XXL-TEST: Dali Opticon 1 MK2 - dänische Ingenieurskunst trifft auf ein kompaktes, edles Gehäuse
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Bereits im Jahre 2020 hat die erfolgreiche Dali Opticon-Serie ein umfangsreichendes Refreshment erhalten, und zwar in Form der neuen MK2-Baureihe. In einem umfangreichen Special haben wir bereits über die aufwendige Fertigung direkt in Dänemark berichtet.
Nachdem wir bereits die Opticon 8 MK2 sowie die Opticon 2 MK2 in einem Einzeltest hatten, möchten wir uns in diesem Test den "kleinsten Spross" der Serie, die Dali Opticon 1 MK2, genauer ansehen.
Die äußerst kompakten Regallautsprecher sind in den Gehäusevarianten weiß matt, Esche schwarz sowie Tabakeiche für einen Paarpreis von 898 EUR im Handel erhältlich. Unsere Testmuster sind in der sehr edel anmutenden Version Tabakeiche ausgeführt.
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Seitliche Frontansicht, inklusive Abdeckung
Die nach dem 2-Wege-Bassreflex-Prinzip arbeitenden Schallwandler sind auch für eine wandnahe Positionierung geeignet und sind bezüglich der Designsprache zeitlos und edel gestaltet. Die Gehäuse der OPTICON MK2 Baureihe wurden, so verspricht Dali, für maximale Steifigkeit und minimale Flächenresonanz optimiert. Eine 25 mm dicke Schallwand nimmt die beiden Treiber auf und ist in schwarz matt gestaltet. Die Schallwandler werden direkt bei DALI in Dänemark hergestellt und kommen nicht aus Fernost. In der Dali-Produktion werden die Lautsprecher nacheinander von einem einzelnen Techniker gefertigt – und zwar aus Komponenten, die in derselben Reihenfolge aus derselben Charge entnommen werden. So passt jedes ausgeliefertes Lautsprecherpaar akustisch perfekt zueinander. Die Oberflächenveredelung unserer Testprobanden ist sauber aufgebracht und die Gehäusekanten sind ebenfalls tadelloser Qualität ausgeführt.
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Aufgesetzte Schallwand in schwarz Matt, mit Dali Opticon Schriftzug
Durch die kompakten Abmessungen mit 152 mm Breite, einer Tiefe von 231 mm und einer Höhe von 261 mm fühlen sich die Lautsprecher auf einem Sideboard, auf Lautsprecherstativen (die optimal erhältlich sind) oder direkt an die Wand montiert sehr wohl. Die Dali Opticon 1 MK2 eigenen sich ebenfalls hervorragend als Rearspeaker, in einem Mehrkanal-Set.
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Furnier Tabakeiche in der Detailansicht
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Exzellente Kantenverarbeitung
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Frontansicht der Opticon 1 MK2, ohne Lautsprecherabdeckung
Damit die Lautsprecherchassis bestens geschützt sind, verfügen die Opticon 1 MK2 über Lautsprecherabdeckungen, deren Rahmen aus einem Kunststoffgeflecht gefertigt ist. Anzumerken ist, dass diese nicht nur aus einem Rahmen bestehen, sondern in Form einer Bienenwabe gestaltet sind. Vervollständigt werden die Lautsprecherabdeckung mit einem schwarz/grauen Akustikstoff, der sehr akkurat auf dem Rahmen aufgebracht wurde. Befestigt werden die Abdeckungen mittels Kunststoffstiften, die der Tiefmitteltöner sowie der Hochtöner aufnehmen. Dadurch befinden sich keine störenden Löcher direkt in der Schallwand.
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Rückseite der Lautsprecherabdeckung, im Wabenmuster
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Haltestifte der Lautsprecherabdeckung im Detail
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Sowie die Aufnahme der Haltestifte, hier im Tiefmitteltöner
Die komplette Opticon MK2 Serie verfügt über eine 29 mm große Gewebekalotte, diese ist eine Neuentwicklung auf Basis des Hochtöners der CALLISTO Serie. Der etwas größere Durchmesser führt zu einer deutlichen Zunahme der schallabgebenden Membranfläche, was mit geringeren Verzerrungen, einer höheren Belastbarkeit und einem nach unten erweiterten Frequenzbereich einhergeht. Die Verwendung einer identischen Hochtonkalotte in allen sechs OPTICON MK2 Modellen führt nicht nur zu einem konsistenten Klangcharakter – sie ermöglicht auch eine sich bei allen Modellen ähnelnde Frequenzweichentopologie, was in einem einheitlichen Abstrahlverhalten resultiert.
