XXL-TEST: Hisense E7NQ PRO - Üppig ausgestatter, bildstarker QLED-TV zum Schnäppchenpreis?
Einrichtungsassistent

Start des Einrichtungsassistenten

Sendersuchlauf durchführen
Der Hisense E7NQ PRO startet beim ersten Einschalten des Fernsehers automatisch mit der Ersteinrichtung. In üblicher Manier wird zunächst die gewünschte Menüsprache ausgewählt. Den Hinweis für die Eingabehilfen, sichtbar auf dem ersten Screenshot, gibt der TV auch per Sprachausgabe aus. Im zweiten Schritt hat man die Wahlmöglichkeit, ob man das Gerät per Smartphone oder direkt am Fernseher einrichten möchte. Wir entscheiden uns für die Installation mit dem TV, wählen den Standort Deutschland aus und führen einen automatischen Sendersuchlauf für den Kabelanschluss durch. Natürlich kann man hier auch Satellit oder terrestrischen Empfang wählen. Der E7NQ PRO bringt einen einfachen Single-Tuner mit. USB-Recording ist somit möglich, allerdings wird nur die Sendung aufgenommen, die gerade geschaut wird.
Was uns gut gefällt: Der E7NQ PRO führt den Sendersuchlauf einfach im Hintergrund durch, während man den TV weiter einrichtet. Andere Betriebssysteme lassen den Anwender hier während der Suche zusehen. So muss man abwarten, bis der TV den automatischen Vorgang beendet hat. Direkt im Anschluss nach der Auswahl des Empfangssignals also kann man den Hisense TV mit dem Heimnetzwerk verbinden. Besteht das eigene Passwort nur aus Zahlen, ist die Eingabe mit der Fernbedienung schnell erledigt. Ansonsten greift man auf die Bildschirmtastatur zurück. Nach der erfolgreichen Netzwerkverbindung gilt es Datenschutzrichtlinien anzuerkennen, bevor man sich mit einem VIDAA-Konto anmelden kann. Eine Konto-Registrierung ist erfreulicherweise nicht zwingend notwendig, bringt aber Komfortfunktionen, darunter Inhaltsempfehlungen und das Verwalten von Abonnements mit sich. Für die Erstellung des Kontos sind lediglich der Name und eine eMail-Adresse erforderlich. Um eventuelle Streaming-Abos innerhalb des Vidaa-Kontos zu verwalten, muss man diese natürlich am TV verknüpfen.

Einrichtung beinahe abgeschlossen
Dann kann man sich, sofern gewünscht, für Amazon Alexa oder Vidaa Voice zur Sprachsteuerung entscheiden und dem Fernseher einen Namen geben. Danach schlägt der Assistent noch die Verknüpfung mit Netflix vor, gibt einen Hinweis auf die AirPlay- und HomeKit-Kompatibilität und erläutert den Aufruf des Vidaa Home-Screens. Im nächsten Schritt vermeldet der TV dann, zumindest in unserem Fall, den erfolgreichen Abschluss des Sendersuchlaufs und damit ist die Einrichtung abgeschlossen. Lediglich eine kurze Anleitung zum Tuner gibt es noch: Wie wird die Info-Leiste aufgerufen, wie bearbeitet man die Senderliste und wie wird das Menü aufgerufen? Nach der Anleitung wird dann Live-TV von "Das Erste HD" angezeigt.
Menü

VIDAA Home-Screen

Inhaltsempfehlungen
Das VIDAA Betriebssystem hat den Ruf, flink auf Eingabebefehle zu reagieren und auch beim Öffnen von Apps sowie grundlegend bei der Bedienung stets flott und verzögerungsfrei zu arbeiten. Der E7NQ PRO bildet hier keine Ausnahme. Ob Home-Screen oder Einstellungsmenü, stets wird der Befehl von der Fernbedienung direkt am Bildschirm umgesetzt. YouTube, Netflix, etc. öffnen sich nahezu sofort und auch bei schnell aufeinanderfolgenden Eingaben der Remote gibt sich der TV keine Blöße.
Der VIDAA Home-Screen erstreckt sich über den gesamten Bildschirm. Im oberen Bereich gibt es eine Leiste mit allen installierten Apps. Einziger Nachteil hier: Es handelt sich um sehr viele Apps und wir konnten auf den ersten Blick keine Möglichkeit finden, bestimmte Apps auszublenden oder zumindest die favorisierten Apps in den vorderen Bereich zu verschieben. Scrollt man dann nach unten erhält man, mit Vidaa Account, personalisierte Empfehlungen von Streamingdiensten, aber auch Live-TV-Sendern oder VIDAA TV. In Aufbau und Struktur nähert man sich hier dem Android TV OS an. Die integrierte Suche berücksichtigt sowohl Streaming-Apps als auch Live-TV-Sender und YouTube. Der Suchbegriff muss zuerst vollständig eingegeben werden, davor werden keine Resultate angezeigt.

