XXL-TEST: Hisense E7NQ PRO - Üppig ausgestatter, bildstarker QLED-TV zum Schnäppchenpreis?

Bild

Tuner - Praktische Funktionen, Senderliste bearbeiten, Umschaltzeiten

Bevor wir etwas zur Bildqualität des integrierten Tuners sagen, ein paar Anmerkungen vorab zum Bedienkomfort. Hier verdient sich der E7NQ PRO Lob. Die Info-Leiste mit Sendernamen, aufgerufen mit einem Klick auf die Pfeiltaste nach oben, gibt auch sofort Auskunft über das aktuell laufende Programm sowie die Inhalte, die in naher Zukunft auf dem gewählten Sender ausgestrahlt werden. Mit der Pfeiltaste nach rechts kann man einfach weiterscrollen und kennt die kommenden Programminhalte der nächsten Stunden.

Hisense 55e7nq Pro Senderliste Bearbeiten 7

Senderliste unkompliziert bearbeiten

Auch das Bearbeiten der Senderliste kann man direkt hier als Menü-Overlay erledigen. Die Liste öffnet sich nach einem Druck auf OK und mit der Options-Taste (links oben direkt über dem Navigationskreuz) lassen sich mehrere favorisierte Sender auswählen und einer Favoritenliste hinzufügen. Insgesamt stehen vier unterschiedliche Favoritenlisten zur Verfügung. Wer lieber die gesamte Senderliste sortiert, kann auch dies tun. Ein Klick nach rechts und "Bearbeiten" auswählen und man kann einzelne Sender oder auch mehrere Sender gleichzeitig problemlos verschieben. Ebenso kann man einzelne oder mehrere Sender simultan löschen. Klickt man bei geöffneter Senderliste nach rechts, kann man zudem auch einige Kategorien auswahlen, wie z.B. Filme, Unterhaltung und Nachrichten, um direkt zu entsprechenden Inhalten zu springen. Hier werden nicht nur Live-TV-Programme, sondern, z.B. bei "Filmen", auch Streamingdienste berücksichtigt. Das ganze Prozedere läuft reaktionsschnell und intuitiv ab.

Die Umschaltzeiten liegen auf üblichem Niveau und dauern knapp zwei Sekunden. Mit der Guide-Taste steht natürlich auch ein umfassender elektronischer Programmführer zur Verfügung.

Anzeige

Tuner - Bildqualität

Nun aber zur visuellen Performance des Tuners und des Hisense E7NQ PRO. Zunächst einmal wählen wir einen stimmigen Bildmodus aus. Im Werkszustand befindet sich der TV im Energiesparmodus. Beim Wechsel auf ein anderes Preset wird natürlich direkt vermeldet, dass sich der Stromverbrauch damit erhöhen kann. Es stehen, neben dem Energiesparmodus, folgende Presets zur Verfügung: Standard, Kino, Dynamisch, Sport und auch der bewährte FILMMAKER MODE. Erwartungsgemäß landen wir weder bei Dynamisch, Sport noch Standard, die allesamt ein zu kalte Farbtemperatur aufweisen und auch der Energiesparmodus ist zu kühl abgestimmt. Kino und Filmmaker Mode hingegen nehmen sich nicht viel. Der Kino-Modus ist noch einen minimalen Hauch wärmer, im Alltag bei konventionellen Lichtverhältnissen aber sicher nicht ausschlaggebend. Der Einfachheit halber wählen wir den Filmmaker Modus, der prinzipiell sämtliche unwichtigen Bildverbesserer automatisch deaktiviert. Im Menü kann man die Parameter unter "Bildmodus-Einstellungen" aber individuell hinzuschalten. Bei einem Blick hinein stellen wir auch fest, dass die Rauschreduzierung und Unterdrückung zwar deaktiviert wurde, der Punkt "Weiche kantengeglättete Bilder" sowie die "Super-Auflösung", eine auf Deep Learning basierte Upscaling-Optimierung, weiterhin aktiv bleiben. Auch die Zwischenbildberechnung wird nicht komplett ausgeschalten, sondern auf den Modus "Film" gesetzt.

