110 imstande ist zu liefern, muss bei der Aussteuerung von lediglich zwei Kanälen nicht weiter kommentiert werden, die Ausgewogenheit und Souveränität bei nahezu unaushaltbarer Lautstärke - die wir bei Klassik nicht bevorzugen - ist aber dennoch wieder erwähnenswert.

Auch bei der HiRes-Audio-Wiedergabe von unserem Musikserver schlägt sich der Denon AVC-A110 hervorragend. Das Schlagzeug mit Besen sowie das Piano machen bei "Stop this World" von Diana Krall nahezu gleichzeitig den Anfang. Authentisch wirkt das Streichen der Besen über die Felle, die Berührung lässt sich klar nachvollziehen. Aber auch das Klavier gefällt mit akkuratem Anschlag und einer sehr natürlich wirkenden Klangfarbe. Auch erscheint der Pianoklang sehr substantiell. Wie ein nicht allzu klein bemessener Konzertflügel ist der Sound substantiell und kommt druckvoll, aber zu keinem Zeitpunkt überbetont, daher. Die Stimmwiedergabe ist ebenso herausragend und auch das leichte Hauchen von Diana Krall ist nachvollziehbar. Die Zischlaute gelingen ebenfalls sehr natürlich und nicht zu agressiv. Der Bühnenaufbau ist auch in diesem Beispiel nicht zu beanstanden, die Stimme steht zentral und sowohl Schlagzeug als auch Piano lassen sich örtlich klar zuordnen. Insbesondere trägt auch wieder die Ausgewogenheit und Balance des gesamten Frequenzspektrums zur sehr glaubwürdigen Präsentation bei. Spielt das Klavier mal etwas tiefer hinunter, bringt der AVC-A110 punktgenau und präzise die entsprechende Kraft hinzu, zieht sich aber ebenso schnell wieder zurück, so dass der Bassanteil zwar spürbar ist und natürlich wirkt, das Gesamtbild dadurch aber nicht negativ beeinflusst wird. Für einen Mehrkanal-AV-Verstärker eine überdurchschnittlich gute akustische Darbietung.

Wie sieht es bei verlustbehaftet komprimierter Datei-Übertragung via Spotify aus? Wir machen es der Denon-Komponente mit hoher Geschwindigkeit und komplexem Geschehen in MP3 besonders schwer und spielen schnellen Power-Metal zu. Präzise geht er stets zur Sache, hohe Geschwindigkeit bei gleichzeitig vielen Instrumenten bringen den AVC-A110 nicht aus der Ruhe. Allerdings geht er auch keine Kompromisse ein und zeigt die Schwächen der Aufnahme bzw. des Encodings durch den merklich geringeren Dynamikumfang sofort auf. Mit aktiviertem Compressed Audio Restorer kann man sehr gut etwas mehr Brillanz und Detaillierung, vor allem in den hohen Bereichen, herausholen. Der fehlende Punch und Tiefgang, wiederum bedingt durch das Material, lässt sich aber nicht komplett ausmerzen. Insgesamt liefert der AVC-A110 aber ein spektakuläres Klangerlebnis ab, dass auch bei nicht perfektem Ausgangsmaterial lebendig und mitreißend ist und von den beschriebenen Vorteilen des AV-Verstärkers stark profitiert. Exzellent gelingt auch die Stimmwiedergabe, die durchaus charakteristisch und facettenreich dargeboten wird.

Was macht der Denon AVC-A110 nun besser als andere bereits exzellente AV-Verstärker und -Receiver der Liga von 2.000 bis 3.000 EUR? Es ist zum einen die enorme Souveränität bei hohem Pegel. Nichts verändert sich an der Tonalität, nur die Lautstärke steigt. Der Denon behält bis in höchste Pegelregionen seine Gesamtbalance bei. Er verteilt Effekte stets enorm glaubwürdig und nachvollziehbar. Er löst auch im Vergleich zu Modellen der Oberklasse nochmals besser auf - das betrifft den gesamten Frequenzbereich. Bässe haben mehr Struktur, die Mitten fügen sich zum einen absolut nahtlos zwischen Hochton- und Bassbereich ein, zum anderen präsentieren sich sich sehr plastisch - diese "Greifbarkeit" vom Stimmen ist es, die der A110 exzellent beherrscht. Das heißt nicht, dass günstigere, ebenfalls für sich betrachtet hervorragende AV-Receiver und AV-Verstärker keine überzeugende Stimmwiedergabe bieten. Aber dieses Gefühl, dass die Stimmen sich loslösen vom akustischen  Hintergrund, bei gleichzeitiger Homogenität des gesamten Geschehens, ist schon extrem gut. 

