XXL-TEST: Denon AVC-X6700H - kraftvoller 11-Kanal-AV-Verstärker mit voller 8K-Kompatibilität

Nun ist es wieder soweit, neue große Denon AV-Verstärker mit Vollausstattung bereichern den Markt. Das Flaggschiff AVC-X8500H bleibt auf dem Markt, aber darunter tut sich einiges. Für 2499 Euro steht der brandneue Denon AVC-X6700H, der 11 Kanäle mit 205 Watt/Kanal mitbringt, in der Preisliste. Wahlweise zu haben ist er in Premiumsilber oder in klassischem Schwarz. Der 6700H verfügt über dedizierte „8K“-HDMI-Unterstützung für 8K/60Hz- und 4K/120Hz-Video-Passthrough sowie Unterstützung relevanter HDR-Formate (einschließlich HDR10+ und Dynamic HDR). Das neue HDMI-Feature QMS (Quick Media Switching) ermöglicht es zudem, direkt zwischen unterschiedlichen Auflösungen und Bildraten zu wechseln, ohne dass ein schwarzer Bildschirm angezeigt wird. Natürlich unterstützt der Elfkanal-Verstärker nach wie vor HDR10, HLG (Hybrid Log Gamma), Dolby Vision, 4:4:4 Pure Color Subsampling sowie BT.2020-Passthrough.

AVC-X6700H von hinten

Weiter geht es mit hochmodernen Video-Features.

Eine außergewöhnliche Bewegungsschärfe mit 4K/120-Hz-Passthrough sowie VRR (Variable Refresh Rate), das Frame-Tearing entgegenwirkt und die Präzision insgesamt erhöht, ist ein weiteres Kernfeature. Zudem sind ALLM (Auto Latency Mode) und QFT (Quick Frame Transport) vorhanden, um Verzögerungen zu verringern und Reaktionszeiten zu verbessern.

Nun kommen wir zu einem weiteren neuen Kern-Ausstattungsmerkmal, denn alle neuen Modelle der Denon X-Serie sind zudem in der Lage, bestehende HD- und 4K- Inhalte auf 8K zu skalieren, um die Vorteile der 8K-Auflösung einem breiteren Spektrum an Quellen zugänglich zu machen. 

HDMI-Sektion 

Der AVC-X6700H unterstützt weiterhin eARC (Enhanced Audio Return Channel), das es erlaubt, unkomprimierte, objektbasierte Audiodaten über ein normales HDMI-Kabel vom Fernseher zum Receiver zu übertragen. Der Fernseher gibt Videodaten direkt von TV-Apps in der besten verfügbaren Qualität (4K oder 8K) wieder, während der AV-Receiver das bestmögliche Surround-Format für die Dekodierung identifiziert.

Für äußerst anspruchsvolle Mehrkanal- und Heimkino-Liebhaber wichtig sein dürfte DTS:X Pro®, das beim AVC-X6700H in Form eines Updates nachgereicht wird. Bislang unterstützen z.B. Trinnov-Vorstufen (Altitude) den neuen, erweiterten DTS:X-Standard. DTS:X Pro® unterstützt die DTS:X-Dekodierung von bis zu 13 Kanälen mit Lautsprecher-Konfigurationen wie 7.2.6 oder 9.2.4. Die neu eingeführte 13.2-Kanal-Signalverarbeitung mit externer Verstärkung erlaubt es Anwendern zudem, IMAX Enhanced Filme mit 7.2.6- oder 9.2.4- Konfigurationen zu genießen. Das DTS:X Pro-Feature wird im Laufe dieses Jahres über ein Firmware-Update bereitgestellt. Wir werden darüber natürlich berichten.

Natürlich unterstützt der 6700H alle relevanten Decodierformate. Der AVC-X6700H mit 13.2 Signalverarbeitung innerhalb der Vorstufe kommt mit Dolby Atmos®, Dolby Atmos Height Virtualization Technology, DTS:X®, DTS Virtual:XTM, IMAX® Enhanced und Auro-3D®. 

Der AVC-X6700H wartet nun auch mit einem neuen Vorverstärker-Modus auf, mit dem bisher nur der Flaggschiff-AV- Verstärker AVC-X8500H ausgestattet war. Im Vorverstärkermodus werden die internen Verstärker abgeschaltet, wenn der Verstärker als AV-Prozessor eingesetzt und alle Lautsprecher von externen Verstärkern gespeist werden. Dies sorgt für einen reinen Signalpfad sowie höhere Ausgangsspannungen bei geringeren Verzerrungen.

Wie sieht es mit den Streaming-Optionen aus? Ein neues Heos-Modul gibt es nicht, hier setzt Denon auf Bewährtes. Dank HEOS® Built-in ist der Denon in der Lage, Musik von zahlreichen Streaming-Diensten wie Spotify und Spotify Free, Napster, Amazon Music (HD), TuneIn, Deezer, SoundCloud und TIDAL kabellos auf HEOS kompatible Komponenten zu streamen. Außerdem haben Kunden die Möglichkeit, ihre Lieblingssongs kabellos in jedem Raum zu genießen. Dabei können sie entweder in jedem Raum dieselbe Musik abspielen oder für jeden Raum einen anderen Song wählen.

