TEST: Canton Soundbar/Sub-System DM 900

Canton DM900 Soundbar Front4

Die Canton DM 900 Soundbar wird für 798 EUR offeriert

Canton DM900 Sub Front Seitlich

 Der dazugehörige aktive Subwoofer kann wireless oder kabelgebunden verwendet werden 

Nicht nur TV-Speaker Bases oder auch aktive TV-Lautsprecher genannt liegen im Trend, sondern auch Soundbars. Bei Soundbars führt der Wunsch zu optisch perfekter Integration zu immer flacheren Soundbars mit immer geringerer Bautiefe. Diese Soundbars bekommen, damit sich geringe Gehäusevolumen nicht negativ auf den Basssbereich auswirkt, meist einen potenten, dabei kompakten und drahtlos eingebundenen aktiven Subwoofer zur Seite gestellt. 

Canton DM900 Soundbar Front1

Elegante optische Erscheinung

Canton springt mit dem DM 900 System für 798 EUR ebenfalls auf diesen Zug auf – offiziell heißt das Produkt „Slimline-Soundbar mit Wireless-Subwoofer“. Die Soundbar ist 89 cm breit, lediglich 6 cm hoch und nur 6,5 cm tief. Damit fällt die Soundbar kaum auf, schon gar nicht negativ – denn das Design ist ausgesprochen attraktiv. Auch der Subwoofer ist kompakt.  Er ist 27 cm breit 33 cm hoch und 27 cm tief – beinahe kubische Abmessungen.

Canton DM900 Wandhalter

Wandhalterung in der Soundbar integriert

Canton DM900 Fernbedienung

 Sehr hochwertige mitgelieferte Fernbedienung

Optisch ist das System gerade in der weißen Version ausgesprochen attraktiv. Canton setzt auch hier wieder auf ein präzise eingefügtes Metallgitter und auf gerundete Gehäusecken. Die gesamte Soundbar ist sehr gut verarbeitet, nur richtige Füße gibt es nicht – diese würden allerdings auch wieder ein Mehr an Bauhöhe bedeuten, und das möchte man ja nicht. Unter dem Sub sind dafür richtige silberfarbene, solide Standfüße – der mitgelieferte Bassist tritt optisch sehr schlicht und sauber lackiert auf. Auch beim aktiven Subwoofer sind die Gehäuseecken gerundet. Der Subwoofer strahlt nach unten ab, kein Gitter wie bei einem Frontfiring-System stört so die „cleane“ Optik.

Canton integriert in die Soundbar gleich eine Wandhalterung. Haupteinsatzzweck des DM 900 Systems sind klar TVs, die an der Wand hängen. Man kann die Soundbar zwar auch hinstellen, aber ihre volle optische Wirkung entfaltet sie an der Wand.  Für diejenigen, die eine Soundlösung suchen, die besonders gut zu TVs passt, die auf dem Standfuß stehen, bietet sich die Canton DM 50 für 399 EUR an. Wie DM 900 in weißer oder schwarzer Version lieferbar. 

DM 900 liefert satte 300 Watt Systemleistung. Per Fernbedienung wird zwischen Surroundbetrieb (basierend auf dem Algorithmus von DTS TruSurround) und Stereomodus umgeschaltet.

Die Fernbedienung selbst ist außerordentlich hochwertig und baugleich mit dem schon im Test des DM 50 TV-Lautsprechers gelobten Remote. Sie liegt sehr gut in der Hand und besticht mit hervorragender Materialqualität – so ein solides Teil findet man bei der Konkurrenz nicht.  

Canton DM900 Soundbar Anschluesse

Anschlüsse, leider ohne HDMI

Decoder für Dolby Digital und DTS sind mit eingebaut. Hinzu kommt, wie schon weiter oben im Text erwähnt, der DTS TruSurround Decoder für die Erzeugung eines überzeugenden virtuellen Surroundklangfeldes. Dem Trend folgend gibt es auch ein Bluetooth-Modul an Bord der DM 900 Soundbar – Bluetooth 4.0 inklusive aptX wird unterstützt. Dies sorgt für bestmögliche Qualität beim Music-Streaming vom Smartphone oder Tablet. HDMI-Terminals gibt es nicht – das ist ein Wermutstropfen. An Bord sind ein Cinch-Stereoeingang, ein Ausgang für den kabelgebundenen Anschluss eines aktiven Subwoofers sowie ein optischer und ein koaxialer Digitaleingang. 

