XXL-SPECIAL: Technologie der dänischen Oberklasse-Lautsprecher DALI EPIKORE 3, 7 und 9 plus großer Hörvergleich
Was zeichnet die EPIKORE Serie genau aus?

Die Luxus-Box KORE ist der technologische Pate der EPIKORE-Serie - hier die riesige Box in exklusivem grünen Farbton
Es kommen zahlreiche Technologien aus dem Luxus-Lautsprecher KORE (Paarpreis: 90.000 EUR) zum Einsatz, so zum Beispiel der EVO-K Hybrid-Hochtöner. Daher lautet das Motto der EPIKORE-Baureihe auch: "Evolution through KORE Technology". Die KORE verdeutlichte im Jahr 2022 mit allem Nachdruck, dass DALI die Ambition hat, zu den weltweit führenden Herstellern für Premium- und Luxus-Lautsprechern zu gehören. Die EPIKORE Serie führt diese Mission nun konsequent fort.
Kennzeichen der EPIKORE-Serie in der Übersicht:

EVO K-Hybridhochtöner
- EVO K-Hybridhochtöner
- Extrem verlustarmer Kalottenhochtöner
- Sehr leistungsstarles Bändchen
- SMC der zweiten Generation
- Schwingspulen aus Titanium
- "Clarity Cone"-Technologie
- SMC-KORE-Induktoren auf der Frequenzweiche
- Mundort Kondensatoren
- Spezielle Konstruktion der Bassreflexrohre für äußerst geringe Strömungsgeräusche: "Continuous Flare Ports"
- Aluminium-Schallwand für das Hybrid-Hochtöner-Modul
Schauen wir uns die einzelnen Punkte genauer an.

EVO K-Modul der EPIKORE

Rückseite

Der Beweis: Dasselbe Modul wie in der KORE, denn hinten steht nicht etwa EPIKORE, sondern "KORE"
Der EVO-K-Hybridhochtöner ist deswegen mit einem Bändchen und einer Kalotte bestückt, weil das Bändchen perfekt auch kleinste Impulse bei höchsten Frequenzen wiedergeben kann, die Kalotte dafür eine exzellente Präsentation etwas "tiefer" liegender Höhen bietet und zudem für eine nahtlose Anbindung an den Mitteltonbereich zuständig ist. Der 35 mm Kalottenhochtöner ist bewusst sehr groß ausgelegt., Das Bändchen misst 55 x 10 mm, das Hybrid Hochtonmodul wird bei DALI in Nørager, Dänemark, produziert. Der Kalottenhochtöner wurde ursprünglich für die KORE entwickelt und sorgt für eine smoothe, nahtlose Ankopplung an den Mitteltonbereich. Der Kalottenhochtöner ist enorm groß, er verfügt über die doppelte Membranfläche im Vergleich zu einem 25 mm messenden Kalottenhochtöner.
Er wiegt nur 0,42 Gramm (Kalotte alleine 0,13 Gramm) und verfügt über ein leistungsstarkes Neodym-Magnetsystem. Es wird kein magentisches Öl verwendet, was zu extrem niedrigen mechanischen Verlusten führt. Ein Kupfer-Cap für die Linearisierung der Induktivität und eine äußerst effektive Belüftung des Magnetsystems sind weitere Merkmale. Der Kalottenhochtöner stellt eine überragende Dynamik bereit und ist ausgesprochen belastbar, sodass er auch mit kräftigen Verstärkern souverän umgehen kann. Die Kammer hinten besteht aus Aluminium. Der Bändchenhochtöner des EVO K-Moduls verfügt über einen Neodym-Eisen-Bor-Magneten, demnach ein starkes Antriebssystem. Das neue Waveguide-Profil und die schmale Öffnung stehen für eine bessere horzontale Dispersion. Die rückwärtige Kammer wird ebenfalls aus Aluminium gefertigt. Das Gewicht ist mit 0,030 Gramm äußerst gering.
Ganz wichtig innerhalb des EPIKORE Konzepts ist SMC der zweiten Generation. Auch SMC Gen2 wurde ursprünglich für die KORE zur Serienreife gebracht. SMC Gen2 reduziert mechanische Verluste im Magnetsystem, reduziert harmonische Verzerrungen und offeriert eine enorm hohe magnetische Leitfähigkeit - zugleich aber eine extrem geringe elektrische Leitfähigkeit. Wirbelströme werden massiv reduziert, und die Reduzierung der magnetischen Hysterese ist ein weiterer Pluspunkt. Im Mitteltonbereich gibt es deutlich geringere Verluste, ebenso im Bassbereich. Kontrollierte, akustisch reine Signalausgabe - mit SMC Gen2 wird dies unter nahezu allen praktischen Umständen möglich.

