TEST: Stereovollverstärker Denon PMA-3000NE - In Shirakawa gebautes Monument hochwertiger Technik

Klang

Wharfedale Evo 5.4 Frontansicht Ohne Abdeckung

Wharfedale EVO 5.4

Dali Rubikore 8 Ohne Abdeckung Links

Dali Rubikore 8

Wir haben an verschiedenen Boxen getestet:

  • Wharfedale EVO 5.4 als extrem leistungsstarke und zugleich preislich überraschend günstige Option
  • Dali Rubikore 8 als überragender Oberklasse-Lautsprecher mit fabelhafter Auflösung und enorm filigranen, zugleich entschlossenen Klang. 

Kurze Einschätzung:

Begeisternd ist die Performance der günstigen Wharfedale EVO 5.4 (knapp 1.900 EUR Paarpreis), die sich in der Preisklasse bis 3.000 EUR Paarpreis derzeit besonders gut schlägt. Klar, dass die teurere Rubikore noch mehr Details zeigt, noch plastischer agiert und nochmals mehr Fundament, extrem sauber gestaffelt, produziert. Sie ist für ihren Paarpreis von rund 7.000 EUR auch eine echte Lichtgestalt und stellt zahlreiche teurere Alternativen in den Schatten. 

Cambridge Audio Cxn100 Frontansicht

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Cambridge Audio CXN100

Nun fahren wir die ersten Testreihen und schließen hier als Zuspieler den Cambridge Audio CXN100 Netzwerkplayer digital an, sodass der PMA-3000NE für die D/A-Wandlung zuständig ist. Wir hören Musikstücke von TIDAL. Als Lautsprecher stehen die Wharfedale EVO 5.4 bereit. 

Wir starten in die Klangeindrücke mit der Jungle Cruise-Version von "Nothing Else Matters" (Metallica, James Newton Howard). Hier kann uns der PMA-3000NE gleich mehr über sein Wesen verraten, denn dieser Titel hat es in sich. Hervorragend meistert der edle Vollverstärker bereits den eher ruhigen Anfang. Er spielt angenehm, recht neutral, aber nicht kühl. Er holt feine Strukturen ans Tageslicht und schafft es zudem, einen musikalischen Spannungsbogen darzubieten, sodass man schon weiß: Da kommt später noch deutlich mehr. Und das kommt auch, in Form massiver Dynamiksprünge und einer umfangreichen, fesselnden Akustik. Der PMA-3000NE ist hier stets zur Stelle und bietet auch bei hohem Pegel sehr gute Reserven. Es fällt etwas schwer, ihm eine klare akustische Signatur zuzuordnen - er macht einfach alles wie ein exzellenter Mitarbeiter - schnell, unkompliziert und zuverlässig. Die Räumlichkeit, recht dicht und authentisch, passt ins Gesamtbild.

"Nessun Dorma" aus Puccinis Turandot, gesungen von Startenor Jonas Kaufmann, bietet sofort viel Atmosphäre und eine fein dosierte Räumlichkeit. Jonas' Stimme entwickelt ihr nahezu volles Spektrum, und gerade da, wo man denkt, das Limit ist erreicht und es wird nur noch eine leicht dröhnende, verzerrte Wiedergabe geboten, differenziert der PMA-3000NE noch einwandfrei auseinander, und die Stimme von Jonas bleibt klar und wird nicht unschön blechern. Die Endstufen des großen Denon-Verstärkers ziehen durch, schaffen ein stets spürbares, aber nie überzogenes Fundament, und der Chorgesang im Hintergrund kommt ausgesprochen sauber und mit der richtigen Gewichtung heraus. 