Der Anwender kann mehrere Räume z.B mit Denon Home Lautsprechern ausstatten und das gesamte System über die HEOS App steuern. Neben HEOS werden auch Apple AirPlay 2 und Bluetooth unterstützt. Über AirPlay 2 kann zudem Musik von Apple Music gestreamt werden.

Der AVC-X6700H bringt die Zertifizierung „Roon Tested“mit, sodass Anwender ihre Musikbibliothek mithilfe der besonders umfangreichen Roon Benutzeroberfläche auf PCs und Smart Devices optimal nutzen können. Über AirPlay 2 können die Roon zertifizierten Denon AVRs problemlos von Roon identifiziert und eingerichtet oder per Kabel mit einem Roon Core Gerät verbunden werden.

Neben der Möglichkeit zum HighRes-Audio-Streaming ist der 6700H auch mit einem USB-Eingang an der Vorderseite ausgestattet, der die Wiedergabe von MP3- und hochauflösenden Audioformaten (WAV, FLAC, ALAC und DSD 2,8/5,6 MHz) ermöglicht.

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Der 6700H lässt sich über Amazon Alexa, Google Assistant und Apple Siri bequem per Sprachbefehl steuern. Amazon Alexa kann für zahlreiche Funktionen eingesetzt werden – sogar zum Umschalten zwischen Eingängen für unterschiedliche Player. Über Google Assistant und Apple Siri können Anwender beispielsweise die Lautstärke anpassen und zum nächsten Titel springen.

Natürlich fehlt auch der praktische Assistent für die erste Einrichtung nicht. Der Installations-Assistent von Denon führt die Anwender visuell durch jeden Schritt des Einrichtungsvorgangs. So ist die Audyssey MultEQ XT/XT32 Einmessung (an bis zu 8 Hörpositionen) in den Prozess der Ersteinrichtung ebenso integriert wie die wichtige Verbindung mit dem Netzwerk oder die Verbindung zum TV.

Der AVC-X6700H verfügt über Audyssey MultEQ XT32 sowie SubEQHT zur eigenständigen Kalibrierung beider Subwooferkanäle für eine ausgewogenere und kontrolliertere Bassleistung. Kunden, die weitere Anpassungsoptionen wünschen, können zudem die Audyssey MultEQ Editor App erwerben, hier bleibt alles, wie es ist, und das ist kein Fehler. 

Überdies an Bord ist die neu eingeführte Funktion „Dual Speaker Setup Preset“, die es ermöglicht, zwei Lautsprecherkonfigurationen zu speichern und direkt zwischen ihnen zu wechseln. Beispielsweise können Anwender sowohl das Audyssey Kalibrierungsergebnis direkt vom Receiver als auch eine über die Audyssey MultEQ Editor App erstellte benutzerdefinierte MultEQ-Kurve auf dem Receiver speichern, um sie so auf unkomplizierte Weise zu vergleichen und die bevorzugten Einstellungen zu wählen. Alternativ ließen sich auch Audyssey Messungen für zwei unterschiedliche Lautsprecherkonfigurationen vornehmen, zum Beispiel 2.0 für Musik und 5.1.4 für Filme.

Verarbeitung

Display

Regler für die Quellwahl 

Gebürstete  Aluminium-Front und großer Lautstärke-Drehregler

Schauen wir uns nun die Verarbeitung genauer an. Typisch für Denon ist diese sehr hochwertig, wir notieren ein gleichmäßiges Spaltmaß, eine massive Aluminium-Frontblende. Die relativ leichtgängigen Regler vorne wirken edel. Der Quellenwahlregler präsentiert sich gerastert, der Pegelregler agiert nicht absolut exakt, weist aber eine vergleichsweise gute Führung auf. Da schneiden zahlreiche Konkurrenten weniger überzeugend ab.

Bestens bekannt ist das groß dimensionierte, zweizeiliges Display mit guter Auflösung und Ablesbarkeit. Das ist nach wie vor ordentlich, aber inzwischen langsam in die Jahre gekommen. Andere hochwertige AV-Receiver in ähnlich hoher Preisklasse beginnen, OLED-Displays oder zumindest großflächige LCD-Displays zu integrieren; insgesamt findet sich aber ausreichend Platz für sämtliche Informationent in drei Stufen dimmbar und ebenfalls auf Wunsch komplett zu deaktivieren. 

Gut verarbeitete Klappe auf der Gerätefront

Außer dem Pegel- und dem Quellenwahlregler befinden sich alle Bedienelemente am Gerät hinter einer dicken Alu-Frontabdeckung. Die Bedienelemente dahinter sitzen auf einer Kunststoffblende.

