SPECIAL: Minestrone Staccato Uno - der flexibelste aktive Subwoofer der Welt

Einmal im Jahr bekommen wir immer die Möglichkeit, ein noch in weiten Zügen geheimes, zugleich außergewöhnlich innovatives Produkt sozusagen vorab zu betrachten. Erinnern wir uns an Legenden wie den Professor Romann R1 Lautsprecher oder an den 16K-Upscaler "Quadrouble X Unlimited"  von Warenstein, Krötner & Gamsbock, ein ebenfalls wegweisendes Gerät. Wie uns zu Ohren gekommen ist, sind von beiden Premium-Devices auch schon die ersten Exemplare im Einsatz. Der indische Prinz Khamal Khan schwört auf seine Professor Romann R1, und das italienische Supermodel Clara Longleggera hat in ihrem Heimkino den 16K-Scaler im Einsatz. Und vom Ultimate Immersive Supreme 1X - einem Highend-TWS-In-Ear - soll in Kürze das erste Exemplar an den Außenminister der Marshallinseln ausgeliefert werden. 

Zeit, um 2024 ein ganz besonderes Highlight zu feiern: Den Minestrone Staccato Uno. Diesmal liegt unser Fokus ganz klar auf der enormen Flexibilität, denn das riesige Monstrum ist ein aktiver Subwoofer, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat, und zugleich ein hoch effektives Abriss-Tool, das - natürlich 100 Prozent kontrolliert - sogar riesige Industrieschlote und Skyscraper und, eine echte Neuerung, komplette Straßenzüge zum Einsturz bringen kann.

"Mit einem Job kommt man heute oft nicht mehr weit", weiß Giancarlo Minestrone, Mehranteilseigener der Firma "Minestrone - i prodotti più inutili al mondo" aus Bari in Italien. Daher hat er DIE universelle Lösung: "Morgens als erfolgreicher Abriss-Unternehmer aktiv, und abends wird der Staccato Uno auf einem eigenes gebauten Tieflader zur größten Discothek der Stadt geschafft. Hier wird er mittels des Dr. Oehler-Universaladapters sofort an jedes nur erdenkliche Soundsystem angeschlossen. Seine 64 gekoppelten, Helium-gekühlten D-Force-Endstufen von Maximum Boost schaffen pro Stück unfassbare 250 kW. Besonders stolz ist Minestrone, Maximum Boost mit im Boot zu haben. Die kanadische Endstufen- und Elektronikschmiede steht unter Leitung von George B. "Boommaker" Shutdown, der sich schon mit zahlreichen bahnbrechenden Entwicklungen einen Namen gemacht hat.

So entwickelte er wesentliche Bauteile des Hyperschallantriebs für die Romulaner, durfte aber aufgrund der Geheimhaltungsklausel nie darüber sprechen - uns gegenüber darf er sich erstmals zumindest vage äußern. Die Außerirdischen revanchierten sich nun und steuerten zur D-Force Endstufe militantes Carbondioxid vom Planetensystem §$-666-=%$& bei. Dieses wurde zu einem geheimen Weltraumbahnhof, mutmaßlich im beschaulichen Oberfranken (Deutschland) gelegen, geschafft und von dort aus weiter nach Kanada in die Fertigungsstätten von Maximal Boost nahe dem Polarkreis verschifft. Produktionsleiter G. Rizzly äußerst sich sehr positiv über das einfach zu verarbeitetende, hochleistungsfähige Material. 

Nun hat der Staccato Uno zwar extremst starke Endstufen - aber wie soll das Ganze funktionieren? Hier greift Minestrone auf eine kompromisslose Innovation zurück: Das Elektronik-Modul "Banale Grande" arbeitet so einfach wie effektiv. Mittels eines von Professor Dr. Dr. Günther Schubert (TU Stuttgart) entwickelten Algorithmus erkennt die Elektronik, ob ein Bauwerk zum Einsturz gebracht oder eine effektive Bassbeschallung in der Disco vorgenommen werden soll.

Verwechslungen, so verspricht Professor Dr. Dr. Schubert, sind nahezu ausgeschlossen. Zwar wurden bei Testreihen zwei Discotheken in Padua dem Erdboden gleichgemacht, das aber waren die einzigen Verfehlungen des leistungsfähigen Processings - was an unzureichender Materialqualität im Regelschaltkreis lag. Dem italienische Unternehmen "Caputo, Defecto & Chaotico S.A" wurde darauf der Vertrag gekündigt.

