TEST: Yamaha Soundprojektor YSP-1600 mit MusicCast – Universaltalent zum fairen Preis?

Yamaha YSP-1600 Front Seitlich2

Für 549 EUR liefert Yamaha den digitalen Soundprojektor YSP-1600 aus. Mit MusicCast-Modul für die nahtlose Integration in ein Yamaha MusicCast Multiroom-Audio-System und 4K/Ultra HD-kompatiblem HDMI-Eingang ist der Soundprojektor auch für anspruchsvollere Kundschaft gut gerüstet. Zusammen mit WX-030 (kompakter Netzwerklautsprecher) und ISX-80 (komplette kompakte MusicCast-Stereo-Lösung in Designer-Optik) wird der YSP-1600 auch als „MusicCast Trio Wireless-Set“ für knapp 1.040 EUR angeboten. Rückseitig beim YSP-1600 findet sich die Antenne für Bluetooth/WLAN. Die Bluetooth-Version 2.1 + EDR ist mit an Bord. 

Yamaha YSP-1600 Rueckseite Seitlich2

Rückseite mit Antenne für WLAN/Bluetooth

Die sauber verarbeitete Einkomponenten-Schaltzentrale braucht laut Yamaha nicht einmal einen separaten aktiven Subwoofer. Trotz nur 6,5 cm hohem Gehäuse (1.000 mm breit und 130 mm tief) in sehr eleganter Optik sind zwei nach oben gerichtete extra 8,5 cm messende Subwoofer gleich integriert. Der YSP-1600 hat 5 Cinema DSP-Programme (Movie, Music, Sports, Game, TV Programm) und verfügt über acht jeweils 2,8 cm messende Beam-Lautsprecher. Diese senden genau definierte Schallstrahlen an die Wände des Hörraums und sorgen so für ein echtes – im Falle des YSP-1600 5.1 – Mehrkanal-Feeling. Die Gesamtleistung beträgt 80 Watt (8 x 2,5 Watt für die Beam-Lautsprecher + 2 x 30 Watt für die Subwoofer), 0,4 Watt werden im Standby und 1,8 Watt im Netzwerk-Standby gebraucht. Der YSP-1600 wiegt 4,7 kg. 

Im Gegensatz zur aufwändigen Beam-Technologie von Yamaha liefern konventionelle Soundbars virtuellen Mehrkanal-Klang mittels Algorithmen, die auf Grundlagen der Psychoakustik beruhen. So „echt“ wie ein Yamaha Digital Sound Beamer können diese Komponenten natürlich nicht klingen. Mit vorhanden ist auch die „Clear Voice“ Funktion, die den Level von Dialogen für beste Verständlichkeit von Stimmen anhebt. Der YSP-1600 hat, wie auch andere Yamaha Digital Sound Beamer, ein OSD. 

Yamaha YSP-1600 Anschluesse Rueckseite

HDMI Ein- und Ausgang, Ethernet-Schnittstelle, optischer Digitaleingang (TV), Analog-Eingang (3,5 mm), Subwoofer Pre-Out, USB-Schnittstelle für etwaige Updates

Yamaha YSP-1600 Antenne

Antenne

Der YSP-1600 Sound Projektor verfügt über Dolby Digital- und DTS-Decoder. Wer mehr Basskraft wünscht, kann über den Subwoofer Pre-Out einen optional erhältlichen aktiven Subwoofer mittels Kabel anschließen. 

Mittels der HT Controller App (WLAN-Version) und der oben bereits angesprochenen MusicCast-App lässt sich der YSP-1600 komfortabel in allen Funktionen bedienen. 

Wir haben verschiedene Screenshots beider Apps  – HT Controller und MusicCast- gemacht und starten mit der MusicCast App:

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Der YSP-1600 ist wie viele andere Yamaha Komponenten auch mit einem MusicCast-Modul ausgestattet

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Nun beginnt die Einrichtung

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Der Connect-Knopf befindet sich rechts unten vorn am YSP-1600

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Eingabe des Ortsnamens

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Eingabe des Raumnamens – viele Namen stehen zur Verfügung

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Weitere Auswahlmöglichkeiten

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Vergeben des Raumnamens

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Auswahl des Raumfotos

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Ausgewähltes Raumfoto

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Einrichtung abgeschlossen

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Der neue Raum „Büro“

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In den Einstellungen kann man ein neues Gerät hinzufügen

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Einstellungen den YSP-1600 betreffend

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Nach der MusicCast-Einrichtung kann der HT Controller angewählt werden

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Quellen können entfernt und hinzugefügt werden

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Napster, Spotify, Juke, AirPlay und Internet Radio an Bord

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Zugriff auf unser NAS-System

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Wiedergabe von Musik vom NAS-System

Die Einrichtung des YSP-1600 als MusicCast-Zone dauert nur wenige Minuten. Man muss nur den Connect-Knopf betätigen, einen Orts- sowie einen Raumnamen benennen und ein Foto auswählen. Anschließend ist die Konfiguration bereits beendet. Nachdem der YSP-1600 als MusicCast-Zone eingerichtet wurde, kann man dann auf den WLAN-basierten HT Controller zugreifen und die restlichen Funktionen darüber kontrollieren.