Bedienelemente hinter der Klappe

Zu loben ist das sehr gute taktile Feedback der einzelnen Bedientasten. Auch Front HDMI-, USB- und Kopfhöreranschluss hat Denon tadellos integriert.

Der AVC-X6500H, hier in Premium Silber

Optik und Design entsprechen quasi 1:1 dem Vorgänger AVC-X6500H, was allerdings kein Fehler ist. Der 6700H ist zeitlos elegant, er strahlt optische Klarheit und eine angenehme Beständigkeit aus.

Die Fernbedienung ist ebenfalls bereits bekannt, etwas ausladend, aber gut bedienbar, leider sind nur wenige Tasten beleuchtet. Hier gibt es Konkurrenten, die eine komplett beleuchtete Fernbedienung mitliefern. 

Aufbau innen

Wie man es von Denon kennt, überzeugt der 6700H mit einem sehr sauberen Aufbau innen, nirgendwo findet sich Kabel-Wirrwarr oder unsolide gelagerte Platinen. Alles ist fest verschraubt, überdies sind die diskreten Endstufen so aufgebaut, dass jede Endstufe identische Arbeitsbedingungen vorfindet.

Endstufen und Kühlkörper 

Transformator

Monolithischer Aufbau innen mit gleichen Arbeitsbedingungen für alle Endstufen 

Hier die Endstufen von oben

Hochleistungsfähige SHARC-DSPs

DAC-Sektion

Groß dimensionierte passive Kühlkörper und solide mit dem Gehäuseboden verschraubte Transformatoren sind weitere Merkmale. Hochwertige Bauteile finden sich auf den adrett arrangierten Platinen, so z.B. leistungsfähige SHARC-DSP-Prozessoren. 

Erste Einrichtung

Die erste Einrichtung ist dank des schon oben erwähnten Assistenten einfach. Wer schon etwas Erfahrung mit Denon AV-Verstärkern oder AV-Receivern hat, findet sich sofort zurecht.

Wie immer startet der Assistent mit der Wahl der Sprache

Hier wird erklärt, wozu der Einrichtungsassistent an Bord ist

Übersicht über alle Teile, die für die Einrichtung benötigt werden

Los geht es mit der Einrichtung der Lautsprecher

Abfrage der Konfiguration 

Erläuterungen zum Anschluss der Lautsprecher 

Nun werden die einzelnen Boxen angeschlossen 

Hilfetexte ermöglichen, dass man direkt versteht, um was es geht

Konfiguration der Height-Lautsprecher 

Nun geht es an die Audyssey Einmessung

Weitere Anweisungen zur Kalibrierung

Nachdem die Lautsprecher eingesessen sind, weist Denon darauf hin, dass die Antennen (BT/WiFi) befestigt werden müssen

Netzwerk einrichten 

TV-Audio-Verbindung

Die gängigste Variante dürfte die Verbindung zum TV mittels HDMI sein

Hinweis auf die Apps fürs Streaming (HEOS) und die Bedienung des AVCs (AVR-App)

Ersteinrichtung abgeschlossen

Im Alltagsbetrieb lässt sich der nun eingerichtete 6700H trotz des großen Funktionsumfangs recht einfach verwenden. So finden sich wichtige Einstellungen praktisch zusammengefasst in den "Optionen"

Menü "Optionen"

Kanalpegeleinstellung

Klangregelung

Die Streaming-Funktionen und die Ansteuerung innerhalb eines Multiroom-Systems werden mittels der Heos-App bedient, die stetig weiter verfeinert wurde und mittlerweile nicht nur sehr zuverlässig agiert, sondern auch enorm einfach zu handhaben ist. Hier einige Screenshots:

Heos-Logo, die Suche nach dem 6700H läuft

Aktive Hörzonen

Zuweisung einer Hörzone

Zur Verfügung stehende Quellen

Zugriff aufs NAS-System

Hi-Res-Audio-Wiedergabe (FLAC) - Titel in alphabetischer Reihenfolge

Hi-Res-Audio-Wiedergabe

Optionen

In der Heos-App kann man auch den Sound Mode für den 6700H wählen

AV-Eingänge 

Der AVC-X6700H beeindruckt mit moderner Ausstattung, besonders hinsichtlich der vollen 8K-Kompatibilität und der vielen Gaming-Features. Der AV-Verstärker ist, wie wir es von Denon kennen, akkurat verarbeitet, das gilt für innen und außen. 

Klang - zur Einführung

Wir möchten darauf hinweisen, dass der AVC-X6700H teils heiß in den Foren diskutiert wird. Diese Diskussion fußt auf den angeblichen Messwerten, die ein "Experte" in den USA selbst ermittelt und veröffentlicht hat. Kurz gesagt geht es darum, dass sich angeblich Verschlechterungen bei einigen Parametern im Vergleich zum Vorgänger ergeben haben sollen - das wurde natürlich von den "kritischen" Foren begeistert aufgenommen und der 6700H bekam - völlig unnötigerweise, wie wir schon hier anmerken möchten - einen Makel angedichtet.