Canton DM900 Sub Unterseite

Der aktive Subwoofer strahlt nach unten ab und überzeugt mit hochwertigen Standfüßen

Canton DM900 Sub Anschluesse Rueckseite

 Der aktive Subwoofer kann auch mit Kabel ansteuert werden

DM 900 ist ein typisches Canton Produkt mit hochwertiger Verarbeitungsqualität, das gilt auch für das Geräteinnere. Wir haben uns die Elektronik von Subwoofer und Soundbar angeschaut  – ein sauberes Platinenlayout und eine Metall-Basisplatte beim Subwoofer sind hervorzuheben. Canton arbeitet mit besonders platzsparenden und Energie-effizienten digitalen Endstufen. 

Canton DM900 Sub Innenleben

Elektronikmodul des aktiven Subwoofers

Wenden wir uns technischen Details zu. Wir haben mit Cantons Entwicklungsleiter Frank Göbl ausführlich über die DM 900 gesprochen. Wichtig bei der Entwicklung war der Formfaktor – möglichst flach und möglichst geringe Bautiefe für flexible Installationsmöglichkeiten.  Bewusst sind die Anschlüsse in einer Ausbuchtung auf der Rückseite für perfekte, nahtlose Wandbefestigung.

Features wie DTS-Decoding und Dolby Digital-Decoding sowie ein integriertes Schaltnetzteil (also kein separates Netzteil) sind weitere Schwerpunkte gewesen. Bluetooth 4.0 auf der 2,4 GHz Ebene sind mit an Bord, der Subwoofer wird uncompressed mit einem 5,7 GHz Modul angesteuert. Im Soundbar sind keine Tieftöner enthalten, dafür zwei Langhub-Mitteltöner pro Seite – anders als bei bei DM 9 und DM 50, hier sind die Tieftöner gleich mit im Soundbar-Gehäuse enthalten.  Die Übernahmefrequenz beim DM 900 System liegt bei 170 Hz – ab dort übernimmt der aktive Subwoofer. Eine Flankensteilheit von 24 dB sorgt dafür, dass man den Sub nicht orten kann. Im Bassisten ist ein 200 Watt-Modul eingebaut, auch der Subwoofer setzt auf digitale Endstufen, wie auch die Soundbar. Der Subwoofer arbeitet mit einem geschlossenen Gehäuse, was der Präzision zuträglich ist. Man kann den Bassisten wahlweise auch kabelgebunden ansteuern. 

Cantons Soundbar kann, wie auch beim DM 50 und DM 9, die Befehle der TV-Fernbedienung lernen. Alle die Fernbedienungs-Befehle auf der Soundbar-Fernbedienung könnte auf freie Tasten auf der TV-Remote gelegt werden. Also nicht nur Lautstärkeregelung, sondern alle Funktionen können von der externen Remote gelernt werden. Praktisch ist dies auch dann, wenn man z.B. eine System-Universalfernbedienung wie eine Logitech Harmony verwendet. 

3 bis 5 Clients können für die Bluetooth-Übertragung im Soundbar gespeichert werden. Das Gerät, das zuletzt aktiv war, wird bei Wiederaufnahme des Streamings gleich wiedererkannt. Man kann selbstverständlich auch Geräte direkt per Bluetooth-Button auch wieder entfernen. Demnach können Bluetooth Devices einfach hinzugefügt, aber auch entfernt werden.

Wichtig war Canton auch ein integrierter Bass- und Höhenregler. LipSync ist ebenfalls mit an Bord. Es gibt 3 EQ-Programme je nach Aufstellung. Dynamic Range Control von Dolby ist ebenfalls im Setup zu aktivieren. Übrigens – drückt man 3 Sekunden lang die Sound-Taste, ist man im Setup-Menü.

DTS TruSurround HD ist eine Weiterentwicklung von SRS TruSurround XT. Das System basiert auf einer exakten Nachbildung (über Differenzsignale der Lautsprecher) einer 5.1 Wellenfront real existierender Lautsprecher. 

Wenden wir uns den akustischen Qualitäten zu. 