"The Look Of Love" von Diana Krall steht nun in den Startlöchern. Der Denon PMA-3000NE lädt ein, auch durchaus mit deutlich gehobener Lautstärke zu hören, denn dann macht dieser Titel besonders viel Hörfreude. Dianas Stimme wird exzellent erfasst, auch, wenn die berühmte Künstlerin ins Mikrofon haucht, gibt der kraftvolle Verstärker dies sensibel und umfassend wieder. Das Piano ertönt akkurat durchzeichnet, die Anschlagdynamik wird tadellos dargestellt. Bei diesem Titel stellt der Denon unter Beweis, dass er gerade für Freude differenzierter, komplexerer Musik eine äußerst gute Wahl darstellt. Er vermittelt Klangkultur, Facettenreichtum und ein hohes Maß an Klarheit, zugleich ist der tieffrequente Unterbau stets gut erkennbar, sorgt für Volumen und Räumlichkeit - dabei wird jedoch nie unpassend übertrieben. 

"Till Tomorrow" (Till Brönner & Yello) begeistert uns von der ersten Sekunde an. Der PMA-3000NE liefert einen äußerst präzisen Bass, zugleich wird Tills Trompete sehr klar und mit vielen Einzelheiten herausgearbeitet. Man kann dieses Stück mit wirklich hohem Pegel ausgesprochen gut anhören, weil der Denon sich hier souverän bewegt und keinen Zweifel daran lässt, dass es ihm nicht an Kraft und Ausdrucksvermögen fehlt. Die Endstufen sind sofort da, geschmeidig und fundiert, und liefern impulstreu ab. Hier gefällt uns der japanische Vollverstärker auch aufgrund der Tatsache, dass seine Fähigkeit, genau zu detaillieren, auch bei enormer Lautstärke nicht abnimmt, besonders gut. 

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"No Good" von The Prodigy lassen wir nun vom PMA-3000NE wiedergeben, und sofort holt uns der Vollverstärker ab. Der Breakbeat wird mit unglaublicher Schnelligkeit dargestellt, der Bass sitzt zu nahezu 100 Prozent, die Unterschiede im dynamischen Gefüge arbeitet der Denon blitzschnell, aber zugleich sauber heraus. Nur selten haben wir diesen Track in so überzeugender Manier gehört, und wir müssen unser Urteil, dass sich der PMA-3000NE besonders gut für Jazz und Klassik eignet, erweitern, denn auch hier zieht er alle Register seines Könnens, schleudert elektronische Effekte weit in den Hörraum, sodass sich das Auditorium von Klang umgeben fühlt. Das Ganze geschieht aber nie verwaschen, sondern immer mit einer untadeligen Präzision, jeder Effekt ist stets hinsichtlich seiner exakten Position im virtuellen Raum auszumachen. 

Land Of Confusiion hören wir nun in der Disturbed-Coverversion. Und hier marschiert der PMA-3000NE gut voran, zeigt uns aber, dass dies nicht die Art und Musik ist, die er am liebsten präsentiert. Er wirkt hier bei höherem Pegel nicht mehr so souverän, wie wir es bei den anderen Titeln festgestellt haben. Klar, das ist bei diesem Track auch nicht einfach. Die gewollte Aggressivität bei Stimme und E-Gitarre tritt leicht mal über die Ufer und dann gerät die Balance leicht durcheinander. Der Denon ist ein Grenzgänger, der manchmal schon dabei ist, die Linie zu einer zu harschen Darstellung zu überschreiten. Sehr gut ist der straffe Bass, ausgezeichnet ist das Gefühl dichter räumlicher Ausprägung. 

Nun startet die zweite Teststufe - indem wir den PMA-3000NE analog und digital mit dem DCD-3000NE, dem idealen Spielpartner für den hochwertigen Vollverstärker, verbinden. Wir beginnen mit dem analogen Anschluss, was in der Praxis heißt, dass der DCD-3000NE die D/A-Wandlung übernimmt. Als Lautsprecher holen wir uns die Dali Rubikore 8. 