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Grundmenü

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Soundstrahl-Einstellungen im Detail per App möglich

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Eingabe der Raumgröße für optimale Abstimmung der Soundstrahlen

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Sound-Einstellungen

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DSP-Modi

Insgesamt ist die Steuerung mit den beiden ineinander greifenden Apps recht komfortabel, alle relevanten Funktionen werden berücksichtigt. Natürlich liegt dem YSP-1600 Soundprojektor auch eine relativ kompakte Fernbedienung bei. Die in Hochglanz gehaltene Oberfläche findet unsere Zustimmung, allerdings ist die Remote etwas dick geraten. Ganz unten sind drei wichtige Tasten, sie dienen der groben Einstellung der Sound-Strahlen. Entweder man sitzt nach links versetzt, genau zentriert oder nach rechts versetzt – für jede der drei Möglichkeiten gibt es ein Preset. 

Yamaha YSP-1600 Fernbedienung

Fernbedienung

Nun haben wir noch verschiedene Screenshots des grafisch einfach gehaltenen OSDs (ist bei den größeren YST-Modellen aber genauso schlicht gehalten):

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Setup Menü

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Optionen im „Sound“-Menü

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Anpassung des Pegels des jeweiligen Kanals

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Dynamikbereich

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HDMI-Menü

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„Function“ Menü

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Sprachauswahl

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Menüpunkt „Information“

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Netzwerk-Menü

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Bluetooth-Submenü

Fazit: Der YSP-1600 markiert den Einstieg in Yamahas Welt der digitalen Sound-Beamer. Daher präsentiert sich die Ausstattung im Vergleich zu den darüber liegenden YST-Modellen als etwas reduziert. IntelliBeam als automatisches Einmesssystem fehlt, auch gibt es nur einen HDMI-Eingang und einen HDMI-Ausgang. Allerdings entsprechen die HDMI-Terminals immerhin neuster Spezifikation. MusicCast-Modul, DSP-Programme, WLAN und Bluetooth sind an Bord. Für den fairen Kaufpreis bietet der Einstiegs-Soundprojektor also einen sehr guten Gegenwert – wir hoffen, dass dieser Eindruck auch nach den Klangtestreihen bestehen bleibt. 

Klang

Blu-ray „James Bond – Skyfall“, Deutsche DTS 5.1-Tonspur, Start-Szene plus Sequenz in Shanghai:

Der YSP-1600 hat nur zwei kleine Subwoofer-Chassis, nur 8 Beam-Lautsprecher, er ist flach und nicht besonders üppig dimensioniert im Gesamten. Keine guten Voraussetzungen, um zu überzeugen, ganz ohne tatkräftigen Support eines externen aktiven Subwoofers. Trotzdem – geben wir dem „Flachmann“ eine Chance, aktivieren das „Movie“ DSP und regeln den Pegel kräftig nach oben. 

Gleich am Anfang des Films dringt 007 in eine Wohnung in Istanbul ein. Hier befinden sich teils tote, teils schwer verletzte MI6-Agenten, die Opfer des Übergriffs des Killers Patrice wurden, der eine Festplatte mit hoch sensiblen Daten aus einem Notebook entwendete. Die Musik, die Schritte von Bond im Flur und in der Wohnung, die Dialoge zwischen 007 und M – all dies arbeitet der YSP-1600 erstaunlich detailreich heraus. Dabei zeigt sich einmal mehr, dass Yamahas Beam-Technologie wirklich in der Lage ist, richtiges Mehrkanal-Feeling zu entfachen. Der Zuhörer ist wirklich von Sound umgeben, das merkt man nicht nur in Action-Sequenzen, sondern auch in Sequenzen mit hoher atmosphärischer Dichte und massivem Spannungsaufbau.

Als Bond wenige Minuten später aus dem Hausflur läuft, werden die Verkehrsgeräusche auf den belebten Straßen mit sehr guter Weitläufigkeit wiedergegeben. Zu merken ist, dass die beiden nach oben gerichteten Subwoofer einen ausgezeichneten Job verrichten. Von der befürchteten Bass-Schwäche jedenfalls ist nichts zu spüren. Sicher darf man keine sonderlich hohen Anforderungen gerade an den Tiefgang richten, aber das, was unten herum fehlt, wird mit gutem Volumen bei ca. 80 bis 90 Hz Wett gemacht. Auffällig ist auch, wie homogen und einheitlich die gesamte Klangkulisse auftritt.

