XXL-PREVIEW: Philips 55-Zoll OLED-Ultra HD-TV 55POS901für 3.499 EUR

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Für 3.499 EUR tritt der Philips OLED-TV 55POS901 an – in anderen Display-Diagonalen außer in 55 Zoll ist der HDR10-fähige OLED-Ultra HD-Fernseher derzeit nicht lieferbar. Mit schnellem Quad-Core-Prozessor und 16 GB internem Speicher ausgestattet, soll der 55POS901 souverän auch stark gehobene Ansprüche befriedigen. Der 55POS901 läuft nach erfolgreichen Update nun unter Android 6.0.1. Die Bedienung ist nach kurzer Eingewöhnungszeit kein Problem mehr, Philips bietet eine gut verständliche Benutzeroberfläche. Wer auf die Zahnrad-Taste für die Einstellungen auf der Fernbedienung tippt, erhält auf die am häufigsten verwendeten Parameter (z.B. Bild- und Ton-Modi) direkt Zugriff, in einem weiteren Schritt gelangt man dann ins komplette Einstellungsmenü. Wir finden diese Vorgehensweise ziemlich praktisch.

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Übersichtliches Menü

Philips 55POS901F12 Screenshot 13

Philips App-Galerie

Philips 55POS901F12 Screenshot 14

Android mit von Philips modifizierter Benutzeroberfläche. Google Play Music, Google Play Movies und die Google-Suche sind integriert, ebenso zahlreiche VoD-Services

Der 55POS901 verfügt über folgende Smart TV/Multimedia/Multiroom-Funktionen:

  • MultiRoom Client und Server
  • SimplyShare (z.B. einfaches Darstellungen auf dem TV von Inhalten, die auf Smartphone oder Tablet gespeichert sind)
  • Pause TV und USB-Aufnahme (PVR-Funktion)
  • HbbTV
  • Zahlreiche vorinstallierte Apps wie YouTube/VoD-Dienste und Social Media.Applikationen
  • Web-Browser

Welche Medienformate gibt der 55POS901 wieder? Hier die Übersicht:

  • Videowiedergabeformate
    Dateien: AVI, MKV
    H264/MPEG-4 (AVC)
    MPEG-1
    MPEG-2
    MPEG-4
    WMV9/VC1
    HEVC
    VP9
  • Unterstützte Untertitelformate
    .SRT
    .SUB
    .TXT
    .SMI
  • Musikwiedergabeformate
    AAC
    MP3
    WAV
    WMA (v2 bis v9.2)
    WMA-PRO (v9 und v10)
  • Bildwiedergabeformate
    JPEG

Gleich zwei Fernbedienungen befinden sich bei unserem Testgerät im Lieferumfang. Eine sehr hochwertige Remote, die wir schon vom kürzlich getesteten 65PUS7601 kennen – mit einer vollwertigen Tastatur auf der zweiten Seite -, und eine Zweitfernbedienung, die von einer Qualität ist, die bei manchen konkurrierenden TV-Geräten die Erst- oder Hauptfernbedienung aufweist. Hier kann man Philips demnach keinen Vorwurf machen. In die Hauptfernbedienung ist auch ein Mikrofon für die Sprachsteuerung eingebaut. Alternativ kann man den TV auch mittels der Philips TV Remote App steuern. 

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Zwei mitgelieferte Fernbedienungen

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Die Haupt-Remote bringt auf der zweiten Seite eine vollwertige Tastatur mit

Technische Merkmale sind die „Perfect Pixel Ultra HD“ Engine für beste Bildqualität bei jeder Quelle und „HDR Perfect“ als höchste HDR-„Ausbaustufe“ im Philips TV-Programm. HDR Perfect optimiert die Detailwiedergabe weiter, so dass man HDR-Inhalte in bestmöglicher Güte genießen kann. Perfect Natural Motion sowie Ultra Resolution sind weitere Bild-Optimierer, die in der Perfect Pixel Ultra HD Engine enthalten sind. 

