XXL-SPECIAL: Technologie der dänischen Oberklasse-Lautsprecher DALI EPIKORE 3, 7 und 9 plus großer Hörvergleich

Die Kette

Dali Epikore Elektronik 1

Die Kette

Dali Epikore Dali Gravity Monoblock

Gravitiy Monoblock

Dali Epikore Mola Mola Vorstufe 1

Mola Mola-Vorstufe

Dali Epikore Bluesound Node

Bluesound Node X

Dali Epikore Mit Kore 2

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Der Über-Lautsprecher KORE und die drei neuen EPIKORE-Boxen

  • DALI Gravitiy Endstufe: DALI bautet tatsächlich selbst einen enorm leistungsstarken sowie hochwertigen Monoblock names Gravity.  Es handelt sich um einen zweikanalig aufgebauten Mono-Verstärker, der im echten Class A-Modus arbeitet und bis zu 120 Watt an 8 Ohm (240 Watt an 4 Ohm, 480 Watt an 2 Ohm) an kontinuierlicher Leistung bereitstellt - für einen reinen Class A-Betrieb enorm. Insgesamt wiegt die imposante Konstruktion 100 kg pro Stück und bringt nicht weniger als drei unabhängig voneinander arbeitende Stromversorgungen mit. Extrem große Kühlkörper stellen sicher, dass es nicht zu thermisch bedingten Problemen kommt. 
  • Vorstufe von Mola Mola (Makua inklusive DAC Sektion)
  • Bluesound Node X Streamer zum 10-jährigen Jubiläum für 799 EUR auf den Markt gebracht. THX-Kopfhörerverstärker und nochmals hochwertigerer ESS DAC sowie das silberne Finish sind die speziellen Merkmale. 
EPIKORE 3

Dali Epikore 3 Front Back

Die EPIKORE 3 ist aus jedem Winkel ein Blickfang und klingt zudem überragend

Gehört:

  • Spanish Inquisition, Jacob Gurevitsch: Hier glänzt die kompakte Regalbox mit einer enormen Schnelligkeit bei der Präsentation der Gitarre - aber auch mit einem enorm dichten, umfassenden räumlichen Gefühl. Nur selten haben wir einen Bookshelf-Speaker gehört, das wird schon beim ersten Klangbeispiel deutlich, der so komplett und nahtlos klingt. 
  • Shall We Dance (Featuring Colin Oxley, David Newton, Jasper Kviberg, Jim Tomlinson, Simon Thorpe.), Stacey Kent: Sehr fokussiert, sehr lebendig wird die Stimme präsentiert. Ungemein klar, auch bei deutlich gehobenem Pegel. Die Instrumente gruppieren sich passend darum, das Klavier hat die korrekte Temperatur und auch die Anschlagdynamik fehlt nicht. 
  • The Last Of Us (Goodnight), Gustavo Santoalla: Wieder ein Stück, zu dessen gelungener Wiedergabe der Lautsprecher in der Lage sein muss, kleine Einzelheiten akkurat zu verarbeiten - und das gelingt dem EPIKORE 3 hier richtig gut. Wie lückenlos, wie fundiert die gesamte Darstellung ist, verblüfft erneut. 
  • The Sound Of Silence, The Ghost Of Johnny Cash: Vokal gibt es hier einiges zu tun - und DALIs kompakter EPIKORE Bookshelf gibt sich nicht nur Mühe, sondern punktet ein weiteres Mal mit seiner souveränen Stimmwiedergabe, die eine enorme vokale Dynamik und ein großes Maß an Facettenreichtum bereithält. Die Stimme "lebt", wird zur Gänze wahrgenommen.
  • That Girl, Nils Bech: Mit einem durchaus ungewöhnlichen Titel beenden wir die Hörsession mit der EPIKORE 3 Regalbox. Rein vokal beginnt der Track, und wir sind gespannt, was im weiteren Verlauf noch passiert. Es kommen vereinzelte Effekte hinzu, die Stimme hat weiter Bestand, und dann plötzlich wird aus dem Acapella-Titel ein dynamischer Electro-Track. Die Stimme, mit der sehr speziellen Stimmfarbe, und auch die d<namischen Wechsel bekommt der dänische Lautsprecher enorm gut hin und verdeutlicht so überzeugend das enorme Variantenreichtum dieses Titels.
EPIKORE 7