Video

Video-Ausgabeeinstellungen - Scaling

Video-/HDMI-Konfiguration

Erstklassige ISF-Modi (Day/Night) sowie weitere Presets sind integriert

Wer selbst Parameter justieren möchte: Einstellungsmöglichkeiten im Preset "Benutzerdefiniert" mit zwei Min/Max-Werten

Dass auch der Denon AVC-A110 8K-Scaling mitbringt und 4K/120Hz ebenso unterstützt wie alle gängigen HDR-Formate inklusive HDR10+ und Dolby Vision ist keine Überraschung. Dass er "nur" einen 8K-fähigen Eingang an Bord hat, kann einen, schielt man auf die vorgestellten Yamaha AV-Receiver, vielleicht etwas wundern. Schade, aber ein eklatanter Minuspunkt ist der Mangel an 8K Schnittstellen aber, zumindest Stand jetzt, nicht.

Wie bei Denon üblich wird das Videosignal ab Werk unbearbeitet an das Bildwiedergabegerät weitergereicht. Um Scaling zu aktivieren, begibt man sich ins Setup unter Video und Ausgabe-Einstellungen. Nur, wenn auch ein Videosignal anliegt, kann man die Videokonvertierung auf "Ein" setzen und dann die gewünschte Auflösung festlegen. Wer SD-Signale zuspielt, kann eine Nachschärfung der Konturen hinzuschalten, bei höher auflosendem Material empfiehlt es sich, das Nachschärfen sein zu lassen.

Als Beispiel dient uns die Blu-ray von "Skyfall". Der Film liegt also in 1080p-Auflösung vor und wird nativ mit 24p an den Denon AVC-A110 zugespielt, der das Material dann auf 4K UltraHD-Auflösung skaliert, an der Bildwiederholrate ändert sich nichts. Hohe Detaillierung und nur geringes Rauschen zeichnet der AV-Verstärker in den ersten Sekunden des ersten Kapitels, als Bond durch einen dunklen Gang in ein schwach beleuchtetes Zimmer geht. Das durch die Fensterläden scheinende Licht gelingt als Highlight ausgezeichnet, der durch die Sonnenstahlen erhellte Dunst im Zimmer kommt klar heraus. Insgesamt gefällt die visuelle Darstellung mit sehr feiner Detaillierung. Insbesondere in der Nahaufnahme Craigs, als man sein Gesicht und die Struktur des grauen Anzugs sehr gut erkennen kann. Die Bewegungswiedergabe gefällt, natürlich unter Deaktivierung jeglicher "Bildoptimierer" am TV, sehr gut. Der typische 24p-Judder ist sichtbar, der Denon lässt aber kein zusätzliches Zittern bzw. ein weniger stabiles Bild zu. Das gilt auch im folgenden zweiten Kapitel, als das Geschehen während der Verfolgungsjagd im Auto und dann dem Motorrad deutlich schneller wird und von flinken Kameraschwenks gekennzeichnet ist. Keine Kritik auch bezüglich der Farbgebung, die sehr natürlich erscheint.

Wir haben hier übrigens den Bildmodus "Aus" gewählt, es findet also keine zusätzliche Bearbeitung statt. Zur Auswahl stehen neben "Standard", ein etwas helleres Bild, Movie mit deutlich wärmerer Farbtemperatur auch "Lebendig" und "Streaming" mit leicht überzogener Dynamik und recht intensiver Farbgebung. Auch "ISF Day" und "ISF Night" stehen zur Verfügung, außerdem "Benutzerdefiniert" mit Einstellungsmöglichkeiten für Kontrast, Helligkeit, Farbsättigung, Konturenschärfe sowie einer aktivierbaren Rauschunterdrückung.