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Ambilight-LEDs

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3-seitiges Ambilight

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LEDs im ausgeschalteten Zustand

Wie es sich für einen Philips-TV gehört, ist selbstverständlich auch Ambilight vorhanden. Es handelt sich beim POS901 um dreiseitiges Amblight mit integrierter Einbindung in ein Philips Hue-Beleuchtungssystem. Spezielle Modi wie Ambilight Music, ein Lounge-Modus oder ein Spielemodus sind ebenfalls an Bord. Wie wir es schon von anderen Philips TV-Geräten her kennen, kann man die Ambilight-Darstellung an die Wandfarbe des Raumes, in dem der POS901 steht, anpassen. 

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Anschlüsse

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Doppeltuner für DVB-S2/DVC-C/DVB-T/T2

Der 55POS901 bringt zahlreiche Anschlussmöglichkeiten mit – hier die Übersicht:

  • Anzahl HDMI-Anschlüsse 4
  • Anzahl der USB-Anschlüsse 3
  • Kabellose Verbindungen:
    Dualband
    Integriertes WiFi 11n 2×2
  • Weitere Anschlüsse:
    Antenne IEC75
    Common Interface Plus (CI+)
    Digitaler Audio-Ausgang (optisch)
    Kopfhörer-Ausgang
    Service-Anschluss
    2 x Common Interface Plus (CI+)
    2 x Satelliteneingang
    Ethernet-LAN RJ-45
  • HDMI Funktionen:
    4K
    Audio-Rückkanal
    EasyLink (HDMI-CEC)
    Fernbedienungs-Durchleitung
    System-Audiosteuerung
    System Standby-Modus
    System-Start
    HDCP 2.2 auf allen HDMI-Terminals

Nicht ganz so gut ist es um die Energie-Effizienzeinstufung – Klasse B – bestellt. Hier alle Daten rund um den Energieverbrauch:

  • Stromverbrauch (ausgeschaltet)
    0,3 W
    Netzstrom
    AC: 220 bis 240 V, 50/60 Hz
    Umgebungstemperatur
    5 °C bis 35 °C
    Stromversorgung mit EU-Energie-Label
    156 W
    Jährlicher Energieverbrauch
    228 kWh
    Standby-Stromverbrauch
    < 0,3
    Energiesparfunktionen
    Ausschalt-Timer
    Lichtsensor
    Bildabschaltung (bei Radiobetrieb)
    Energieeffizienzklasse

Der Philips POS901 bringt auch ein hochwertiges integriertes Soundsystem in Form einer eleganten Soundbar, die Dolby-zertifiziert ist. 

Philips-55POS901F12-Detail-Soundbar

Dolby-zertifiziertes Soundsystem

Philips-55POS901F12-Bestueckung-Soundbar

Hochwertige Verarbeitung

Das eingebaute Soundsystem bietet bei Nachrichtensendungen, Filmen oder sogar bei Musikmaterial einen guten, lebendigen Klang. 30 Watt Leistung, die „Triple Ring“-Technologie, DTS Premium-Sound sowie „Incredible Surround“ sind neben zahlreichen verfügbaren Ton-Modi die Merkmale. 

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Toneinstellungen mit Ton-Modi

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TV-Rückseite, sehr elegant. Der POS901 kann auch freistehend im Raum aufgestellt werden

Philips-55POS901F12-Verarbeitung

Sehr gutes Finish auch um Detail

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Standfuß von hinten

Philips-55POS901F12-Standfuss-Front

Standfuß von vorne

Wie das Hauptgerät ist auch die Soundbar erstklassig verarbeitet. Geringe Spaltmaße, sehr gute Oberflächenqualität und eine bis auf wenige Ausnahmen sehr gute Materialgüte zeichnen denn 55POS901 aus. 