"Clarity Cone" Membran
Dritter Punkt nach EVO-K und SMC Gen2 ist nun die "Clarity Cone" Membran, die man schon optisch an der speziellen Membranoberfläche sehr gut erkennen kann.

Hier im Querschnitt
Kraftvolles Hightech-Papier wird mit einer Holzfiber-Struktur zusammengebracht, was zu einem absolut leichten, impulstreuen, zugleich jedoch außergewöhnlich belastbaren Treiber führt. Die sehr kontrollierte, stets kolbenförmige Membranbewegung zeichnet dieses Hightech-Chassis aus.
Die beiden EPIKORE Schallwandler 11 und 9 bringen den 6,5 Zoll Mitteltöner, den wir eben beschrieben haben, mit. Nahtlose Übergänge, enorme Belastbarkeit, eine Titanium-Schwingspuele (KORE Technologie) und ein geschlossenes, 6 Liter fassendes Gehäuse sind hier Schwerpunkte. Nicht nur der Mitteltöner, auch die 8-Inch-Basstreiber mit SMC Gen2 sind eine Erwähnung wert. Sie stellen eine komplette Neuentwicklung dar. Die Membran agiert ungemein verlustarm, eine 38mm, belüftete Schwingspule aus Titanium ist mit verantwortlich für die extrem hoch liegende, maximale Belastbarkeit. Ein langes Polstücke (SMC Gen2) ist ebenso Merkmale wie die Aluminium- und Kupfer-Ringe (3 insgesamt), welche für die Linearisierung der Induktivität zuständig sind. Extrem geringe Verzerrungen sind ein großer Pluspunkt dieses Treibers.

Unser Test-Setup mit EPIKORE 7 und EPIKORE 3
Die kleineren EPIKORE Modelle 3 und 7 arbeiten mit einem neuen, kraftvollen 7 Zoll Bass-/Mitteltontreiber. DALI spricht von einer "Ultra High End Unit", die praktisch ohne Rücksicht auf die Kosten entwickelt wurde. Zum Einsatz kommt das identische Magnetsystem wie in den EPIKORE 9 und 11 Basstreibern, und es findet sich die bereits beschriebene Clarity Cone-Technologie. Ein 38 mm messende Titanium-Schwingspule garantiert höchste Belastbarkeit. Der belüftete Aluminiumkorb trägt ebenso zur akustischen Souveränität bei. Die Alu- und Kupferringe zur Linearisierung der Induktivität fehlen auch bei dieser Konstruktion nicht.
Wenden wir uns den EPIKORE Frequenzweichen zu. Hier werden ausschließlich streng selektierte Premium-Bauteile verwendet.

Sehr sorgfältig mit Bauteilen höchster Qualität bestückte Frequenzweichen

Der Finger zeigt auf den SMC Gen2 Induktor
SMC KORE Crossover-Induktoren (stehen für eine geringere Stromverzerrung und für höhere Immunität gegenüber Interferenzen und Übersprechen) sowie audiophile Mundort-Crossover-Kondensatoren sorgen für kompromisslose Qualität. Point-To-Point-Hardwiring und hochqualitatives, sauerstofffreies Kupfer findet bei der Innenverkabelung Verwendung.

EPIKORE Bassreflexrohr
Noch einige Worte zur Continuous Flare Port-Technologie. Eine extrem geringe Verzögerung zwischen Bassreflexport und Treibern, extrem kleine Strömungsgeräusche sowie eine höhere Fkuss-Linearität sind die Vorzüge. Das führt zu einem extrem schnellen, klaren und dynamischen Bass.
Übrigens haben alle EPIKORE Lautsprecher massive Schraubklemmen, von DALI selbst entwickelt, die extrem formschön und solide wirken - hier die fotografischen "Beweise":

Beste Qualität

Groß und leichtgängig

Rückseite

Am Lautsprecher
Jetzt aber wird es Zeit für die Höreindrücke, die auf der nächsten Seite folgen.
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Tags: Dali • Epikore • Lautsprecher