Vorbereitung für die 8K-Signalausgabe

Für das Scaling auf 8K muss zusätzlich in den Video-Einstellungen unter "4K/8K Signal Format" der Parameter auf "8K Erweitert" gesetzt werden, zudem ist ein High Speed HDMI-Kabel mit 48Gbps Transferrate notwendig. Sollte der TV nicht für 8K-Wiedergabe geeignet sein, zeigt der Denon AV-Verstärker zuverlässig einen Warnhinweis an, der dann auch berücksichtigt werden sollte. Wer den Hinweis ignoriert, kann aber trotzdem das Denon-Menü aufrufen (da es in FullHD ausgegeben wird) und die Einstellungen zurücksetzen. Kombiniert man den AV-Verstärker mit einem aktuellen Samsung 8K TV, ist ebenfalls Vorsicht geboten: Es muss zwingend der Eingang "HDMI 4" gewählt werden, da nur dieser das eingehende Signal in 8K-Auflösung unterstützt.

In Kombination mit dem Samsung Q950T und dessen Eingang HDMI 4 gelingt die 8K-Signalausgabe problemlos. Der TV bestätigt das eingehende Signal auch direkt mit der entsprechenden Auflösung 7680 x 4320. Der AVC-A110 darf sich direkt nochmal an der "Skyfall" Blu-ray in 1080p FullHD versuchen und gibt sich in identischer guter Manier wie beim Upscaling auf Ultra HD. Was Kontraststärke, Detailschärfe und Farbgebung betrifft, liefert der AV-Verstärker exzellente Performance und hohe Authentizität. Im direkten Vergleich mit dem exklusiven internen Scaling des 8K-Topmodells schlägt er sich ausgezeichnet, Samsungs Aushängeschild schafft es lediglich in diesem Fall bei der Bewegungswiedergabe noch einen Tick geschmeidiger und flüssiger zu wirken - bei jeweils deaktivierter Bewegungsverbesserung mit dem Filmmaker Mode. Dieser Umstand ist uns jedoch auch nur bei einigen wenigen Szenen aufgefallen und man muss hier schon haarscharf hinsehen, um einen Unterschied zu erkennen. Exzellente Hauttöne und eine saubere Struktur in sehr dunklen ebenso wie hellen Bereichen zeichnet das Gesamtergebnis des AVC-A110 aus, auch die gebotene Plastizität ist sehr gut. Bei den flinken Kamerafahrten und schnellen Bewegungen der weiteren Szenen in Kapitel 1 und dem folgenden Kapitel 2 werden ebenfalls ohne Artefaktebildung und in Abwesenheit jegliches Bildruckelns realisiert. Selbst was Scalingrauschen betrifft, was wir auch nochmal beim früheren Bond "Casino Royale" und der Schwarz-weiß Szene in Kapitel 1 nachgeprüft haben, nehmen sich die Geräte kaum etwas und liegen quasi gleichauf.

Ultra HD HDR-Material, z.B. von Ultra HD Blu-ray, wird vom Denon übrigens nicht auf 8K hochgerechnet. Prinzipiell ist 8K-Scaling von Ultra HD/4K-Inhalten ohne HDR-Informationen aber, z.B. ein hochauflösendes Foto, zugespielt von einem PC, möglich.

Insgesamt liefert der Denon AVC-A110 eine hervorragende Scaling-Performance und kann mit internen Top-Upscalern von 8K-Fernsehern mithalten. Die sichtbaren Unterschiede sind hierbei marginal und können sich vielleicht abhängig vom verwendeten Quellmaterial unterscheiden. Wer in der glücklichen Lage ist, sowohl einen hochwertigen 8K TV als auch einen Denon AVC-A110 zu besitzen, kann hier durchaus einmal experimentieren.

Einordnung ins Konkurrenzumfeld

Denon AVC-X8500H

Denon hat mit dem AVC-A110 ein würdiges AV-Verstärker-Spitzenmodell, das sehr kostspielig ist und zudem nur in limitierter Auflage, die erwartungsgemäß vermutlich schon jetzt weitestgehend vergriffen ist, bereitgestellt wird. Daher, soviel sei schon jetzt erwähnt, erwarten wir auch ein unbegrenzt erhältliches Nachfolge-Spitzenmodell zum AVC-X8500H, der nun schon "einige Jahre" auf dem Buckel hat und für faire 3.299 EUR aktuell den Besitzer wechselt. Wir tippen auf ebenfalls 13 Kanäle, die ganzen 8K-Features und natürlich über die ganzen anderen neuen Features, die man aus dem AVC-X6700H (2020) und dem AVC-A110 (2020) kennt. Zudem tippen wir, dass ein potentieller "AVC-X8700H" (Bezeichnung aus "unserem Fundus", final kann dieser Verstärker ganz anders heißen? preislich unter dem 110 Jahre Denon-Modell liegen wird.