Bild

Philips 55POS901F12 Screenshot 16

Bildprogramme im Normalbetrieb. Liegt HDR-Material an, gibt es noch weitere Modi speziell für HDR-Content: Persönlich, Lebendig, Natürlich, Standard und Film 

Bei der Ultra HD Blu-ray von „ID4 – Die Wiederkehr“ erkennt der POS901 ohne Umschweife den HDR10-Content auf der Disc. Wir starten durch ab Filmbeginn und sind begeistert vom tiefen Schwarzwert. Man muss zugeben, dass LCD-basierte TVs mit Direct LED Backlight sehr gut hinsichtlich des Schwarz-Levels geworden sind, aber der POS901 bietet hier einfach mehr. Aufgrund der Tatsache, dass OLED wie auch Plasma eine organische Display-Technologie ist und daher über selbstleuchtende Pixel verfügt, wird keine separate Hintergrundbeleuchtung benötigt. Das Schwarz des Universums ist nicht nur tief und satt, sondern auch frei von Inhomogenitäten, die selbst bei sehr guten LCD-basierten TVs aufgrund der Hintergrundbeleuchtung auftauchen. Der POS901 ist nicht so hell wie aktuelle LCD-UHD-TVs mit HDR-fähigem Panel, das muss klar gesagt werden. Wer den vollen HDR-Effekt bei deutlichem externem Lichteinfall genießen möchte, wird nicht so glücklich sein, weil dann in dunklen Bildbereichen Details verloren gehen. Aber – für die „Heimkino-Fraktion“, die ein natürliches sowie klares Bild bei geringem externem Lichteinfall realisieren möchte, ist der POS901 genau der richtige Partner.

Schade, dass Philips keine 65 oder gar 78 Zoll Variante dieses talentierten TVs anbietet. Die Mondoberfläche arbeitet der Philips sehr exakt heraus, ebenso das Innere des Raumfluggerätes, Einzelheiten wie die Gurte an den Sitzen oder die zahlreichen Kontrollmonitore beweisen, wie realistisch die Gesamtbildwiedergabe ist. Dass es sich um HDR-Material handelt, kann der Philips im Bildmodus „HDR-Film“ sehr gut verdeutlichen – die Sequenz, die nahe dem Mond und auf dem Mond spielt, ist sehr dunkel, trotzdem zeigt der POS901 praktisch alle Details. Auf hohem Level ist die Bildtiefe, der Betrachter hat den Eindruck, weit ins Bild hineinschauen zu können. Man kann die verschiedenen Bildebenen exzellent voneinander differenzieren.

Im 3. Kapitel, in Afrika, geht es wieder dunkel zu, als der Konvoi mit David Lewinson durch die Wüste fährt. Alle Objekte, die im Quellmaterial enthalten sind, holt der Philips auf die Bildschirmoberfläche. Er schafft es selbst in der Sequenz, als Lewinson mit seinem Team eintrifft, um vor Ort ein abgestürztes Alien-Raumschiff zu untersuchen. Die Haare von Catherine sind trotz der vorherrschenden Dunkelheit differenziert erkennbar. Im Inneren des Raumschiffs wiederholt sich das Spiel: In hoher Qualität modelliert der POS901 auch Details heraus. Er stellt den hellen Lichtstrahl der Taschenlampen und die leuchtenden Instrumente des Raumschiffs sowie den projizierten Planenen scharf und differenziert dar. Ein kultiviertes, aber gleichzeitig fesselndes Bild – der POS901 trifft hier genau die richtige Mischung.  Immer sichtbar ist bei geringem Betrachtungsabstand (bis ca. 1,5 Meter), wie wir es auch früher von Plasma-Bildschirmen her kannten, ein leichtes Panelrauschen. Dies ist ein kleiner Nachteil gegenüber aktuellen LCD-TVs, deren Panels praktisch gar nicht mehr rauschen. Tritt bei LCD-Panels Rauschen auf, kommt dies vom Quellmaterial oder von der TV-internen Bildsignalverarbeitung, aber nicht vom Panel. 