Bei der Filmwiedergabe werden wir hier dies noch deaktivieren. Hier beim 720p-Bild der öffentlich-rechtlichen Sender darf der E7NQ PRO seine Voreinstellungen aber behalten. Das Bild macht auch wirklich einen sehr soliden Eindruck. Die Farben stimmen weitgehend. Hauttöne wirken ein wenig zu dezent und zurückhaltend, weisen dafür aber keinen unschönen Farbstich auf. Insgesamt wirkt die Farbdynamik gut und die Bildschärfe bedarf keiner Kritik. Natürlich darf man von 720p keine gestochene Detailschärfe erwarten, das gesamte Bild wirkt aber sehr klar, sauber und rauschfrei. Die angenehme Schärfeeinstellung erlaubt auch keine Treppenstufen oder unschäne Artefakte, auch nicht bei klaren Kanten und Senderlogos. Bildebenen im Hintergrund werden in ihrer Struktur nicht mehr vollständig erfasst, dennoch wirkt der Gesamteindruck hochwertig und gerade bei Nahaufnahmen arbeitet der Hisense TV durchaus viele Details heraus. Bildbewegungen und Kameraschwenks wirken flüssig, auch bewegte Objektkanten im Bild gelingen geschmeidig und sauber. Die Bewegungskompensation in der Einstellung "Film" scheint bei 50Hz absolut solide Leistungen zu erbringen, Störartefakte konnten wir hier nicht feststellen.

Es ist nicht der allerschärfste und nicht der farbintensivste Tuner, den wir kennen, aber es ist ein sehr sehr angenehmes Fernsehen mit dem Hisense E7NQ PRO. Kanten- und Detailschärfe sind immer noch auf sehr gutem Level und das Bild wirkt sehr stabil und ruhig. Auch Bildrauschen prägt sich bei hochwertigen Produktionen höchstens in hinteren Ebenen aus. Farbübergänge gelingen ohne eklatante Bandenbildung und, wie bereits erwähnt, auch Bewegungen bereiten keine Probleme. Wer noch SD-Inhalte betrachten möchte, muss mit einem etwas softeren Bild rechnen. Hier liefern aber auch viele teurere Konkurrenzmodelle kein drastisch besseres Erlebnis. Argusaugen erkennen bezüglich der Homogenität der Beleuchtung leichte Schwächen. Hier im Alltagsbetrieb können wir erfreulicherweise keine großartigen Kontrasteinbußen feststellen, aber eine leichte Erhellung der Randbereiche und, im Gegensatz dazu, ein geringfügiges Abfallen der Helligkeit direkt in den Ecken des TVs, sind erkennbar. Grundsätzlich ist die Ausleuchtung, dank Full Array-Hintergrundbeleuchtung, aber recht homogen.

Bild: 4K, UltraHD Blu-ray, Mord im Orient-Express

Man muss stets bedenken, in welcher Preisliga spielt der E7NQ PRO? Schon für unter 600 Euro kann man das Gerät in 55", also in identischer Größe wie unser Testsample, erhalten. Was dafür an Ausstattung geboten wird, ist schon beachtlich. Doch wie schlägt sich der Hisense TV bei 4K-Bildinhalten in abgedunkelter Umgebung? Ist der Fernseher auch für preisbewusste Kinofans geeignet oder muss man hier doch tiefer in die Tasche greifen? Wir spielen Mord im Orient-Express via UHD Blu-ray zu und beurteilen die visuelle Performance - weiterhin im Filmmaker Mode, allerdings zunächst mit deaktivierter Bewegungskompensation - im vollständig abgedunkelten Raum.

