XXL-TEST: Yamaha SR-C30A - Ultrakompakte Soundbar mit Wireless-Subwoofer

Konkurrenzvergleich

  • Denon DHT-S517: Beginnen möchten wir unseren Konkurrenzvergleich mit der Denon DHT-S517. Die schlicht gehaltene Soundbar verfügt über einen Dolby Atmos 3D-Audio Decoder mit integrierten und physisch vorhandenen Upfiring Modulen, den Denon Dialoge Enhancer für beste Sprachverständlichkeit und einen im Paket inkludierten Wireless-Aktivsubwoofer. Natürlich ist, für ein einfaches Streaming vom Smartdevice, auch Bluetooth mit an Bord. Neben Dolby Atmos werden auch Dolby Digital, Dolby Digital +, Dolby True HD, DTS und DTS-HD decodiert. Es fehlen der Decoder für DTS:X und eine Netzwerkschnittstelle. Akustisch begeistert das DHT-S517 System mit einer sehr sauberen Stimmwiedergabe und einem erstaunlich ausgeprägten Auflösungsvermögen.

  • JBL BAR 5.0:  Die JBL BAR 5.0 gibt es derzeit für 319 EUR direkt beim Hersteller. Integriert ist Chromecast built-in, AirPlay 2 und Alexa Multi-Room Music (MRM) für einfaches Musik-Streaming und Multi-Room-Möglichkeiten. Zudem kann die Musik vom Smartdevice via Bluetooth 4.2 ebenfalls von der Soundbar wiedergegeben werden. Das JBL System hat satte 250 Watt Leistung, diese Leistung wird auf 5 x 50 Watt aufgeteilt. Bestückt ist die Soundbar mit fünf 48 x 80 mm "Racetrack" Treibern plus 4 x 75 mm Passivmembranen. Um für die Zukunft bestens gewappnet zu sein, unterstützt die JBL BAR 5.0 Multibeam 4K-Inhalte, einschließlich HDR und Dolby Vision. EinDecoder für Dolby Atmos befindet sich ebenfalls auf der Ausstattungsliste. Ausstattungsmäßig kann die JBL BAR 5.0 uns deutlich mehr überzeugen, sie musste sich aber in den Klangtestreihen von der Yamaha SR-C30A geschlagen geben, auch weil Yamaha einen extra Subwoofer gleich mitliefert.. Durch diesen wirkte die Wiedergabe deutlich voluminöser und kräftiger und konnte selbst bei mittleren Pegeln sehr gute Ergebnisse erzielen. 

  • Sony HT-G700 : Die Sony HT-G700 ist noch immer zu einem Preis von 399 EUR erhältlich. Sonys Vertical Surround Engine sorgt dafür, dass die aktuellen 3D-Audioformate Dolby Atmos und DTS:X auch mit einer von den Chassis her konventionell aufgebauten Soundbar (ohne dedizierte Top Firing-Module) genossen werden können. Die drei Front-Lautsprecher geben in Kombination mit der Signalverarbeitung von Sony „vertikales“ Audio für virtuellen Surround Sound wieder, mit einer virtuellen Überkopf-Ebene. Zudem unterstützt die Sony Soundbar HDR-Videoformate wie HDR10, HLG sowie Dolby Vision. Umfangreiche Netzwerkfunktionen besitzen beide Kontrahenten nicht. Von der Materialanmutung und der Wertigkeit gefällt uns das Pendant aus dem Hause Yamaha allerdings besser, beim Thema Ausstattung sind wir aber klar auf Seite der Sony HT-G700. Klanglich spielt die Yamaha unserer Meinung nach homogener auf, obwohl sie keine 3D Audio-Decoder hat. Was die maximal mögliche Räumlichkeit angeht, überzeugt uns hingegen die Sony-Lösung mehr.

Fazit 

Die Yamaha SR-C30A ist derzeit für einen Kaufpreis von 369 EUR im Handel erhältlich. Die ultrakompakte Soundbar und der ebenfalls nicht große aktive Subwoofer finden auch im kleinsten Wohnzimmer ihren Platz. Die Soundbar verfügt über Dolby Digital sowie Dolby Pro Logic II Decoder. Dolby Atmos & DTS:X unterstützt die SR-C30A leider nicht. Für ein einfaches Streaming vom Smartdevice ist zudem Bluetooth mit an Bord. Um die Klangcharakteristik auch entsprechend der aktuellen Quelle anpassen zu können, verfügt die Yamaha SR-C30A über vier unterschiedliche Equalizer-Klangkurven. So steht dem Anwender zunächst ein klassischer "Stereo-Modus" zur Verfügung, der sich optimal für die Wiedergabe von Musik sowie Konzerten eignet. Der "Standard-Modus" ist der perfekte Partner für die Wiedergabe vom normalen Fernsehprogramm wie Talkshows, Nachrichten & Co.. Die EQ-Kurve "Game" ist, wer hätte es gedacht, für lebendiges Gaming auf der PlayStation, Wii, Xbox & Co. vorgesehen. Für Filmfans ist zudem die "3D Movie" Klangkurve, durch diese wird ein dreidimensionales Klangfeld virtuell erschaffen. Selten haben wir uns bei der Einstufung einer Soundbar aus dem Einsteigersegment so schwer getan, wie bei der Yamaha SR-C30A. Diese präsentierte sich bei den Klangtestreihen mit hervorragenden Leistungen, was wir in dieser Ausprägung nicht erwartet hätten. So konnte die Soundbar mit einer hervorragenden Stimmwiedergabe punkten und auch der Wireless-Subwoofer setzte sich mit einer präzisen und kräftigen Basswiedergabe perfekt in Szene. Leider ist das Konkurrenzfeld in dieser Klasse sehr leistungsstark, und die Mitbewerber bieten teilweise eine deutlich bessere Ausstattung als die Yamaha SR-C30A. Hier muss der Nutzer selbst entscheiden, was wichtig für ihn ist: Sehr gute Klangqualität oder aber ein breites Portfolio an Features. 

Für die kompakte Baugröße hervorragend klingende 2.1 Soundbar mit recht puristischer Ausstattung

Soundbar-/Subwoofer-Systeme bis 500 EUR
Test 10. März 2022

 

Test und Bilder: Sven Wunderlich
Redaktion: Carsten Rampacher
Datum: 10. März 2023

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