Bei der Blu-ray „Ein Quantum Trost“ muss der POS901 hochskalieren auf seine native Panelauflösung von 3.840 x 2.160 Pixel. Zudem hat er zu beweisen, was er im Bildfeld „ISF Night“ bei sehr geringem bis keinem externen Lichteinfall leisten kann. Der Philips OLED gefällt uns dank seinem augenfreundlichen, realistischen Bild sehr gut. Im Gegensatz zu den meisten von uns getesteten LCD-basierten TVs ist aus geringer Distanz aber, wie früher bei Plasma-TVs ebenfalls, ein leichtes Panelrauschen festzustellen, das grundsätzlich vorhanden ist und nicht vom sehr gelungenen Upscaling herrührt. Hinzu kommt etwas Grieseln vom Quellmaterial. Bei der wilden Verfolgungsjagd rund um den Gardasee gleich zu Filmbeginn überzeugt uns der Philips-OLED mit solidem Bildstand und seinem hervorragenden Schwarz, typisch für OLED-TVs. Dies bemerkt man, wenn man die in dunklen Tönen gehaltene Inneneinrichtung von Bonds Aston Martin DBS betrachtet, hier ist praktisch jedes Detail am Armaturenbrett und an den Sitzen sowie an der Kleidung des britischen Doppelnull-Agenten zu erkennen. Der Staub auf dem Armaturenbrett, als die Verfolgungsjagd durch den Steinbruch geht, arbeitet der POS901 gelungen heraus. Das Glitzern der Wasseroberfläche des Sees, ganz am Anfang des Films, erscheint authentisch. Farben stellt der POS901 ungemein natürlich dar, er überzieht nicht, zu blass wirkt das Ergebnis aber ebenfalls nicht. Die Betonwände im Tunnel, durch den 007 rast, werden hinsichtlich ihrer Oberflächenstruktur exzellent herausgearbeitet. Die Unfall-Spuren am Supersportwagen des Agenten erscheinen ebenfalls in glaubwürdiger Form – der POS901 bietet eine ausgewogene Bildschärfe, die nicht so übertrieben ist, dass es auf Dauer schlecht für die Augen des Betrachters ist. Der sandige Unterboden im Steinbruch erscheint farblich echt und punktet mit feiner Detaillierung. 

Im nächsten Kapitel wird der wichtige Zeuge unterirdisch vom MI6 verhört. Abgesehen vom leichten Bildrauschen, dessen Ursachen wir bereits eingangs der Bildwertung beschrieben haben, besticht der Philips durch ein absolut Kino-gemäßes Bild. Ganz gleich, ob Bonds Glas, die Struktur der Ziegelwand oder der Aufbau der Gesichter der Akteure: Überall weiß der 55-Zöller mit seiner hohen visuellen Ausgewogenheit zu begeistern. Selbst bei sehr dunklem Bild arbeitet der POS901 noch Details an der Kleidung z.B. von 007 oder von seinem Gegenspieler heraus. Die Aufnahmen bei Tageslicht in Siena, wo gerade ein berühmtes Pferderennen stattfindet, werden plastisch und differenziert wiedergegeben. Die große Menschenmenge erscheint detailreich, die Farbgebung ist mit das Beste, was wir derzeit kennen. Als 007 dem flüchtenden Leibwächter hinterher setzt, zeichnet der Philips die Struktur der Hausdächer und die Materialoberfläche des Metallzauns enorm gut durch. Im Vergleich zu LCD-TVs fällt genau das auf, was wir schon früher von Plasma-TVs kannten: Mehr Gesamtharmonie, mehr Homomogenität, alles wirkt authentischer und zugleich angenehmer. Das teils überzogene Bild, das viele LCD-TVs bewusst gerade in der Ultra HD/HDR-Ära einsetzen, um dem Anwender die gigantischen Vorzüge der „neuen Bild-Welt“ faktisch „einzubrennen“, ist dem POS901 völlig fremd. Hier sei uns allerdings eine kleine Anmerkung gestattet. Schon der LCD-basierte Philips 65PUS7601 geht einen anderen Weg als die Konkurrenz. Er hat uns kürzlich im großen Test bewiesen, dass auch ein LCD-TV mit Direct LED und gekonnter Abstimmung ein augenfreundliches, trotzdem klares sowie detailreiches Bild mit harmonischer Helligkeitsverteilung mitbringen kann. Philips legt hier einen gänzlich anderen Fokus als noch vor einigen Jahren. Ein echtes und authentisches Bild scheint den Entwicklern derzeit generell am Herzen zu liegen, ganz gleich, ob OLED oder LCD.