Gesetzt dem Fall, das richtig gemessen wurde, sind die angeblich ermittelten "Verschlechterungen" so gering, dass sie auch innerhalb der Fertigungstoleranzen von 2 Modellen exakt derselben Baureihen liegen könnten. Solche Dinge werden aber nicht wahrgenommen, sondern der Hersteller wird in diversen Threads hart angegriffen. Wir kennen Denon AV-Receiver-/Verstärker seit mehr als 20 Jahren, und wir kennen nur zu gut die hitzigen und häufig unfairen Diskussionen, die in den einschlägigen Foren stattfinden und beziehen klar Stellung.

Unser Testkandidat schlug sich akustisch grandios, klang sehr sauber und lebendig, die Erhitzung lag bei unserem Sample im absolute tolerablen Rahmen. Auch hier gab es wieder Kritik, wobei auch wir, das möchten wir anmerken, schon einmal Geräte unterschiedlicher Hersteller hatten, die sich wirklich enorm erhitzten. Bei einem zweiten Gerät der selben Baureihe dann war das Phänomen kaum vorhanden, sodass man schließen kann, dass es nicht gleich ein genereller Konstruktionsfehler sein muss, sondern es auch einzelne AV-Verstärker-/Receiver gibt, die nicht einwandfrei funktionieren.

Zum Schluss noch ein wichtiger Punkt. Generell handelt es sich beim 6700H um einen AV-Verstärker mit analogen Endstufen, nicht mit digitalen Endstufen. Darum ist, gerade im mehrstündigen Betrieb mit höherem Pegel, ein gewisses Maß an Erhitzung vollkommen normal. Im Verlauf des Verstärkungsprozesses entsteht bei analogen Endstufen sogenannte Verlustwärme, nicht alle aufgewendete Energie wandert ins verstärkte Signal. Daher raten wir immer wieder, einen leistungsstarken AV-Verstärker nicht in ein Rack zu quetschen, sondern dem Gerät "Luft zum Atmen" zu lassen. Regelmäßig enormes Erhitzen ist äußerst schlecht bezüglich der Langlebigkeit. Wenden wir uns nun dem Klang anhand von Beispielen zu.

Klang: Der Hobbit - Smaugs Einöde, DTS-HD Master Audio 5.1 nativ und mit Dolby Surround

Wir beginnen unsere Klangtestreihen mit einer konventionelle DTS HD Master Audio-Tonspur der Blu-ray von "The Hobbit - Smaugs Einöde". Hier finden wir eine Kombination aus qualitativ hochwertigen Musik-Einlagen und natürlich flinken Action-Szenen mit viel Grobdynamik und hoher Geschwindigkeit vor. Wir beschränken uns auf die letzten Kapitel und begleiten die Zwerge bei dem Aufeinandertreffen mit dem Drachen Smaug, gesprochen von Benedict Cumberbatch, sowie dem Kampf gegen diesen und schließen im Abspann mit einer Einlage des irischen Musikers Ed Sheeran, der extra für diesen Film den Titel "I See Fire" geschrieben hat.

Die DTS-HD MA-Tonspur erkennt der Denon AVC-XC6700H natürlich direkt als solche und möchte hier, da wir mehr als fünf Lautsprecher angeschlossen haben, sofort Dolby Surround applizieren, um die gesamte Lautsprecherkonfiguration auszunutzen. Zunächst beschränken wir uns jedoch auf die kanalbasierte 5.1-Wiedergabe und sind begeistert, wie räumlich und dicht der AVC bereits jetzt das Geschehen präsentiert. Im akustisch optimierten Heimkino liefert eine qualitativ hochwertige Dolby TrueHD- oder DTS-HD MA-Abmischung ein immer noch sehr eindrucksvolles Erlebnis ab, den entsprechenden Spielpartner vorausgesetzt. Zielgerichtet und ohne klaffende Lücken werden die akustischen Geschehnisse, die von den Frontlautsprechern nach hinten und wieder zurück wandern, wiedergeben. Auch die Front- und Center-Balance ist hervorragend und es entsteht eine sehr glaubwürdige, geschlossene Kulisse.

Kraftvoll und mit hohem Nachdruck gelingen die Explosionen, die blitzschnell umgesetzt werden und keinerlei negativen Nachwirkungen nach sich ziehen, der Denon geht hier sehr akkurat zur Sache und bildet das dynamische Geschehen sehr präzise ab. Leistungsspitzen fängt er im Übrigen mühelos ab. Anstrengung anzumerken ist der Komponente auch dann nicht, als im Kampf die Kulisse enorm komplex wird. Dabei stellt der Denon das Gesamtgeschehen sehr strukturiert und definiert dar, einzelne Elemente können lokal nachvollzogen werden und auch die Stimmen bleiben klar verständlich. Diese wirken auch sehr authentisch und werden sehr facettenreich wiedergegeben.