Die ersten Szenen sind, was die native 24p-Wiedergabe betrifft, für einen Fernseher, gänzlich unabhängig seiner Preisklasse, nicht einfach. Sichtbarer Judder ist hier unvermeidbar. Der E7NQ PRO schlägt sich hier aber erstaunlich gut und zeigt keine eklatant zitternden Mauerfugen, sondern lediglich ein leichtes Ruckeln beim Kameraschwenk nach unten. Der Blick auf die vielen umherwuselnden Pilger an der Klagemauer gelingt ebenfalls sauber, natürlich bleiben die Kanten der bewegten Personen und deren Arme nicht völlig zitterfrei. Die Durchzeichnung und Detaillierung in der hinteren Ebene gelingt dabei nicht ganz perfekt und die Bewegungsschärfe ist etwas geringer als bei der teureren Konkurrenz. Dennoch müssen wir festhalten, dass es fast schon Nuancen sind. Wir schauen hier ganz genau hin und üben Kritik auf hohem Niveau. Insgesamt nämlich stellt der Hisense TV ein beeindruckend authentisches, natürlich wirkendes Bild mit sehr guter Farbwiedergabe und ausgezeichneter Kanten- und Detailschärfe dar.

Anzeige

Als wir den jungen Bediensteten auf seinem Weg zu Hercule Poirot begleiten, kann man auch hier an einigen umherlaufenden Personen sowie am Jungen selbst immer mal wieder 24p-Judder feststellen. Dieser prägt sich aber in typischer Form aus, vermindert den ruhigen und angenehm stabilen Bildeindruck also nur geringfügig. Etwas Bildrauschen ist sichtbar, in dunklerer Umgebung, wie im Hotelzimmer des Detektivs, ist es etwas stärker ausgeprägt, aber noch im Rahmen. Der Schwarzwert und Kontrast ist natürlich nicht mit einem OLED-TV vergleichbar, durchaus aber mit ebenfalls günstigeren QLED-TVs, wie es auch der E7NQ PRO ist. Bei der Spitzenhelligkeit ist noch Potential vorhanden, die Ausleuchtung ist aber für diese Preiskategorie kaum zu beanstanden. Eine leichte Erhellung der schwarzen Balken ist sichtbar und es ist nicht völlig gleichmäßig, insgesamt aber auf gutem Niveau. Die betreffenden Bereiche sind nur marginal heller als der benachbarte Teil des Bildes, eklatante Hot Spots gibt es nicht. Auch in dunklen Bereichen wird noch solide durchzeichnet, einige Feinheiten und Details werden dann aber nicht mehr eindeutig herausgearbeitet. Die Farbwiedergabe könnte etwas intensiver sein, wirkt aber auch nicht zu dezent und stimmig bezüglich ihrer Temperatur. Als Hercule ins freie Tritt, bietet der Hisense E7NQ PRO in heller Umgebung wiederum eine hohe Kanten- und Detailschärfe in den vorderen Bildbereichen. Gesichtszüge und auch die feine Struktur des Anzugs von Hercule Poirot werden sehr gut detailliert. Selbst die Schwarz-/Weißaufnahmen gelingen ansprechend.

Insgesamt ist es erstaunlich, wie hoch die visuelle Performance auch in niedrigen Preiskategorien inzwischen ist. Der Hisense Fernseher bietet zu einem Kurs von um die 600 Euro in 55 Zoll eine Bilddarstellung, die noch vor wenigen Jahren vielleicht im Premium-Bereich möglich war. Sicher muss man als Kino-Enthusiast hier und da Abstriche machen. Wer aber nicht allzu penibel ist und nicht allerhöchste Ansprüche pflegt, wird beim gelegentlichen Filmgenuss mit einer rundum überzeugenden Darstellung belohnt. Wirklich ausschlaggebende Schnitzer werden sich hier nicht geleistet.