Denon Dcd 3000ne Frontansicht1

Denon DCD-3000NE

Hier beginnen wir mit "L'Attesa" von Andrea Bocelli in normaler CD-Qualität (44,1 kHz/16-Bit), und gleich von Beginn an erfreut uns der PMA-3000NE ein weiteres Mal mit sehr fein nivellierter Stimmwiedergabe und einem realistischen Gefühl an Räumlichkeit, sowohl in Bezug auf die Weite als auch in Bezug auf die Tiefe. Der Klang, typisch auch für die erstklassigen Dali-Lautsprecher, ist sehr homogen, nie fordernd, aber trotzdem emotional berührend. Uns kommt es in dieser Konstellation so vor, als hätte der PMA-3000NE etwas Nüchternheit abgelegt. Wir bemerken, dass der DCD-3000NE eine sehr sensible, sehr exakte Wandlung durchführen muss, denn für ein hohes Maß an fühlbarer Feinauflösung zeichnet sich der DAC mit verantwortlich. Ob der konstruktiv ähnlich ausgelegte DAC des PMA-3000NE auch zu solchen Leistungen fähig ist, ermitteln wir im Anschluss an diese Testreihen. 

Wir setzen in CD-Qualität fort mit "Left On My Own Devices" (Pet Shop Boys), und gleich punktet der PMA-3000NE mit sattem Bass, der erstaunlich viel Substanz und Präzision mitbringt, wenn man bedenkt, dass es sich nicht unbedingt um eine kürzlich produzierte CD handelt. Die Stimme kommt ebenfalls tadellos heraus, und die Rubikore 8, die ohnehin mit hoher räumlicher Präsenz aufspielen, bekommen vom Denon Vollverstärker genau das Richtige an Information zur Verfügung gestellt. Der leicht überbetonte Bereich an der Schnittstelle zwischen Mittel- und Hochtonbereich belegt dann, dass das Quellmaterial sein Alter doch nicht komplett verheimlichen kann. Der Rhythmus mit hohem Wiedererkennungswert wird impulstreu erfasst, und dynamische Differenzen arbeitet der PMA-3000NE ein weiteres Mal sehr gut heraus. 

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Wir setzen mit Bedrich Smetanas legendärer "Moldau" fort, diesmal handelt es sich um eine SACD. Sehr fein, sehr engagiert modelliert der PMA-3000NE hier viele Einzelheiten heraus, nachdem der DCD-3000NE ein exzellent aufbereitetes Signal nach digital-analoger Wandlung entließ. Sauber und mit einer schönen Herausarbeitung instrumentaler Strukturen, macht der Denon das Hören dieser Symphonie zu einem wahren Fest für den Klassik-Fan. Dass auch hintere musikalische Ebenen tatkräftig und immer mit passender Balance eingearbeitet werden, ergänzt unsere positiven Impressionen.

Denon Dcd 3000ne Pma 3000ne Gruppenbild1

Leistungsstarkes Team: PMA-3000NE (links) und DCD-3000NE (rechts)

Und noch eine SACD: Der Auftakt zu  Carl Orffs "Carmina Burana" wird präsentiert, und die enorme Dynamik gleich zu Beginn kommt sehr treffend heraus. Der deutlich leisere Gesang hat klare Konturen, und man merkt, wie sich im Hintergrund ein breit gefächerter musikalischer Spannungsbogen formiert. Man erwartet jede Sekunde einen formidablen Dynamiksprung, und als er dann da ist, schiebt der PMA-3000NE impulstreu und mit Nachdruck an. Die Paukenschläge trifft er, wie wir es bereits gewohnt sind, punktgenau, und Nachschwingen im Bassbereich kennen sämtliche in der Kette untergebrachte Komponenten nicht im Gerinsten. Das richtig gute Timing ist gerade beim Beginn der Carmina Burana sehr wichtig, und der edle Denon enttäuscht hier nicht. 

Wichtig - über den optischen oder den koaxialen digitalen Anschluss des DCD-3000NE kann man nur die CD-Ebene von Multi-Layer-SACDs hören. Vollumfänglich die Vorzüge eines erweiterten SACD-Dynamikumfangs genießen kann man demnach nur, wenn der DCD-3000NE analog am PMA-3000NE hängt. Um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten, haben wir bei optischem Digitalanschluss des DCD-3000NE an den PMA-3000NE nur CD-Material gehört. 