Das gilt natürlich im Besonderen für die charakteristische Darbietung des Drachen, die prägnante, sehr tiefe und raue Stimme von Smaug gelingt außerordentlich originalgetreu. Auch der Hall-Effekt ist stark ausgeprägt und die Stimme wirkt, als würde sie aus allen Richtungen kommen - sehr gelungen. Dies gilt auch für den abschließenden Track von Ed Sheeran: tolle Darstellung der Akustikgitarre, ein kraftvoller Tieftonbereich und eine sehr authentische Darstellung der Stimme des Iren.

Vergleich: Cross-Upmixing, Dolby Surround, Auro-Matic, DTS Neural:X

Wir schalten nun Dolby Surround hinzu und sofort können wir eine Erweiterung der Klangkulisse, beginnend beim 47. Kapitel feststellen. Nach oben hin offener und luftiger wirkt das Geschehen, aber es lassen sich auch klar akustische Elemente von oben nachvollziehen. Zum Beispiel als der Drache die Mauer bei der Verfolgung der Zwerge durchbricht und Felsen und zerbröckelte Steine nach unten prasseln. Auch als Smaug den Nachfahren des Zwergenkönig verfolgt und sein Feuer nach oben speit, ist ein räumlicherer Eindruck erkennbar. In einigen Fällen macht das Upmixing absolut Sinn und hier sehen wir keine großartig gearteten Nachteile, auch die lokale Zuordnung von Geschehnissen ist weiterhin präzise und die Stimmwiedergabe bleibt ebenso verständlich wie authentisch.

Verwenden wir Auro-Matic, den genialen Aufpolierer von Auro-3D, geschieht die Einbeziehung der Überkopf-Ebene noch intensiver, ohne dass das akustische Ergebnis unnatürlich über überzogen erscheinen würde. Dank des möglichen Cross-Upmixings kann der Anwender frei wählen, was in unserem Fall heißt: Die DTS-HD-Tonspur kann entweder mittels DTS Neural:X, Dolby Surround oder eben Auro-Matic hochskaliert werden. Wir raten zum Einsatz von Auro-Matic, weil auch subtile, kleine Effekte gekonnt auf die Height-Channels übertragen werden, und "große" Effekte zugleich sehr raumfüllend und dynamisch zur Geltung kommen. Diese "Treffsicherheit" haben weder Dolby Surround (ansonsten recht klar, homogen) noch DTS Neural:X (zu spärliche, räumlich nicht wirklich dichte Überkopf-Ebene). 

Klang Mission Impossible - Rogue Nation, Dolby Atmos

Natürlich darf ein objektbasiertes Tonformat nicht fehlen und mit dem oben genannten Teil der Mission Impossible-Saga haben wir auch ein bewährtes Mittel zur Entscheidungsfindung, wenngleich der AVC-X6700H sein Können ohnehin schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Was die Leistung betrifft, so spüren wir kaum einen Unterschied, wenn wir dem Gerät die Auslastung von neun seiner elf Endstufen bei hohem Pegel abverlangen. Er bleibt sehr dynamisch und spritzig, büßt nichts von seiner Präzision ein und liefert durchgängig mit hohem Nachdruck ab. Hier notieren wir abermals kleine Optimierungen gegenüber dem Vorläufer: Noch spontaner und mächtiger liefert der 6700H seine Leistung ab.

Im vierten Kapitel empfängt uns der Denon AV-Verstärker mit einer räumlich sehr dichten und überaus authentischen Darstellung des Orchesters und gibt einen Vorgeschmack auf die Geschehnisse der kommenden Szenen. Das mächtige Orchester zieht sich allerdings nochmal zurück und wir erhalten einen Eindruck der exzellenten Stimmwiedergabe des Gerätes. Sowohl die typische Stimme von Tom Cruise als auch die charakteristischen Eigenheiten von Simon Pegg, jeweils im O-Ton, werden hervorragend herausgearbeitet. Auch die feinen Differenzen, die durch das Funksignal entstehen werden klar.

Der begleitende Music-Score wirkt kräftig, überlagert aber nicht, sondern begleitet das eigentliche Geschehen und eine sehr natürliche Gesamtkulisse entsteht. In der Oper zeichnet sich ein ähnliches Bild, das Stimmengewirr wirkt authentisch und man fühlt sich tatsächlich mitten im Geschehen, als sich Simon Pegg durch das Gemenge der Leute bewegt. Als es dann etwas actionreicher wird, können wir die Erfahrungswerte aus dem vorherigen Klangbeispiel 1:1 bestätigen.

Explosionsartig ist der Denon AV-Verstärker bei Bedarf da und versieht Geschosse mit entsprechendem Punch. Er bleibt dabei immer präzise und zieht sich ebenso schnell zurück. Als das Orchester erneut beginnt, kommen die Blechbläser klar zum Ausdruck, werden mit der entsprechenden Schärfe versehen, wirken aber nicht zu spitz und aggressiv. Die Streicher hingegen sind samtig-weich und angenehm, aber detailliert und fein durchzeichnet.