Bevor wir die Bildbewertung in 4K abschließen, noch ein kurzer Blick auf die bislang deaktivierte Bewegungskompensation. Zunächst: Man kann zwischen den Presets Aus, Stark, Standard, Klar und Film wählen. Außerdem gibt es noch das Preset Benutzerdefiniert. Hier lässt sich die Intensität der Judder-Minderung/Unschärfeminderung zwischen dem Wert 0 und 10 selbst festlegen. Die Modi Stark, Standard und Klar zeigen alle, in unterschiedlicher Intensität ein stabiles, praktisch judderfreies Bild. Artefakte sind dann vor allem bei schnellen Bewegungen, sei es der Kameraschwenk an der Klagemauer oder der schnelle Sprint des Eier-Lieferanten, an Kanten sichtbar. Die Nachzieheffekte sind nicht extrem ausgeprägt, fallen aufmerksamen Beobachtern aber auf. Größerer Nachteil ist der typische Video-ähnliche "Seifenoper"-Look, den auch der Hisense TV nicht kaschieren kann. Die Farben bleiben zwar identisch, ein authentischer Kino-Look ist aber nicht mehr gegeben. Allerdings ist auch das stärker ausgeprägt, wenn man schnelle, bewegte Szenen betrachtet. Ist das Bild ruhig, fällt die Tatsache erstaunlich wenig auf. Der Modus Film sowie ein entsprechend eingestellter benutzerdefinierter Modus findet hier eine sehr gute Balance. Der 24p-Judder ist spürbar geringer, Bewegungen aber dennoch ruhiger und mit weniger Kantenzittern behaftet. Gleichzeitig bleibt auch der Kino-Look nahezu vollständig erhalten. Auch in diesem Bereich schließt sich der Hisense TV praktisch nahtlos anderen, von uns getesteten Premium-TVs an und zeigt, was zum günstigen Preis bereits möglich ist.

Noch etwas Potential lässt man bei der Blickwinkelstabilität liegen. Am Sweet Spot sowie auch an den nah benachbarten Sitzplätzen auf der Couch stellt man nichts Problematisches fest. Geht es etwas weiter nach außen, wird die Farbdynamik und Intensität schwächer und auch der Kontrast leidet. Schafft man keine Extremsituation im Wohnzimmer, sollte das allerdings in der Praxis keine enorme Einschränkung darstellen.

Bild: Upscaling von 1.080p auf Ultra HD, Blu-ray Mission Impossible, Rogue Nation

Hier müssen wir vor Beginn natürlich wieder auf die günstige Preisklasse des E7NQ PRO hinweisen - also erwarten wir keine Sensationsleistungen hinsichtlich des Upscalings oben genannter Blu-ray. Wir setzen hier auf den "normalen" Film-/Kino-Modus und starten mit dem Filmbeginn. Hinzufügen sollte man noch, dass die Blu-ray zwar ein durchaus gutes, aber kein überwältiges Bild anzubieten hat. Los geht es auf einem Flughafen, in dessen Nähe Benji auf der Lauer liegt und es Ethan Hunt, der sich nahe des Airbus A-400 auf dem Rollfeld befindet, per iPad-Hack ermöglichen soll, ans Bord der Militärmaschine zu kommen. Alles sieht, das beeindruckt uns durchaus, wirklich gut aus. Teurere Modelle realisieren aus der Quelle noch insgesamt ein wenig mehr Kanten- und Detailschärfe, insgesamt wird hier für die Preisklasse aber ein sehr gutes Level geboten. Die Grashalme der Wiese, in der sich Benjamin befindet, werden ordentlich auseinander differenziert, und der massive Flugzeugkorpus wird mit klarer, nicht überschärfter Kontur herausgearbeitet.

Zudem gibt es nur relativ wenig Scalingrauschen. Sichtbare Rauschmuster rühren hier von der Quelle her und können mit einer passenden Einstellung des Rauschfilters aus dem Video-EQ des Hisense etwas abgemildert werden. Als Ethan lebhaft versucht, ins Innere der Frachtmaschine zu gelangen und es zu durchaus hektischen Bewegungsabläufen kommt, magant der E7NQ PRO das Geschehen mit tadelloser Übersicht. Bewegungsunschärfen kommen lediglich in geringem Ausmaß vor, und das ganze Bild überzeugt uns durch den soliden Bildstand. Farben erscheinen relativ neutral und nicht künstlich, was die positiven Eindrücke weiter verstärkt. 