Einstellungen - Bild

Systemeinstellungen
Über den Home-Screen gelangt man auch zum eigentlichen Einstellungsmenü des Hisense Fernsehers. Alternativ kann man die Taste links oben über dem Navigationskreuz drücken und hier zu den "Einstellungen" manövrieren. Es öffnet sich eine typische Übersicht mit listenartiger Anordnung der Menüpunkte Bild, Ton, Verbindung, Sender, Barrierefreiheit, System und Support. Die meisten hiervon erklären sich von selbst und stellen allgemeine Optionsmöglichkeiten des Gerätes dar. Ein Firmware-Update oder das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen nimmt man im Support-Bereich vor, auch eine elektronische Bedienungsanleitung kann man hier anzeigen lassen.
Eine komplette Übersicht aller Einstellungen inklusive der Möglichkeiten zur Barrierefreiheit findet man anhand zahlreicher Menü-Screenshots auf der letzten Seite. Hier wollen wir nur noch auf die vorhandenen Bildeinstellungen eingehen, die umfangreich vorhanden sind. In den Bildeinstellungen kann man zunächst den Bildmodus festlegen. Zu den einzelnen Presets gibt es ausführliche Informationen im Abschnitt "Bild". Außerdem wird hier die KI-Bildoptimierung aktiviert oder deaktiviert und man kann das Seitenverhältnis auswählen. Tiefergehende Optionen findet man dann unter "Bildmodus-Einstellungen". Zunächst legt man fest, ob die gewählten Einstellungen für alle Eingänge oder nur für einen bestimmten Eingang gelten sollen. Dann kann folgende Parameter justieren:
- Hintergrundbeleuchtung
- Helligkeit
- Kontrast
- Farbsättigung
- Schärfe
Alle Parameter lassen sich zwischen 0 und 100 fein justieren, lediglich die Schärfe reicht bis 50. In den erweiterten Einstellungen gibt es dann noch zu den Punkten Helligkeit, Farbe, Klarheit und Bewegung zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten und der Overscan lässt sich an- und abschalten - ist aber erfreulicherweise ab Werk deaktiviert. Bei Bewegung schaltet man die Frame-Interpolation in unterschiedlicher Intensität an und aus, auch dazu gibt es im folgenden Abschnitt "Bild" mehr. Klarheit enthält digitale Rauschreduzierer. Auch unter Helligkeit gibt es dynamische Bildoptimierer, Einstellungen zum Local Dimming, dem integrierten Lichtsensor, einen HDR-Enhancer (SDR-HDR-Conversion, die sogar ganz gut funktioniert) und die Option der Gamma-Kalibrierung. Bei Farbe wählt man zum einen die Farbtemperatur aus vier Modi aus und sogar Kalibrierungsmöglichkeiten bringt der günstige Hisense Fernseher mit. Und zwar Weißabgleich (2-Punkte und 10-Punkte) und Farbabgleich. Letzteres für alle Primär- und Sekundärfarben plus "Hauttöne".
Für den aufgerufenen Preis kann man hier kaum Kritik anbringen. Das Betriebssystem reagiert durchweg flink und verzögerungsfrei. Zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten inklusive umfassender Bildoptionen sind an Bord und das Layout wirkt übersichtlich. Die Optik ist immer Geschmack, grundsätzlich macht Hisense mit dem schlichten Overlay über das laufende Bild und den gewählten Farben nichts verkehrt.
- Auf Seite 3 folgen Bildeindrücke in der Praxis sowie unser Fazit zum Hisense 55E7NQ PRO!
- In der Bildergalerie auf der letzten Seite findet man alle Screenshots des Einrichtungsassistenten, des Home-Screens und des Menüs
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Tags: Fernseher • Hisense • TV