Nun fährt Bonds Kollegin mit dem Land Rover Defender Pick-Up vor. Der Verlust der beiden Außenspiegel des Geländewagens, der harte Crash mit dem Audio A5 Sportback von Patrice, der umgehend aus seiner Automatikwaffe das Feuer eröffnet: Der YSP-1600 ist stets Herr der Lage und liefert eine gute Dynamik. Beachtlich sind auch die Pegel, die erzielt werden können. Als störend erweist sich allerdings die Tatsache, dass der Sound-Projektor kein Display hat. Blinkende LEDs signalisieren beispielsweise das Anheben oder Absenken der Lautstärke sowie den Wechsel von einem DSP-Programm zum nächsten. Gut bedient ist hier der, der die Steuerung mit der App vornimmt – klare grafische Symbole zeigen hier z.B. an, welches DSP gerade aktiv ist.

Der flüchtige Killer Patrice greift sich eine Enduro der türkischen Polizei und düst von dannen. 007 schnappt sich gleich eine Reise-Enduro und jagt hinterher. Die wilde Fahrt führt die beiden Kontrahenten auf die Dächer des Großen Basars in Istanbul. Die Fahrgeräusche der Geländemotorräder gibt der YSP-1600 gelungen wieder, so kommt z.B. das Hochdrehen der Motoren tadellos heraus. Der Sprung von Patrice durch die Glasscheibe beweist, wie gut es um das Auflösungsvermögen des YSP-1600 bestellt ist.

Szenenwechsel, nun kommt 007 in Shanghai an. Die Skyline der Millionenstadt in der Dunkelheit wird von eindrucksvoller Musik untermalt. Kurz wechseln wir ins Musik-DSP und stellen etwas weniger Nachdruck, dafür nochmals bessere Übergänge und mehr akustische Gesamtharmonie fest. Der Bassbereich vermag ein weiteres Mal zu überzeugen. Das heftige Ein- und Ausatmen von Bond nach dem abendlichen Schwimm-Training im Hotel-Schwimmbad arbeitet der Yamaha Soundprojektor gut heraus. Natürlich, bei solchen Feinheiten merkt der erfahrene Hörer schon, dass hier kein exzellentes Mehrkanal-System im Einsatz ist. Für die Preisklasse, in der sich der YSP-1600 befindet, sind die Ergebnisse allerdings äußerst respektabel. 

Kurze Zeit später trifft auch Patrice mit dem nächsten Mordauftrag in Shanghai ein. Bond verfolgt ihn direkt vom Flughafen zum Ort seines Auftrags. Die kurze Szene, in der Fluggeräusche am Airport zu hören sind, gibt der YSP-1600 ausdrucksstark wieder. Die Sequenz im Wolkenkratzer beweist einmal mehr: Auch kleine Effekte, z.B. als Patrice ein Loch in die Scheibe schneidet, werden tadellos eingearbeitet. Immer schafft es der YSP-1600 überdies, den Music Score auf ansprechende Art und Weise zu betonen.

Blu-ray, a-ha, The Final Concert, Live at Oslo Spektrum, 04.12.2010, DTS-HD Master Audio

Beim Klassiker „The Sun Always Shines On TV“ profiliert sich der YSP-1600 gleich von Beginn an. Er baut die Klangkulisse impulstreu auf und bezieht die Begeisterungs-Bekundungen der Fans gut mit ein. Der Bassbereich ist erneut kraftvoll. Der Hochtonbereich könnte etwas mehr Transparenz zeigen – hier merkt der anspruchsvolle Hörer, dass hier deutlich mehr geht. Aufpassen sollte man, dass der YSP-1600 auf einem soliden Untergrund steht und sich nichts in unmittelbarer Nähe befindet (z.B. Dekorationsgegenstände aller Art) – sonst können diese Vibrationen verursachen. Sind die entsprechenden Rahmenbedingungen gegeben, legt sich der YSP-1600 mit Verve „ins Zeug“ und bietet eine kraftvoll-angenehme Gesamtwiedergabe. Für den Betrieb im Wohnzimmer reichen die gebotenen Pegel absolut aus. Die Stimme von Morten Harket wird klar wiedergegeben, allerdings könnte die Fokussierung noch eine Idee deutlicher ausfallen. Das Musik-DSP verrichtet gute Arbeit, dichte Räumlichkeit und homogene Übergänge sind hervorzuheben.

Nun wird es romantisch: „Stay On These Roads“ ist ein ruhigerer Titel mit viel Tiefgang. Auch hier gibt sich der YSP-1600 keine Blöße. Er agiert mit gutem Nachdruck und präsentiert die Stimme tadellos. Der Rhythmus wird ebenfalls klar herausgerarbeitet, die Räumlichkeit ist bezüglich Tiefe und Weite ausgezeichnet. Der YSP-1600 verdeutlicht auch hier gut die Vorzüge seines Arbeitsprinzips, es wird echter Raumklang geboten, und keine psychoakustische virtuelle Inszenierung. Dafür, dass nur eine Komponente arbeitet, sind die Resultate sehr gelungenen. Wer auf mehr Fundament und Tiefgang Wert legt, sollte jedoch einen aktiven Subwoofer hinzunehmen und diesen an den Pre-Out des YSP-1600 anschließen. 