Das erste Filmbeispiel ist ein Ausschnitt aus „The Hunger Games“ aus der 2013er DTS Demo-Blu-ray – voller Action. Eine Flucht durch den Wald mit Feuersbrunst und massivem Brandkugeleinschlag wird akustisch abgebildet, eine Herausforderung für ein kompaktes Sub-Soundbar-System. Die Performance des DM 900 ist aber exzellent. Pegelfest, räumlich und mit nachdrücklicher Effekt-Abbildung, werden für die Geräte-Gattung Topleistungen erzielt. Als „zweiter Schauplatz“ in der Sequenz ist eine Kommandozentrale zu sehen – und in Form kleinerer Effekte „zu hören“. Das Tippen auf Tastaturen, das Berühren von Touchscreens sowie Stimmdarstellung zeigen auf, dass auch die überzeugende Darbietung kleiner Effekte zum Repertoire der DM 900 gehört. Stimmen sind allseits gut verständlich, die atmosphärische Dichte liegt hoch. Für ein so kompaktes System rundherum eine hervorragende Leistung. Effekte weisen auch klar nachvollziehbare Strukturen auf und sind nicht nur einfach laut und oberflächlich.

Auch bei einer Szene aus „Prometheus“ (Sequenz in der Höhle) schlägt sich DM 900 sehr gut. Bei der Stimmwiedergabe wird deutlich, dass alle Akteure Helme aufhaben und somit nicht auf direkte Art miteinander sprechen. Die elektronischen Kugeln, die durch die Höhle schwirren, gibt das Canton-System sehr gut wieder. Die Räumlichkeit und die Loslösung des Klangs vom System sind ausgezeichnet. Die Gesamtwiedergabe ist homogen, der aktive Subwoofer,  in unserem Fall wireless angeschlossen, fügt sich impulstreu in die Gesamtwiedergabe ein und liefert ein kräftiges sowie präzises Fundament. Man hat den Eindruck, eine weitläufige und in sich schlüssige Klangkulisse hören zu können.  Der Tiefgang des Subs ist verblüffend. Zum Thema Räumlichkeit nochmal: Als Wasser von der Decke tropft, breiten sich die Tropfen räumlich gekonnt aus und werden auch tonal exakt getroffen und somit glaubwürdig wiedergegeben. 

Letztes Filmbeispiel: Eine Szene aus dem 2. Teil des letzten Harry Potter Films „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“. Harry, Hermine und Ron flüchten vor der Feuerwalze mit Drachenkopf, die sich in der Bibiliothek immer weiter ausbreitet. Letzten Endes greifen sie sich einen Besen und entkommen mit letzter Energie den Flammen. Auch hier macht sich Cantons DM 900 wieder sehr gut. Die verzweifelten Schreie der um ihr Leben kämpfenden Jugendlichen kommen mit sehr guter Integration ins tonale Gesamtgefüge sehr gut heraus. Die Räumlichkeit ist erneut tadellos, selbst im größeren Hörraum. Zudem kann man sich sogar während des Films etwas im Raum bewegen und man genießt sehr gute Räumlichkeit auch abseits der perfekten Sitzposition. Bilanzierend sind Grob- und Feindynamik sowie Pegelfestigkeit auch bei der Harry Potter-Sequenz wieder deutlich über dem Durchschnitt. Somit erweckt die DM 900 auch hier den Eindruck, durch kompletten und lebendigen Klang selbst den Anwender mit gewissem Anspruch zu überzeugen. 

Wie sieht es mit den Fähigkeiten bei der Musikwiedergabe aus?  „The Sound of HD3“ hält auch Airplanes von B.O.B bereit.  Hiermit checken wir, wie sich DM 900 bei kraftvoller HipHop/R’n’B Musik schlägt. Als Gegensatz für den Klassik-Liebhaber haben wir uns den Teil eines Satzes einer Gustav Mahler-Symphonie, gespielt vom San Francisco Symphonic Orchestra, angehört. Und für Freude des gepflegten Jazz wählen wir „Stranger in Town“ des berühmten Jazz-Gitarristen Pat Mentheny.  Und wir sind überrascht – die DM 900 kommt mit allen drei Musikstücken gut bis sehr gut zurecht. Der harte Bass von „Airplanes“ bringt den Subwoofer zwar in die Nähe des Limits, aber er schlägt sich wacker. Der Pianopart am Anfang wird klar und lebendig dargestellt. Die Stimmen von Sänger und Sängerin im Song arbeitet Cantons Soundbar sogar mit gutem Charisma heraus. Am ehesten scheinen Schwächen beim Ausschnitt aus der Mahler-Symphonie durch. Hier wirkt das Ergebnis zwar klanglich harmonisch und räumlich, aber dass eine Soundbar einen Großteil der orchestralen Feinstrukturen wiedergeben kann, ist dann in der Praxis doch nicht möglich.  Man kann nicht erwarten, jeden einzelnen Musiker innerhalb des gesamten Orchesters klar ausmachen zu können oder jedem An -oder Abklingen der Instrumente zu lauschen. Wer diese Ansprüche stellt, liegt bei einer Soundbar dann doch falsch . Der Pat Mentheny-Song wirkt homogen und in sich schlüssig, man hört gerne zu. Fundament ist da, Lebendigkeit auch – die DM 900 ist weit entfernt davon, eine musikalische „Notlösung“ darzustellen. 

