XXL-TEST: Dali Opticon 2 MK2 - Technisch aufwändiger, zeitlos gestalteter Regallautsprecher aus Dänemark

Aus Nørager, einem kleinen Ort im Norden Jütlands, stammen unsere nächsten Testkandidaten: Vom dänischen Lautsprecherspezialisten DALI haben wir die Opticon 2 in der zweiten Generation zum Einzeltest erhalten. 

Die Opticon Lautsprecher der 2. Generation sollen, wie schon ihre Vorgänger, durch eine transparente, verzerrungs- und verfärbungsfreie sowie sehr harmonische Wiedergabe punkten. Insgesamt sind sechs unterschiedliche Lautsprechertypen verfügbar. So gibt es zwei Standlautsprechermodelle, zwei Regalllautsprecher Modelle, einen Centerspeaker sowie einen Wandlautsprecher. Als Zubehör sind zudem Lautsprecherstative verfügbar. Den großen Standlautsprecher Dali Opticon 8 MK2 hatten wir zudem bereits im Test und waren absolut begeistert von dessen zahlreichen Talenten. 

Nun aber zurück zu unseren Testkandidaten. Wir haben die Opticon 2 MK2 in der unserer Ansicht nach, sehr edlen Farbvariante Tabakeiche erhalten. Der Käufer hat die noch die Ausführungen Esche schwarz oder weiß matt zur Auswahl. Preislich spielen die Dali Schallwandler in der Mittelklasse und schlagen mit 1.058 EUR/Paarpreis zu Buche.

Frontansicht mit Lautsprecherabdeckung

Die kompakten 2-Wege-Bassreflex-Regallautsprecher sind vom Design her zeitlos gehalten. Die Gehäuse der OPTICON MK2 Baureihen sind, so versprechen die Dänen, für maximale Steifigkeit und minimale Flächenresonanz optimiert. Eine 25 mm dicke Schallwand nimmt die beiden Treiber auf und ist in schwarz matt gestaltet. Die Lautsprecher werden direkt bei DALI in Dänemark gefertigt und kommen nicht aus Fernost. Die Oberflächenveredelung unserer Testkanidaten ist sauber aufgebracht und lässt keinen Tadel zu.

Apropos Kompaktlautsprecher, mit einer Höhe von 351 mm, einer Breite von 195 mm und einer Tiefe von 297 mm fügen sich die Lautsprecher harmonisch in die Hörumgebung ein und finden dank der relativ kompakten Abmessungen Platz in vielen Regalen oder Sideboards. Auch auf entsprechenden Lautsprecherständern machen sie sich gut.  

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Dali Opticon 2 MK2 ohne Lautsprecherabdeckung

Um die Lautsprecherchassis effektiv vor Umwelteinflüssen zu schützen, sitzen an der Front Lautsprecherabdeckungen, deren Rahmen aus Kunststoff gefertigt ist. Anzumerken ist , dass diese nicht nur aus einem Rahmen bestehen, sondern in Form einer Bienenwabe gestaltet sind. Vervollständigt werden die Lautsprecherabdeckung mit einem schwarz/grauen Akustikstoff, der sehr akkurat auf dem Rahmen aufgebracht wurde. Befestigt werden die Abdeckungen mittels Kunststoffstiften, die der Tiefmitteltöner sowie der Hochtöner aufnehmen.Dadurch stören die Löcher nicht, zugleich aber können die Schutzgitter nicht so einfach abfallen wie bei manchen Lösungen mit magnetischer Befestigung. 

Aufnahme für die Abdeckung im Detail

Nimmt man die Abdeckungen der Opticon 2 MK2 ab, kommt die Treiberpaare zum Vorschein. Die Opticon MK2 Modelle verfügen über eine 29 mm große Gewebekalotte, diese ist eine Neuentwicklung auf Basis des Hochtöners der CALLISTO Serie. Der etwas größere Durchmesser führt zu einer deutlichen Zunahme der schallabgebenden Membranfläche, was mit geringeren Verzerrungen, einer höheren Belastbarkeit und einem nach unten erweiterten Frequenzbereich einhergeht. Die Verwendung einer identischen Hochtonkalotte in allen sechs OPTICON MK2 Modellen führt nicht nur zu einem konsistenten Klangcharakter – sie ermöglicht auch eine sich bei allen Modellen ähnelnde Frequenzweichentopologie, was in einem einheitlichen Abstrahlverhalten resultiert.