Virtual Surround oder Yamahas Beam-Technologie?

Verglichen mit Soundbars dieser Preisklasse, die auf psychoakustische virtuelle Surroundprogramme setzen, kann der YSP-1600 bei passender Aufstellung davon ziehen. Allerdings – steht der TV z.B. in einer Raumecke oder sind die Bedingungen auf der rechten und der linken Seite des YSP-1600 nicht gleich, können sich auch leichte Disharmonien ins Klangbild mischen. Der YSP-1600 verfügt im Gegensatz z.B. zum YSP-5600 oder zum YSP-2500 nicht über das automatische Einmesssystem IntelliBeam. Daher können raumakustische Schwächen weniger gut kompensiert werden. Unser Rat: Wer prinzipiell auch ein echtes 5.1 Set aufbauen könnte, dies aus optischen oder monetären Gründen aber nicht möchte, liegt beim YSP-1600 goldrichtig. Wenn man allerdings absolut suboptimale Aufstellbedingungen hat, greift man besser zu einer Soundbar, die mit psychoakustischer Surround-Grundlage arbeitet. 

Hires-FLAC-Files in Stereo

Auch im Stereo-Modus blamiert sich der YSP-1600 nicht. In 48 kHz/24-Bit hören wir uns „Desperado“ in der Adaption von Diana Krall an und sind überrascht, dass man auch beim normalen zweikanaligen Hören mit dem Sound-Projektor zufrieden sein kann. Gute Loslösung von Dianas Stimme sowie eine ordentliche Trennung zwischen vokalen und instrumentalen Elemente sind zu loben. „Nessun Dorma“ (aus Puccinis „Turandot“), gesungen von Jonas Kaufmann, gefällt durch die auch dieses Mal gelungene Loslösung der Stimme von den Chassis. Das klangliche Gesamterlebnis ist zwar nicht enorm detailreich, dafür aber relativ homogen und überzeugt durch eine dichte Räumlichkeit, die sogar in gewissem Abstand zum YSP-1600 noch anhält. 

Fazit

Yamaha YSP-1600 Front Seitlich1

Auch der kleinste Yamaha-Soundprojektor weiß zu gefallen. Gut verarbeitet und fürs Geld üppig ausgestattet, sammelt der YSP-1600 in schicker Optik viele Punkte.  Einige verliert er allerdings durch das fehlende Display am Gerät und durch die sehr schlichte, altbackene Optik des OSDs. Erfreulich ist die Ausstattung mit MusicCast, so  hat der Käufer die Möglichkeit, auf zahlreiche Musik-Streamingdienste zuzugreifen oder aber Musik vom Home Server beziehungsweise NAS-System oder vom Smartphone/Tablet wiederzugeben. Letzteres funktioniert auch über die ebenfalls vorhandene Bluetooth-Schnittstelle.

Natürlich kann der YSP-1600 auch in ein bestehendes MusicCast-System integriert werden, oder man kauft gleich das MusicCast-Dreier-Set „Trio“. Dann erhält man nicht nur den YSP-1600, sondern auch noch zwei weitere, formschöne und leistungsfähige MusicCast-Komponenten, und kann gleich in drei Räume das volle MusicCast-Quellsortiment einbringen.

Klanglich gefällt uns der YSP-1600 Sound-Projektor sehr gut. Die beiden eingebauten Subwoofer leisten ordentliche Arbeit, eine Bass-Schwäche lässt sich dem YSP-1600 nicht nachsagen. Wer natürlich  mehr Leistungsvermögen, Tiefgang und Struktur fokussiert, sollte sich ermuntert fühlen, an den dafür vorgesehen Vorverstärkerausgang des YSP-1600 einen separaten aktiven Subwoofer anzuschließen. Mit guten DSP-Programmen, tadelloser Pegelfestigkeit und ausgeprägter Räumlichkeit kann der YSP-1600 ebenfalls aufwarten. Eine HDMI-Beschaltung ist vorhanden, es gibt aber nur einen Eingang und einen Ausgang. 4K/Ultra-HD mit HDCP 2.2 wird unterstützt.

Umfassende Ausstattung, moderne Technik und tadelloser Klang – damit überzeugt der Yamaha YSP-1600 im Testbetrieb
ueberragend
Soundbars/Soundprojektoren Mittelklasse
Test 03. August 2016

Test: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich/Philipp Kind
Datum: 03. August 2016 




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