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Frontansicht
Die OPTICON MK2 Gewebekalotte ermöglicht es zudem, die Übergangsfrequenz auf 3 kHz herabzusetzen, ohne dass Verzerrungen oder Einschränkungen bei der Belastbarkeit zu befürchten wären. Ein extrem dünnflüssiges magnetisches Fluid sorgt für eine hohe Resonanzdämpfung und eine höhere Belastbarkeit, ohne die Impulsantwortgeschwindigkeit der besonders leichten, beschichteten Membran zu beeinträchtigen.
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Der Dali Hochtöner im Detail
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.... sowie der Tiefmitteltöner
Für den tieffrequenten Bereich und das Bassmanagement ist der ist der 120 mm messende Tiefmitteltöner zuständig, der über DALIs patentiertes SMC-Magnetsystem und die rötlich schimmernde Holzfasermembran verfügt. Die Holfasermembran besteht aus einer Mischung von Papier und Holzfasern, die für minimale Bruchresonanzen sorgt. Eine besonders flexible Gummisicke ermöglicht eine freie Membranbewegung bei minimaler Tieftondämpfung. Der Korb des Treibers besteht aus Aluminiumdruckguss und ist besonders steif und resonanzarm. Dieser ist so gestaltet, dass er einerseits den Luftstrom innerhalb des Gehäuse in keinster Weise behindert und gleichzeitig eine extrem feste mechanische Verbindung mit dem Lautsprechergehäuse aufbaut. Das Magnetsystem der OPTICON 1 MK2 besteht aus einem großen Ferritringmagneten, der einen Polschuh umgibt, der vollständig aus dem DALI-SMC-Material gefertigt ist.
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SMC-Schriftzug auf dem Tiefmitteltöner
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Dali Plakette auf der Lautsprecherabdeckung
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Die seitliche Rückansicht der Dali Opticon 1 MK2
Wenden wir uns nun der Rückansicht der dänischen Kompaktlautsprecher zu. Das Oberflächenfinish in Tabakeiche befindet sich ebenfalls auf der Rückseite. Somit können die Lautsprecher frei im Raum ausgestellt werden und machen von hinten ebenfalls einen sehr guten optischen Eindruck.
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Bassreflexrohr sowie Lautsprecheranschlussklemmen in der Detailansicht
Die Dali OPTICON 1 MK2 verfügt über ein Bassreflexsystem mit einem speziellen Dual Flare-Reflexrohr, das an beiden Enden wie ein Trichter geformt ist. Hierdurch werden, Turbulenzen vermieden und der Schall gelangt unter Berücksichtigung von Rohrdurchmesser und Abstimmfrequenz mit einer optimalen Luftströmungsgeschwindigkeit sowie minimalen Verzerrungen und Strömungsgeräuschen nach außen. Das Ergebnis ist eine deutlich kraftvollere und ausgesprochen saubere Basswiedergabe.
Bassreflexsysteme nutzen die nach hinten abgestrahlte akustische Energie der Tieftöner, um den Wirkungsgrad und Pegel im Bassbereich zu erhöhen. Hierfür verfügt das Gehäuse über exakt auf seine Resonanzfrequenz abgestimmte zusätzliche Öffnungen mit nach innen gewandten Reflexrohren. Mit dieser Anordnung wird die Phase der rückwärtig abgestrahlten Tieftöner-Signale umgekehrt, damit sie sich mit dem frontal abgegebenen Schall addieren. Damit dieses System funktioniert, müssen Reflexöffnungen und -rohre präzise auf das jeweilige Chassis und Gehäuse abgestimmt sein, sonst können einzelne Frequenzbereiche unnatürlich betont werden oder sich die Impulstreue verschlechtern.
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Sauber aufgebrachtes Furnier, ebenfalls auf der Rückseite
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Im Detail: Die Frequenzweiche
Der Frequenzgang reicht von 62 - 25000 Hz (+/-3 dB) und die empfohlene Verstärkerleistung sollte zwischen 25 - 100 Watt betragen. Dadurch eignet sich die Opticon 1 MK2 gerade für kleinere Räume sehr gut.
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Tags: Dali • Hifi-Lautsprecher • Lautsprecher • Opticon • Regallautsprecher • Stereo