Die neue OPTICON MK2 Gewebekalotte ermöglicht es, die Übergangsfrequenz auf 2 kHz herabzusetzen, ohne dass Verzerrungen oder Einschränkungen bei der Belastbarkeit zu befürchten wären. Ein extrem dünnflüssiges magnetisches Fluid sorgt für eine hohe Resonanzdämpfung und eine höhere Belastbarkeit, ohne die Impulsantwortgeschwindigkeit der besonders leichten, beschichteten Membran zu beeinträchtigen.

Dali Hochtöner im Detail

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Tiefmitteltöner in der Detailansicht

Für den tieffrequenten Bereich ist der ist der 165 mm messende Tiefmitteltöner zuständig, der über DALI´s patentiertes SMC-Magnetsystem und die rötlich schimmernde Holzfasermembran verfügt. Die Holfasermembran besteht aus einer Mischung von Papier und Holzfasern, die für minimale Bruchresonanzen sorgt. Eine besonders flexible Gummisicke ermöglicht eine freie Membranbewegung bei minimaler Tieftondämpfung. Der Korb des Treibers besteht aus Aluminiumdruckguss und ist besonders steif und resonanzarm. Dieser ist so gestaltet, dass er einerseits den Luftstrom innerhalb des Gehäuse in keinster Weise behindert und gleichzeitig eine extrem feste mechanische Verbindung mit dem Lautsprechergehäuse aufbaut.

Das Magnetsystem der OPTICON 2 MK2 besteht aus einem großen Ferritringmagneten, der einen Polschuh umgibt, der vollständig aus dem DALI-SMC-Material gefertigt ist. 

Innenleben der Dali Opticon 2

Der Frequenzgang reicht von 59 - 25000 Hz (+/-3 dB) und die empfohlene Verstärkerleistung sollte zwischen 30 - 150 Watt betragen. Dadurch eignet sich die Opticon 2 MK2 für kleine- sowie mittelgroße Räume.

Dali Plakette an der Frontabdeckung

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Die Rückseite der DALI Opticon 2 MK2 in der Nahansicht

In diesem Anschnitt möchten wir uns die Rückseite der DALI Schallwandler etwas genauer ansehen. Das Oberflächenfinish in Tabakeiche befindet sich löblicherweise auch auf der Rückseite. Somit können die Lautsprecher frei im Raum ausgestellt werden und machen von hinten ebenfalls einen sehr guten optischen Eindruck.

Aufgesetztes Bassreflexrohr

Im oberen Teil des 2-Wege Lautsprechers befindet sich das Bassreflexrohr. Dieses wurde aufgesetzt, ist aus schwarzem Kunststoff gefertigt und sichtbar verschraubt. Nettes Detail hier, die Innensechskantschrauben verfügen über einen Dali Schriftzug, so wie diese auch bei den extrem hochwertigen Serien bei DALI zu finden sind. Um Turbulenzen mit hörbaren Verzerrungen und Strömungsgeräuschen zu vermeiden, sind bei den Reflexrohren der neuen OPTICON MK2 Dual-Flare-Technologie beide Enden wie ein Trichter geformt. Dadurch der Schall unter Berücksichtigung von Rohrdurchmesser und Abstimmfrequenz mit einer optimalen Luftströmungsgeschwindigkeit nach außen abgegeben werden.

Hochwertige Anschlußterminals

Unter dem Bassreflexrohr sitzen die Anschlußterminals der Opticon 2 MK2. Die vergoldeten Schraubterminals nehmen herkömmliche Lautsprecherkabel sowie auch Bananenstecker auf. 

Aufgesetzte Schallwand im Detail

Inklusive DALI Opticon MK2 Serie Schriftzug

Klang

Nachdem wir uns den technischen sowie optischen Vorzügen der DALI Opticon 2 MK2 gewidmet haben, möchten wir in diesem Anschnitt wissen, wie die dänischen Lautsprecher klanglich abgestimmt sind.