Anzeige

Wechseln wir in die "Wien-Sequenz", als Ethan und Benji im legendären Wiener Opernhaus während der Aufführung von Puccinis Oper "Turandot" versuchen, ein Attentat auf den österreichischen Bundeskanzler zu verhindern. Hier sind die Bedingungen natürlich schwierig, da es im Inneren des Opernhauses nicht besonders hell ist, erst recht nicht während der Aufführung. In Anbetracht der Rahmenbedingungen erzeugt unser Testkandidat aber auch hier ein wirklich gutes Bild, so wird z.B. der Zuschauerraum mit ordentlicher Bildschärfe abgebildet, und die Opernsängerinnen und Opernsänger auf der Bühne sind mit klarer Kontur erkennbar.

Die wilde Keilerei zwischen Ethan und dem Killer hoch oben über der Bühne wird, auch hinsichtlich der Bewegungswiedergabe, sauber verarbeitet. Wer genau hinschaut und hohe visuelle Anforderungen an sein Bildwiedergabegerät stellt, wird feststellen, dass manches Detail im Bildhintergrund etwas untergeht oder leicht unscharf zu erkennen ist, auch wenn dies eigentlich nicht so gewollt ist. Hier erkennt man dann, dass bei einem Budget-TV eben doch Grenzen vorhanden sind.

Natürlich merkt man in dieser Sequenz ebenfalls, dass es - teurere - QLED-TVs und erst recht OLED-TVs mit nochmals tiefer sitzendem Schwarzwert gibt. Für einen TV mit Hintergrundbeleuchtung ist die Helligkeitsverteilung des Hisense deutlich besser, als man es von der Preisklasse erwartet hätte - aber natürlich ist noch Luft nach oben, alles andere würde an ein Wunder grenzen. Farben präsentiert uns der Hisense erstaunlich natürlich und somit unverfälscht. Die Plastizität des Bildes ist fürs investierte Geld fraglos prima. Insgesamt schafft es unser Testkandidat stets, und das ist überraschend, ein Kino-gemäßes, klares, nicht überschärftes Bild anzubieten, das sich hinter teilweise teurerer Konkurrenz nicht verstecken muss. 

So sind wir bilanzierend von den Qualitäten des E7NQ PRO überzeugt - für einen mehr als fairen Kaufpreis erwartet den Kunden ein wirklich gelungenes Bild beim Upscaling von Full HD auf Ultra HD.

Klang

Hisense 55e7nq Pro Menue Ton 1

Einstellungen zur Audiowiedergabe

Der Hisense E7NQ PRO bringt, da er eben auch in einer günstigen Preisklasse zu finden ist, kein enorm aufwändiges Lautsprechersystem mit. Für sämtliche Aufgaben des Alltags jedoch reicht das Gebotene ohne Schwierigkeiten aus. Der Klang ist relativ angenehm, erst, wenn man es mit dem Pegel übertreibt, kommt es zu leichten Übersteuerungseffekten. Stimmen sind zu jeder Zeit problemlos verständlich und ertönen nicht zu blechern. Natürlich darf man nicht erwarten, dass sich im Bassbereich größere Bewegungen abspielen, aber zumindest Anflüge von tieffrequenter Wiedergabe sind, auch dank des dedizierten Subwoofers, durchaus herauszuhören. Befindet man sich nicht zu weit weg vom Smart-TV, ist die Räumlichkeit erstaunlich gut, ist man ein beträchtliches Stück vom Display entfernt, wirkt das Klang dann etwas dünn. Insgesamt aber eine gelungene Auslegung. Für den Film am Feierabend, die Lieblingsserie oder die Nachrichten reicht das Gebotene zweifelsfrei aus. Der Hisense TV bringt auch Toneinstellungen mit vordefinierten Audio-Presets und einen Equalizer mit.

