XXL-SPECIAL: Professor Romann R1 - bester Lautsprecher der Welt?

Die Highend-Lautsprecherszene wird von überragenden Spitzenmodellen verschiedener Hersteller gekrönt, wir erwähnen wir zum Beispiel die Muon von KEF, ein gigantisches Kunstwerk für einen Paarpreis von 160.000 EUR. Oder die Master Line Source 3 von Piega aus der Schweiz für 165.000 EUR. Monumente der Lautsprechertechnik. Werden diese jetzt vom Sockel gestoßen? Denn eine neue Manufaktur betritt die große Bühne des hochklassigen Lautsprecherbaus, und die Mission lautet nicht mehr und nicht weniger, als den besten Lautsprecher der Welt zu bauen. Ein 50-köpfiges Entwicklerteam rund um den ehemaligen Harvard-Physikprofessor Markus Romann hat sich diese sehr schwierige Aufgabe als Ziel gesetzt. Wir haben exklusiv erste Vorab-Informationen zum Lautsprecher. Um diese zu bekommen, war uns keine Mühe zu groß.

Trotz der aktuell schwierigen Situation begaben wir uns direkt zum Firmensitz am Wörthersee in Österreich, um vor Ort mit Professor Romann und seinem Chefentwickler Dr. Jan Oehler zu sprechen - natürlich unter Befolgung der strengsten Hygieneauflagen. Das malerisch mit direktem Blick auf den See gelegene Anwesen, auf dem Professor Romann mit seinem Team arbeitet, wirkt natürlich sehr inspirierend, wir bemerkten direkt die positive Energie des lichtdurchfluteten alten Gutshofs aus dem 16. Jahrhundert. Ein leckerer Smoothie, frisch zubereitet mit Zutaten aus dem firmeneigenen Gemüsegarten, wird uns gleich zu Beginn unseres Gesprächs gereicht. Zu Mittag gibt es die legendäre "Pizza Membrana" direkt aus dem hauseigenen Steinbackofen, passend dazu einen "Général de Néodyme", das ist ein weltberühmter Chablis, bei uns noch aus dem besten Jahrgang 1953. 

Nun aber genug der schönen Worte, wenden wir uns der Professor Romann R1 zu. Wir möchten noch kurz anmerken, dass Fotografieren auf dem gesamten Areal strengstens verboten ist, daher können wir leider nicht mit Bildmaterial dienen. Was gibt es zur R1 zu sagen? Der Professor setzt nicht auf eine passive, sondern auf eine vollaktive Box: "Hier können wir die Fähigkeiten von Endstufen und Chassis perfekt miteinander kombinieren", so der Wissenschaftler. "Wir setzen das derzeit leistungsfähigste DSP der Welt ein. Es arbeiten 45 Apple M2 ProCore Prozessoren in Reihe geschaltet. Chefentwickler Dr. Oehler berichtet mit einer verlegenen Röte im Gesicht: "Tim Cook war persönlich bei uns und versprach uns einen Prozessor, der exklusiv für uns in Cupertino entwickelt wird". Ein Team von exzellenten Akustikern, angeführt von Norman Backslash, dem ehemaligen MI6-Chefakustiker und weltbesten Wanzenentwickler, misst die R1 beim Kunden präzise auf die örtlichen Gegebenheiten ein. "Dank unseres mobilen Rechenzentrums an Bord eines Mercedes Actros-LKWs mit Spezialauflieger braucht das Einmessen lediglich einen Tag", verspricht Dr. Oehler, er führt weiter aus: "Mit Norman Backslash haben wir einen der besten seines Fachs."

Romann selbst arbeitete in seinem bewegten Leben unter anderem für das Max-Planck-Institut für Astrophysik, für die NASA und ist Ehrenmitglied in der B.C.S. (British Computer Society). Als technischer Consultant beriet Professor Romann auch schon führende Unterhaltungselektronik-Hersteller. Die R1 wird ein Gigant: Gut 3,5 Meter hoch, demnach ist sie eher für größere Lokalitäten ausgelegt. Der Professor zur immensen Größe: "Die R1 soll auch in der großen Sporthalle souverän aufspielen - und zwar als einzelnes Paar und nicht in einer 4er oder gar 6er Konstellation. Selbst für 800 Quadratmeter reicht das locker". Uli Hoeneß in seiner neuen Funktion als akustischer Chefberater des FC Bayern München bekundete schon interesse, allerdings fehlt aktuell noch das OK von seinem Steuerberater.