Als sehr guter Zuspieler hat sich der Audiolab 6000 A Play in der Vergangenheit bewährt, der seine Dienste in der Redaktion zur vollsten Zufriedenheit bereitstellt. 

Wir beginnen unsere Klangtestreihen mit Takita und dem Titel "You Learn". Der sehr gefühlvolle Song wird von den Dali Schallwandler gerade in Anbetracht der fairen Preisgestaltung überragend wiedergeben. Die außergewöhnlich feinfühlige Stimme von Takitas Frontmann Robert Petterson wird mit einer Klarheit in den Hörraum präsentiert, so wie wir sie in der preislichen Mittelklasse bislang kaum  gehört haben. Auch bieten uns die beiden zierlichen Lautsprecher ein erstaunlich breites Bühnenbild an. Ebenfalls überzeugen kann uns die Abbildung von den klassischen Instrumenten  - die Streicher und Bläser sind akkurat durchstrukturiert und bieten ein erstaunliches Maß an Feindynamik auf. Als der Titel dann etwas lebendiger wird, gibt es ebenfalls keinerlei Tadel, selbst bei höheren Pegeln bleiben die Opticon souverän und behalten ihre hervorragende Detaillierung bei. Wir möchten direkt zu Beginn erwähnen, dass die Lautsprecher sehr feinfühlig und präzise in der Wiedergabe sind und keine "Krawallmacher", die einem harte Bässe um die Ohren hauen. Unser Fazit nach dem ersten Klangbeispiel: Besser kann ein Redaktionsmorgen eigentlich nicht beginnen. 

Beinahe noch anspruchsvoller wird es beim nächsten Titel. Wir haben uns für "I Will Remember" von Toto entschieden und wer aufmerksam unsere Testberichte liest, der weiß, wie schwierig es für Lautsprecher ist, beim recht komplexen akustischen Gesamtbild dieses Songs den Überblick zu behalten. Die Opticon hingegen kann für ihre Preisliga voll punkten: Unsere Redaktion sitzt im Testraum und ist sehr berührt von dieser tiefgehenden, zugleich klaren, substanzvollen Wiedergabe - das hätte kaum jemand erwartet, schließlich sprechen wir nicht von einem Highend-Lautsprecher der Luxusklasse. Das Stück startet mit Drums sowie einem Chorgesang. Beides stellen die Opticon 2 MK2 herausragend dar. Die Drums erklingen mit Volumen, wirken dabei aber trocken und präzise. Der Chorgesang wird mit einer Räumlichkeit dargestellt, die auch größere und teurere Lautsprecher teilweise nicht hinbekommen. Auch als der Sänger dann zur Kopfstimme wechselt, wirkt die Wiedergabe in kleinster Weise zu schrill, sondern immer noch facettenreich sowie ausgewogen.

Wir legen noch eine Schippe drauf, bleiben aber dem Genre Rock/Metal treu. Wir haben uns für "The Writing On The Wall" der "Metal-Opas" von Iron Maiden entschieden, da er einige Hürden bereithält. Alleine die Stimmfarbe von Bruce Dickinson hat schon einige Lautsprecher das Fürchten gelehrt. Der Titel startet mit einem Gitarrensolo, welches die dänischen Lautsprecher sauber und authentisch in unseren rund 30 Quadratmeter messenden Hörraum transportieren. Als der Titel dann schneller wird und verschiedenen Instrumente in den Titel eingreifen, bleiben die Opticon Speaker ihrer Linie treu und die unterschiedlichen Instrumente sind mit sehr sauberer Differenzierung wahrnehmen. Auch Bruce Dickinson Stimme wirkt auf uns sehr harmonisch und ausgeglichen, ohne dass es an Details mangelt. 

Wir fühlen der Opticon 2 MK2 weiter richtig "auf den Zahn" und starten die Wiedergabe von "Always Remember Us This Way" von Lady Gaga. Der Song stammt aus dem Soundtrack zu "A Star Is Born" und wir sind gespannt, ob unsere Testkandidaten die vielschichtige, sehr spezielle Stimme von Lady Gaga auch annähernd vollständig abbilden können. Der Titel beginnt mit eine sehr gefühlvollen Gesangseinlage der Protagonisten sowie einer Klaviereinlage. Beides übermitteln die Opticon Lautsprecher glaubwürdig und facettenreich in den Hörraum. Als der Titel dann schneller wird, glänzen die Lautsprecher mit einer tollen Tiefenstaffelung, ohne dabei überfordert zu wirken.