Hisense 55e7nq Pro Tv 3

Hisense 55E7NQ PRO

Fazit

Der Hisense E7NQ PRO überzeugt zunächst einmal mit seinem überaus fairen Marktpreis. Wer hier nun denkt, für wenig Geld gäbe es nur veraltete Ausstattung und eine mäßige Gesamtqualität, liegt allerdings falsch. Denn unser Testkandidat bietet ein sehr gutes sowie modernes Ausstattungspaket inklusive HDMI 2.1, Dolby Vision IQ, Filmmaker Mode, adaptivem Lichtsensor, Full Array-Hintergrundbeleuchtung und praktischen Gaming-Features. Dazu gibt es eine erstaunlich souveräne visuelle Performance, die insbesondere mit einer detailscharfen, aber nicht überschärften Abbildung, guter Farbwiedergabe und sehr guter Bewegungswiedergabe überzeugt. Selbst die integrierte Zwischenbildberechnung leistet ausgezeichnete Dienste.

Beim Upscaling niedriger auflösender Bildinhalte auf die UHD-Auflösung des Panels schlägt sich der preisgünstige Smart-TV ebenfalls überraschend gut, mit geringem Scalingrauschen, solidem Bildstand und einer natürlichen Bildschärfe kann man mit der Performance des E7NQ PRO im Alltag bestens leben.

Natürlich ist noch Potential vorhanden. Kontrast und Schwarzwert sind dank QLED und Full Array-Hintergrundbeleuchtung zweifellos gut, dennoch können hier am Markt teurere Modelle mit noch mehr Helligkeit, optimierter Herausarbeitung von Details in dunklen Bereichen und einem noch plastischeren Bildeindruck Trümpfe ziehen. Für die UVP von 999 Euro oder gar Marktpreise um die 600 Euro wird hier aber schon eine exzellente Darstellung geboten. Dazu gibt es, wie erwähnt, ein üppiges Portfolio an praxisrelevanten Features, welches auch anspruchsvolle Gamer ins Visier nimmt.

Klanglich ist der E7NQ PRO sicherlich kein Überflieger, aber echter Anlass zur Kritik findet sich auch nicht. Stimmen sind sauber dargestellt und verständlich, die Lautstärke, die ohne akustische Einschränkungen wie Verzerrungen oder Komprimierungseffekte möglich ist, reicht aus und die Räumlichkeit ist gut, wenn man nicht zu weit weg vom TV entfernt sitzt. 

Das integrierte VIDAA-Betriebssystem kann ebenfalls mit einfacher Einrichtung, intuitivem Handling und besonders der schnellen Reaktionszeit überzeugen. Was das Streaming-Angebot betrifft, bleiben praktisch kaum Wünsche offen. Sehr gut gefiel uns auch das unkomplizierte Handling der Sender- und Favoritenlisten. Somit ist klar: Hisense ist im Bereich leistungsfähiger TV-Geräte längst angekommen und etabliert sich als klarer Konkurrent der typischen "A"-Brands. Und das zu, wenn die fehlende Preisstabilität sicher auch ein Thema ist, zu erstaunlich attraktiven Preisen.

Visuell überraschend starker 4K TV mit FALD-Hintergrundbeleuchtung und üppigem Ausstattungspaket zum kleinen Preis
Ueberragend Neu
Datum: 07.08.2024

  • In der Bildergalerie auf der letzten Seite findet man alle Screenshots des Einrichtungsassistenten, des Home-Screens und des Menüs

Anzeige


Weiter auf: Vorherige Seite Nächste Seite

Seiten: 1 2 3 4

Tags:

Alle aktuellen Tests auf AREA DVD

Themen-Schlagwörter (nach Häufigkeit sortiert)

Lautsprecher Blu-ray Disc-Review Samsung Panasonic IFA TV Kopfhörer Ultra HD Ultra HD Blu-ray-Review Soundbar LG Sony AV-Receiver CES Teufel Fernseher OLED Denon Subwoofer nubert Verstärker Special Bluetooth-Lautsprecher Dolby Atmos Yamaha Smartphone Bluetooth Aktivlautsprecher Stereo Canton Dali Beyerdynamic JBL Marantz Philips aktiver Lautsprecher AVR Wireless-Lautsprecher KEF Info-Special

Privacy Manager
  ZURÜCK