Hier starten wir mit "Left On My Own Devices" und stellen fest, dass in dem Fall, in dem der PMA-3000NE die digital-analoge Wandlung übernimmt, noch etwas mehr Nachdruck im Bassbereich vorhanden ist, ansonsten notieren wir das identische sehr hohe Niveau - der DCD-3000NE holt im Hochtonbereich noch eine Idee mehr Transparenz heraus, während der PMA-3000NE einen Hauch verbindlicher klingt, demnach Geschmacksache. Die identischen Eindrücke manifestieren sich auch bei Andrea Bocellis "L'Attesa" - der Bass ist präsenter, die feindynamischen vokalen und instrumentalen Konturen arbeitet der DAC im DCD-3000NE, der eigentlich weitestgehend ähnlich aufgebaut ist, noch besser heraus. 

Konkurrenzvergleich

Technics Su G700m2 Frontansicht1

  • Technics SU-G700M2: Legenden unter sich - Denon blickt auf mehr als 110 Jahre Tradition zurück, bei Technics werden es 2025 60 Jahre. Der formschöne Vollverstärker liegt bei deutlich günstigeren 2.599 EUR, was man aber auch sieht: Der Technics ist zweifelsfrei fürs Geld hervorragend verarbeitet, an den PMA-3000NE kommt er aber nicht heran, vor allem außen. Innen trumpft der SU-G700M2 hingegen auf und ist mustergültig hochwertig aufgebaut. Technics-exklusive Technologie wie die JENO-Engine steckt jede Menge im SU-G700M2, dessen beleuchtete VU-Meter das HiFi-Flair der 70er Jahre zurückbringen. Wie beim Denon gibt es zudem ein kleines, gut auflösendes Display und eine ordentlich zusammengesetzte, unbeleuchtete Systemfernbedienung. Anschlussseitig sehen wir den Technics vorn, denn er weist einen Pre-Out zum Anschluss einer externen Endstufe auf, seine digitalen Terminals sind zudem sinnvoller sortiert. Setzt der Denon auf drei optische Digitaleingänge und einen koaxialen Digitaleingang, ist beim Technics die Aufteilung 2 x koax, 2 x optisch. Einen USB-B-Slot haben beide Vollverstärker. Klanglich tritt der Technics sehr ausgewogen und facettenreich auf. Der PMA-3000NE kann bei Bedarf noch härter durchgreifen und wirkt massiver, sodass er hier einen Mehrpreis rechtfertigen kann - denn auch feine Passagen sind eine Stärke des PMA-3000NE.

Avm As 30.3 Frontansicht2

  • AVM AS 30.3: Ein sehr nobler Streaming-Vollverstärker mit großem Display, in Deutschland von Hand zusammengesetzt - das ist der AVM AS 30.3, der in den Standardausführungen auf 4.390 EUR kommt. Er besitzt Endstufen, die 2 x 125 Watt an Leistung bringen (an 4 Ohm) und besitzt eine aufwändige, sehr gut funktionierende Streaming-Plattform, die auch TIDAL Connect und Spotify Connect beinhaltet, ebenso AirPlay 2 plus Roon ready. Bluetooth 5.0, eine hochwertige Phono-Stufe und ein ebensolcher Kopfhörerverstärker ergänzen die Ausstattung ebenso wie ein HDMI-ARC-Terminal für die einfache Kontaktaufnahme zum Smart-TV. Der kompakt bauende AVM erweist sich als feinfühlig aufspielender Streamingverstärker für kleinere bis mittelgroße Hörräume. AVM hat eine Menge Modelle im Programm, die sich oberhalb des AS 30.3 befinden, die Maßstäbe hinsichtlich der Pegelfestigkeit setzen, der kleinere AS 30.3 erzielt gute maximale Pegel, muss den "dicken Denon" hier aber ziehen lassen. Der Denon macht auch mit seiner opulenten Verarbeitung, außen wie innen, jede Menge Punkte, die sich der AVM-Konkurrent durch seine besonders hohe Flexibilität aber wieder zurückholt.  