Dies belegen auch die musikalischen Resultate, wenn wir per Bluetooth Musik zum DM 900 System streamen. Bluetooth 4.0 plus aptX Support sind hier die Eckdaten, wie schon erwähnt. Das Pairing geht schnell vonstatten, die Verbindungsstabilität ist tadellos, es kommt nicht zu Aussetzern oder anderen Fehlern. Beim Trance-/Dance-Klassiker „Everybody“ von Rocco wird der harte Kickbass ebenso überzeugend wiedergegeben wie die zahlreichen elektronischen Effekte. Den virtuellen Surround-Algorithmus kann man sehr gut auch für die Musikwiedergabe nutzen. Uns gefiel mit aktiviertem DTS TruSurround HD die Wiedergabe sogar noch besser als in Stereo. Die Räumlichkeit steigt an,  der Klang wirkt aber auch frischer und vielschichtiger und verteilt sich mit mehr Dichte auch im größeren Hörraum. Diese Eindrücke werden bei „Skyfall“ (Titelsong des letzten 007-Films) von Adele weiter vertieft. Auch hier eine sehr lebendige Stimmwiedergabe, mit guter Präzision auch bei aktiviertem Suroundprogramm. Im Stereobetrieb „klebt“ der Klang stärker an der Soundbar und wirkt nicht so klar und schwungvoll. Die Qualitäten der DM 900 Systemlösung werden bei unserem dritten Hörbeispiel ebenfalls gekonnt herausgestellt. „Building a Bridge to Your Heart“ von Wax aus der Mitte der 80er Jahre wirkt ebenfalls lebendig und ist mit gutem Fundament versehen. 

Kommen wir zum Konkurrenzvergleich. Von unten und von oben gibt es eine Vielzahl an Konkurrenten und beginnen wir mit der Samsung HW-F751 für 699 EUR, also 100 EUR günstiger als Cantons DM 900. Die Samsung-Lösung konnte uns durch kraftvollen, lebendigen und angenehmen Klang überzeugen. Der wireless Aktivsubwoofer arbeitet zuverlässig und liefert ein gelungenes Fundament. Die Optik ist elegant und die Materialqualität ist mittlerweile bei Samsung richtig gut. Nur bei genauerem Hinsehen erscheint Cantons DM 900 noch etwas edler und gediegener gestaltet. Akustisch rechtfertigt die DM 900 Soundlösung den Mehrpreis durch noch etwas mehr Natürlichkeit, Brillanz und Struktur im Klang. Für Samsungs Soundbar sprechen die HDMI-Beschaltung und die zahlreichen, teilweise überraschend guten DSP-Programme. Erfreulicherweise verfügen beide Soundbars über ein Display, dessen Machart bei der HW-F751 noch etwas gelungener erscheint.  Vorteil Canton: Der Subwoofer kann auch wired angeschlossen werden bei Bedarf. Zudem ist die Fernbedienung deutlich edler. 

Nächster Konkurrent – JBLs Cinema SB400 für 549 EUR. Auch hier ein Konkurrent, der uns im Test absolut überzeugt hat. Die Verarbeitung ist sehr gut, aber einfacher gemacht als das Canton System. Der aktive Subwoofer des JBL Systems ist überaus kraftvoll und spielt sehr fundiert auf. Akustisch ist Cantons DM 900 feindynamisch aktiver und feinnerviger ausgelegt – hier merkt man, dass der Mehrpreis gerade für Musikliebhaber doch sehr gut angelegt ist. JBLs Soundbar hat dafür sogar ein kleines OSD und HDMI-Beschaltung. Die Fernbedienung ist weniger hochwertig ausgeführt. 