Wir wechseln das Genre und spielen den Dali Opticon 2 MK2 den Titel "Control" von Zoe Wees zu. Auch bei dieser Wiedergabe trumpfen die Lautsprecher mit ihren typischen Vorzügen auf: Die Wiedergabe der Stimmfarben überzeugt auf breiter Front und auch in Sachen Tiefgang sind wir bei diesem Track positiv überrascht. Die Dalis tragen hier nicht zu dick auf, liefern aber einen satten und ehrlich-direkten Tiefbass. 

Weiter geht es mit "Keith Don't Go" von Nils Lofgren in einer Live-Version. Dieses Stück beginnt mit einem Applaus der Zuschauer sowie einem Gitarrensolo. Beides geben die Opticon sehr plastisch wieder, erstaunlich für zwei so kompakte Regallautsprecher. Auch das Zupfen der Gitatarrensaite und das Klopfen auf den Gitarrenkorpus werden realistisch wiedergeben. Ebenfalls punkten kann die ausdrucksvolle Wiedergabe der Vocals. So hat die Abbildung von Nils' Stimme einen tadellosen Wiedererkennungswert. Nicht verschweigen möchten wir das große Stereo-Bühnenbild, das geboten wird, und das unseren Eindruck unterstützt: Die Dali Opticon 2 MK2 spielt viel größer auf, als sie optisch erscheint. 

Abschließen möchten wir unsere Klangtestreihen mit "Blinding Lights" von The Weekend. Das Elektrostück besitzt dennoch fordernde Gesangseinlagen, bei denen die Opticon 2 MK2 uns wieder aufzeigt, was sie kann - klare Konturen, sehr gute Einarbeitung in den tonalen Gesamtzusammenhang, kurzum: Die Abbildung der Vocals ist auf den Punkt und wirkt selbst bei schnelleren Passagen nie verfälscht. Auch der Tiefgang ist für die Baugröße absolut ausreichend, und die flotte Gangart des Songs gehen die Opticon 2 MK2 souverän mit. 

Konkurrenzvergleich

  • Canton Townus 30 : Die ersten Kontrahenten im Konkurrenzvergleich kommen aus dem schönen Taunus und stammen von Traditionshersteller Canton. Unsere Testkandidaten wurden in einen Nussbaum Echtholzfunier geliefert und sind mit einem Stückpreis von 579 EUR fair kalkuliert. Wer sich für die Variante weiß-seidenmatt oder high-gloss schwarz entscheidet, für den werden 549 EUR/Stück fällig. Die Canton Lautsprecher sind von Design her ähnlich schlicht gestaltet, wie die Dali-Speaker, besitzen aber ein Unibody-Gehäuse ohne separate Schallwand. Als optisches Highlight dienen die Aluminiumringe um die Lautsprecherchassis, die im Seamless-Diamond-Cut Verfahren hergestellt werden. Die Canton Townus 30 punkten mit einer edlen Optik und einem ausgewogenen, klaren Klang. In den Klangtestreiehen erwiesen sich die Lautsprecher als pegelfest und dynamisch, gerade bei House- oder Technotracks. 

  • Nubert nuVero 30 : Die nuVero 30 von Nubert hatten wir in einer farbenfrohen Variante zum Test. Die rotlackierte Schallwand brachte mal wieder Abwechslung in den Hörraum. Wie bei Nubert üblich, verfügen die nuVero 30 über einen tadellose Verarbeitungsqualität. Lediglich die Aufnahmelöcher für Lautsprecherabdeckungen in der Schallwand stören, möchte man die Speaker ohne Abdeckung betreiben - aufgrund der schweren Metallgitter ist aber eine magnetische Anbringung technisch schwierig umzusetzen. Die nuVero 30 sind pegelfest und spielen äußerst klar und lebendig im Hörraum auf. Die schwäbischen Lautsprecher sind direkt beim Hersteller für 595 EUR Stückpreis erhältlich - ein fairer Preis, zudem kann man die nuVero 30 als Direktstrahler oder Dipole betreiben. 