Dali Epikore 7

Schick und klangstark: EPIKORE 7

Gehört: 

  • Drive, Bjørn Fjæstad: Eine sehr eigene Interpretation des Cars-Klassikers "Drive" hören wir auf der EPIKORE 7. Die Qualität bei der vokalen Präsentation kennen wir schon vom EPIKORE 3 Regallautsprecher. Beim kleinsten EPIKORE Standlautsprecher-Modell notieren wir ein Plus an teils subtil wahrgenommenem Volumen, was zeigt, dass sich bei tiefen Frequenzen wohl mehr tut als beim Regalschallwandler. Wir sind gespannt.
  • Big Bad John, Geoff Castellucci: Bei diesem Titel kann die EPIKORE 7 gut zeigen, was sie für Pluspunkte hat: Mehr Punch bei tiefen Frequenzen, mehr Tiefgang und etwas mehr Räumlichkeit. Aber: Wie gut sich der kompakte EPIKORE 3 im Vergleich schlägt, auch wenn wir diesen Track auf dem Regallautsprecher nicht hörten, ist schon beeindruckend. Fürs Musikzimmer ist DALIs EPIKORE 3 exzellent geeignet - wer im etwas größeren Wohnzimmer, so ab rund 25 Quadratmeter, mehr Basskraft und Räumlichkeit benötigt, greift zur EPIKORE 7.
  • Wish You Were Here, Seguridad Social: Und wieder eine spezielle Cover-Version, die mit dem Reggae-Rhythmus richtig Lust aufs Hören macht. Der EPIKORE 7 Schallwandler trifft mit Nachdruck und klarer Kontur im Bassbereich auf, und  trennt all die tieffrequenten Anteile sauber vom akustischen Rest. Mit feinem Auflösungsvermögen kommt die Stimme heraus, und der gesamte Hochtonbereich spielt frei auf.
  • Keep The Wolves Away, Uncle Lucius: Hier agiert DALIs EPIKORE 7 sehr harmonisch und akkurat ausbalanciert. Jedem Instrument wird exakt der passende Spielraum zur Entfaltung eingeräumt, das bleibt auch so, als sich die charismatische Stimme hinzugesellt. Die hohe Impulstreue des Lautsprechers ist enorm behlflich dabei, einen kompletten und kultivierten klanglichen Eindruck zu schaffen. 
  • Screening, Mr. Bill & Funi: Und wieder eine "Spezialität", die durch zahlreiche akustische Merkmale das Können der EPIKORE 7 herausfordert: Sehr plastisch, filigran und fein werden zu Beginn alle Klangobjekte aufgesammelt und mit exzellenter Impulstreue vorgetragen. Wie kräftig und wie dynamisch der dänische Schallwandler arbeitet, wird dann bewiesen, als sich der Beat dazugesellt. Die zahlreichen bewusst verzerrten Elemente werden effektiv zur Geltung gebracht. 
EPIKORE 9

Dali Epikore 7 9 Front 2

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Yamaha True X 800x600

Die EPIKORE 9 (rechts) spielt nochmals souveräner auf

Gehört:

  • The Sound Of Silence, The Ghost Of Johnny Cash: Hier baut die große DALI EPIKORE 9 eine enorm weitläufige, tiefe, aber stets realistische Bühne auf, innerhalb der sich die Stimme exzellent ausbreiten kann. Das enorme Fundament der Darbietung ist zu jedem Zeitpunkt heraushörbar, die gesamte Akustik legt sich wie ein fein gewobener Klangteppich über den Hörraum.
  • Sabrina, Einstürzende Neubauten: Mal etwas gänzlich anderes - die deutsche Band, die es bereits seit 1980 gibt, hat sich an vielem versucht. Die EPIKORE 9 managt "Sabrina" souverän, und erneut mit einem permanent vorhandenen, subtil-kraftvollen Unterbau. Hier merkt man den Schub nach vorne gegenüber der EPIKORE 7 deutlich. Auch, wenn bereits die kompakte EPIKORE 3 eine komplette Darstellung auch bei tiefen Frequenzen besitzt, die EPIKORE 7 ebenfalls überzeugt und mit mehr Tiefgang aufwarten kann: DIe EPIKORE 9 spielt hier in einer eigenen Liga, bezogen auf die drei Neuheiten.
  • Ain't It Funky Now, George Duke: Hier geht es schon ab dem Intro lebendig zu, und DALIs größte EPIKORE-Neuheit geht den Rhythmus kompromisslos mit. Sie baut mit Kraft und Präzision einen sauber gestaffelten virtuellen Raum auf, in dem jedes akustische Element an der richtigen Stelle sitzt. Das virtuose Klavierspiel mit zahlreichen feindynamischen Finessenn wird ausgezeichnet übertragen, und der Tiefgang ist - sorry DALI - bei der EPIKORE 9 so außerordentlich gut, dass man die EPIKORE 11 nur dann braucht, wenn der Hörraum mehr als 45 Quadratmeter misst und/oder, wenn man mit extrem hohem Pegel fährt und zugleich auf maximalen Nachdruck steht. 
  • Hollow, Björk: Hier ist besonders das sehr spezielle Intro interessant, denn die EPIKORE 9 Standbox setzt sich hier wieder mit ihrer herausragenden tieffrequenten Ausdruckskraft in Szene. Mit enorm klarer, sauberer Struktur baut sie hier ein intensives Erlebnis auf, das auch enorm anspruchsvolle Musikliebhaber umgehend begeistern dürfte.
  • Sunson, Nils Frahm: Ganz anders wiederum der letzte Track, den wir auf DALIs zweitgrößtem EPIKORE Lautsprecher verfolgen, und er eignet sich ideal, um nochmals auf die Kerntugenden des edlen Schallwandlers einzugehen. Er ist wuchtig, energiegeladen, aber zugleich richtig schnell im Bassbereich, auch bei kurzen Impulsen. Aber natürlich sind auch die restlichen Anteile des Frequenzspektrums bei der EPIKORE 9 in den besten Händen. Feines Aufösungsvermögen und eine überragende Transparenz verdeutlichen, wie lückenlos, wie komplett die Neukonstruktion aufspielen kann.
Fazit

Dali Epikore Plus Kore

KORE und EPIKORE: Akustische Beweise für DALIs erfolgreiche Mission, Premium- und Luxuslautsprecher auf den Markt zu bringen

Die mit großem Aufwand und enormer Sorgfalt sowie Erfahrung zur Serienreife gebrachte EPIKORE Serie hat uns tief beeindruckt. Weil hinter diesen optisch wunderschönen, edel verarbeiteten Schallwandlern weit mehr als nur der Wunsch stand, einen hochwertigen Lautsprecher zu entwickeln. Vielmehr fokussierten DALIs Entwickler und Konstrukteure ein Produkt, das perfekt zu DALIs gesamten Vorstellungen, wie eine allumfassend hoch liegende akustische Performance auszusehen hat, passt. Universell verwendbar, an vielen verschiedenen Verstärkern,  so ausgelegt, dass die EPIKORE Boxen einfach aufzustellen sind und mit einer so breit gefächterten Abstrahlung versehen, dass man sie praktisch nicht einzuwinkeln braucht - trotzdem aber spielen sie unglaublich präzise. Die schönen, ebenso wie die Frequenzweichen und die Treiber in Dänemark gefertigten Gehäuse sind extrem resonanzarm, die Treiber glänzen mit neuestem Hightech, was Membranmaterialien und die gesamte Konstruktion angeht. Hinzu kommt noch das "magische" SMC Gen2, das im Treiber-Antrieb und in den Frequenzweichen sitzt. Hier, in allen Mitgliedern der EPIKORE-Baureihe, findet sich echtes, durchdachtes, modernes Engineering, das jeder EPIKORE Box zu einem feinen, zugleich zupackenden, dynamischen und räumlich dichten Klangbild verhlft. 

Bericht: Carsten Rampacher
Fotos: Oksana Fritz, Carsten Rampacher
Datum: 24. Oktober 2024

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