Im weiteren Verlauf, als Hunt und Brandt aus der Oper fliehen, beweist uns der Denon wieder, was es heißt, eine "atmosphärisch dichte" Wiedergabe zu bewerkstelligen: Immer holt er den Zuhörer sozusagen direkt ab, integriert ihn ins filmische Geschehen. Diese spezielle Art, diese Nähe am Geschehen, ist eine Eigenschaft, die den 6700H noch deutlicher auszeichnet als den Vorgänger 6500H. Die ungemein dichte Räumlichkeit, die trotzdem immer als realistisch empfunden wird, begeistert uns. Effekte, ganz gleich, welcher Art, sind immer plastisch eingebunden, auch die Dynamik überzeugt. In früheren Generationen war letzterer Faktor nicht unbedingt perfekt bei Denon AVRs, dann wurden die Geräte zwar klanglich sehr dynamisch, aber nicht mehr so ausgewogen. Seit einigen Generationen hat man "den Bogen raus" und verfeinert die gelungene Kombination aus Homogenität, exzellenter räumlicher Darstellung und einem angenehmen Klang immer weiter. 

Wir sind begeistert und sind bereits gespannt, ob der 6700H die enorme Leistungsstärke auch bei der Wiedergabe von zweikanaligem Material an den Tag legt. 

Klang Stereo, CD-Qualität und Spotify

Aufgrund der exzellenten Performance während unserer Mehrkanal-Testreihen stellen wir den AVR-X6700H als AV-Verstärker noch vor eine besonders schwere Aufgabe und kombinieren das bisher bärenstarke Gerät mit den anspruchsvollen Canton Reference 5K Standlautsprechern im Stereo-Setup. Der Denon Amp muss sich hier ohne zusätzlichen aktiven Subwoofer behaupten und ist allein für einen satten, nachdrücklichen und hoffentlich präzisen Tieftonbereich zuständig. Darüber hinaus achten wir natürlich besonders auf die Souveränität im hohen Pegelbereich sowie eine exzellente Differenzierung und Stimmwiedergabe.

Als Musikbeispiele dienen uns hier Klassiker wie Johnny Cashs „Hurt“ und Deep Purples „Child in Time“, aber auch moderne Hip-Hop-Ikonen wie Eminem kommen zum Zug und selbstverständlich dürfen harte Electro-Kickbässe von Einmusik nicht fehlen. Durch die Bank reißt uns der Denon AV-Verstärker mit und entfaltet ein beachtliches Potential im Stereo-Betrieb, und das bis zu einem Pegel, der für viele Hörer wohl das Maximum an Erträglichkeit bieten dürfte.

Der Denon bleibt stets sauber und zeigt sich absolut souverän: klar und brillant im Hochtonbereich, weder agressiv noch zurückhaltend, transparent und durchhörbar bringt die AV-Komponente das Geschehen an den Mann. Fein durchzeichnet und strukturiert auch der Bereich der Mitten mit einer für ein Mehrkanal-Gerät überraschend authentischer Stimmwiedergabe. Dies beeindruckt uns besonders bei der hochkomplexen Kulisse der durchaus schwierigen Live-Aufnahme von Child in Time des "Made in Japan"-Albums.

Hier, nicht nur bei den Electro-Klängen, zeigt der Denon auch seine enorme Leistungsfähigkeit, selbst ganz tief unten präsentiert er das Fundament mit Nachdruck und sattem Volumen. Dabei bleiben die Percussion-Einheiten der Becken, die selbst manche dedizierte Stereo-Komponente ein wenig schwammig und kaum differenziert wiedergibt, noch gut nachvollziehbar. Auch mit der hohen Geschwindigkeit und der Komplexität der Kulisse hat der Denon kein Problem. Gut, wirklich hochwertige Stereo-Verstärker holen, was die räumliche Differenzierung und Zuordnung einzelner Elemente der oberen Mitten und Höhen betrifft, noch etwas mehr heraus, insgesamt wird hier aber wirkliche Stereo-Exzellenz mit wenig Schwächen geboten - und das bei einem Mehrkanal-AV-Verstärker.

Auch die Kraftentfaltung soll nochmals erwähnt sein. Hier muss man wirklich Bass-Fetischist sein, sollte der Nachdruck und das Volumen nicht ausreichen. Selbstverständlich muss einem klar sein, dass die Canton Reference 5K-Lautsprecher wirklich hervorragende Schallwandler mit einem nicht zu unterschätzenden Gehäusevolumen sind. Jedoch benötigen sie satte Leistung, um das notwendige Luftvolumen zu bewegen. Bei Einmusikas "Flare" beweist der AVC-X6700H, dass er dazu definitiv in der Lage ist, und liefert die harten Kickbässe mit sattem Nachdruck, klarer Definition und Präzision. Dabei bleiben die atmosphärischen Klänge höherer Frequenzbereiche unbeeinflusst, weitläufig und breit liefert der Denon AVC die Kulisse und platziert den Klang losgelöst im Raum. 