  • Magnat Signature 903 : Bevor wir zu unserem Fazit kommen, schicken wir den letzten Kandidaten in den Konkurrenzvergleich. Es handelt sich dabei um die Magnat Signature 203. Diese punktet mit ihrem 3-Wege-Aufbau und einem Hi-Res-Audio-zertifiziertem Doppelhochtonmodul. Preislich werden beim Magnat Lautsprecher mit Makassar-Echtholz-Furnier 1149 EUR/Paar fällig. Alternativ gibt es die Magnat Schallwandler noch in Piano-Schwarz zum Preis von 999 EUR/Paar. Die Verarbeitung der Signature dürfen wir ebenfalls als tadellos bestätigten und wir müssen feststellen, dass der Hörer selbst entscheiden muss, welcher Lautsprecher am besten zum Genre und Hörstil passt. Bei der Signature 903 ist ein es bewusst recht präsenter, sehr brillanter Hochtonbereich, der diesen Schallwandler im besonderen auszeichnet. Wer es eher zurückhaltend mag bei der Hochtonwiedergabe, für den dürfte es etwas zu viel sein, wer aber viel Brillanz und klare Kontur schätzt, wird absolut richtig bei der Signature 903 liegen. 

Fazit

Für 1.058 EUR/Paarpreis offeriert der dänische Lautsprecherhersteller DALI ein äußerst interessantes Angebot in Form der Opticon 2 in der zweiten Generation. Der zukünftige Eigner kann zwischen den Ausführungen Esche schwarz, weiß matt oder wie unsere Testkandidaten, in Tabakeiche, entscheiden. Um den Qualitätsansprüchen von Dali zu genügen, wird die Opticon Reihe nicht in Fernost gefertigt, sondern kommt aus dem eigenen Werk in Dänemark. Dali baut die beiden Lautsprecher eines Paares nacheinander und zwar aus Komponenten, die in derselben Reihenfolge aus derselben Charge entnommen werden. So soll jedes ausgeliefertes Lautsprecherpaar akustisch perfekt zueinander passen, was man im Testbetrieb auch in Form eines äußerst runden, stimmigen Gesamtklangs merkt.

Die mehrfach verstrebten Gehäuse sind tadellos verarbeitet und optisch unaufdringlich gestaltet. Die vergoldeten Schraubanschlüsse nehmen Lautsprecherkabel sowie auch Bananenstecker auf und sitzen bombenfest. Über Bi-Wiring Terminals verfügen die Dali Lautsprecher nicht, ehrlich gesagt ist dieses Feature bei einem Kompaktlautsprecher mit diesen Abmesssungen auch nicht wirklich wichtig. Beim Thema akustische Performance konnten uns die Opticon 2 MK2 gerade mit ihrer Feinfühligkeit bei der Stimmwiedergabe voll und ganz abholen. So liefert der neu entwickelte Hochtöner ein sehr breites und facettenreiches Bühnenbild bei Vocals, was viele Lautsprecher selbst teurerer Preisklassen definitiv nicht aufbieten können.

Daher eignet sich die Dali Opticon 2 MK2 besonders für erfahrene, versierte und anspruchsvolle Hörer, die sehr gern Klassik, Jazz oder auch Rockballaden hörten. Selbst beim Thema Tiefgang konnten uns die Lautsprecher überzeugen. Natürlich sind die Opticon keine Pegel- und Tiefgang-"Monster", was aber nicht zur differenzierten Gesamtcharakteristik passen würde. Die Lautsprecher liefern einen sehr guten Bassbereich ab, ohne dabei zu dick aufzutragen, und agieren stets mit untadeliger Präzision.

Optische ansprechende Lautsprecher mit tadelloser Verarbeitung und hervorragender und feinfühligen Auflösung

Regallautsprecher Mittelklasse
Datum 25. Januar 2022

 

Test und Bilder: Sven Wunderlich
Redaktion: Carsten Rampacher
Datum: 25. Januar 2022

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