Aber auch andere private Käufer sind herzlich willkommen, ja sie stehen sogar im Fokus: "Wer die Urgewalt von Thors Hammer in akustischer Perfektion sucht, ist bei uns richtig", führt Dr. Oehler aus, der schon mit einer nach ihm benannten Hochleistungs-Schnittstelle für Furore sorgte. Das "Dr. Oehler Hyperspeed-Interface" auf Basis von mit ägyptischer Fakhir-Baumwolle veredelten Glasfasern kommt unter anderem bei den extrem performanten HiFi-Komponenten des norwegischen Herstellers Gunnar Elk Inc. zum Einsatz. Nur zur Erinnerung: Gunnar Elk verblüffte 2018 die Fachwelt mit einer Endstufe mit Neuronen-Spaltkerntransformator und 1-Bit-Clonewars-Architektur, die als Monoblock konzipiert knapp 9.000 Watt an 8 Ohm bereitstellt. Zudem können mittels des hauseigenen Streamers Signale mit bis zu 44,8 MHz (DSD) beziehungsweise mit bis zu 3.072 kHz/128-Bit (PCM) dank des Dr. Oehler Hyperspeed-Interfaces zum Vorverstärker übertragen werden. Der neue Streamingdienst des niederländischen Investors Ewald van Steinen soll die Software-Basis abgeben und auch den später geplanten Professor Romann S1 Highend-Streamer mit geeigneten Material versorgen. Natürlich wird auch bei Professor Romann auf die Hyperspeed-Technologie von Dr. Oehler gesetzt, allerdings sorgt das brandneue "Double Winding" Kabel-Flechtverfahren für nochmals höheren Datendurchsatz.

Zurück zur R1. "Wir setzen hier absolut neue Maßstäbe bei der Leistung der Endstufen“, so Dr. Oehler. In Worten ausgedrückt: "Wir liefern pro Box mehr als 15 kW", verspricht der Chefentwickler, der optisch etwas wie der selige Kojak in jungen Jahren wirkt. Wie verkraftet es aber das Hausstromnetz, wenn die R1 beim Kunden in Betrieb genommen werden soll? Dazu Romann: "Im Kaufpreis von 10 Millionen Euro pro Paar ist auch der Aufbau eines eigenen, solarbetriebenen Kraftwerks im Garten des Kunden inkludiert. Von dort aus wird direkt ein Starkstromanschluss zu der Stelle gelegt, an der die R1 steht". Die Bauteile, aus denen das Solar-Kraftwerk besteht, sind von höchster Qualität: Professor Romann kaufte hier Ersatzteile aus dem mittlerweile verblichenen Space Shuttle-Programm der NASA. 

Ist das Anwesen des Kunden an einem Fluss oder See gelegen, kann man wahlweise auch ein Wasserkraftwerk mit original Escher Wyss Turbinen aus Schweizer Premium-Produktion installieren. Für diese Ultrakompakt-Turbinen der Luxusklasse zeichnet sich kein Geringerer als der "Turbinen-Maestro" Urs Grindelwald verantwortlich. Er wurde vom Fachmagazin "Turbine, Reaktor & co." schon fünfmal als "Konstrukteur des Jahres" ausgezeichnet, und nach der fünften Auszeichnung erhielt er Ende 2020 zudem als erster Ingenieur überhaupt den "Brennstab in Gold" für sein Lebenswerk.

Die R1 wiegt pro Box 3,5 Tonnen - demnach eignet sie sich nicht für jedes Haus. Die Tragfähigkeit muss auf jeden Fall gewährleistet sein - darum ist im Kaufpreis auch ein Baustatiker enthalten, der sich zunächst das Haus und den möglichen Aufstellungsort begutachtet. Mit Stolz verweist der Professor auch bei diesem Themenkomplex auf einen äußerst renommierten Partner: Die Firma Baustatik Walther Gurkner aus Wien ist z.B. für die baustatische Überwachung des weltberühmten Wiener Praters zuständig. Zur Anreise bei Romann-Kunden kommt entweder der Chef selbst oder sein Partner, der ehemalige Oberstabswachtmeister bei der östereichischen Elitetruppe "Großglockner", Helmut Czerna. Wer wegen der geplanten R1-Installation umziehen muss, dem steht man ebenfalls bei, hier arbeitet Professor Romann mit absoluten Top-Kräften zusammen: Der südschweizer Immobilienmakler Guidiniaro Bertolazzi aus dem sonnigen Ticino ist eine Legende auf seinem Gebiet. Seine Worte geben Anlass zur Hoffnung: "Ich habe gerade wieder 15 Anwesen zwischen 20 und 60 Millionen Schweizer Franken in bester Lage mit Seeblick zu vermitteln". Wer also zur Box noch das passende Haus braucht, kann hier bedenkenlos zugreifen. Bertolazzi ist auch Formel 1-Insidern bekannt, möchte er doch Lewis Hamliton ab der Saison 2022 im neu gegründeten "Glacier Express Formula 1 Racing Team" unterbringen.