Video-Scaling

Hier möchten wir zunächst anmerken, dass wir gerne im finalen Testbericht auf die Qualität des 8K-Upscalings eingegangen wären. Leider aber funktionierte trotz neuester HDMI-Kabel die Zusammenarbeit des AVC-X6700H mit unserem Samsung Q950R (2019) nicht. Das Problem ist auch bekannt und es wird an einer Lösung gearbeitet. Da wir aber den Test des 6700H ansonsten unbedingt fertig stellen wollten, werden wir in einem Special die 8K-Upscaling-Qualitäten des 6700H nochmals beleuchten. Wir bitten um Verständnis, dass wir hier lediglich das Upscaling auf 4K untersuchen konnten. 

Video/Ausgabe-Einstellungen

Standardmäßig wird das Video-Eingangssignal unbearbeitet durchgeschliffen, z.B. UHD HDR bei einer Ultra HD Blu-ray bzw. 1080p FullHD bei einer konventionellen Blu-ray Disc. Um Scaling generell zu aktivieren, muss im Menü unter Video und dem Unterpunkt Ausgabe-Einstellungen "Video-Konvertierung" auf "Ein" gesetzt werden. Unter Video und Ausgabe-Einstellungen im Menü kann auch ein Bildmodus (Punkt "Video-Modus") ausgewählt werden, hier kann man allerdings nur zwischen "Game" und "Movie" wechseln oder einfach "Automatisch" belassen. Bei allen eingehenden Signalen, abgesehen von Videospielen, sollte man also den Movie-Modus verwenden.

Wie schlägt sich der AVC-X6700H nun beim Hochskalieren von Inhalten? Wir haben es bei der 1080p BD "James Bond 007 - Skyfall" auf 4K Ultra HD ausprobiert. Zunächst wurden sämtliche Bildoptimierer am Bildwiedergabegerät, inklusive Frame-Interpolation, deaktiviert. Damit schufen wir die Voraussetzungen, die Arbeit des 6700H beurteilen zu können.

In den ersten sehr dunklen Szenen, James Bond befindet sich in einem düsteren Gang, liefert der AVC-X6700H eine gute Durchzeichnung in den wenig beleuchteten Bereichen, außerdem eine ordentliche Differenzierung der unterschiedlichen Graustufen.Bei sehr hellen Szenen kann es in hohen Helligkeitsbereichen dagegen zu leichtem Detail-Clipping kommen, dies fiel während der ersten beiden Kapiteln aber nur vereinzelt auf. Das Upscaling erfolgt nicht völlig rauschfrei, wir notieren aber auch keine überdurchschnittliche Rauschentwicklung. Die Farben gibt der Denon sehr authentisch wieder und geht, wenn überhaupt, bei den Hautfarben minimal ins erdig-warme, was wir jedoch als angenehm und nicht als störend empfinden.

Der Detailreichtum und die Feinzeichung ist auf sehr hohem Niveau, wenn auch hochwertige Premium-Fernsehgeräte hier noch einen Tick mehr herausholen. Insgesamt wird aber ein scharfes und 4K-ähnliches Bild geboten, sowohl was Nahaufnahmen bei Protagonisten oder weitläufige Panorama-Aufnahmen von Landschaften anbelangt. Die hinteren Bildebenen werden, wie auch bei anderen hochwertigen Scalern, nicht ganz so präzise abgebildet, dennoch kann man dem Denon einen sehr gute Plastizität und Differenzierung unterschiedlicher Tiefenebenen attestieren. 

Der typische 24p-Judder ist natürlich ohne aktivierte Frame-Interpolation sichtbar, bei schnellen Bewegungen auch mal ein leichtes Zittern, insgesamt bietet der AVC-X6700H aber ein stabiles und angenehmes Bild, das gilt auch für die Verfolgungsjagd im ersten Kapitel.

Upscaling bis auf 8K hoch

Signalformat

Anmerkung: Damit der Denon AVC-X6700H Inhalte auf 8K-Auflösung skaliert, muss zusätzlich unter Video und dem Unterpunkt 4K/8K Signal Format der Parameter "8K Erweitert" ausgewählt werden. Nur dann kann unter "Video-Konvertierung" und "Auflösung HDMI" die 8K-Auflösung ausgewählt werden)

Konkurrenzvergleich

AVC-X6500H

Der Vorgänger AVC-X6500H ist nach wie vor zu bekommen. Die Preise liegen bei knapp 2.000 EUR. Das heißt, man spart rund 500 EUR im Vergleich zum AVC-X6700H - schon ein größerer Betrag, aber dass, was manchmal vorkommt, finanzielle Welten zwischen Vorgänger und Nachfolger liegen, ist hier definitiv nicht der Fall. Der 6700H bietet neben den Vorzügen für Gamer zudem 8K-Upscaling und dedizierte 8K HDMI-Anschlüsse. Akustisch spielt er räumlich noch eine Idee dichter auf und fasziniert uns mit seiner mitreißenden Gesamtwiedergabe. Nicht, dass der 6500H hier versagen würde, ganz im Gegenteil. Nach wie vor ist der 6500H ein überragender AV-Verstärker. Aber so nah am Geschehen wie beim 6700H ist der Zuhörer beim 6500H nicht.