Als dritten, teuren Konkurrenten gesellt sich das 4TV 2112 TV-Lautsprechersystem von Audioxperts hinzu – ein anderer Ansatz, denn der edle, brillant verarbeitete und kraftvoll antretende TV-Lautsprecher findet seinen Platz unter dem Standfuß des TVs. Der sehr anspruchsvolle Hörer wird sehr gut angesprochen – was man für 1.499 EUR auch erwarten kann. Klanglich schlägt sich DM 900 aber exzellent – bei Räumlichkeit und Bassenergie ist Cantons Lösung verdächtig nahe dran. Feindynamik und Klarheit sind bei der 4TV-Konsole natürlich noch deutlicher ausgeprägt. Feinheiten gerade bei Stimmwiedergabe und komplexen Instrumenten wie Piano oder Harfe kommen bei der 4TV-Konsole schon bestechend gut heraus. Aber – die „Audioexerten“ liefern keine Fernbedienung mit, und HDMI ist ebenso wenig mit an Bord. Zudem liefert der Canton Sub „die Kraft, die aus der Tiefe des Frequenzkellers kommt“  – da helfen die kräftigen Endstufen des 4TV auch nicht vollständig weiter, wenngleich für eine einzige Komponente ohne zusätzlichen Subwoofer die Ergebnisse äußerst gut sind. 

Aus eigenem Hause liefert Canton den DM 50 aktiven TV-Lautsprecher. Mit 399 EUR sehr viel günstiger, ohne separaten Subwoofer und nur mit Dolby Digital- aber ohne DTS-Decoder. Sauber verarbeitet, prima klingend und mit toller Pegelfestigkeit, konnte sich der DM 50 an die Spitze der getesteten aktiven TV-Lautsprecher setzen, obwohl auch er nicht über HDMI verfügt. Dafür kokettiert er mit seinem tollen Preis-/Leistungsverhältnis. Bedingt durch den separaten aktiven Bassisten liefert DM 900 natürlich mehr Basskraft, Volumen und Tiefgang. Zudem ist die flache Soundbar extrem schick, ohne Abzüge bei der Klangstärke. Diese Vorzüge wollen aber auch bezahlt werden. 

Fazit

Canton DM900 Soundbar Front2

Canton DM900 Sub Rueckseite Seitlich

Für knapp 800 EUR zeigt Canton erneut hohe Kompetenz im Bau moderner Systemlösungen. Man ist nicht nur beim Bau von hochwertigen Stereolautsprechern oder erstklassigen Mehrkanal-Lautsprechersystemen höchst erfolgreich, sondern hat sich auch auf neuen, modernen Geschäftsfeldern bestens etabliert. Hochwertige Verarbeitung, edle, elegante Optik für nahezu jeden Wohnraum sind große Pluspunkte. Akustisch begeistern Lebendigkeit, Räumlichkeit, Feindynamik und Basskraft. Die Ausstattung umfasst ein zuverlässig arbeitendes Bluetooth 4.0 Modul, ein Display und eine wahlweise wireless oder wired mögliche Einbindung des aktiven Subwoofers. DTS TruSurround HD als virtueller Surround-Aufpolierer arbeitet mit hoher Natürlichkeit und überraschender Weitläufigkeit. So können wir der DM 900 Soundbar-/Subwoofer-Lösung im Endeffekt eine große Empfehlung aussprechen, auch wenn leider HDMI-Terminals nicht vorhanden sind. 

Edel, modern und extrem klangstark – Cantons DM 900 Soundbar-/Subwoofer-System fährt durchweg erstklassige Bewertungen ein
preisklassenreferenzSoundbar-/Subwoofer-Systeme bis 800 EUR

+ Elegante optische Erscheinung
+ Räumlicher sowie lebendiger Klang
+ leistungsstarker und doch kompakter aktiver Subwoofer
+ Subwoofer wahlweise wireless oder wired einzusetzen
+ Stabile Bluetooth Signalübertragung
+ DTS und Dolby Digital Decoder 
+ DTS TruSurround HD funktioniert exzellent
+ Hochwertige Fernbedienung

– Keine HDMI-Terminals

Test: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 15. November 2013




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