AVC-X6700H

Gut - schauen wir uns den unilimitiert erhältlichen AVC-X6700H an. "Nur" elf Endstufen, minimal weniger Leistung, natürlich nicht diese extreme Liebe zum Detail: Trotzdem ist der 6700H der heiße Favorit, geht es rein ums Preis-/Leistungsverhältnis (2.499 EUR UVP). Akustisch ist der 110er natürlich vorn, bei den Punkten Detaillierung und Antrittsvermögen der Endstufen. Aber das, was der 6700H leistet, ist selbst für anspruchsvolle Anwender schon sehr üppig.

Arcam AVR30

Vergleichen wir den 110 mit dem Arcam AVR30 (5.500 EUR). Dieser hat nur sieben Endstufen, diese funktionieren aber nach der Arcam-eigenen Class G-Technik. Solange der Strombedarf gering ist, wird mit einer Stromversorgung nach klangreinem Class A-Prinzip gearbeitet. Erst dann, wenn mehr Leistung erforderlich ist, schaltet sich unmerklich die zweite Stromversorgung für den Class AB-Betrieb zu. Der AVR30, mittlerweile wie die Denon Top AV-Verstärker mit Decoder auch für Auro-3D ausgestattet, brilliert über alle Maßen im Stereobetrieb. Schon der AVC-A110 ist ausgezeichnet, aber der Arcam ist grandios: Fein modellierend, tonal ausgewogen, zugleich enorm dynamisch. Auch im Mehrkanal-Betrieb ist er eine Wucht.

Arcam PA720

Teuer wird es aber, wenn man mehr als sieben Endstufen braucht und auf optional erhältliche Class G-Endstufen zurückgreifen möchte. Arcam hat hier tolle Alternativen wie die PA720 (rund 2.730 EUR), aber dann bewegt sich das ganze System solide auf den fünfstelligen Bereich zu (Komplettpreis über 8.200 EUR). Die fürs Geld gebotene Leistung stimmt allerdings zu 100 Prozent.

Eine tolle, preislich interessante und extrem leistungsstarke Alternative wäre der NAD T 778. Er hat neun Endstufen, aber was für welche: Dank der HybridDigital-Technik schiebt der T 778 für seinen Kaufpreis unter 3.000 EUR grandios an. Und nicht nur das: Er bietet auch ein sehr plastisches, fein nivelliertes Klangbild. Mit Dirac Live setzt er auf das gleiche Raumkorrektur-System wie Arcam. Wer mit neun Endstufen auskommt, findet hier einen auch optisch toll gearteten Mehrkanal-Receiver mit herausragendem Display und einer Top-Fernbedienung. 

Fazit

Was für ein Jubiläum, was für ein AV-Verstärker: Der Denon AVC-A110 sieht nicht nur blendend aus. Er besticht auch durch eine über jeden Zweifel erhabene technische und akustische Qualität und eine überaus moderne, praxisgerechte Ausstattung. Die einfache Inbetriebnahme dank des Assistenten für die Ersteinrichtung passt bestens ins Bild. 

Klanglich brilliert der AVC-A110 mit seiner enormen Kraft und der Maßstäbe setzenden Homogenität. Er wirkt immer, selbst bei enorm hoch liegendem Pegel, kontrolliert und souverän. Das gilt für den Mehrkanal- und auch für den Stereo-Betrieb. Zu loben ist auch die sehr moderne Video-Vollausstattung, diese allerdings bieten alle 2020er Denon AV-Verstärker.

Zugegeben, der Preis ist stolz, aber dafür erhält man auch einen limitierten AV-Verstärker in Jubiläumsausgabe, der überdies fünf Jahre Garantie mitbringt. Die einzigen kleinen Kritikpunkte betreffen die altbacken auftretende Fernbedienung und das zweizeilige Punktmatrix-Display. Hier wäre ein modernes, besser auflösendes OLED-Display eine schöne Alternative. 

Nicht nur ein würdiges Jubiläumsmodell, sondern auch der beste AV-Verstärker, den es derzeit gibt

AV-Verstärker Luxusklasse
Test: 22. Oktober 2020

 

Test: Carsten Rampacher, Philipp Kind
Fotos: Philipp Kind
Datum: 22. Oktober 2020

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