AVC-X8500H

Ernsthafte Probleme dürfte der AVC-X6700H dem immer noch aktuellen Flaggschiff AVC-X8500H machen. Dieses ist auf dem Markt derzeit für knapp 3.400 EUR zu haben. Und hier muss man eindeutig sagen: Nur, wer unbedingt, wofür auch immer, die 13 Endstufen benötigt, sollte zum 8500H greifen. Der AVC-X6700H ist moderner ausgestattet, ist viel preiswerter und klingt nicht schlechter. Gut, was die Modernität der Ausstattung angeht, so rechnen wir mit einem Upgrade für den 8500H, das macht das Gerät aber nicht preiswerter, im Gegenteil. 

NAD T 778

Viel Gegenwind erfährt der AVC-X6700H aus Kanada. Denn dorther kommt der exzellente NAD T 778 Mehrkanal-Receiver mit neuen enorm leistungsstarken Endstufen. Mit einer progressiv-modernen Optik, einem genialen Display und einer extrem hochwertigen mitgelieferten Fernbedienung erweist sich der T 778 als unangenehmer Gegner.

Exzellente Fernbedienung, komplett beleuchtet

Akustisch ist der NAD sehr dynamisch, immer impulstreu, überaus pegelfest und er gibt Stimmen sehr feinfühlig wieder. Der Denon lässt sich vom kanadischen Feuerwerk aber nicht aus der Ruhe bringen. Noch moderner und umfangreicher ausgestattet, einfacher zu bedienen dank des durchdachteren Bedienkonzepts und akustisch nochmals angenehmer, homogener, kann sich der 6700H im Duell gut behaupten. Wobei der T 778 schon eine Kampfansage ist und alles andere als eine "exotische Alternative". Mit 2.999 EUR ist er allerdings 500 EUR teurer. 

CX-A5200

Mehr Geld ausgeben gefällig? Aber bitte gerne. Dann z.B. mit einer waschechten Vor-/Endstufen-Kombination aus dem Hause Yamaha. Hier gibt es den 11.2 AV-Netzwerk-Vorverstärker CX-A5200 mit MusicCast und die passende Elfkanal-Endstufe MX-A5200 mit reichlich Leistung (Komplettpreis rund 5.500 EUR). Beide Komponenten haben uns durch den sehr sauberen und hochwertigen Aufbau innen begeistert.

MX-A5200 von innen

Hier sieht man  die im Vergleich zum 6700H sehr deutlich höhere Preisklasse. Gerade die Endstufe ist ein Musterbeispiel, ein Kleinkraftwerk mit dickem Ringkerntrafo und riesigen Kühlkörpern. Und die Yamaha-Kombination ist beileibe kein "Papiertiger". Sie spielt außerordentlich rein, wer noch etwas besser betonte Effekte und noch etwas breiter gestaffelte Weitläufigkeit genießen möchte, kann das dank der Yamaha-typisch hochwertigen DSP-Sektion tun. Wie auch der NAD T 778 verfügt die Yamaha Kombination nur über DTS:X und Dolby Atmos, Auro-3D (und vor allem den erstklassigen Auro-Matic Aufpolierer) bietet nur Denon in diesem Umfeld. Arcam und Marantz offerieren Auro-3D/Auro-Matic ebenfalls in ausgewählten Modellen. 

Fazit

Schon seit Generationen stellen gerade Denons große AV-Verstärker immer eine hervorragende Wahl dar. Der AVC-X6700H setzt diesen Weg des Erfolgs entschlossen fort und brilliert mit einem äußerst exakten, zugleich angenehmen sowie sehr dynamischen Klang. Die Leistung der Endstufen reicht auch für hohe Ansprüche und große Hörräume souverän aus. Der 6700H ist akustisch noch stärker als die bereits hervorgegangen Vorgänger - für uns, sorry Denon, lohnt es sich kaum noch, einen 8500H zu kaufen, es sei denn, man benötigt die dreizehn Endstufen des Topmodells. Ansonsten kann man auch den 6700H nehmen und dank 13.2 Signalverarbeitung einfach noch eine Stereoendstufe anschließen. Die erste Einrichtung läuft Denon-typisch problemlos ab, der neue AV-Verstärker ist zudem voll 8K-kompatibel. 

Keine Chance für die Konkurrenz: Hier kommt der Maßstab für sehr faire 2.500 EUR

AV-Verstärker Luxusklasse
Test 11. August 2020

Test: Philipp Kind, Carsten Rampacher
Fotos: Philipp Kind
Datum: 11. August 2020

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