Anzeige

Wir müssen uns fürs erneute Abschweifen entschuldigen, aber diese ganzen großen Namen sorgen bei uns für glänzende Augen. Aus was wird die R1 denn gefertigt? Dazu Dr. Oehler: "Wir haben uns bewusst für eine Mischung aus Marmor, Granit, Titan, Carbon und Platin entschieden". All das wird der Kunde aber kaum sehen, denn die R1 kleidet sich in ein komplett mattschwarzes Gewand. "Große schwarze Boxen bauen", das war immer der Traum von Professor Romann, der in seiner Freizeit gern in den Karpaten wandert und mit den dortigen Braunbären auf Du&Du ist. Zur Bärendame Natalja hat er ein besonderes Verhältnis und bringt ihr bei jedem Urlaub ihren Lieblingshonig mit, den Romanns eigene Bienenart "Summa Cum Laude" produziert. Die Honigbienen mit der besonderen Auszeichnung leben ebenfalls auf dem Firmengelände. 

Jetzt geht es aber weiter um technische Fakten. Die R1 erreicht eine mechanische Stabilität, die alle bisherigen Maßstäbe alt aussehen lässt. "Selbst bei einem Erdbeben der Stärke 9 auf der Richterskala bleibt die R1 unerschütterlich stehen", versprechen die Schöpfer des Lautsprechers. Das hat Tatsumeda Shakatashi von der Nationalen Japanischen Erdbeben-Behörde in einem 500-seitigen Gutachten von offzieller Seite bestätigt. Diese Gutachten liegt, in einem Einband aus Echtgold eingefasst, jedem Paar Professor Romann R1 bei. 

Die R1 kann man nur im Erdgeschoss oder im Keller aufbauen, da unter der Box noch ein entsprechendes Fundament gegossen werden muss. Dazu wurde extra eine neue, besonders harte Mörtelmischung "Gigant No1" von den italienischen Baustoff-und Extrembau-Experten Gondolieri & Wurzlbrecher aus Ratschings/Südtirol entwickelt. Diese Firma baute unter anderem Hightech-Bunker für führende politische und gesellschaftliche Persönlichkeiten. Um wen es sich konkret handelt, wird natürlich nicht gesagt. Wie wir aus zuverlässiger Quelle wissen, ist aber der Präsident des Zentralalpinen Gebirgsjägerverbandes, Umberto Cuccinelli, auf jeden Fall darunter. Auch in der Nähe von München sollen für die High Society schon Bunker entwickelt und gebaut worden sein. Also erstklassige Referenzen! "Unser Konzept ist perfekt", verspricht Professor Romann daher auch.

Wenden wir uns jetzt weiteren technischen Details zu. Die Chassisbestückung umfasst insgesamt 10 Basstreiber mit je 60 cm Durchmesser mit diamantveredelter Papiergold-Membran. Fünf davon sind vorn, die restlichen fünf hinten montiert. Hinzu kommen sechs 45 cm Mitteltöner mit Membranen aus dem identischen Material und insgesamt vier 50 mm Hochtöner mit Hornvorsatz und Membran aus kernspinbehandeltem, epoxydharzverstärktem Zuckerrohr. "Wir haben uns hier den Chefentwickler einer namhaften US-Firma geholt, der uns bezüglich einer nie dagewesenen Klangqualität bei einer Hornkonstruktion entscheidend geholfen hat", verrät Oehler. Wir denken, es handelt sich hier um Dr. William Booster, dem ein großer Ruf in der Branche vorauseilt. Dies ist aber lediglich unsere Spekulation. Der Lautsprecher ist ein 360 Grad Rundumstrahler und arbeitet nach dem geschlossenen Prinzip - was durchaus nachvollziehbare Gründe hat: "Wäre die R1 als Bassreflex-Lautsprecher konzipiert worden, wäre vom Strömungsausstoß bei freier Aufstellung im Raum alls bis zu 150 kg Gewicht bis an die Wand des Zimmers gedrückt worden".

Als wir nach der Energie-Effizienzklasse fragen, weil ja auch bei einem solchen Produkt die Umweltverträglichkeit fokussiert werden sollte, bemerkt Romann gelassen: "Im Eco-Mode schaffen wir sogar die Energieeffizienzklasse X". Also nicht, wie befürchtet, Y oder Z. Auch das ist überraschend. Insgesamt, so unsere Eindrücke, ist hier ein äußerst ambitioniertes Projekt entstanden. Und wann soll die R1 erstmals ausgeliefert werden? "Ab 2023", verspricht Dr. Oehler. Die ersten fünf Paare werden bereits 2022 gefertigt, sind aber schon an den pakistanischen Prinzen Khamal Khan verkauft, der bereits mehrere spezielle Schwertransporter und Frachtschiffe für den fachgemäßen Transport bauen ließ. Wir halten Sie, liebe Leser, selbstverständlich über weitere Entwicklungen auf dem Laufenden.

Special: Carsten Rampacher
Datum: 01. April 2021


Anzeige

Werbung - Für Käufe bei Amazon.de, Media Markt, SATURN, JPC, Disney+, Sky & Apple iTunes erhalten wir Provisionen über Affilliate-Links. Preise & Verfügbarkeit unter Vorbehalt.

Tags:

Anzeige

Alle aktuellen Tests auf AREA DVD
  ZURÜCK