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Zurück zum Projekt. In einem ersten Schritt erkennt das System das komplette Umfeld, und kann so einen abbruchreifen Schornstein vom Dancefloor der Highend-Großhallen-Disco unterscheiden. Im zweiten Schritt wird dann die Leistung der D-Force-Endstufen mittels eines hoch präzisen Regelkreises angepasst. Die Komponenten des Regelkreises sind dank neuem Zulieferer nun höchst belastbar und bestehen aus romulanischem Kyroputhan.

Auch hier entpuppte sich die Zusammenarbeit mit den "Extraterrestrials" wieder als ungemein fruchtbar. Der romulanische Chefingenieur #*%$§, der auch das legendäre transkosmische Raumschiff >X<!§§ entwickelt hat, stand im Übrigen beratend zur Seite und wurde mehrmals in Bari und auch in Oberfranken, Stuttgart sowie in Kanada gesichtet. Dank des romulanischen Regelkreises wird die Leistung absolut exakt dosiert. "Für Diskotheken kann niemals die volle Leistung abgerufen werden, dann würde der ganze Straßenzug in sich zusammenfallen", erläutert #*%$§, der fließend Deutsch, Italienisch sowie Englisch spricht und sich gern in Bari neue Maßanzüge schneidern lässt, sodass er bei der nächsten interstellaren Raumparty wieder im Mittelpunkt steht. Ja, es sind auch diese kleinen Anekdoten, die große Vorhaben so enorm interessant machen.

Wieviel Leistung denn für die Disco maximal bereitgestellt wird, wollen wir wissen: "So 10 bis maximal 20 kW pro Endstufe", antwortet der Romulaner ohne Zögern. Bei den Bauwerken richte sich die Entstufen-Leistungsabgabe nach der Größe des Objekts, das einstürzen soll: "Drehen wir voll auf, bricht halb Rom zusammen", erläutert Projektleiter Minestrone stolz. 

Durch die extrem effizienten und verfgleichsweise leichten Endstufen wiegt ein Staccato Uno lediglich knapp 200 Tonnen. Daher lässt er sich mit dem von den österreichischen Spezialfahrzeug-Spezialisten Watschenhuber & Waxensteiner entwickelten Gespann aus Zugmaschine und Tieflader problemlos transportieren. Die von Steyr gebauten Hybrid-Turbodiesel der pro Stück 15,9 Millionen Euro kostenden Zumaschine stellen übrigens 7.500 PS bereit. Der maßgescheiderte Tieflader mit Anti-Vibrationseinheit, automatisierter Selbstverteidigung im unwahrscheinlichen Falle eines Diebstahls und Schlafgelegenheit (inklusive Whirlpool, Wasserbett und Massagedusche) für vier Monteure kommt auf 18,7 Millionen Euro. 

Bleibt die wichtigste Frage offen: Was soll der Staccato Uno kosten? "Rund 35 Millionen Euro", antwortet Minestrone prompt. "Inklusive einer Einsturz-Versicherung bis 1,5 Milliarden Euro, Vor-Ort-24-Stunden-Service und einem interstellaren Raumflug zum romulanischen Planeten §$%&112-OOO-*768 mit Unterbringung im einzigen außerirdischen 10-Sterne Hotel "%%111%%, natürlich in der Suite mit eigenem Planetarium.

Das sind zwar durchaus immense Kosten, doch der Italiener verspricht: "Aufgrund der Tatsache, dass man 24 Stunden am Tag und somit 365 Tage im Jahr gleich zwei Gewinn bringende Jobs mit dem Staccato Uno ausüben kann, ist der Return On Invest schneller erreicht, als man vielleicht erwarten dürfte."  

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Und ab wann ist das Wunderwerk verfügbar? "Unsere Fertigungsdocks, in denen früher Atom-U-Boote gebaut wurden, sind fast vollständig einsatzbereit," so #*%$§. Man rechnet daher damit, ab Januar 2025 in die Produktion gehen zu können. Vorbestellungen gibt es schon jetzt, verkündet Minestrone nicht ohne Stolz, so von Lai Boom-Beng aus Südkorea, der ein Abbruch-Imperium ebenso besitzt wie eine Vielzahl an Vergnügungsbetrieben, und von Carmelo Rigeroso, einem argentischen Multimilliardär, der auf vielen unternehmerischen Ebenen aktiv ist. 

Special: Carsten Rampacher
Datum: 01. April 2024

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