Wir springen im 007-Film ins nächste Kapitel vor, es regnet in London. Der 55POS901 malt ein vielschichtiges Bild der regnerischen Kulisse, die eine gewisse Tristesse ausstrahlt, die zur Situation passt. Der MI6 untersucht die Wohnung des Leibwächters, der zur Gegenseite übergelaufen war. Zuvor rollt ein schwarzer Range Rover vors Haus, in diesem sitzen die MI6-Ermittler. Der Glanz der Karosserie wird enorm überzeugend dargestellt. Im Inneren der Wohnung beweist der Philips sein Können, als er den Stoff der Vorhänge im Hintergrund mit präziser Betonung der Oberfläche darstellt. Die Furchen in Ms Gesicht sind ein weiteres Indiz dafür, dass der POS901 an alles denkt und stets eine sehr wahrheitsgetreue Bildwiedergabe fokussiert. Szenenwechsel, nun befinden wir uns in Port-Au-Prince auf Haiti. Im Gegensatz zur London-Szene sind die Farben nun deutlich wärmer, der Philips betont auch diese farbliche Wärme treffsicher und stellt das Zimmer im heruntergekommenen Hotel erstklassig dar, die Struktur der Holztür oder den alten Beistelltisch. Der Kampf zwischen 007 und seinem Widersacher wird vom POS901 scharf und mit solidem Stand der Bewegungen präsentiert. 

Gut schlägt sich der eingebaute DVB-S2-Tuner. Wir sehen die Tagesschau um 7 Uhr morgens, und die aktuellen Aufnahmen werden detailreich und klar wiedergegeben. Das leichte Rauschen ist auch im Tuner-Betrieb zu erkennen. Gesichter stellt der POS901 auch im DVB-S2-Betrieb mit realistischen Hautfarben dar. Schriften stehen stabil und gefallen durch sauber gezeichnete Umrisse der Buchstaben. Das Bild hat, wenn der Philips von 720p auf 2.160p hochskaliert, ein angenehmes, natürlich-scharfes Bild mit tadelloser Plastizität Die Studio-Kulisse im ARD-Morgenmagazin wird ebenfalls mit hoher Bildtiefe auf den Bildschirm gebracht. Das Rot-Orange der Couch zeigt ein weiteres Mal, wie echt der POS901 Farben wiedergeben kann. Wir haben auch hier den ISF-Modus „Nacht“ verwendet, da die farbliche Authentizität in hohem Umfang gegeben ist. Wer gern bei mehr externem Lichteinfall schaut, kann sich den Modus „ISF Tag“ einstellen, auch dieser erweist sich das außerordentlich gelungen. 

Erstes Fazit

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Der Philips-OLED Ultra HD-TV 55POS901 zeigt zum vergleichsweise fairen Preis die Vorzüge eines UHD-Fernsehers mit Display, das auf organischer Technologie basiert, eindrucksvoll auf. Tiefes Schwarz, das sich ungestört von Inhomogenitäten wie Hot Spots entfalten kann, ein toller Kontrast und überdies sehr gute Bildprogramme für HDR- und SDR-Material: Es spricht eine Menge für den POS901. Farben werden authentisch wiedergegeben, der Inhalt von Blu-rays wird in souveräner Manier auf die native Panelauflösung hochskaliert. Gut bis sehr gut agiert der eingebaute TV-Tuner. Auch die elegante Optik und die hochwertige Verarbeitung, der Philips ist einfach, so unsere bisherigen Eindrücke, rundherum sehr gelungen.

Preview: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 27. Januar 2017

 




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