Nad C658 C298 Gruppenbild 1

  • NAD C658 Vorverstärker/Streamer/DAC und NAD C298 Endstufe, Preis zusammen: 4.097 EUR: In den Preisregionen des PMA-3000NE kann man sich auch eine ausgewachsene Vor-/Endstufenkombination holen, wie zum Beispiel die hier aufgeführten Komponenten von NAD. Klanglich extrem dynamisch, mit knallhartem Bass und enormem Nachdruck, relativ nüchtern und zugleich präzise, erfüllt das Duo hohe Ansprüche. Beide Komponenten wirken auch optisch relativ minimalistisch - die Verarbeitungsqualität ist ohne Fehl und Tadel, und die Pegelfestigkeit der C298 Endstufe beweist, dass nur beste Baugruppen (Purifi Eigentakt-Technologie) mit enormer Effizienz) eingesetzt werden. Die Ausstattung der NAD C658 Vorstufe ist gigantisch, auch ein exzellentes, sehr flexibles, zuverlässig arbeitedes BluOS-Streamingmodul ist vorhanden, inklusive AirPlay 2, Spotify Connect und TIDAL Connect. Zudem ist Dirac Live in einer einfacheren Light-Version für eine ausgezeichnete, weil präzise und nützliche Einmessung der Lautsprecher vorhanden. Gegen Aufpreis kann man auf die Vollversion upgraden. 

Yamaha R N2000a Frontansicht2

  • Yamaha R-N2000A: Für 3.699 EUR gibt es den optisch wunderschönen Yamaha-Netzwerkreceiver, dessen Ausstattungsliste nicht enden möchte: YPAO-Lautsprechereinmesssystem, das exzellent funktioniert, MusicCast Streamingmodul, WiFi-/Bluetooth, DAB+/FM-Tuner, fabelhafte Anschlussbestückung inklusive HDMI - keine Frage, der Yamaha holt Anwender, die etwas unversell zu verwendendes, zugleich klangstarkes und Luxuriöses suchen, voll ab. Dazu passt auch sein vollsymmetrischer Aufbau perfekt, feinste Komponenten wie ein Premium-DAC von ESS finden sich ebenfalls im Yamaha. Klanglich ausgewogen und über alle Maßen leistungsstark, manifestiert der R-N2000A seinen Anspruch, zu den besten Devices seiner Liga zu gehören. 
Fazit

Denon Pma 3000ne Verarbeitung1

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Der Denon PMA-3000NE wirkt gleich beim ersten Kennenlernen äußerst ansprechend, was an der erstklassigen Mischung aus opulenter Materialauswahl, klassischem Design und meisterhafter Verarbeitung liegt. Schon der große, exakt geführte Lautstärkedrehregler ist optisch und haptisch ein Genuss. Der innere Aufbau steckt nicht zurück, sondern hilft dabei, den Premiumanspruch des PMA-3000NE weiter zu manifestieren. Im Lieferumfang ist auch eine attraktiv aussehende, gut zu handhabende, aber leider gänzlich unbeleuchtete, stabförmige Fernbedienung enthalten. Das Anschlussangebot des PMA-3000NE findet nicht unsere vollumfängliche Zustimmung. Es fehlen ein Pre-Out, möchte man eine Endstufe hinzunehmen und den PMA-3000NE als Vorstufe verwenden, ein HDMI-Terminal, ein Subwoofer Pre-Out, sowie XLR-Anschlüsse und ein digitaler AEA/EBU-Eingang, wobei man auf letztgenanntes Feature noch am besten verzichten könnte. Klanglich agiert der PMA-3000NE kraftvoll, räumlich authentisch und mit sehr gutem Auflösungsvermögen über den gesamten Frequenzbereich. 

Äußerst hochwertig auftretender, akustisch absolut impulstreuer, räumlich authentisch darstellender Premium-Verstärker
Überragend 2024
Stereovollverstärker Oberklasse
Test 24. Juni 2025

Test: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 24. Juni 2025

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